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Hundeforum Der Hund
Kanae

Pflegehund- Demenz oder Hirntumor? Schmerzen?

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@gatil Die soll nicht was meinen, die soll etwas machen. Ihr Hund befindet sich in permanenter Angst, da muss man einfach wissen, ob einem ein bisschen Krankengymnastik wichtiger ist. Das ist ein absoluter Routineeingriff. Vielleicht geht es ihm in gewohnter Umgebung wieder besser. So aus der Ferne kann man doch gar nicht erkennen, wie es dem Hund in vertrauter Atmosphäre geht.

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Ja klar, nach einer Hüfte op hüpft man ja gleich wieder in der Gegend rum😟anmassend dein Post senf

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Die Operation war im Mai. Nach spätestens 6 Wochen ist die Ausheilung beendet, auch Gehhilfen sind dann nicht mehr nötig. Keine Sekunde würde ich da überlegen, wenn es meinem Hund so schlecht ginge. Ich hätte ihn  dieser Situation auch nie so ausgesetzt. Was man hätte machen können ist jemanden zu bezahlen, der ihn im vertrauten Umfeld pflegt.

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Finde es etwas ungünstig der Frau zu unterstellen, dass sie diese Lösung wählt, weil sie keinen Bock auf ihren Hund hat. Dazu fehlen uns hier ja nun wirklich die Hintergrundinfos. 

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vor 14 Stunden schrieb Kanae:

 

Mal kurz die Symptome zusammengefasst: 

 

-extreme Unruhe und starker Wanderdrang (läuft teilweise über 10 Stunden im Kreis)

-absolute Erschöpfung bis zur Apathie (nach diesen Wanderungen kippt er meistens um, zu Beginn wanderte er schneller wieder weiter, inzwischen liegt er teilweise ganze Tage nur auf der Seite, bis dann nachts das Gerenne wieder beginnt. Man kriegt ihn kaum wach, trägt man ihn zum Pinkeln auf die Wiese, kippt er dort immer wieder um) 

-Desorientierung (er findet oft nicht selbstständig seinen Wassernapf oder die Wohnungstür)

-Klettert in Ecken und schreit dann (gehört vielleicht zu Desorientierung, aber es wirkt fast, als würde er gezielt in diese Ecken laufen, also hinter´s Sofa oder neben das Klo z.B., da "steckt er dann fest" und scheint zu denken, er käme nicht mehr frei, jedenfalls beginnt er ganz grausig zu heulen und zu bellen, bis man ihn aus der Ecke zieht- und er in die nächste rennt) 

-Angst/Aggression (schnappt oft nach mir und meinem Hund, obwohl wir gar nichts von ihm wollen. Manchmal zuckt er auch extrem vor uns zurück, obwohl wir uns nicht anders verhalten, als sonst auch) 

-kann Urin und Kot nicht halten (keine Inkontinenz, er hockt sich schon hin für das Geschäft, ihm ist nur egal, ob er dabei drinnen oder draußen ist)

-hat einen Linksdrall (das fällt besonders bei Runden um den Block auf, geht man rechtsrum, will er immer nach links auf die Straße rennen, geht man linksrum hat man das Problem nicht, er dreht sich auch oft lange auf der Stelle, meistens nach links)

-hört und sieht ziemlich schlecht, aber das ist vielleicht normal für das Alter.. 

 

 

 

Bis auf Angst/Aggression und 'kann Urin/Kot nicht halten', hatte mein Rüde all diese Symptome. 
Bei ihm war es ein Gehirntumor. Allerdings kann das bei einem 16 jährigen Hund natürlich auch Demenz sein.

Die Frage, die ich stellen würde: Wie lange zeigt der Hund dieses Verhalten schon? Kam es langsam, oder plötzlich? Bei meinem Rüden kam es innerhalb von zwei Wochen und verschlechterte sich innerhalb von weiteren 6 Wochen so, dass wir ihn erlösen mussten (er hatte auch noch ein paar andere Auffälligkeiten, wie eine eingefallene Gesichtshälfte, sich am Kopf reiben, den Kopf gegen etwas pressen, was auf einen...) 

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vor 3 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Die Operation war im Mai. Nach spätestens 6 Wochen ist die Ausheilung beendet, auch Gehhilfen sind dann nicht mehr nötig. Keine Sekunde würde ich da überlegen, wenn es meinem Hund so schlecht ginge. Ich hätte ihn  dieser Situation auch nie so ausgesetzt. Was man hätte machen können ist jemanden zu bezahlen, der ihn im vertrauten Umfeld pflegt.

 

So ein Mensch heilt nicht immer  nach Lehrbuch. Vor allem ein älterer Mensch.

 

Solche Urteile sind herzlos. Nicht der (alte) Mensch, der Hilfe braucht.

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vor 12 Stunden schrieb Kanae:

Ich habe aber auch schon einen Termin beim Tierarzt ausgemacht, zu dem wir alle vier gehen, also die Oma, die Enkelin, der Hund und ich, und mit der Ärztin darüber reden, wie es weitergehen soll. Leider sind es noch ein paar Wochen bis dahin, in denen ich mich ständig sorge,

 

Deine Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme auf die Halterin in allen Ehren, doch dem Hund scheint es wirklich obermies zu gehen.

Kannst du den TA Termin nicht beschleunigen?

Es wird dem Hund doch nicht gerecht, ihn unter diesen Umständen noch wochenlang leiden (davon gehe ich anhand deiner Beschreibung aus) zu lassen.

Die Enkelin der Hundehalterin - wieso steht sie denn nicht in der Verantwortung für das Tier?

Sie könnte doch vllt. mit ihrer Oma eine Entscheidung treffen?

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vor 12 Minuten schrieb Selkie:

So ein Mensch heilt nicht immer  nach Lehrbuch. Vor allem ein älterer Mensch.

Naja, Hüftprothesen werden hauptsächlich bei älteren Menschen eingesetzt. Und daraus ergibt sich der genannte statistische Wert. Das Vorgehen insgesamt ist mies- nett, dass jemand helfen will, aber dem Hund geht es dreckig und die Hilfe kann so nicht funktionieren. Und dann ist der Halter gefragt. Telefon sollte noch machbar sein, ambulante Versorgung ist ebenfalls möglich. Betreuung kann man bezahlen. Aber man muss das wollen.

 

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vor 7 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Betreuung kann man bezahlen. Aber man muss das wollen.

 

 

und vor allem muss man das auch KÖNNEN, sprich, die finanziellen Mittel dafür haben. Aber Menschen zu verurteilen, deren Situation man nicht kennt, ist ja so schön einfach.

 

@Kanae, dem Hund scheint es wirklich schlecht zu gehen. Ob das schon vorher zu Hause so schlimm war oder ob sich das durch die Umsiedlung vielleicht erst deutlich verschlechtert hat, kann man sicher nicht so ohne weiteres beurteilen. Vielleicht hatte die alte Dame auch schon ein wenig Scheuklappen aus Angst vor Verlust auf und konnte den schlechten Zustand ihres Hundes gar nicht mehr erkennen? Ich finde es alle Ehren wert, daß Du ihr einen Abschied ermöglichen möchtest, denke aber nach Deiner Beschreibung, daß das nicht noch über Wochen verzögert werden sollte. Besteht nicht irgendeine Möglichkeit, den Tierarzttermin zeitlich deutlich nach vorne zu verlegen zum Wohle des Hundes?

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Mit wenig Geld kenne ich mich glaube ich sehr gut aus. Und vor diesem Hintergrund wäre der Hund immer der letzte, der unter Geldmangel zu leiden hätte. (Das Durchschnittsalter für Hüftprothesen beträgt übrigens 75 Jahre).

 

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