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Hundeforum Der Hund
Kanae

Pflegehund- Demenz oder Hirntumor? Schmerzen?

Empfohlene Beiträge

vor 48 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Dass du dich darum kümmern musst und die Enkelin sich da entzieht ist unverantwortlich von denen. :(

Es ist sehr lieb dass du dich kümmerst, aber man kann nicht jeden Hund in jeder Lebenssituation anpassen, und das müssen die Besitzer wissen. Ob er Schmerzen hat lässt sich evtl. durch wirksame Schmerzmittelgabe feststellen, aber auch hier können die Psyche und das Schmerzgedächtnis verhindern, dass man einen Unterschied bemerkt.Die müssen etwas ändern dem Hund zuliebe, die müssen einen Fahrer organisieren und wenn es ein gewerblicher ist, genau dasselbe mit der Betreuung.

Ja, also mit dem Schmerzmittel war es so, dass der Hund wegen der Pfotenverletzung Metacam bekommen hat. Dadurch wurde er um einiges ruhiger und hat sogar tagsüber ein paar Stunden geschlafen. Als das abgesetzt wurde, fing der ursprüngliche Wahnsinn wieder an, weshalb ich dann mit der Tierärztin telefonierte, die mir das Alprazolam und Kortison für ihn mitgab. 

Ein weiteres Grundproblem sind seine schlechten Zähne. Da läuft an den Eckzähnen schon eiter aus den Zahntaschen und sein Atem riecht nach Tod und Verdammnis. Auch das habe ich mehrfach bei den verschiedenen Tierärzten angesprochen. Einige rieten dazu, die Zähne machen zu lassen, weil die Organwerte noch okay sind, andere meinten, dass sie aufgrund des Alters davon abraten würden. Sie waren sich aber auch darin uneinig, ob der Hund deswegen dauerhaft Schmerzen leidet oder nur beim Kauen. Ich hab der Besitzerin angeboten, die Zähne während er bei mir ist behandeln zu lassen, aber das wollte sie lieber nicht, auch wenn sie meinte, sie müsse sich darum kümmern. Ich hatte den Eindruck, sie wollte die Narkose und alles lieber bei ihrem Tierarzt des Vertrauens machen und selbst dabei sein. Seit jetzt der mögliche Gehinrtumor im Raum steht, habe ich das Zahnthema ruhen lassen, weil ich ehrlich gesagt im Moment glaube, dass er bald von selbst sterben oder eben eingeschläfert werden muss. Aber im Prinzip könnte auch das die Quelle der Schmerzen sein. In der Tierklinik wurde er geröntgt, Arthrose oder sowas hat er nicht. Also körperlich ist er sonst an sich noch fit... Und die Medikamente, die er jetzt bekommt, könnten auch an sich ruhig und müde machen, auch das Metacam könnte das bewirken. Es ist wirklich nicht leicht, herauszufinden, ob er nun Schmerzen hat oder nicht. Gestern zum Beispiel war er wieder die meiste Zeit völlig apathisch, als ich mit ihm zum Pipi machen runtergehen wollte, hat er es Ewigkeiten nicht geschafft, selbst zu stehen und ich musste ihn immer wieder aufrichten. Heute rennt er dafür wieder wie ein Irrer, zieht an der Leine und dreht seine Kreise und nutzt jede Gelegenheit, nach mir zu schnappen. Er ist teilweise wie ausgewechselt, es schwankt eben extrem zwischen völliger Kraftlosigkeit und völligem Irrsinn... 

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vor 3 Minuten schrieb Kanae:

Einige rieten dazu, die Zähne machen zu lassen, weil die Organwerte noch okay sind, andere meinten, dass sie aufgrund des Alters davon abraten würden.

Abraten und Schmerzen leiden lassen? Wenn schon Eiter herausfließt? Der Hund gehört dringend saniert.

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vor einer Stunde schrieb gatil:

Dann ändert sich doch nichts am Zustand des Hundes. Das Getriebensein, die Verwirrtheit. Jetzt noch die Kranheiten. Egal wo, bei der Pflegestelle oder bei der alten Frau - das ist kein Leben mehr für diesen alten Hund. Daran ändert sich nichts, wenn man ihn zurückbringt.

Manchmal ist das Leben nicht einfach. Da ich selbst einige alte bis sehr alte Menschen in der Verwandschaft bzw. nahen Bekanntschaft habe, muss ich sagen, dass der gesunde Menschenverstand im Alter oft abnimmt. Durch Ängste vor Veränderungen ersetzt wird. Vieles ausgeblendet wird.

Das deckt sich mit dem, was Kanae von der Oma deiner Bekannten erzählst. Da steckt dann keine böse Absicht dahinter und auch keine Ignoranz. Da leiden zwei und kommen mit dem Leben nicht mehr zurecht, welches allen beiden momentan übel mitspielt.

Was will man da sagen, man kann verurteilen, aber dahinter steckt ja auch die Angst der Frau, den Hund zu verlieren. Nun, auf Kosten des Hundes, ohne Frage.

Wenn da kein sehr naher Verwandter Entscheidungen übernimmt /übernehmen kann... Wer weiß denn, ob die Enkelin da durchgeblickt hat.

 

Es läuft sch....e für den Hund, es tut einem in der Seele weh, ich hoffe, ihr beide übersteht die Zeit noch einigermaßen.

Ich denke, die Frau lebt schon so lange mit diesem Zustand, dass sie ihn nicht einschläfern lassen wird.

 

Ich persönlich würde Kontakt mit dem Tierarzt aufnehmen und ihm ganz deutlich die Situation schildern, auch die Befürchtung mitteilen, dass die Frau nichts ändern wird. Und dass der TA dann Tacheles redet und der Hund so eine Chance hat, von seinem in meinen Augen nicht mehr akzeptablem Leben erlöst zu werden.

So kann sich die Frau immerhin noch verabschieden.

Ja, genauso sehe ich das auch. 

 

Wenn ich jemanden beschuldigen könnte, wäre es die Enkelin, aber die hat nun mal wirklich keine Ahnung von Hunden und kein Gefühl dafür. Da der alte Hund, bevor ich das Welpengitter hatte, regelmäßig meinen eigenen Hund gebissen hat, habe ich ihr deutlich gesagt, dass ich nicht den Eindruck habe, dass der alte Hund das böse meint und mitbekommt, dass er meinem Hund weh tut, ich den Alten aber augenblicklich abgeben muss, sollte nur ein Tropfen Blut von meinem Hund fließen. Da meinte sie was in die Richtung, der Alte sei sicher eifersüchtig, weil sonst er die volle Aufmerksamkeit bekommt und ich könne ruhig richtig mit ihm schimpfen. Aber eigentlich sollte jedem, der diesen Hund sieht, klar sein, dass schimpfen da das letzte ist, was hilft. Der Alte macht nichts mit Berechnung oder einer Absicht, er folgt jedem Affekt, der ihm in den Sinn kommt. Und eifersüchtig ist er ganz klar auch nicht, er bekommt ja gar nicht mit, was um ihn herum passiert. Genauso die Aussage, dass der Hund mehr ausgelastet werden müsse und er dann aufhören würde, im Kreis zu rennen. Es klingt zwar irgendwie fies, aber der Hund hat den Verstand verloren. Wenn ich ihn draußen auf einer Wiese an die Schleppleine mache, rennt er da genauso im Kreis wie in der Wohnung. Ich denke die meiste Zeit über nicht, dass er bemerkt, ob er drinnen oder draußen ist. Also der Enkelin geht jedes Verständnis und Feingefühl für den Hund ab, sodass sie da auch nicht die richtige ist, das zu entscheiden. Für sie ist der Hund hilfreich für ihre Oma und die Gefühle der Oma stehen über dem Leid des Hundes. Und ja, ich habe sie schon in Tränen aufgelöst angerufen und gesagt, dass ich es kaum noch ertrage, was der Hund bei all den Tierarztuntersuchungen in seinem Zustand noch durchmachen muss. So kam ja die Einigung zustande, dass wir alle gemeinsam zum Tierarzt gehen... Aber beschuldigen kann ich die Enkelin auch nicht. Sie hat ja selbst keine Tiere und ich kann niemanden dafür anklagen, dass er kein Tiermensch ist. Immerhin hat sie gleich gesagt, dass sie den Hund auf keinen Fall nimmt, weil sie das überfordern würde und er Ewigkeiten bei ihr allein in der Wohnung wäre. Die Oma und die Enkelin haben sich wenigstens Mühe gegeben, den Hund in verantwortungsvolle Hände zu geben, auch wenn ich eigentlich fast denke, es wäre humaner gewesen, ihn vor der OP der Oma einschläfern zu lassen und ihm diesen Stress hier bei mir zu ersparen.. 

 

Das habe ich meiner Tierärztin alles so geschildert. Als wir wegen der Beruhigungsmittel telefonierten, meinte sie auch, sie hätte noch oft an uns gedacht und wie schrecklich die Situation für uns alle wäre. Sie hat dann auch etwas Druck auf mich gemacht, der Oma deutlich zu sagen, dass es mit dem Hund zu Ende geht. Aber sie meinte auch, dass es nicht meine Verantwortung ist, dafür zu sorgen, dass sie das auch richtig realisiert. Ich denke wirklich, es ist das beste, wenn die Besitzerin und die Tierärztin persönlich und nicht am Telefon miteinander sprechen. Denn wenn ich dem Frauchen etwas in die Richtung sage, dass der Hund abbaut, kommt immer eine verständnislose Antwort wie "Aber er ist doch noch so lebhaft und rennt wie ein junges Reh". Ja, er rennt, aber eben nicht vor Freude und genau das schaffe ich nicht, richtig rüberzubringen. Und ich will ehrlich bleiben und ehrlich über den Zustand des Hundes berichten und er hat ja auch agilere Phasen wie heute. Nur ob das besser ist als die Apathie und ob er Schmerzen hat, das kann ich einfach nicht kompetent beurteilen... 

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vor 13 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Abraten und Schmerzen leiden lassen? Wenn schon Eiter herausfließt? Der Hund gehört dringend saniert.

Ja, das dachte ich ursprünglich auch und ich habe mir auch Mühe gegeben, die Besitzerin zu überreden, aber dann kam die entzündete Pfote dazu und jetzt die Blasenentzündung und ich will einfach nicht, dass er das jetzt auch noch durchmachen muss, nur um dann ohnehin eingeschläfert werden zu müssen. Weniger verrückt wäre er vermutlich auch mit sanierten Zähnen nicht. Ich habe allerdings kein Verständnis dafür, warum die Zähne überhaupt in diesem Zustand sind, das muss ja schon seit einigen Jahren so gehen... 

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vor einer Stunde schrieb gatil:

Dann ändert sich doch nichts am Zustand des Hundes. Das Getriebensein, die Verwirrtheit. Jetzt noch die Kranheiten. Egal wo, bei der Pflegestelle oder bei der alten Frau - das ist kein Leben mehr für diesen alten Hund. Daran ändert sich nichts, wenn man ihn zurückbringt.

Manchmal ist das Leben nicht einfach. Da ich selbst einige alte bis sehr alte Menschen in der Verwandschaft bzw. nahen Bekanntschaft habe, muss ich sagen, dass der gesunde Menschenverstand im Alter oft abnimmt. Durch Ängste vor Veränderungen ersetzt wird. Vieles ausgeblendet wird.

Das deckt sich mit dem, was Kanae von der Oma deiner Bekannten erzählst. Da steckt dann keine böse Absicht dahinter und auch keine Ignoranz. Da leiden zwei und kommen mit dem Leben nicht mehr zurecht, welches allen beiden momentan übel mitspielt.

Was will man da sagen, man kann verurteilen, aber dahinter steckt ja auch die Angst der Frau, den Hund zu verlieren. Nun, auf Kosten des Hundes, ohne Frage.

Wenn da kein sehr naher Verwandter Entscheidungen übernimmt /übernehmen kann... Wer weiß denn, ob die Enkelin da durchgeblickt hat.

 

Es läuft sch....e für den Hund, es tut einem in der Seele weh, ich hoffe, ihr beide übersteht die Zeit noch einigermaßen.

Ich denke, die Frau lebt schon so lange mit diesem Zustand, dass sie ihn nicht einschläfern lassen wird.

 

Ich persönlich würde Kontakt mit dem Tierarzt aufnehmen und ihm ganz deutlich die Situation schildern, auch die Befürchtung mitteilen, dass die Frau nichts ändern wird. Und dass der TA dann Tacheles redet und der Hund so eine Chance hat, von seinem in meinen Augen nicht mehr akzeptablem Leben erlöst zu werden.

So kann sich die Frau immerhin noch verabschieden.

Ganz ehrlich hoffe ich, dass wirklich niemand Tipps diesbezüglich über das Internet annimmt. Das kann man einfach nicht beurteilen OHNE Diagnose (der Hund hat keinen auffälligen Befund in diesem Alter!) und ohne zu wissen , ob er schmerzen hat. Gerade am Schädel können die wahnsinnig machen.

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Es fällt mir wirklich schwer hier mitzulesen...

 

Erstmal finde ich es wirklich toll von dir, dass du dich um den Hund kümmerst und das dir Mögliche tust.

Wütend macht mich aber der Egoismus der Hundebesitzerin und der Enkelin.

All ihre Entscheidungen sind gegen das Wohl des Hundes und das sollte wirklich am Wichtisten sein.

Ich hoffe wirklich, dass sie wenigstens die TA-Kosten bezahlen und du nicht darauf sitzen bleibst.

 

Ich würde auf alle Fälle die Zähne machen lasse, wenn da schon Eiter rausläuft.

Jeder, der schon mal heftige Zahnschmerzen hatte, weiß, dass die einen wahnsinnig machen können.

Wenn er die Narkose nicht überleben sollte, dann ist das so, aber ihn in dem Zustand zu lassen, geht einfach gar nicht.

 

Vielleicht ist das Kreiseln auch einfach eine Art Hospitalismus? Könnte ich mir gut vorstellen.

 

 

 

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vor 3 Minuten schrieb Bimbam:

Es fällt mir wirklich schwer hier mitzulesen...

 

Erstmal finde ich es wirklich toll von dir, dass du dich um den Hund kümmerst und das dir Mögliche tust.

Wütend macht mich aber der Egoismus der Hundebesitzerin und der Enkelin.

All ihre Entscheidungen sind gegen das Wohl des Hundes und das sollte wirklich am Wichtisten sein.

Ich hoffe wirklich, dass sie wenigstens die TA-Kosten bezahlen und du nicht darauf sitzen bleibst.

 

Ich würde auf alle Fälle die Zähne machen lasse, wenn da schon Eiter rausläuft.

Jeder, der schon mal heftige Zahnschmerzen hatte, weiß, dass die einen wahnsinnig machen können.

Wenn er die Narkose nicht überleben sollte, dann ist das so, aber ihn in dem Zustand zu lassen, geht einfach gar nicht.

 

Vielleicht ist das Kreiseln auch einfach eine Art Hospitalismus? Könnte ich mir gut vorstellen.

 

 

 

Ich werde es der Besitzerin einfach noch einmal sagen und mit Sicherheit wird auch die Tierärztin das ansprechen. Einfach machen lassen kann ich es aber nicht. Bei akuten Krankheiten wie der Pfote und der Blase gehe ich natürlich ohne nachzufragen zum Tierarzt, aber eine OP ohne "spontanen" akuten Anlass anordnen, das kann ich weder finanziell auslegen (hab schon über 400€ ausgelegt inzwischen und als Studentin bin ich nicht reich) noch könnte ich es verantworten. So schlimm das alles ist, es ist nicht mein Hund, ich kann nicht alles machen, was ich wollte.. Das musste ich in langjähriger Arbeit mit fremden Tieren mehrmals schmerzlich lernen... 

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Verstehe ich das richtig, ihr geht in ca. 11 Tagen mit der Besitzerin und der Enkelin alle zusammen mit dem Hund zum Tierarzt? Könntet ihr dann nicht bei diesem Termin die Zähne sanieren? Als letzte Chance? Antibiotika bekommt er ja schon wegen der Blasenentzündung. Ich stelle mir das sehr, sehr schmerzhaft vor, alleine schon, wenn das Zahnfleisch vereitert ist, womöglich noch der ganze Zahn samt lebendem Nerv. Dort könnte ein einfühlsamer Tierarzt/-ärztin der Besitzerin auch etwas zum Zustand des Hundes sagen, falls die Besitzerin das mehr überzeugt. Der Wechsel zwischen Apathie und Raserei und das blinde Zuschnappen kommt mir bei Höllenzahnschmerzen jetzt nicht so abwegig vor, eher am naheliegendensten, obwohl das seltsame Verhalten natürlich auch einfach Demenz oder der vermutete Gehirntumor sein kann ... Er ist ja sonst noch fit, wie du schreibst und das Schmerzmittel hatte ja auch schon etwas Beruhigung gebracht (gebt ihr ihm das noch?).

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vor 3 Minuten schrieb Laikas:

Verstehe ich das richtig, ihr geht in ca. 11 Tagen mit der Besitzerin und der Enkelin alle zusammen mit dem Hund zum Tierarzt? Könntet ihr dann nicht bei diesem Termin die Zähne sanieren? Als letzte Chance? Antibiotika bekommt er ja schon wegen der Blasenentzündung. Ich stelle mir das sehr, sehr schmerzhaft vor, alleine schon, wenn das Zahnfleisch vereitert ist, womöglich noch der ganze Zahn samt lebendem Nerv. Dort könnte ein einfühlsamer Tierarzt/-ärztin der Besitzerin auch etwas zum Zustand des Hundes sagen, falls die Besitzerin das mehr überzeugt. Der Wechsel zwischen Apathie und Raserei und das blinde Zuschnappen kommt mir bei Höllenzahnschmerzen jetzt nicht so abwegig vor, eher am naheliegendensten, obwohl das seltsame Verhalten natürlich auch einfach Demenz oder der vermutete Gehirntumor sein kann ... Er ist ja sonst noch fit, wie du schreibst und das Schmerzmittel hatte ja auch schon etwas Beruhigung gebracht (gebt ihr ihm das noch?).

Genau. Ich hoffe ehrlich gesagt, dass es dazu kommt, denn das wäre wirklich das einzige, was ich mir als Ursache für seinen Zustand noch vorstellen könnte. Wobei ich auch das bei den Tierarztbesuchen gefragt habe und die meinten, es sähe nicht danach aus, als würde der Hund sich vor Schmerzen so verhalten. Vielleicht möchte die Besitzerin ja auch nach diesem letzten Strohhalm greifen. 

 

Das Metacam kriegt er nicht mehr, dafür Kortison und Alprazolam. Das wird er auch beides bekommen, bis ich ihn der Besitzerin zurückgebe, weil es die beste Lösung zu sein scheint, damit er hier nachts nicht die Nachbarschaft zusammenschreit und mir jede Sekunde Schlaf raubt. 

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Wenn der Hund mit Schmerzmitteln Besserung gezeigt hat, muss er die weiter bekommen. Gegen Schmerzen helfen Schmerzmittel, Cortison reicht da nicht und ein Beruhigungsmittel auch nicht.

Wenigstens hat dieser traurige Bericht ein Bisschen Nachforschung ausgelöst... mit Bestrahlung lassen sich solche Tumoren wohl tatsächlich relativ gut behandeln, der Hund hat dann noch zwei Jahre bei normaler Lebensqualiät, eine Schweizer Klinik hat da den Fall einer 12 Jahre alten Sheltie Hündin dokumentiert.

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