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Hundeforum Der Hund
sabby

Hund während des Studiums?

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Hallo!,

ich habe zu dem Thema im Internet bisher nur ältere Einträge gesehen, die teilweise schon 10 Jahre alt sind, deshalb wollte ich hier mal fragen :)

Ich habe noch zwei Schuljahre vor mir, träume aber jetzt schon davon, mir später meinen Hundewunsch zu erfüllen.

Ich bin begeisterte Hundesportlerin, liebe die Zusammenarbeit mit Hunden und kann mir ein Leben ohne einfach nicht vorstellen.

 

Nach meinem Abi würde ich gerne Psychologie studieren und danach in Richtung Kriminologie (oder ähnliches) gehen. Das wären dann nach meinen Berechnungen etwa 5 Jahre Studium insgesamt. 

Nunja... Ich muss jetzt schon zwei Jahre bis zu meinem Abi durchhalten und dann wären das nochmal ganze 5 Jahre... Und dann steige ich voll ins Berufsleben ein& habe überhaupt nicht mehr die Möglichkeit, einen Welpen ins Haus zu holen. Bis zur Rente warten halte ich wirklich nicht aus 😕 


Ich kann aber leider überhaupt nicht einschätzen, wie viel Zeit so ein Studium in Anspruch nimmt... und ob das dem Hund gegenüber fair wäre.

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vor 1 Minute schrieb sabby:

Ich kann aber leider überhaupt nicht einschätzen, wie viel Zeit so ein Studium in Anspruch nimmt... und ob das dem Hund gegenüber fair wäre.

 

Wenn du das nicht weisst, lass' die Finger davon.

Wenn man sich auf ein Lebewesen einlässt und es damit von sich abhängig macht, sollte man genau wissen, wie die Anforderungen sind.

So ein Hund kann alt werden, 15 Jahre oder sogar mehr. Kannst du heute schon abschätzen, ob du (während und nach deinem Studium) bei allen Erfordernissen

deinem Hund gerecht werden kannst?

Du bist noch sehr jung - ganz sicher wirst du in deinem Leben noch die Gelegenheit haben, dir deinen Hundewunsch zu für euch beide fairen Bedingungen erfüllen zu können.

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vor 1 Minute schrieb Renegade:

 

Wenn du das nicht weisst, lass' die Finger davon.

Wenn man sich auf ein Lebewesen einlässt und es damit von sich abhängig macht, sollte man genau wissen, wie die Anforderungen sind.

So ein Hund kann alt werden, 15 Jahre oder sogar mehr. Kannst du heute schon abschätzen, ob du (während und nach deinem Studium) bei allen Erfordernissen

deinem Hund gerecht werden kannst?

Du bist noch sehr jung - ganz sicher wirst du in deinem Leben noch die Gelegenheit haben, dir deinen Hundewunsch zu für euch beide fairen Bedingungen erfüllen zu können.

 

Erstmal danke für die Antwort!

Das weiß doch im Prinzip niemand vor dem Studium... Deswegen hoffe ich auch auf "Erfahrungsberichte".

Ich weiß sehr gut, wie viel Zeit ein Hund in Anspruch nimmt. Komplett unerfahren bin ich nicht; wir hatten schon etliche Hunde in der Familie, teilweise auch Zuchtstätten (unter dem FCI) und ich war überall mitten drin. Ich bin mit unserem Familienhund im Obedience aktiv, lese viele Bücher zum Thema Hund, Hundeverhalten und Hundeerziehung. Ich weiß, was es bedeutet, Hunde zu halten. Nur einen komplett eigenen hatte ich logischerweise noch nie.

Ob ich dem Hund während des Studiums gerecht werden kann, möchte ich ja hiermit erfahren.

Meinen primären Berufswunsch habe ich verworfen, weil ein Hund da zu 100% nicht gepasst hätte. Deswegen habe ich jetzt die Kriminologie-Richtung anvisiert, wo es hauptsächlich um theoretische Arbeit geht... Heißt, ein Hund wäre prinzipiell möglich, sofern der Hund am Arbeitsplatz erlaubt- oder ein Teil Homeoffice- möglich wäre. Zu 100% kann man das natürlich nicht garantieren, aber das verhält sich genauso in allen möglichen Lebenslagen.

 

Ich verstehe, dass man aufgrund meines Alters (wobei ich auch keine 12 mehr bin) vermutet, dass ich mir verantwortungslos auf Zwang einen Hund anschaffen möchte, um ein bisschen spazieren zu gehen, zu spielen und ihn dann 8h alleine zu lassen... Das möchte ich auf keinen Fall. Wie gesagt, ich möchte mit dem Hund arbeiten und wirklich was machen. Sollte die Hundehaltung nicht möglich sein, werde ich darauf verzichten- da würden weder der Hund, noch ich glücklich mit werden.

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Kohle ist ein Problem, Zeit ist ein problem, Wohnung ist evtl. mit Hund ein Problem...ein WG Hund wäre vielleicht eine Möglichkeit, dann kann ein Mitbewohner einspringen, wenn es nötig ist.

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Ach ja, unsere Älteste studiert gerade auch...

Hund könnte sie glatt vergessen. Studium (Verpackungstechnik)+Nebenjob hält sie seit Monaten 7 Tage die Woche auf Trab. Sie meinte neulich: “Keine Ahnung wie ich das Semester ohne Corona hätte schaffen sollen“ Im Herbst steht dann ein Praxissemester an und ein Auslandssemester will sie auch noch machen.

Bei mir (Architektur und schon länger her) wäre der Hund auch völlig zu kurz gekommen.

 

Also, im Vorfeld seeehr genau die Optionen recherchieren !

Wenn man sein Leben dem Hund anpasst, ist ganz vieles möglich. Man sollte aber sehr ehrlich zu sich selbst sein wie sehr man über 10-15 Jahre sein Dasein den Bedürfnissen  des Hundes unterordnen will.

Ich kenne eine Menge Leute, die sagen “Hund war schön, aber es gibt so vieles, das wir die letzten Jahre nicht tun konnten und das wollen wir in Zukunft nicht mehr“

Ich selbst lebe seit über 30 Jahren mit Hunden und habe noch lange nicht genug davon.

 

Schau dich mal in den Tierheimen der Umgebung um und frage nach, wer alles aus Zeitmangel abgegeben wurde.

Nimm das Thema ernst und denke nicht:“ Aber ich liebe Hunde doch soooo sehr, das wird schon funktionieren“

Tut es eben sehr oft nicht und der Hund muss die Zeche bezahlen.

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vor einer Stunde schrieb sabby:

Ich verstehe, dass man aufgrund meines Alters (wobei ich auch keine 12 mehr bin) vermutet, dass ich mir verantwortungslos auf Zwang einen Hund anschaffen möchte

 

Das nicht, aber ich denke du unterschätzt ein Studium, das ist einiges härter als Schule,,und nachher die Arbeitswelt, die du kaum abschätzen kannst

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vor 24 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Kohle ist ein Problem, Zeit ist ein problem, Wohnung ist evtl. mit Hund ein Problem...ein WG Hund wäre vielleicht eine Möglichkeit, dann kann ein Mitbewohner einspringen, wenn es nötig ist.

 

vor 21 Minuten schrieb saicdi:

Ach ja, unsere Älteste studiert gerade auch...

Hund könnte sie glatt vergessen. Studium (Verpackungstechnik)+Nebenjob hält sie seit Monaten 7 Tage die Woche auf Trab. Sie meinte neulich: “Keine Ahnung wie ich das Semester ohne Corona hätte schaffen sollen“ Im Herbst steht dann ein Praxissemester an und ein Auslandssemester will sie auch noch machen.

Bei mir (Architektur und schon länger her) wäre der Hund auch völlig zu kurz gekommen.

 

Also, im Vorfeld seeehr genau die Optionen recherchieren !

Wenn man sein Leben dem Hund anpasst, ist ganz vieles möglich. Man sollte aber sehr ehrlich zu sich selbst sein wie sehr man über 10-15 Jahre sein Dasein den Bedürfnissen  des Hundes unterordnen will.

Ich kenne eine Menge Leute, die sagen “Hund war schön, aber es gibt so vieles, das wir die letzten Jahre nicht tun konnten und das wollen wir in Zukunft nicht mehr“

Ich selbst lebe seit über 30 Jahren mit Hunden und habe noch lange nicht genug davon.

 

Schau dich mal in den Tierheimen der Umgebung um und frage nach, wer alles aus Zeitmangel abgegeben wurde.

Nimm das Thema ernst und denke nicht:“ Aber ich liebe Hunde doch soooo sehr, das wird schon funktionieren“

Tut es eben sehr oft nicht und der Hund muss die Zeche bezahlen.

 

Dankeschön!

Ich lebe quasi für Hunde und meine gesamte Freizeit besteht schon seit Jahren nur daraus. Ich bin kein "Urlaubsmensch", bin nicht allzu gesellig (Partys, mit Freunden irgendwo rumhängen,...gar nicht meins),... Ich bin lieber in der Natur, gehe wandern, joggen, mache hin und wieder Radtouren oder verbringe meine Zeit einfach im Wald, am See etc. Was mich wirklich glücklich macht sind Hunde und die könnten mir niemals lästig werden :D 

 

Ich nehme das sehr ernst& würde die Bedürfnisse eines Hundes (was schließlich immer noch ein Lebewesen ist, das vollkommen auf seinen Halter angewiesen ist) niemals unter meine eigenen stellen.

 

Habe bisher sehr oft gehört, dass das Studium der perfekte Zeitpunkt wäre, sich einen Hund zu holen, weil man eben nicht täglich von 7Uhr morgens bis 17Uhr Nachmittags weg ist wie in der Schule, aber eben auch noch nicht arbeitet... Anscheinend sieht das ganz anders aus. 😕 

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Nun,,ich kenne das Psychologiestudium nicht, kennst du einige, die das studieren? Was haben die für Stundenpläne etc?

Das könntest du sonst vielleicht auch online rausfinden

 

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