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Hundeforum Der Hund
Caro73

Was mache ich, wenn mein Hund mich anpöbelt

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vor 17 Minuten schrieb Rapunzel987:

Sam ist auch 2 J. und wenn wir ihn auf seine Decke schicken, während wir essen geht er auch. Allerdings legt er sich immer neben die Decke. Da er aber liegen bleibt,ist uns das egal. Kommt aber Besuch, dann geht er zwar auf seine Decke, bellt aber voller Ungeduld. Er darf dann erst aufstehen und den Besuch begrüßen, wenn er ruhig ist. Ich denke auch das ist Pubertät. Wird aber immer besser, wenn man konsequent ist.

 

Warum dann überhaupt auf den Platz schicken, wenn er dann einfach 20 Sekunden später den Besuch bedrängen darf? Lobt ihn doch einfach für Entspannung, gebt ihm Leckerchen und macht den Besuch nicht unnötig wichtig. 

Wenn er wirklich ruhig wäre, würde er vermutlich gar nicht mehr zum Besuch wollen ;) .

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Wie ist denn das Körbchen konditioniert, also trainiert worden. Ist es positiv besetzt, oder ist es der böse Ort, wo man hingeschickt wird, weil Mensch das so möchte.

 

ich besetze diesen Ort sehr positiv, da liegt ein tolles Speilzeug, evtl. Ein Socke von mir, wenn es mal ein tolles Leckerchen , hier ein Tipp, dieses auf die Decke da legen oder in Körbchen, nicht aus der Hand, es ist dann ein Ort, wo Hund gerne ist.

 

Danach kann man aufbauen, hey, jetzt möchte ich mal in Ruhe essen, geh auf deinen Platz, bei und heisst es einfach Decke.

Hund geht dann, wenn man es richtig aufbaut halt gerne da hin, ok, hab mal Pause, mein Teampartner braucht mich gerade nicht. Ich döse mal bisschen rum.

 

Meist sehe ich, dass der Ort halt leider negativ besetzt ist, verdammt noch mal gehst du jetzt auf die Decke, mecker, motz, nicht gut dann.

 

Denk mal drüber nach, evtl. Hilft dir das.

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vor einer Stunde schrieb Asisina:

Ist es positiv besetzt, oder ist es der böse Ort, wo man hingeschickt wird,

 

Ich glaube nicht, dass die Trennung zwischen "gut und böse" so einfach wie beschrieben ist.

Wir haben Enyas Ruheplatz positiv verknüpft. Sie geht auch gerne hinein, wenn sie Ruhe sucht.

Doch mache das Körbchen mal positiver als einen Reiz, der z.B. von einem duftenden Braten auf dem Esstisch ausgeht!

 

Das kommt mir ein bisschen so vor wie der Ratschlag, sich "interessant" zu machen, wenn der Hund aufgrund von Wildsichtung Jagdgelüste verspürt.

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So meine ich es auch, bei uns funktioniert es genau so.

 

der Braten steht auf dem Tisch, ich sage Decke und der Hund geht dort hin und bleibt auch dort.

 

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vor 3 Minuten schrieb Asisina:

So meine ich es auch, bei uns funktioniert es genau so.

 

der Braten steht auf dem Tisch, ich sage Decke und der Hund geht dort hin und bleibt auch dort.

 

 

So meine ich es eben nicht, sorry - das Bettchen ist wie bereits geschildert positiv verknüpft und TROTZDEM kann man ja mal nachdrücklich ausprobieren, ob mit dem Braten was geht. D:h. der Reiz des Bratendufts hat eine höhere Wertigkeit als das ja so positiv verknüpfte Hundebett.

Man braucht ab und zu eine Erinnerung daran, dass man das Bett toller finden soll als andere, neue Reize.

Daher mein Vergleich mit der Jagd:

Man weiss, dass Frauchen ganz tolle Sachen mit einem machen kann. Und trotzdem verlieren sie an Wertigkeit, wenn das Reh vor uns aufspringt.

 

Der Hund trifft eine Wahl.: was ist im Moment interessanter?

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@Renegade verstehe ich schon.

 

aber wo ist das Problem dies so zu trainieren. Wenn das Körbchen, die Decke was auch immer was tolles ist, kann ich das doch gleich so aufbauen, als festes Ritual.

 

bei uns ist es so, gerade wieder so gemacht beim Abendessen, dass mein Hündin natürlich riecht ist logisch, dann gibt es ein, jo, aber das ist meins, geh auf deine Decke, dazu habe ich ein Handzeichen. Sie geht dann dort hin und bleibt auch dort. Sie hat einfach verknüpft, o.k da bin ich mal nicht dran.

 

ich muss gestehen, so schwer finde ich dies nicht. Man muss es gut aufbauen, früher gab es bei uns dann auch was Leckeres evt. Dies ist heute aber nicht mehr nötig.

 

ich muss gestehen, ich mag es nicht wenn Hunde halb mit dem Kopf auf dem Tisch sind.

 

Mein Sohn z.B. Macht das nicht konsequent, da geht meine Hündin auch hin, da gebe ich das Kommando aber eher meinem Sohn, boa Niko, er macht es dem Hund dann einfach schwerer als notwendig.

 

 

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@Caro73 habt ihr den Hund auch schon 2 Jahre, oder ist er neu bei euch?

 

habt ihr schon was geübt, Hilfe beansprucht in Form eines Trainers, Trainerin. Hat sich das step by step dann gesteigert?

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vor 25 Minuten schrieb Asisina:

aber wo ist das Problem dies so zu trainieren. Wenn das Körbchen, die Decke was auch immer was tolles ist, kann ich das doch gleich so aufbauen, als festes Ritual.

 

Kein Problem. Ich hatte ja schon versucht, zu erklären, dass es so gelaufen ist. Das Ritual war etabliert.

Jetzt kommt es zu einem "Rückfall", sie ist nicht mehr so überzeugt davon, dass es nix Tolleres gibt als ihr Bett.

Glaubst du, dass solche Rituale für die Ewigkeit sind?

Es mag Hunde geben, wo das so ist, bestreite ich ja gar nicht.

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@Renegade nein , möchte das nicht bestreiten.

 

ich würde es aber in dem Fall der TE so erst mal probieren.

 

Bei  mir gehen so die Antennen an wenn ich lese, Wir schicken, der Hund geht wiederwillig etc, denke bei dir doch auch.oder? Ist viel zu viel Druck drin, das spiegelt sich dann im wie beschrieben Fall dann als pöbeln. Das ist traurig, denn mit 2 Jahren, wenn der Hund schon länger beim Halter ist, was ich nicht weiß, hätte man es schon etablieren können.

 

Wenn Man das mit der positiven Besetzung nicht schafft, kann man weiter überlegen

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vor 10 Stunden schrieb Caro73:

also springt uns an, versucht an uns vorbei zu laufen und ist mit der Gesamtsituation unzufrieden

Ich störe mich hieran. Das ist für mich so wie ich das wörtlich lese kein Pöbeln, sondern Stress, Unmut, Übersprungshandlung, mindestens Erregungszustand.

Diesen Zustand zu ignorieren und seinen eigenen Willen einfach durchzukloppen halte ich - je nach Charakter/Rasse - für brenzlig bis gefährlich! Mindestens aber vertrauensbrechend für jeden Hund.

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