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Hundeforum Der Hund
Caro73

Was mache ich, wenn mein Hund mich anpöbelt

Empfohlene Beiträge

vor 1 Stunde schrieb Estray:

 

Und ich würde es schaffen, dass mein Hund nicht mehr unbedingt zum Besuch hinwill, sondern ihm was anderes wichtiger ist.

 

 

vor einer Stunde schrieb KleinEmma:

 

Vielleicht erklärst du mal, wie du es schaffen würdest? 

 

vor 30 Minuten schrieb Estray:

 

Wie schon erwähnt, mit Lob und Leckerchen. 

 

Ganz ehrlich, ich kann nicht glauben, dass das bei jedem Hund funktioniert. Meine Herdenschützhündin sieht es, vermutlich genetisch, als ihren Job zu kontrollieren wer kommt. Sie ist dabei nicht aggressiv, aber schon bestimmt und bleibt gut ansprechbar, aber wegschicken würde sie sich nicht lassen. Da ich vorher überwiegend Jagdhunde hatte kannte ich diese Art der "Grundstücksüberwachung" nicht. Für sie gibt es in diesem Moment nichts wichtigeres als zu schauen wer da kommt, und zwar nicht von der Ferne. Mit Leckerchen und Lob wäre ihr das auf jeden Fall genauso wenig abzugewöhnen wie einem Jagdhund das Jagen. 

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Mir ist auch gar nicht klar, was der Vorteil sein soll: warum soll der Hund nicht mitkriegen dürfen, wer da kommt und wie der unterwegs ist?

Je schneller geklärt ist, dass an dem besuch nicht besonders ist, desto eher kann der hund sich doch umorientieren?

Am meisten hilft tatsächlich Begrüßungen einfach schnell und ritualisiert durchzuführen, das verhindert Erwartungsrückstaus.

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vor 35 Minuten schrieb Zenta:

 

 

 

Ganz ehrlich, ich kann nicht glauben, dass das bei jedem Hund funktioniert. Meine Herdenschützhündin sieht es, vermutlich genetisch, als ihren Job zu kontrollieren wer kommt. Sie ist dabei nicht aggressiv, aber schon bestimmt und bleibt gut ansprechbar, aber wegschicken würde sie sich nicht lassen. Da ich vorher überwiegend Jagdhunde hatte kannte ich diese Art der "Grundstücksüberwachung" nicht. Für sie gibt es in diesem Moment nichts wichtigeres als zu schauen wer da kommt, und zwar nicht von der Ferne. Mit Leckerchen und Lob wäre ihr das auf jeden Fall genauso wenig abzugewöhnen wie einem Jagdhund das Jagen. 

 

Nun war die Fragestellung ja die, dass ein Hund ungerne im Körbchen bleibt und sich soooo über den Besuch freut. 

Ich wollte damit keine allgemeingültige Antwort auf alle Besuchsprobleme geben. 

 

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Achso...um "aus der Ferne" ging es bei mir auch nicht. Der Hund darf mit zur Tür, nur würde ich seine Erwartungshaltung ändern (können). 

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vor 42 Minuten schrieb Zenta:

Mit Leckerchen und Lob wäre ihr das auf jeden Fall genauso wenig abzugewöhnen wie einem Jagdhund das Jagen. 

 

Du meinst es sicher nicht so, aber das klingt, als würden Lerngesetze nicht greifen und man müsste härtere Geschütze auffahren bei gewissen Hunden. 

 

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vor 21 Stunden schrieb Renegade:

 

Doch mache das Körbchen mal positiver als einen Reiz, der z.B. von einem duftenden Braten auf dem Esstisch ausgeht!

 

Das ist nun echt keine allzu komplizierte Übung. Denn im Gegensatz zum Reh hab ich den Braten ja unter Kontrolle. :D

 

Der Hund wird ins Körbchen geschickt (oder gebracht). Wenn er da liegt, fliegt ein Stück Braten ins Körbchen. NUR wenn der Hund im Körbchen liegt, sonst nie. In der nächsten Stufe gibt es Braten nur noch dann wenn der Hund wirklich entspannt da liegt.

 

Wenn man das sauber aufbaut, wird der Hund bei Bratenduft auf dem Tisch von ganz allein ins Körbchen gehen, sich hinlegen und auf Flugbraten warten. ;)

 

Die Situation mit dem Besuch ist schon deutlich schwieriger, denn den Besuch hat man nicht so gut unter Kontrolle wie den Braten. 😎 Und den kann man auch nicht so einfach in Richtung Körbchen werfen, wenn der Hund gelernt hat, darauf zu warten. Aber auch diese Situation kann man üben, ist nur deutlich anstrengender und in der Übungsphase macht Besuch keinem der Menschen so richtig viel Spaß. Da hilft nur geplanter Besuch, der in erster Linie zum Üben kommt und den Hund wirklichwirklichwirklich ignoriert. Wie man das übt, ob man z.B. den Besuch einfach nur langweilig macht oder ob man dem Hund zeigt, dass man selbst gut entscheiden kann, wer rein darf, hängt vom Hund ab.

 

Wenn der Hund das "geh ins Körbchen" eigentlich kann, aber in bestimmten Situationen zu aufgeregt ist, um es auch zu tun, hilft nur: längeren Atem haben. Den Hund konsequent ins Körbchen schicken, bis er es tut. Zur Not immer wieder schicken. Wenn der Hund dann rumhampelt (das würde ich als Übersprungshandlung interpretieren),  würde ich warten, dass der Hund "runterkommt" und ihn dann noch mal ins Körbchen schicken. Ob das dann noch belohnt wird, hängt vom Übungsstand und vom Hund ab (meine Hündin dreht bei Lob gleich wieder auf). Einfach nur hinsetzen nach dem Rumgekasper würde ich definitiv nicht belohnen, denn das war nie das, was du vom Hund wolltest. Wenn du einen schlauen Hund hast, lobst du damit die ganze Handlungskette inklusive Rumgekasper.

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Bei Besuch kommt es auf die Motivation des Hundes an. Meinen Hund würde es provozieren, wenn der besuch so tut, als würde er sie nicht registrieren. Ein ängstlicher hund wäre damit glücklicher.

Und auch beim Braten ist es eine sache von wer frisst schneller. bei uns sind das vegane Burger. der Hund isst schneller. Also fliegen mehr Bröckchen. Und damit sie nicht so weit fliegen müssen (und man nicht daneben trifft) sitzt der Hund neben uns am Tisch im Platz, weil über dem Teller uns zu nass ist.

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vor 4 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Mir ist auch gar nicht klar, was der Vorteil sein soll: warum soll der Hund nicht mitkriegen dürfen, wer da kommt und wie der unterwegs ist?

Je schneller geklärt ist, dass an dem besuch nicht besonders ist, desto eher kann der hund sich doch umorientieren?

Am meisten hilft tatsächlich Begrüßungen einfach schnell und ritualisiert durchzuführen, das verhindert Erwartungsrückstaus.

 

So machen wir es auch. Die Hunde begrüßen einfach mit. D.h.: Sie sehen Besuch als normal an, zumal wir viel Besuch haben. Unsere Hunde hören auch sofort auf mit Bellen (bellen tun sie dann, wenn sie zuerst den Besuch gesehen haben - bei uns steht Besuch vorm Gartentor oder Freunde auch direkt im Garten), wenn sie merken/ sehen, dass wir den Besuch gesehen haben und ihn begrüßen. 

Ich vermute mal, dass meine Hunde bei Besuch unruhiger wären, müssten sie auf ihrem Platz sitzen oder liegen bleiben. 

 

Dieses aufdringliche Verhalten bei Besuch kommt ja meistens bei jüngeren Hunden vor. Emma macht das gar nicht. Aber George ist halt noch jung und ist manchmal aufdringlich zu Besuch, wenn dieser bereits aufm Stuhl sitzt. Obwohl George seinen Liegeplatz liebt, ist ihm in solchen Momentan der Besuch wichtiger. Und weil das echt nerven kann, muss er in Fällen wie diesen auf seinen Platz gehen. 

Ich finde daran auch gar nichts Schlimmes, denn es geht sich nicht immer nur darum, dass sich ein Hund wohlfühlt. Menschen haben dasselbe Recht.

 

vor 3 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

sitzt der Hund neben uns am Tisch im Platz

 

Unsere Hunde sitzen auch meistens neben dem Tisch. Sie bekommen auch meistens etwas ab. Aber: Während ich koche, müssen sie das Feld um mich herum räumen. George hat die Eigenschaft, sich direkt hinter einen zu legen. Stolpern beim Kochen - keine gute Sache. Deshalb hat auch er gelernt: Wenn die Menschen am Herd stehen, müssen die Hunde Platz machen. 

Anfangs, also wenn der Hund noch "neu" bei uns ist, schicke ich ihn auf seinen Liegeplatz. Da muss er nicht liegen. Er kann auch sitzen oder stehen. Wenn er einmal verstanden hat, dass er lediglich das Umfeld am Herd freilassen soll, ist es mir egal, wohin er dann geht.

Das funktionierte bisher bei allen Hunden ziemlich schnell.

 

Damit das kein Drama wird, gebe ich den Hunden ein Leckerli. Also, etwas, zum länger Kauen. Und damit wandern sie dann zu ihren Liegeplätzen. 

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vor 4 Stunden schrieb Selkie:

Das ist nun echt keine allzu komplizierte Übung. Denn im Gegensatz zum Reh hab ich den Braten ja unter Kontrolle. :D

 

Der Hund wird ins Körbchen geschickt (oder gebracht). Wenn er da liegt, fliegt ein Stück Braten ins Körbchen. NUR wenn der Hund im Körbchen liegt, sonst nie. In der nächsten Stufe gibt es Braten nur noch dann wenn der Hund wirklich entspannt da liegt.

 

Wenn man das sauber aufbaut, wird der Hund bei Bratenduft auf dem Tisch von ganz allein ins Körbchen gehen, sich hinlegen und auf Flugbraten warten.

 

Klingt auf den ersten Blick echt bestechend!

Nur: unser verfressenes und immer auf Action programmiertes Schätzchen würde das für ein sehr verlockendes Spiel halten.

Fliegender Braten? Klasse! Mehr davon ! Und schneller!!

Wir hätten keinen Moment mehr Ruhe und diese Vorstellung

Zitat

NUR wenn der Hund im Körbchen liegt, sonst nie. In der nächsten Stufe gibt es Braten nur noch dann wenn der Hund wirklich entspannt da liegt.

bliebe graue Theorie. Sie würde unter dieser Anspannung und Erwartungshaltung sich niemals hinlegen. Entspannt?? Vergiss es...

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Ich finde es auch einfacher Menschenessen klar von Hundeessen zu unterscheiden, ich sitze auch nicht neben ihrem Napf und giere nach ihre, Futter.

Wega bekommt vor uns ihr Abendessen, also hungrig ist sie nicht, ich möchte nicht dann sie bettelt, weil es passt ja immer noch was rein, also soll sie weg vom Tisch.

Deshalb hat sie gelernt, dass es Zeiten und Orte gibt, an denen sie nicht erwünscht ist ganz einfach, ohne Drama.

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