Jump to content
Hundeforum Der Hund
TeamMylow

Welpe und Althund...wird das was?

Empfohlene Beiträge

Hallo, ich bin neu hier und habe ein paar Fragen was unser zwei angeht. 
Unser Großer (Mops) ist nun 9,5 Jahre alt. Liebt alle Hunde. Spielt nun altersbedingt aber natürlich nicht mehr so ausführlich wie früher. 
Vor 2,5 Wochen kam eine kleine Hündin dazu. Sie ist französische Bulldogge-Mops und ziemlich aufgeweckt. Typisch Welpe eben. 
Nun verhält es sich so: in der Wohnung ist der Große ziemlich genervt von der Kleinen. Sie will halt immer mit ihm spielen. Meistens ignoriert er sie, manchmal bekommt sie eine Ansage. Also wird kurz angeknurrt und angerempelt. Wir versuchen natürlich vorher schon einzugreifen. 
Mist die Kleine relativ entspannt kann es sein, dass sie auch mal bei ihm im Körbchen liegen darf. Meistens aber steht er auf und geht weg und sucht sich einen anderen Platz. Nervt sie ihn zu sehr schicke ich sie weg in ihr eigenes Körbchen. Das akzeptiert nach ein paar mal auch gut. 
Ausserhalb der Wohnung, im Garten, hat er auch schon ein paar Mal mit ihr gespielt. Das hat mich besonders gefreut. Auch Gassi geht gut. Da ignoriert der Große aber meist die Kleine weil er mit schnuppern beschäftigt ist. Sie läuft ihm aber freudig hinterher und darf auch gemeinsam mit ihm schnuppern. 
Füttern tun wir getrennt, da beide sehr gierig sind. Das Füttern an sich würde auch zusammen klappen. Jeder bleibt bei seinem Napf, aber das füllen der Näpfe hat schon manchmal dazu geführt das der Große die Kleine zurechtgewiesen hat, weil sie natürlich noch dabei hüpft wie ein Flummi. Damit das nicht irgendwann mal eskaliert, füttern wir jetzt eben getrennt. 
 

Wie beurteilt ihr die Sachlage? Können die beiden noch Freunde werden? Also so, dass die Kleine nicht dauernd zurechtgewiesen wird? Das passiert hier täglich mehrfach.Manchmal auch wenn sie sich nur zu ihm kuscheln will. 
Ich habe ab und an Phasen, in denen ich nur halt fast Zweifel, ob es die richtige Entscheidung war. Wir wollten den Welpen, ja, aber er sollte natürlich auch zu einem Freund für unseren Großen werden. Meint ihr das funktioniert? 
 

Liebe Grüße und Danke schonmal für eure Antworten. 😊

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich würde dem großen einen Ort zugestehen wo die kleine nicht hin darf. Damit er dort seine Ruhe hat und sich nicht vor ihr retten muss. Du kannst ja gar nicht immer rechtzeitig eingreifen. Ich würde halt vermeiden wollen, dass es überhaupt so weit kommt.

 

Es kann gut sein, dass die beiden niemals Freunde werden, aber ich finde zweieinhalb Wochen zu kurz um das zu beurteilen. Auch weil der Welpe sich ja quasi tagtäglich noch weiterentwickelt und vom Wesen erst noch ganz am Anfang steht. Das ist ja noch viel Luft nach oben.

Von einem "oh Gott, das wird nie was!" seid ihr weit entfernt, bei dieser Schilderung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Kann sein, kann nicht sein.

Wir freunden uns ja auch nicht mit jedem an, der dahergelaufenen kommt. Und manchmal entsteht auch bei uns eine Freundschaft auf den 2. Blick.

Ich finde, deine Beschreibung hört sich nicht zu schlecht an.

Vielleicht musst du dich einfach nur von deinen idealen Vorstellungen verabschieden.

Sorge dafür, dass jeder zu seinem Recht kommt: Der Alte wird nicht sinnlos genervt und dem Jungen werden notfalls anderweitig brauchbare Spielkameraden verschafft.

Ein bisschen ist das wie bei den eigenen Kindern. Die müssen nicht rund um die Uhr immer nur nett zueinander sein, aber sich geprügelt wird eben auch nicht.

Das zu moderieren ist deine Aufgabe.

Werden sie ein Herz und eine Seele, ist das ein Geschenk. Erwarten, dass es so kommt, kannst du aber nicht, da es eben nicht völlig in deiner Macht steht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich glaube da hast du recht. Ich werde mich dabei von meinen Idealen verabschieden müssen. Man denkt halt man tut seinem Einzelhund einen Gefallen wenn er nicht mehr allein ist und hat dann eine Idealvorstellung im Kopf. Ich weis das das noch kommen kann aber irgendwie hab ich beiden Hunden ein schlechtes Gewissen gegenüber. Dem Großen weil ihm seine Ruhe abhanden gekommen ist. Der Kleinen weil ihr der gewohnte Spielpartner fehlt. Wir haben zum Glück im Umfeld die Schwestern der Kleinen mit denen sie spielen kann. Nicht täglich aber doch 1-2 mal die Woche. 
Wir werden nun einen großen Kennel besorgen und dort trainieren dass die Kleine dort mal 30-60 Minuten drin bleiben kann damit wir mal einkaufen gehen können. Der Große bleibt dabei wie gehabt in seinem Körbchen im selben Raum. Einfach dass er auch seine Ruhe hat wenn wir mal kurz weg müssen. 
 

Habt ihr eine Idee wie wir seinen Platz gestalten können, dass die Kleine da nicht mehr hin kommt? Box nimmt er nicht so wirklich an. 
Couch darf er aber da kommt das Kleintier mittlerweile auch hoch. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Und wie wäre es, wenn ihr euch so ein Trenngitter (Tür) für Kinder besorgt, damit die Kleine ihn in Ruhe lassen muss?

 

Schau mal, euer Großer war nun 9,5 Jahre Einzelhund ist nicht mehr der Jüngste und bekommt von jetzt auf gleich Konkurrenz ins Haus, die in seinen Augen nur nervig ist...

Die Kleine ist wie alle Welpen, also neugierig und will nur spielen und riecht nicht mal interessant.Zumindest noch nicht 😊

 

Also müsst ihr ihn zurzeit vor der wilden Hummel beschützen, damit die beiden Vierbeiner langsam zusammenwachsen und sich mögen. Erwartet am Anfang nicht zu viel, das wird schon noch.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das hatte ich auch überlegt. Aber unser Wohnbereich ist so gestaltet das Wohnzimmer, Küche und Flur relativ offen sind. Da passt kein Trenngitter hin. Deswegen dachte ich an einen Zimmerkennel... da wäre zumindest die kurze Zeit geklärt wenn ich mal kleine Erledigungen machen müsste. Wie wir seinen Platz sichern tagsüber... keine Idee🤔 ich hoffe ihr habt vllt eine 🤗 

 

ich hab mal ein Bild von unseren beiden Angehängt. Ab und an vertragen sie sich auch😏

D5621B0C-6F9A-4B2A-BD41-0C03A10C3AE4.jpeg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das war immer der Grund, warum ich von einem Nachzügler Abstand genommen habe. Ich habe auch oft mit dem Gedanken gespielt, als Finja was unflotter und so wurde. Aber sie ist ja quasi mit Wegbegleiter groß geworden. Ihre Wurfschwester war ganz viel mit ihr zusammen, die wohnte bei einem Freund von mir. Wir haben immer ganz viel gemeinsam gemacht und Finja ist da auch immer hingegangen, wenn ich den ganzen Tag arbeiten mußte. Sie hat sich immer riesig gefreut dahin zu gehen. Sie hat sich aber auch immer riesig gefreut, wenn ich sie wieder abgeholt habe. Endlich wieder alleine. Irgendwann habe ich mal gedacht, daß ich ihr nicht wirklich eine Freude damit tun würde, einen Jungspund ins Haus zu holen. Sie ist schon ein Prinzesschen, die nicht gerne teilt. Das muß man sich wirklich gut überlegen.

Wenn Finja heute auf Jungspunde trifft ist sie eher desinteressiert oder genervt. Das wäre hier im Alltag wahrscheinlich auch eher weniger lustig geworden. Und was ich wirklich im Bekanntenkreis jetzt festgestellt habe, die haben einen alten, einen mittelalten und einen jungen und wären sie nicht beide Rentner und hätten noch Kinder, die zu Hause wohnen, hätten sie echt ein Problem allen gerecht zu werden. Der eine will nicht mehr richtig, der andere ein bißchen, beide können aber auch nicht alleine zu Hause bleiben, der andere will nur rennen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Naja nun ist das Kleintier ja aber da und wir wollen gern alles versuchen das es klappt. 🤷🏼‍♀️

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ihr sprecht von wir: dann wird es vielleicht möglich sein, einen Welpen nicht in einer Bix wegzusperren. Einer bleibt halt zuhause.

 

Wenn ihr sie zurücklasst, sie zudem noch eingesperrt ist und ihr damit der Zugang zu evtl. Sicherheit gebenden Althund versperrt ist, ist das schlecht. Alleinbleiben wird dann erst mal sehr negativ belegt. 

Ist sie frei, habt ihr keine Kontrolle über das, was passiert.

Also sollte möglichst einer erstmal zuhause bleiben, bis das alles sicher ist.

 

Ansonsten ist es völlig normal, dass ein Althund anfänglich nicht so begeistert über einen Neuzugang ust. Und ja, er darf innerhalb bestimmter Grenzen dem Welpen sagen, was  Sache ist. Er ist erwachsen und darf auch erziehen Trotzdem müsst ihr ihn schützen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ihr könnt euch doch einen (positiven) trainer holen, damit er das beurteilt. So furchtbar hört sich das nicht an.

Schlimm ist allerdings, dass ihr euch einen Qualzuchtwelpen geholt habt. Bitte lasst sie frühzeitig operieren.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ganz einfach ein Benutzerkonto

Du musst ein Benutzerkonto haben, um Beiträge verfassen zu können

Registrieren

Deine Hunde Community

Benutzerkonto erstellen

Du hast ein Benutzerkonto?

Melde Dich an

Anmelden

×
×
  • Neu erstellen...