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Hundeforum Der Hund
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Was stimmt mit den Leuten nicht?

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Guten Morgen, 

 

Ich habe mich hier angemeldet weil ich mich mit Hundebesitzern austauschen möchte. Ich bin seit 3 Jahren stolzer Hundebesitzer und habe glaube ich so langsam die anderen Hundebesitzer die man so trifft auf seinen Gassirunden satt. :)

 

Als meine beiden noch recht jung waren, bekam ich oft Tipps von Leuten die ihre Hunde selber absolut 0 unter Kontrolle hatten. Bei meinen beiden war das schlimmste das Ziehen an der Leine was ich aber recht schnell unter Kontrolle bekam. Da war ich schon wirklich sehr genervt. Aber es wurde noch schlimmer mit der Zeit. Ich habe einen Schäferhund-Husky mix der leider mehr nach seinem Papa kommt der ein Schäferhund war. Somit heißt es oft "Ohh ist da Schäferhund drin? Besser nicht spielen die sind so aggressiv!". Aber auch so hatte ich nie wirklich Spielkameraden für meine zwei weil fast alle denen wir begegnet sind schnell ihre Runde machen wollten, Umgedreht sind oder Angst vor meinen Großen hatten. Dabei war er nie negativ auffällig. 

 

In letzter Zeit gibt es immer öfters Idioten die meinen sie müssten ihren Hund auf Kosten anderer trainieren. Die stellen sich dann sehr gerne auf einem Feldweg schön in den Weg und laufen auch nicht mehr weg oder laufen einem mit Absicht eng entgegen so das die Hunde keinen halben Meter Abstand zueinander haben. Einmal hat ein Hund dabei an der Leine meine Aussie-Dame angefallen. Schuld war natürlich auch. Ich versteh nicht wieso man so ein dummes Verhalten an den Tag legt? Man fragt da nicht mal "Du kann ich mal bei den nächsten Gassi runden meinen Hund trainieren in dem ich X mache?" nein man macht es ganz dreißt und beschwert sich wenn es schief geht. Durch diese Ereignisse bellt meine Aussie-Dame nun jeden Hund an der vorbei läuft.

Das haben echt viele gemacht denen ich begegnet bin ich weis aber auch das die alle den gleichen Hundetrainer haben. 

 

Seit neustem ist es Mode den Hund frei springen zu lassen und wenn er nicht hört? Egal das klären die ja unter sich! Heißt es dann immer. Für mich zerstört das halt meine komplette Gassirunde weil ich dann weder Entspannen kann noch meine Hunde eine Freude haben wenn da ein unbekannter Hund auf die zurast. Allerdings ist es noch schlimmer wenn wir zuhause sind. Wir haben einen großen Garten mit einem kleinen Teil der vorne an der Straße angrenzt und dort ist ein Gehweg. Auf der anderen Straßenseite ist ebenso ein Gehweg der komplett durchgängig ist während unserer gerade mal 3m Lang ist. Dennoch gibt es viele Hundebesitzer die beim Gassi gehen mit ihren Hunden direkt an den Zaun hin gehen, davor provokant stehen bleiben um zu schauen ob unsere Hunde bellen (Was sie aber nicht tun). Ist das irgendein Trick zum Erziehen oder reine Schikane? Ich bin mir da absolut nicht sicher. 

 

Es wird bei mir in der Wohngegend leider immer schlimmer. Ich sehe seit über einem Jahr immer mehr Menschen die sich teure Rassenhunde kaufen, scheint wohl neben dem Haus und dem dicken Familienauto dazu zu gehören zum guten Schein. Diese Hunde sieht man aber oft nicht draußen. Teilweise lassen die auch ihre Kinder mit riesen Hunden rausgehen so das ich Angst habe um meine Hunde. Ich habe so das Gefühl das da wo ich wohne viele denken, dass sie die besten sind und ihr Hund natürlich so viel besser ist als alle anderen. Geht das nur mir so? 

 

 

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Das frag ich mich auch so oft, was mit den Leuten nicht stimmt! Dass ich mich bei dir an den Zaun stelle und warte bis deine

Hunde bellen, würde mir auch im Traum nicht einfallen. Das ist absolute Provokation!

Allerdings muss ich zugeben, dass ich bei einer Hundetrainerin war, da mein Hund andere Hunde, die hinterm Zaun waren, angebellt hat.

Wir haben des öfteren bewusst Grundstücke aufgesucht, wo Hunde im Garten waren oder an Zaun kamen, so dass wir gezielt

trainieren konnten.

Bei dir hört sich das nicht so an, als wollten diese Leute trainieren. Die wollen ärgern......oder sind wirklich unwissend.

 

Wir trainieren momentan mit unseren beiden 2 Hunden wieder intensiver, aber nicht in unserem Ort. Das hat keinen Zweck. Die Leute kommentieren alles, sind teilweise so was von unwissend, tun aber schlau......es nervt nur.

 

Also, du bist nicht alleine, wenn auch die Thematik etwas anders ist bei dir, aber wir regen uns auch über die anderen oft auf.

 

 

 

 

 

 

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vor einer Stunde schrieb McKarin:

Das frag ich mich auch so oft, was mit den Leuten nicht stimmt! Dass ich mich bei dir an den Zaun stelle und warte bis deine

Hunde bellen, würde mir auch im Traum nicht einfallen. Das ist absolute Provokation!

 

 

 

 

 

 

 


Wie passt das zusammen??

 

vor einer Stunde schrieb McKarin:

 

Wir haben des öfteren bewusst Grundstücke aufgesucht, wo Hunde im Garten waren oder an Zaun kamen, so dass wir gezielt

trainieren konnten.

 

 

 

 

 

 

 

 

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vor 6 Stunden schrieb Julika:


Wie passt das zusammen??

 

 

Sie meint wohl, dass die Leute eben nicht Zaunbegegnungen trauiniert haben. Aber das weiss man ja nicht. Mir wäre das mit dem zaun egal, es bellt doch auch keiner.

Angegriffen werden will ich auch nicht - klar. leute die dicht aneinander vorbeigehen habe ich auch kein Problem bei sozialen Hunden, was mich aber nervt sind hundehalter, die schon 100 m vor Begegnung anhalten und minutenlang den Hund maßregeln, damit er sich nicht aufregt. Was nicht nur deren Hunde aufregt, meine mag so brutale leute und die anspannung auch nicht. Wenn man dann den Leuten sagt, dass sie lieber einen Bogen laufen sollen, maßregeln sie den Hund erst recht um zu beweisen dass das nicht nötig wäre. (was auch nicht klappt, weshalb der Hund es nochmal abkriegt).

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@McKarin jetzt stell dir mal vor das macht dieser und diverse andere Trainer mit jedem "Schülergespann". Was glaubst wie viele das pro Tag sind?

 

Wir hatten das hier ähnlich auf der örtlichen "Hundewiese". Also keine offizielle aber da haben sich halt viele Halter getroffen. Sehr große Wiese mit super rundumblick so das sich befreundete Hund und Halter schnell gefunden haben und die Hunde bzw. meistens eigentlich eher die Halter 😅 die nicht so gut miteinander konnten, konten sich mühelos aus dem Weg gehen.

 

Tja aber einer der örtlichen Hundetrainer war dann der Meinung diese Wiese wäre ein super Trainingsgelände (obwohl es ein Gelände in seinem Besitz gibt). Also wurde sich mitten auf die Wiese gestellt um Training mit Ablenkung zu haben. Nur mussten jetzt alle Hundehalter ihre Hunde bei sich behalten weil wehe einer ist dann im Spiel oder aus Neugierde mal in die Gruppe gerannt.

Da ich über die Jahre bei einigen Hundetrainern war bis ich unseren Weg gefunden habe, kennen mich die meisten und ich bzw. mein Hund war über die Jahre x-fach Trainingsobjekt für deren Schüler. Manchmal fand ich es ok aber manchmal hat es mich auch gestört. Gefragt wurde ich aber tatsächlich nur ein einziges Mal.

 

Ich muss dazu sagen das ich auf der Wiese auch ab und zu das locker an der Leine laufen mit dieser extremen Ablenkung geübt habe. Aber in aller Regel dann innerhalb einer Gruppe bzw. wenn eben einer her kam durfte meiner rennen (war dann auch die Mega-Belohnung für ein vorherig gutes Training). Das ist dann halt mal so.

Ich empfinde es subjektiv ebenfalls so das sich die letzten 5 Jahre viel ins negative gewandelt hat was vorher selbstverständlich war. Früher war es einfach auch mal normal das bei Kontakt die Hunde auch abgeleint wurden oder wenn 2 Hunde schon abgeleint waren man eben geschaut hat ob es klappt oder nicht. Und wenn nicht war das dann auch kein Drama. Damals wusste man dann halt auch wenn dann doch mal ein Hund angeleint wurde oder blieb da muss irgendwas sein. Gibt ja auch sinnvolle Gründe zeitweise Distanz wahren zu müssen.

Heute wird, egal in welcher Umgebung, immer sofort angeleint und selbst auf Nachfrage sind die wenigsten zum ableinen bereit. Der Hund könnte ja negative Erfahrungen sammeln und wäre umgehend fürs Leben traumatisiert.😬

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Hallo,

 

wir wohnen ländlcih in einer Gegend mit viel Tourismus. Es ist fast nicht mehr möglich, den Hund ohne Leine laufen zu lassen, da inzwischen auch auf jedem Wanderweg Leute mit E-Bikes unterwegs sind und einen ohne Vorwarnung auch von hinten überholen.

Außerdem kann ich auch bestätigen, dass die meisten Hunde bei Begegnungen nur ungern abgeleint werden. Meistens hat man aber auch das Problem, dass man an der Stelle an der man sich zufällig trifft die Hunde nicht ohne Gefahr zum Spielen ableinen kann, weil zu viel Radverkehr ist  oder eine Straße in der Nähe ist.

Wir haben inzwischen gezielt ein paar Hundefreunde angesprochen und treffen uns 1 bis 2mal die Woche auf einer eingezäunten Hundewiese wo die Hunde sich gefahrlos auspowern

können.

Was mich hier auch sehr ärgert ist die Tatsache, dass hier sehr viele Pferdehalter die Pferdeäpfel unterwegs nicht einsammeln oder von der Straße entfernen. Wenn ich mit meinem

Junghund unterwegs bin gleicht der Spaziergang einem Slalomlaufen um die Pferdeäpfel und ich muss immer aufpassen, dass er nichts davon erwischt, da man ja nie weiß, ob die

Pferde mit Ivermectin entwurmt wurden, was für einen Border-Collie-Mischling gefährlich sein könnte.

 

Ich hatte früher auch zwei Hunde und rate dazu, wenn möglich mit den anderen Hundehaltern zu sprechen und zu begründen, warum man mehr Abstand möchte. Ich fand es auch immer sehr respektlos, wenn andere Hundehalter ihre frei laufenden Hunde auf meine angeleinten Hunde zulaufen lassen haben. Manche scheinen Zwischenfälle regelrecht zu provozieren.

 

Gestern fiel mir aber auch wieder auf, wie leichtsinnig manche Hundehalter mit dem Leben ihrer Hunde umgehen. Da spazierte ein Paar mit einem Jagdhund an der Bundesstraße entlang -

der Hund lief immer wieder bis an die Fahrbahn und es hätte nicht viel gefehlt und der Hund wäre angefahren worden!!! Aus meiner Sicht ist das bodenloser Leichtsinn gewesen.

 

Liebe Grüße

 

Cony

 

 

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vor 11 Stunden schrieb Cony:

man ja nie weiß, ob die Pferde mit Ivermectin entwurmt wurden, was für einen Border-Collie-Mischling gefährlich sein könnte.

 

 

Wenn du nicht weißt, ob dein Hund den MDR1-Defekt hat oder nicht, dann lass es testen.

Das kostet 69€ + die Blutabnahme.

 

In dem Fall ist wissen defintiv besser als nicht wissen. Spätestens bei der ersten Medikamentengabe die u.U. fragwürdig

sein könnte müsste der Test eh gemacht werden.

 

Sorry für OT

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Hallo.

 

das ist bereits in Planung! Da mein Hund auch noch auf die Mittelmeerkrankheiten getestet werden soll, werde ich dann auch noch auf MDR1 testen lassen. Da ich ja vorher einen

Australian Shepherd hatte ist mir die Thematik bereits bekannt.

 

Liebe Grüße

 

Conny

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