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Hundeforum Der Hund
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Was tun ? Tierschutz

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Hallo,
wir haben seit 3 Monaten einen 1 Jährigen Labrador Windhund Mix vom Tierschutz mit dem üblichen Schutzvertrag übernommen und man merkt wie dankbar er ist. Aber...

Nachdem er schon  3 Giardien Kuren in den ersten Wochen über sich ergehen lassen musste wurde nun auch eine HD festgestellt,ä. Op und Folge Kosten um die 4000 :( .

Da wir laut Vertrag den Hund so übernommen haben und der Tierschutz sich quer stellt, was tun ? Wir haben die finanziellen Mittel nicht und laut Vertrag keine Ansprüche.

Zurückgeben kann doch nicht die alternative sein. Hat jemand Erfahrungen diesbezüglich oder Tipps ? Vielen Dank

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Hallo,

 

das ist natürlich unschön, aber irgendwie muss man immer damit rechnen, dass ein Hund krank wird oder Krankheiten zum Vorschein kommen - wie jetzt die HD

4.000 Euro kommt mir allerdings arg viel vor. Ich kenne die Preise in Deutschland nicht. In Spanien würden wir 500 Euro pro Hüfte zahlen. Der Preisunterschied kann ja nicht so immens groß sein, zwischen den Ländern. 

 

Abgesehen davon hat ein Tierschutzverein in der Regel auch nicht das Geld für solche OPs bereit und muss dafür Spenden sammeln. Daher würde ich persönlich einen Verein nicht haftbar machen wollen - egal wie es gesetzlich aussieht (wobei ich gar nicht weiß, wie es gesetzlich aussieht).

 

Falls bei euch das Abgeben des Hundes die einzige Option bleibt - würde ich euch raten, keinen Hund mehr aufzunehmen. Grund: Wie oben schon gesagt, kann es bei jedem Hund passieren, dass hohe Kosten auf einen zukommen (Unfall, Verletzungen, Gelenkerkrankungen etc.). Und Giardien sind auch immer möglich. 

 

Auch für mich wären 4.000 Euro ein dickes Problem. Mein TA würde Ratenzahlungen vereinbaren, weil er mich gut kennt. Vielleicht wäre das auch bei euch möglich? Zudem würde ich an deiner Stelle noch bei einem anderen Tierarzt nachfragen, was eine OP kostet. 

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vor einer Stunde schrieb KleinEmma:

Falls bei euch das Abgeben des Hundes die einzige Option bleibt - würde ich euch raten, keinen Hund mehr aufzunehmen.

 

Bisschen harsch.

Bei einem gesunden jungen Hund kann man easy mind eine OP Versicherung abschließen.

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Ich würde mir zunächst einmal mind. eine zweite Meinung einholen, und zwar bei einer TK oder einem TA, der sich regelmässig mit den Konsequenzen von HD befasst.

Und mind. 1 weiteren Kostenvoranschlag zum Vergleich.

Am Rande bemerkt:

Einen Hund zu sich zu holen, egal ob vom Züchter oder aus dem TS, sollte immer im Bewusstesein geschehen, dass die Kosten für Hundefutter etc. Peanuts sein können, verglichen mit denen, die entstehen können, wenn der Hund krank wird oder einen Unfall hat. Gerade wenn man Geld für teure TA Behandlungen nicht aus dem Ärmel schütteln kann, ist eine gute Tierkrankenversicherung mMn unerlässlich.

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Denervation ist vielleicht eine Alternative zu einer teuren OP.

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vor 42 Minuten schrieb Naschkatze:

 

Bisschen harsch.

Bei einem gesunden jungen Hund kann man easy mind eine OP Versicherung abschließen.

 

Hätte hätte, Fahrradkette. Der Hund ist 3 Monate beim neuen Halter. Also wäre Zeit genug für eine Versicherung gewesen. Die HD kam ja erst jetzt heraus. 

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vor 39 Minuten schrieb Naschkatze:

 

Bisschen harsch.

Bei einem gesunden jungen Hund kann man easy mind eine OP Versicherung abschließen.

Hüftgelenkersatz schliessen die meisten versicherungen generell aus. Bekannte Vorbefunde auch...

 

Bitte hole dir Rat in einer Facharztpraxis!

Wie schwer ist der Hund?

Hast du Röntgenbilder?

Konservativ läst sich an der Hüfte sehr viel machen, ein spezioaliserter Arzt und physiotherapeut kann euch da gut beraten. Und wenn eine Operation (welche hängt vom gewicht und der Schwere ab) notwendig ist, dann könnt ihr während konservativer Therapie den betrag ansparen. Evt. reicht auch nur eine Seite

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vor 44 Minuten schrieb KleinEmma:

 

Hätte hätte, Fahrradkette. Der Hund ist 3 Monate beim neuen Halter. Also wäre Zeit genug für eine Versicherung gewesen. Die HD kam ja erst jetzt heraus. 

 

Dir ist schon klar dass man nicht einfach eine Versicherung abschließen kann? Die Versicherung möchte erstmal sehen dass der Hund gesund ist. Die hätten keine bekommen.

 

@gebemeinensenfdazu Ein junger gesunder Hund braucht das nicht. Und bis es evtl mal so weit ist kann man Geld zur Seite legen.

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Einen jungen Hund kann man ohne Probleme direkt krankenversichern.

Ab 8 Jahren (bei manchen Gesellschaften ab 9)wirds schwieriger, bis unmöglich.

 

Als Sammy vor 14 Jahren eingezogen ist, hat sich das nicht gelohnt. Da galt tatsächlich noch: jeden Monat Betrag X zur Seite legen, passt.

 

Bei Maya vor 10 Jahren war es ähnlich.

 

Da die Kosten hier mittlerweile bei den beiden nahezu explodieren, weil ein Besuch beim Tierarzt heutzutage deutlich teurer geworden ist, haben Snoopy, Easy und Benny nun eine Versicherung.

Kostet 55, bzw. 50€ pro Monat.

 

Klar, sind 155€/je Monat.

Aber alleine für Mayas Herztabletten lasse ich etwa monatlich 80€ in der Praxis.

Von Sammy will ich gar nicht erst anfangen 🤪

 

Wer nicht in der Lage ist, einen drei- oder vierstelligen Betrag aus dem effeff hinzulegen (und ich denke, dass wir da über den Großteil der Tierhalter sprechen), der ist doch damit auf der sicheren Seite.

 

Easy hat im im ersten halben Jahr knapp 1000€ Tierarztkosten "verursacht".

 

Hätte ich sie versichert, als sie eingezogen ist, hätte ich Prämien von 300€ bezahlt.

Also ganz galant 700€ gespart. 😎

 

Bei keinem der drei Hunde wurde nach Vorerkrankungen gefragt.

Alter, Rasse und Größe.

Sie sind nun bei der Agila versichert und die rechnen sogar mit der Praxis direkt ab.

 

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Ich habe bisher noch keine Tierkrankenversicherung gehabt. Weiß auch gar nicht, welche es in Spanien gibt.

Emma ist jetzt 7,5 Jahre und sie ist mein erster Hund, mit dem ich oft beim Tierarzt war - und auch der erste Hund mit kostspieliger OP.

George hat HD und den würde sicherlich keine Versicherung annehmen. 

Es ist nicht alles planbar, aber für die allermeisten Fälle gibt es eine Lösung. 

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