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Hundeforum Der Hund
Schaferhund321

Beschützen

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Halli Hallo,

Ich hab mich auf dem Forum angemeldet weil ich ein ,,kleines" Problemchen habe. Ich habe einen Schäferhund Rüden namens Rex. Er ist jetzt 4 Jahre alt und habe ihn von der Familie meines Freundes mitgenommen. 

Ich habe festgestellt dass er nicht gut erzogen ist. Die Leinenführigkeit habe ich mittlerweile im Griff und er ist wirklich extrem lieb und verschmust. Was mich jedoch vor großen Herausforderungen bringt ist sein Dominanz/Beschützerverhalten. Das Bellen beim klingeln ist hier das kleinste Problem. Wenn ich Gassi gehe und Leute mir zu nahe kommen oder sogar noch ansprechen, wie schön der Hund doch ist, dreht er durch. Er bellt die Leute an. Beißen tut er dabei auf keinster weiße. Er ist da eher ein unsicherer Hund. Wenn ich versuche ihn Befehle zu geben hört er nicht. Ich bin wirklich verzweifelt ...

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@gebemeinensenfdazu dein Thema👍

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Fragt sich , ob er mehr sich beschützt oder die Famile. so wie er auf dem Foto steht, sieht das mehr nach Selbstschutz aus. Der Rücken und die Hüftknochen sind aber in Ordnung'? Wenn er häufig so steht und das bisher nicht abgeklärt wurde: bitte holt das nach.

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Hallo und willkommen hier im Forum.

 

du wirst noch viele Tipps bekommen, ich möchte dir aber ein paar Basics aufzeigen.

 

Es ist ja so der Klassiker, Schäferhund, Rüde, Rex und versäumt ein paar Regeln früh festzulegen.

 

Erst mal, ein toller Hund, sehr schön, und das er nicht beisst, macht es etwas einfacher.

 

Du schreibst, dass du es in den Griff bekommen hast, du schreibst unsicher und du gibst Befehle. Keine gute Basis, erkläre ich dir.

Das dein Schäferhund aufpasst, ist zum einen in ihm drin und du solltest lernen, dies positiv zu sehen, ist doch klasse wenn der Hund anzeigt, hey, da ist einer, darf der hier rein, ich sag mal erst mal nö. Es ist jetzt Zeit, dies als Team zu sehen und du ihm zeigen musst, hey, super, gut gemacht, aber ist gut, der darf hier rein, der ist gar nicht gruselig, ich hab alles in der Hand, du kannst dich jetzt entspannen.

 

Such hier im Forum mal zeigen und benennen, dass ist ein guter Ansatz ud von mir den Tip, kommt jemand, bellt er, sei innerlich nicht genervt oder gestresst, maßregel nicht verbal,  zeig innere Freude, sag ganz ruhig und eher leise, hey, super Rex, hab ich gesehen, ist gut, iübernimm dann die Situation, zeig ihm, er hat seine Aufgabe perfekt erledigt, du bist aufmerksam und begrüßt den Besuch, was auch immer.

 

Das Ganze hat mit Vertrauen zu tun, dass kann man nur entwickeln, durch viele positive Situationen, der HUnd wird mit kleinen guten Abläufen verstehen lernen, o.K. mein Teampartner kann das sogar ganz alleine, ich zeig nur mal zur Sicherheit an, damit sie es auch merkt.

 

Versuche direkte Situationen mit Hunden und Menschen sehr sensibel aufzubauen, kein direktes aufeinander zugehen so zu Beginn.

 

Wenn es richtig ist wie du es siehst, dass er beschützen will braucht man einige positive Treffen

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@gebemeinensenfdazu so steht er meistens wirklich da, ist ja leider oft typisch für einen Schäferhund. Probleme mit der Hüfte hat er bislang jedoch noch nicht. 

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vor 59 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

so wie er auf dem Foto steht, sieht das mehr nach Selbstschutz aus.

 

Kannst du das bitte mal näher erläutern?

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Kann natürlich Zufall sein, aber auf dem Foto schont er und der Rücken sieht sehr krumm aus. Ein schmerzhafter Hund wehrt eher ab als ein Hund, der sich wohlfühlt. Also - mal abgesehen von dem üblichen Ratschlägen, zeigen un Benenen, sich über den Auslöser frühzeitig austauschen, hund anzeigen Lassen, Benennen, Belohnen ,Ausweichen als Alternativverhalten (hat @bvbtom schon angesprochen :) ) wieder belohnen, muss man natürlich auch gucken, dass nicht Schmerzen die Aggressionsschwelle senken.

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Hübscher wäre, wenn dir das jemand zeigt.

Also trainer suchen, der mit Zeigen und Benennen /Alternativverhalten und belohnungsbasiert arbeitet.

Dein Hund und du passt ab jetzt gemeinsam auf. Keiner macht was alleine, ihr ergänzt euch. dein Hund zeigt dir an, do lobst und belohnst das nzeigen und benennst den Auslöser. Dabnn beurteilst du ihn "Kein Problem, das ist nur" und dann folgt die Anweisung zum Alternativverhalten "Komm wir gehen zur Seite/laufen einen Bogen etc." Das wird wieder belohnt. Im Notfall die ganze Begegnung durch Kekse füttern oder spielen. Dabei unbedingt genug Abstand halten, damit der Hund gelassener bleibt

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vor 4 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Kann natürlich Zufall sein, aber auf dem Foto schont er und der Rücken sieht sehr krumm aus. Ein schmerzhafter Hund wehrt eher ab als ein Hund, der sich wohlfühlt. Also - mal abgesehen von dem üblichen Ratschlägen, zeigen un Benenen, sich über den Auslöser frühzeitig austauschen, hund anzeigen Lassen, Benennen, Belohnen ,Ausweichen als Alternativverhalten (hat @bvbtom schon angesprochen :) ) wieder belohnen, muss man natürlich auch gucken, dass nicht Schmerzen die Aggressionsschwelle senken.

 

Das kann jetzt stimmen, oder auch nicht.... DSH stehen nun mal schon öfter so da, die abfallende Rückenlinie, die kuhhessige Hinterhand sprechen ja für sich.

Sicherlich ist es ziemlich wahrscheinlich, dass dieser DSH wie zu viele seiner Rasse auch mit Rückenproblemen, Spondylose, Arthrosen... zu kämpfen haben wird.

Traurig genug, aber man beschönigt ja alles in der DSH Zucht.

Trotzdem, aus nur 1 Foto entnehmen zu können, was mit dem Hund los ist, ob seine ungeliebten Eigenschaften Schmerzbedingt sind und/oder aber einen Mangel an Erziehung widerspiegeln... das erscheint mir doch zu gewagt.

 

Ich würde 2 Vorgehensweisen miteinander kombinieren: gründliche Untersuchung bei einem kompetenten TA oder TK, um abzuklären, ob eine Schmerzproblematik vorliegt

UND Vorstellung bei einem positiv arbeitenden, erfahreren Trainer.

Damit solltest du schon klarer sehen.

Viel Erfolg uns alles Gute für den hübschen Rüden!

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vor einer Stunde schrieb Renegade:

Foto entnehmen zu können, was mit dem Hund los ist, ob seine ungeliebten Eigenschaften Schmerzbedingt sind und/oder aber einen Mangel an Erziehung

Wer soll das denn gemacht haben?

Von Erziehungsmangel habe ich nichts geschrieben. Wenn dann eher Sozialisationsmägel und Vertrauensmängel.

Aber dass Schmerzen Aggressionschwellen maßgeblich senken, dürfte niemand anzweifeln. Und ein schmerzhafter Hund schützt sich früher, und wenn ein Hund so eng, unterständig, links schonend und mit hinuntergezogenem Rücken steht, frage ich nach, ob er das öfter macht, und da er das macht- heisst dass für mich, dass Lendenwirbelsüle, und Hüftbereich abgeklärt werden sollten.

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