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Hundeforum Der Hund
Sunshine_2020

Bedenken

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Das Thema ploppt hier ja immer wieder mal auf...

Ich muss gestehen, ich kann das überhaupt nicht nachvollziehen.

Gab es das vor 30-40 Jahren auch schon ? Kann das damit zusammenhängen, dass Hunde zunehmend vermenschlicht werden und als Ersatz für was auch immer herhalten müssen ? Hat jemand ähnliches schon bei der Anschaffung von Katze, Pferd, Kaninchen,...mitbekommen ?

Kann es daran liegen, dass sich die Leute mehr und mehr von der Natur entfernt haben und dadurch eine romantische Vorstellung anstatt irgendwelcher Erfahrungen haben und dann mal kurz von den Tatsachen überrollt werden ?

Vielleicht würde da helfen praktische Erfahrungen mit Hunden zu sammeln bevor man sich einen eigenen anschafft ?

Fragen über Fragen...

Wochenbettdepression mag ich nun wirklich nicht als Erklärung gelten lassen

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Geht mir genauso @saicdi

Scheint für mich auch so ein Internet-Ding zu sein.

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vor 20 Stunden schrieb Sunshine_2020:

Seit meiner Kindheit war ein eigener Hund immer mein Traum. Ich hab mich auch extra für einen Teilzeitvertrag entschieden wegen einen Hund. Seit 2 Wochen wohnt ein welpe bei uns und mir geht es schlecht. Eine Woche vor dem Einzug wollte ich schon absagen, da ich extreme Zweifel hatte. Ich bin ein Freiheitsliebender Mensch und eher gemütlich.

 

Man kann in deine Problemschilderung nun alles mögliche reindeuten. :)

 

Ich denke so allgemein, wenn man einen Traum hat, dann sucht man doch den Kontakt zu allem, was damit zu tun hat. Da hat man dann schon ein paar Hunde kennengelernt und nicht nur Bilder in Büchern gesehen. Dein Teilzeitjob weist ja auch darauf hin, dass du weißt, dass Hunde Zeit beanspruchen. Ich würde deshalb eher deine Zweifel genauer untersuchen, was dahinter steckt.

Erkennst du da ein Muster, also ein Problem, das so ähnlich immer wieder auftaucht?

Hast du Angst vor Verantwortung oder Pflichten?

Bist du eventuell ein Mensch, der gern Luftschlösser baut und einen Rückzieher macht, wenn die Realität anklopft?

Setzt dich jemand unter Druck, unbedingt alles perfekt zu machen, und du machst dann lieber gar nichts mehr und es vergeht dir der Spaß?

 

Was auch immer einen da umtreibt, man kann sich das dann ehrlich und nur vor sich selbst eingestehen und daran arbeiten. Sonst steckt man ständig im gleichen Schlamassel. Ich selber finde auch, Lebewesen sollten nicht unter der Willkür und den Schwächen von Menschen leiden und jeder hat die Verantwortung das auch für ihr Wohl zu verhindern.

 

Nimm es doch einfach als Anlaß, dich selbst besser kennenzulernen. Fehler machen wir alle immer wieder. Jemand sagte es hier schon: der Welpe findet ein neues Zuhause, wenn es hart auf hart kommt. Wäre dann etwas blöd gelaufen, aber in diesem Fall für ihn kein Drama. Viele Hunde sind auf Pflegestellen und ziehen dann erst in ihr langfristiges Zuhause. Es hat aber auch seine Vorteile, zu lernen, zu seinen Entscheidungen zu stehen. Alles hat ja zwei Seiten, nicht nur Angenehmes. Dann überlege es dir gut und zieh es durch - so oder so!

 

Beim Hundehalten weiß man ziemlich genau, was auf einen zukommt. Ich selber würde mich da z.B. auch fragen, was genau ist es, das mich so an dem Gedanken "Ich habe einen Hund" fasziniert? Was ist die vielleicht auch verborgene Bedeutung und der Wert, den man da reinlegt? Schiebt man da was vor oder projiziert etwas rein, was da gar nicht ist? Kokettiert man gern damit, aber will es nicht wirklich mit allen Konsequenzen? Ist der Verlust von Freiheit, die Kosten und der Stress es wert? Reicht es vielleicht, nur Bücher über Hunde zu lesen, sich Wissen anzueignen und fremde Hunde auszuführen und beim Spielen zu beobachten? Man kann ja auch kinderlieb sein, ohne sich die ganze Arbeit und Verantwortung für viele Jahre aufzuhalsen. Kein Mensch außer dir selbst "zwingt" dich ja, einen Hund zu haben. :)

 

P.S. Es gibt auch erwachsene Hunde, bei denen recht klar ist, ob sie mit einem gemütlichen Halter glücklich wären. Auf Probespaziergängen merkt man auch ganz gut, ob es passt und einfach Spaß macht.

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vor 5 Stunden schrieb saicdi:

 

Wochenbettdepression mag ich nun wirklich nicht als Erklärung gelten lassen


Mir ging mehr darum einen verständlichen Vergleich zu finden. Ich meinte nicht, das sunshine jetzt unter einer Wochenbettdepression leidet. Man hat vorher eine bestimmte Erwartungshaltung, die dann nicht eintrifft. Dann macht sich genau deswegen viele Vorwürfe und dreht sich langsam in eine Abwärtsspriale ... und dagegen hilft eben sich öffnen und Hilfe holen. Nur um diese Parallele ging es mir. 
 

Was ist damit gemeint?

vor 4 Stunden schrieb Naschkatze:

Geht mir genauso @saicdi

Scheint für mich auch so ein Internet-Ding zu sein.

 

 

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@Kergut Damit meine ich dass ich noch nie jemanden mit diesem Problem kennengelernt habe. Sowas seh ich nur im Internet.

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vor 57 Minuten schrieb Naschkatze:

@Kergut Damit meine ich dass ich noch nie jemanden mit diesem Problem kennengelernt habe. Sowas seh ich nur im Internet.


ja da stimmt, über das Internet gibt es einfach viel mehr Informationen für jedermann. Ich wusste bis vor einem halben Jahr nicht, was Giardien sind ☺️ Obwohl ich immer mit Hunden gelebt habe ... ist mir nie begegnet der Parasit 🦠, war erstaunt wie viele sich auch damit rumplagen. Das ist ja auch eine gute und naja manchmal auch Seite am Internet, Dinge die einem sonst nie begegnen, rücken einem ins Bewusstsein. 

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Habt ihr noch nie einen Traum gehabt, der endlich wahr wird und dann stellt sich einfach keine Freude ein? Ziel erreicht und buhhhh? Ich glaube fast, manche Träume sollten einfach Träume bleiben. Die sind ja auch schön und haben ihren Zweck.

 

Ok, bei Hunden ist mir das noch nicht passiert. Aber das gemeinsame Leben mit ihnen kenne ich so in- und auswendig, dass ich sofort wieder drin bin in der Routine und den gewohnten Spaß habe. Und Spaß und Freude soll es doch machen.

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Ich bin ein absoluter Tiermensch. Ich habe zwei Katzen, einen Hund und zwei Pferde. Das ist mein Maximum, weil ich die Verantwortung sehr stark wahrnehme und mit mehr Tieren auch mehr Sorgen habe und das Gefühl habe, es hat immer jemand irgendwas über das ich mir Sorgen machen muss.

 

Ich habe auch einen Welpen groß gezogen und ich hatte ein ähnliches Gefühl. Ich denke, zumindest bei mir, hat es etwas mit der plötzlichen Verantwortung zu tun, die ich eben sehr stark wahrnehme (übrigens für jedes neues Tierchen, das einzieht).

 

ES GEHT VORBEI! Weiter machen, locker angehen und es wird schon. 

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Ich würde mich soo gerne drauf einlassen. Der kleine hat einen so großen bezug zu meinem Freund. Das habe ich gestern wieder gesehen. Wir waren spazieren und bei mir lief er überhaupt nicht mit, erst nachdem mein Freund vorne weg gelaufen ist. 

Dann haben wir das andersherum gemacht und es hat ihn null interessiert ob ich dabei bin oder nicht. Hat mich schon sehr geärgert. 

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Geärgert? Warum das denn? 

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