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Hundeforum Der Hund
Sunshine_2020

Bedenken

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Tja, wenn es dich ärgert, liegt es an dir, das zu ändern. Unternimm was mit ihm, mach dich interessant. Er bezieht sich nicht auf dich, weil du nichts lieferst, was interessant wäre, solange du so sehr mit dir selbst beschäftigt bist.

Zeit für eine Änderung!

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Weil ich gesehen habe, dass der kleine viel weniger Bezug zu mir hat. 

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Habt ihr einen Tipp bzgl der Beishemmung. 

Er beißt mir liebend gerne in die Waden und Hände. Ein Nein, aufschreien oder weggehen bringt nichts 

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Das darf dich nicht ärgern, denn so wie du es erzählt hast, ist es vornehmlich dein Freund, der sich mit dem Welpen beschäftigt.

Also ist es logisch, dass er sich auch an deinem Freund orientiert.

Unsere derzeitige Hündin war als Welpe an uns überhaupt nicht interessiert, geschweige denn orientiert. In der Welpenstunden war alles - aber auch alles - um Längen interessanter als wir, obwohl wir uns jegliche Mühe gaben, sie an uns zu binden. Das war auch Frust!

Da hilft nur: nicht nachlassen, dranbleiben. Es dauert so lang wie's dauert.

Du solltest deinen Hund immer irgendwie belohnen, wenn er (wenn auch nur "zufällig") sich dir zuwendet. Das fängt z.B. mit einem ganz kurzen Blickkontakt an und wird dann immer weiter ausgebaut.

Besorge dir Literatur oder lies im Internet nach, was man alles tun kann, um seinem Welpen näher zu kommen.

Z.B. https://www.spass-mit-hund.de/spielefieber/

 

Aber nicht übertreiben, das Hundchen nicht überfordern!

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@Sunshine_2020 Umlenken.

Biete dem Welpen etwas an, in das er beissen darf. Und zwar in dem Moment, in dem er dich malträtiert, ohne zeitliche Verzögerung.

Gelingt dies, kannst du ein kleines Zerr Spiel daraus machen. Ganz sanft!

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Am 11.8.2020 um 19:15 schrieb Sunshine_2020:

Hallo liebe Mitglieder, 

 

Seit meiner Kindheit war ein eigener Hund immer mein Traum. Ich hab mich auch extra für einen Teilzeitvertrag entschieden wegen einen Hund. Seit 2 Wochen wohnt ein welpe bei uns und mir geht es schlecht. Eine Woche vor dem Einzug wollte ich schon absagen, da ich extreme Zweifel hatte. Ich bin ein Freiheitsliebender Mensch und eher gemütlich. Ich schaue den kleinen an und kann mich nicht aufraffen. Mein Freund übernimmt im Moment alle Arbeit mit ihm. Meine Eltern lieben ihn, auf Arbeit kommt nun endlich nicht mehr der Spruch "ich denke du wolltest einen Hund und gehst deshalb weniger" 

Ich weiß nicht was ich machen soll. Was ist wenn das Gefühl noch lange bestehen bleibt? 

Wie erklärt man das dann allen anderen? Und wird er am Ende doch fehlen 😢😢

 

Hier beschreibst du es selbst, warum der Welpe vermutlich zu deinem Freund eine engere Bindung hat als zu dir. Hunde  sind sehr sensibel und spüren genau die Unsicherheit der Menschen. Er merkt dass du zweifelst. Das kannst du jetzt von heute auf morgen nicht ändern. Aber du darfst dich nicht drüber ärgern, dass der Welpe entsprechend reagiert. Und selbst wenn du deine Unsicherheit was die Aufnahme des Hundes angeht überwunden hast, kann es sein dass dein Freund noch lange die Nr. 1 ist. Gib dem Welpen einfach viel Zeit um euch alle kennenzulernen und anzukommen. Erzwingen oder erwarten kann man Vertrauen und Liebe nicht.   

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Ich hoffe einfach das es sich legt. Ich würde mich wahrscheinlich nicht besser fühlen wenn ich ihn abgeben würde. 

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Unterschätze die Hunde nicht !

Ice hier entscheidet in Sekundenbruchteilen, ob sie zu jemandem hingeht und/oder sich streicheln lässt.

Jahrelang habe ich gerätselt, woran sie das festmacht: jung/alt, Mann/Frau, Kind/Erwachsener, Anfänger/Erfahrener,...nichts schien zu passen.

Die meisten ignoriert sie oder schnuppert nur kurz im Vorbeigehen. Und dann wieder, aus heiterem Himmel begrüßt sie jemanden wie einen alten Freund, auch wenn sie denjenigen zum ersten Mal trifft.

Mittlerweile glaube ich, sie spiegelt denjenigen, der ihr ehrlich und mit vollem Herzen zugewandt ist. Dabei ist es völlig egal was dieser sagt oder tut, oder eben nicht.

Häufig versuchen Leute sie anzulocken um sie zu streicheln - ignoriert sie komplett oder geht erst nach Aufforderung, vmtl. mir zuliebe, hin.

In dieser extremen Form hatte ich das noch nie....

Je nachdem, wie sensibel dein Hund ist, kann es sehr gut sein, dass er ausgesprochen empfindlich auf deine inneren Empfindungen reagiert.

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vor 34 Minuten schrieb Sunshine_2020:

Ich hoffe einfach das es sich legt. Ich würde mich wahrscheinlich nicht besser fühlen wenn ich ihn abgeben würde. 

 

Mit "hoffen" geht sehr, sehr wenig in der Beziehung Hund-Mensch.

Bindung muss man sich erarbeiten, verdienen.

 

Sei mir nicht böse, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass ein Wechsel der Perspektive ziemlich nützlich wäre.

Von deinem Hund schreibst du eigentlich nur, dass und warum er dir nicht genügt. Kann es sein, dass du das Hundethema ein wenig sehr auf

das "ICH" verengt betrachtest?

Es kann dir niemand DEN Trick verraten, damit du zufrieden bist, weil dein Hund sich so verhält, wie du dir das offenbar ein wenig realitätsfremd erträumt hast.

 

Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass du dich "besser fühlen" würdest, wenn du dich mal mit den Bedürfnissen deines Welpen auseinandersetzt und weniger

in dich hineinhorchst.

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vor 2 Stunden schrieb Renegade:

Bindung muss man sich erarbeiten, verdienen.

 

Im Grundsatz der Aussage hast du ja Recht. Allerdings kann so auch der Eindruck entstehen, dass eine Bindung Hund zu Mensch vom Menschen "erarbeitet" werden kann. Dem ist m.E. nicht so. Du meinst es schon richtig. Durch mein eigenes Verhalten kann ich das Ganze beeinflussen. Aber ob und wie sich ein Hund an jemanden bindet ( egal ob Mensch oder Tier ) entscheidet nur der Hund. Der Hund ist psychisch dabei der "wollende". Eine Bindung findet demnach statt, wenn ich als Mensch mich so verhalte, wie der Hund ein Sozialverhältnis für sich erwartet. Und das kann unterschiedlich sein. 
Die reine Akzeptanz eines Hundes, sich von mir füttern, versorgen, berühren, erziehen zu lassen, entsteht sehr schnell. Da habe ich als Mensch den fast ausschließlichen Einfluss über bestimmte Handlungen und Verhalten ( im Dienst nennt man das auch arbeitsfähige Beziehung ). Das geht relativ schnell, maximal 2-3 Tage, egal bei welchem Hund. Eine "Bindung" ist tiefer gehend und beruht eigentlich überwiegend auf dem Willen des Tieres sich eng mit mir zu identifizieren. Das kann aus Sicht des Hundes in Form einer gewünscht starken Kooperation ( Zweckgemeinschaft ), Abhängigkeit ( emotional und/oder im Rahmen der Selbsterhaltung ) oder meiner persönlichen ( Sympathie ) und fachlichen ( Führungsqualität ) Autorität ( aus Sicht- und Denkweise des Hundes! ) sein, oder auch Kombinationen daraus.

Ich denke wirklich, wir meinen weitgehend das Gleiche. Ich erlebe nur oft, dass Hundebesitzern damit der Eindruck vermittelt wird, man könne eine Bindung mit irgendwelchen Schritten erreichen. Natürlich kann ich als Mensch für den Hund die "Weichen stellen", ob er sich aber wirklich bindet, geht ausschließlich vom Hund aus ( was ich persönlich auch gut finde ).

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