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Hundeforum Der Hund
M0mo

Hund mehrmals weggelaufen

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Hallo,

 

ich habe momentan zwei Hunde um alter von 5 und 9 Monaten.

Die ältere von den beiden ist ein Jack Russel.

Bisher hat sie auch immer gut gehört und kam sofort an, wenn man sie gerufen hatte.

Aber seit letzter Woche ist sie mir schon 3 mal weggelaufen und ich musste sie suchen gehen, weil sie einfach nicht auf mein Rufen reagieren wollte.

 

Ich habe sie auch innerhalb 15 Minuten wieder gefunden, aber in der langen Zeit kann ja alles mögliche passieren...

Wie verhalte ich mich, wenn ich sie wieder finde? Ich kann ihr ja kaum ärger gegeben, das nächste mal würde sie ja dann erst recht nicht kommen denke ich...

 

wie würdet ihr euch verhalten, wenn ihr euren Hund, nachdem er weggelaufen ist, wieder findet?

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oh je, kenne ich von meiner Lucie.

 

Sie findet jedes Loch im Zaun.

Als ich sie vor sieben Jahren bekam, nutzte sie jede Spalte, wenn ich die Tür öffnete.

 

Als erstes schaffte ich ihr ein Halsband an, wo eine Marke mit meine Handynummer stand .

Dann meldete ich sie bei Tasso an, die Marke trägt sie auch am Halsband.

 

Aber eigentlich war bei meiner Lucie das Problem, dass ich sie vom Anfang nicht genug auslastete.

Sie ist heute so was von relaxt bei Zaunlücken, aber nur, wenn ich mit ihr täglich mindestens zwei Stunden am Stück (nicht auf den Tag verteilt) gemeinsam interressante Ausflüge mache.

Immer gleichbleibende Runden sind langweilig.

 

Ach ja, wenn Lucie weggerannt ist, dann habe ich sie immer super begrüßt, wenn sie zu mir zurück kam.

Hohe Stimme, super Leckerlis und viel Streicheln.

Und sofort etwas mit ihr unternommern, was super für sie war.

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danke @agatha für die Antwort :)

 

ich hoffe schon, dass es nicht an der mangelnden Auslastung liegt, denn ich gehe täglich mit ihr morgens auf die Spielwiese um Bälle zu werfen und nachmittags gibt es noch eine große Runde im Wald.

Ansonsten gibt es immer wieder durch den Tag verteilt lange Spieleinheiten :D

Aber es ist eben auch ein Jack Russel, die können nie genug bekommen 😫

Das nächste Mal, wenn sie wegrennen sollte, werde ich versuchen sie auch sehr glücklich zu empfangen, auch wenn es mir etwas gegen den Strich geht, sie noch dafür zu belohnen, dass sie
ausbüxt ist😂

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Läuft sie aus dem Garten weg? Dann mach ihn ausbruchsicher. 
Beim Spaziergang? Dann laß sie an der Schleppleine und trainier mit ihr den Rückruf. 

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9 Monate!

Der Hund ist in der Pubertät!

Da kann man froh sein, wenn überhaupt was funktioniert.

Schön, wenn dann der andere Hund auch noch in die Pubertät kommt.

(Oder sind es 5 Jahr und 9 Monate und er ist 5?)

 

Es sind Terrier, die entscheiden selbst. Da muss man sich immer was einfallen lassen, sich zum Affen machen und interessanter sein als das, was er sonst wo findet. Ballwerfen gehört da nicht dazu.

Übrigens finde ich 15 min weg gar nicht so lange. Jagdpassionierte Hunde sind oft Stunden weg. Wenn du da stehst und ihn rufst, wird er wissen, wo du bist und sich Zeit lassen.

Nicht rufen, langsam weitergehen, dem anderen Hund Leckerlies geben, dem JR den Rücken zuwenden. Immer.

Mit dem anderen Hund eher lautstark tolle Sachen machen. NICHT SUCHEN. Wenn er kommt, weitermachen, weggehen, nichts sagen, mit Superbelohnung dann anleinen.

Geht natürlich nur in weiträumig sicherer Umgebung.

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@M0mo du belohnst doch nicht das Weglaufen.

Du belohnst das zu Dir kommen.

 

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ich suche immer nach meinen Hunden, wenn sie weg sind.

Aber@gatil hat recht, wenn ich sie sehe,rufe ich,mache mich bemerkbar.

Gleichzeitig tue ich so, als ob ich anderes zu tun habe.

Gehe in eine andere Richtung, Schnalze das bekannte Leckerlilaut.....

Nur keine Einfangbemühungen.

Klingt doof, aber wenn Hund sich freut, Dich so auf seinen Weg zu treffen und dann lieber mit Dir geht, als in die entgegengesetzte Richtung weg zu laufen, stimmt eigentlich alles.

 

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vor 19 Stunden schrieb M0mo:

ich hoffe schon, dass es nicht an der mangelnden Auslastung liegt, denn ich gehe täglich mit ihr morgens auf die Spielwiese um Bälle zu werfen und nachmittags gibt es noch eine große Runde im Wald.

Ansonsten gibt es immer wieder durch den Tag verteilt lange Spieleinheiten

Das klingt schon nach mangelnder geistiger Auslastung. Du machst ihn zum Balljunkie, förderst ledigliche Suchtverhalten und körperliche Abhängigkeit. Dein Hund kommt aus dem Hetzjagen nicht mehr heraus. Besser wären konzentrierte Sucheinheiten und Intelligenzspiele.

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vor 19 Stunden schrieb M0mo:

danke @agatha für die Antwort :)

 

ich hoffe schon, dass es nicht an der mangelnden Auslastung liegt, denn ich gehe täglich mit ihr morgens auf die Spielwiese um Bälle zu werfen und nachmittags gibt es noch eine große Runde im Wald.

Ansonsten gibt es immer wieder durch den Tag verteilt lange Spieleinheiten :D

Aber es ist eben auch ein Jack Russel, die können nie genug bekommen 😫

Das nächste Mal, wenn sie wegrennen sollte, werde ich versuchen sie auch sehr glücklich zu empfangen, auch wenn es mir etwas gegen den Strich geht, sie noch dafür zu belohnen, dass sie
ausbüxt ist😂

noch mal, du belohnst deinen Hund, weil er zu dir zurück kommt.

Lucie begrüßt mich inzwischen mit ihrem Rudelgeheul, freut sich wie doof und rennt mir nach.

ich bin sauer, aber mache mich trotzdem interessant für sie: "Juchhu, wir feiern, rennen, machen die Welt unsicher...."

Lucie rennt inzwischen nicht mehr weg, wenn sie mich sieht!!!! Sie sucht mich.

Ansonsten, Ballwerfen.

Meinen Ramse wollte ich zum "Balljunkie" machen, besser als Menschen angehen.

Da habe ich keine Chance.

Er liebt seinen Ball , wenn wir auf den Wiesen sind.

Lucie buddelt nach Mäuse, Ramse trainiert mit mir.

Ball werfen heißt ja auch, Sitz, warte bis ich dich schicke, bringe mir den Ball ohne Umwege.Also Training mit vielen Auswirkungen.

Warte, bis ich Dich los laufen lasse, (großer Reiz, Ball fliegt, Hund muss bei mir bleiben)

Such den Ball im hohen Gras.

Und bring mir auf "Hiiiier" den Ball, ohne mal zu gucken, ob da was interressanter ist.

Und mach "Aus", lass mir den Ball, Ich bin der, der die Beute bekommt, immer!!!

Klar bekommt Ramse seinen Ball, aber nur von mir!

(Leckerlis sind Bedingung)

Ramse nimmt seine geworfenen Ball, wenn er Wild auf den Wiesen sieht, als Übersprunkshandlung, lieber Ball als Nachhetzen.

In anderen Alltagssituationen ist Ball so gar nicht angesagt, will Ramse einfach nicht..

(kein Balljunkie)

ich finde, Du machst alles super.

Wald ist klasse, meine Hunde lieben das-

Soo viel zu riechen, jeden Tag neue Spuren.

Selbst mein Schäfertier mag die Spuren.

 

 

 

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9 Monate ;) ALLES ist interessanter als der Halter - zumindest ging es mir ähnlich. Dabei gibt es wahrscheinlich die eigenständigen und weniger eigenständigen Hundecharaktere ;)  Und jetzt mit fast 3 Jahren ist das nicht völlig anders. Allerdings kenn ich den Hund inzwischen besser. Und so kommt der Monsieur auch mal an die Leine:
 

merke ich, dass der Abruf zögerlich befolgt wird oder der Hund sehr abgelenkt wirkt, warte ich gar nicht, bis der Abruf nicht mehr befolgt wird. Anleinen, Alternative an der Leine bieten (Leine soll ja keine Strafe sein) und dann wieder ableinen, wenn der „fremdreiz“ bewältigt ist.  Sozusagen die letzte Konzentration auf mich noch nutzen, um den Hund zu sichern  ;) 
 

im Junghundalter sah das alles noch sehr konfus aus und auch heute manchmal noch ;) ruhig bleiben und Hund akzeptieren, wie er ist :)  Es ist sicherlich nicht der einzige Hund, der seinen Halter mal „foppt“... 

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