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Hundeforum Der Hund
Jenny2009

Hund kommt nicht zur Ruhe!

Empfohlene Beiträge

Hallo liebe Hundefreunde,

 

ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen!

 

Ich bin langsam echt am verzweifeln und langsam mit den Nerven am Ende. Ich habe eine Französische Bulldogge (fast 1 Jahr alt). 

Ich merke auf jeden Fall, dass die Pubertät schon bei ihm eingesetzt hat, hört nicht mehr so gut wie zuvor, reagiert auf läufige Hündinnen, frisst nicht mehr oder selten und benimmt sich einfach nicht.

 

Nun komme ich zu meinem eigentlichen Problem.. Schon als Welpe war er immer ziemlich aufgeweckt, sehr hyperaktiv und kam nicht wirklich zur Ruhe. 
Das ganze hat sich seit Anbeginn seiner Pubertät ziemlich zugespitzt. Er hechelt sehr stark (vorwiegend) abends und kommt einfach nicht zur Ruhe. Er setzt sich neben einen und will die ganze Zeit gestreichelt werden, wenn man aufhört fängt er an zu knurren, schnappt ab und zu zu und zeigt generell ein stark ausgeprägtes Dominanzverhalten. Wenn ich ihn zurechtweisen möchte und ihn beispielsweise vom Wohnzimmer in den Flur verfrachte reagiert er auch aggressiv, rennt weg oder bellt. 

 

Ich weiß wirklich nicht mehr was ich tun soll, es ist wirklich nervenaufreibend wenn man jeden Abend dieses Theater mitmachen muss. Wenn er mal alleine ist, ist er total lieb, liegt auf seinem Platz schläft, kommt super zur Ruhe auch morgens und vormittags kein Problem. Ich denke ja es liegt vielleicht abends daran dass dann wirklich alle "Rudelmitglieder" zu Hause sind und er sehr aufgeregt ist. Aber ich brauche wirklich hilfreiche Tipps wie ich dieses Verhalten unterbinden kann und ihn zur Ruhe kriege.

 

Ich habe es schon mit dem Deckentraining probiert, aber auch das bringt ihn nicht wirklich zur Ruhe..

 

Vielen Dank schon mal! 

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Man könnte da mal über ein Cannasan-CBD-Öl nachdenken, je nach Gewicht würde ein 5% CBD-Öl  mit 2 Tropfen a 10 Kg Körpergewicht und ein 10% CBD-Öl mit 1 Tropfen a 10 Kg Körpergewicht als Initialdosis dosiert, meistens reicht das dann schon völlig aus. Die Cannbinoide aus dem CBD-Öl wirken über den körpereigenen Endocannabinoid-Kreislauf und nehmen hierüber die Anspannung raus, der Körper kann die Übererregung hiermit besser herunterfahren und regulieren.

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Mh, ich bin ja sonst auch für CBD, aber nicht, um einen jungen Hund ruhiger zu stellen, der sich gerade in der Pubertät befindet. 

 

Also, zum einen ist er in der Pubertät und wahrscheinlich spielen dann auch die Hormone etwas verrückt. Zum anderen würde ich überlegen, ob er unter- oder überfordert ist. Irgendwas scheint ihn ja zu stressen - so meine Meinung, nach dem Lesen des Beitrages.

 

Mein Hund ist jetzt fast 1 Jahr jung. Wenn er tagsüber zu viel gemacht hat, zu viele Reize verarbeiten muss, dann ist er abends aufgedreht. Andererseits: Bekommt er zu wenig Auslauf, ist er abends ebenfalls aufgedreht. Und das Aufgedrehtsein ist dann auch noch am nächsten Morgen vorhanden.

 

Wie oft geht ihr mit dem Hund spazieren und wie lange? Hat er Zuhause die Möglichkeit, zu schlafen und zu dösen? Oder ist Zuhause eher meistens viel los (kids oder so?). 

 

Und: Das nicht so gut hören und das "schlechte" Benehmen hängt wahrscheinlich mit dem Alter zusammen. 

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Ich würde ja erstmal zum TA gehen, sicherlicht ist manches von dem Hecheln Rassebedingt, aber vielleicht eben doch nicht. Vielleicht hat er irgendein Problem das ihn zu diesem Verhalten treibt.

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vor 1 Stunde schrieb Jenny2009:

Hallo liebe Hundefreunde,

 

ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen!

 

Ich bin langsam echt am verzweifeln und langsam mit den Nerven am Ende. Ich habe eine Französische Bulldogge (fast 1 Jahr alt). 

Ich merke auf jeden Fall, dass die Pubertät schon bei ihm eingesetzt hat, hört nicht mehr so gut wie zuvor, reagiert auf läufige Hündinnen, frisst nicht mehr oder selten und benimmt sich einfach nicht.

 

Was genau meinst du mit "hört nicht mehr so gut wie zuvor" und "benimmt sich einfach nicht" ? Was und wie trainiert ihr? In der Pubertät ist es normal, dass Hunde sich plötzlich anders verhalten, der Hormoncocktail bringt auch pubertierende Menschen dazu, sich teilweise fragwürdig zu verhalten. Ich würde mich da jetzt nicht auf Fehlverhalten konzentrieren sondern die Dinge, die gut sitzen, weiter üben und gegebenenfalls öfter mal eine lange Leine am Hund lassen. Die Pubertät geht vorbei.

Dass dein Rüde auf läufige Hündinnen reagiert, ist völlig normal und natürlich. Und durchaus möglich, dass er weniger Appetit hat, wenn läufige Hündinnen in der Nähe sind. Solange er nicht zu wenig wiegt, würde ich mir da keine großen Sorgen machen.

vor 1 Stunde schrieb Jenny2009:

 

Nun komme ich zu meinem eigentlichen Problem.. Schon als Welpe war er immer ziemlich aufgeweckt, sehr hyperaktiv und kam nicht wirklich zur Ruhe. 
Das ganze hat sich seit Anbeginn seiner Pubertät ziemlich zugespitzt. Er hechelt sehr stark (vorwiegend) abends und kommt einfach nicht zur Ruhe. Er setzt sich neben einen und will die ganze Zeit gestreichelt werden, wenn man aufhört fängt er an zu knurren, schnappt ab und zu zu und zeigt generell ein stark ausgeprägtes Dominanzverhalten. Wenn ich ihn zurechtweisen möchte und ihn beispielsweise vom Wohnzimmer in den Flur verfrachte reagiert er auch aggressiv, rennt weg oder bellt. 

 

Wenn der Hund einfach lebhaft ist, ist das doch toll. Vor allem für eine brachyzephale Rasse, zu der die Französische Bulldogge ja gehört. Die Hecheln stark, weil sie kaum Luft bekommen, nicht normal atmen können. Was sagt denn der Tierarzt zu Gaumensegel und Nasenlöchern?

Wenn der Hund wirklich auffällig unruhig ist, macht ein genauer Blick auf das Futter Sinn (zB zu viel Protein kann einige Hunde stark pushen, manchen helfen Kohlenhydrate) und auch eine Untersuchung der Schilddrüse.

Der Hund zeigt kein Dominanzverhalten. Eventuell ist das ein Spiel für ihn. Oder eine Übersprungshandlung. Wie sieht deine Zurechtweisung denn aus? Was muss man sich unter "in den Flur verfrachten" vorstellen? Wenn du ihn beispielsweise am Nacken oder Halsband packst und gegen seinen Willen in einen anderen Raum zerrst, ist mürrisches Verhalten und Bellen kein Wunder. Zeig deinem Hund ruhig und freundlich, was du von ihm möchtest. Druck erzeugt Gegendruck und der Hund versteht nicht, wie er sich verhalten soll, wenn er nur gemaßregelt wird.

vor 1 Stunde schrieb Jenny2009:

 

Ich weiß wirklich nicht mehr was ich tun soll, es ist wirklich nervenaufreibend wenn man jeden Abend dieses Theater mitmachen muss. Wenn er mal alleine ist, ist er total lieb, liegt auf seinem Platz schläft, kommt super zur Ruhe auch morgens und vormittags kein Problem. Ich denke ja es liegt vielleicht abends daran dass dann wirklich alle "Rudelmitglieder" zu Hause sind und er sehr aufgeregt ist. Aber ich brauche wirklich hilfreiche Tipps wie ich dieses Verhalten unterbinden kann und ihn zur Ruhe kriege.

 

Ich habe es schon mit dem Deckentraining probiert, aber auch das bringt ihn nicht wirklich zur Ruhe..

 

Vielen Dank schon mal! 

 

Hat der Hund genügend Rückzugsmöglichkeiten? Plätze, an denen er in Ruhe gelassen wird? Wie sieht der Tagesablauf auf?

 

vor einer Stunde schrieb Stern83:

Man könnte da mal über ein Cannasan-CBD-Öl nachdenken, je nach Gewicht würde ein 5% CBD-Öl  mit 2 Tropfen a 10 Kg Körpergewicht und ein 10% CBD-Öl mit 1 Tropfen a 10 Kg Körpergewicht als Initialdosis dosiert, meistens reicht das dann schon völlig aus. Die Cannbinoide aus dem CBD-Öl wirken über den körpereigenen Endocannabinoid-Kreislauf und nehmen hierüber die Anspannung raus, der Körper kann die Übererregung hiermit besser herunterfahren und regulieren.

 

Finde ich eine sehr fragwürdige Empfehlung. CBD Öl ist wenig erforscht und Haustiere keine Versuchskaninchen. Das wäre evtl einfach ein Deckeln der Symptome, ohne die Ursachen zu finden. 

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vor 1 Stunde schrieb Stern83:

Man könnte da mal über ein Cannasan-CBD-Öl nachdenken, je nach Gewicht würde ein 5% CBD-Öl  mit 2 Tropfen a 10 Kg Körpergewicht und ein 10% CBD-Öl mit 1 Tropfen a 10 Kg Körpergewicht als Initialdosis dosiert, meistens reicht das dann schon völlig aus. Die Cannbinoide aus dem CBD-Öl wirken über den körpereigenen Endocannabinoid-Kreislauf und nehmen hierüber die Anspannung raus, der Körper kann die Übererregung hiermit besser herunterfahren und regulieren.

Sag mal, kann es sein, dass du hier irgendwas verkaufen möchtest, Werbung machst? 

Sorry, aber in allen Beiträgen von dir lese ich nur Empfehlungen für CBD Öl, Drachenblut... 

Ich würde meinen Hunden nicht irgendwelche Mittelchen geben, ohne überhaupt Ursachen zu kennen. Und schon gar nicht würde ich versuchen einen Jungspund irgendwie ruhig zu stellen...  

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@neongolden Finde ich nicht..ich arbeite bereits seit Jahren erfolgreich mit dem CBD-Öl und die Ergebnisse sind sehr gut, da es das natürlichste Mittel ist was solche Breitenwirksamkeit aufweist. Es funktioniert ja über den körpereigenen Endocannabiodkreislauf und schaltet an den C1- C2-Rezeptoren.  Meine Erfahrungen gerade mit enorm gestressten Hunden sind, dass die Hunde damit endlich mal zur Ruhe kommen. Bei Stress wird das Stresshormon Cortisol freigesetzt, der Abbau vom Cortisol aus einer Minute Stress benötigt bis zu 6 Stunden und während dieser Zeit ist das Immunsystem supprimiert. Dauerstress führt also unweigerlich zu Krankheiten, da sind die Fellnasen nicht anders als wir Menschen. Und wenn ein Organsimus die Selbstregulation nicht mehr hinbekommt ist CBD ein durch mittlerweise tausende Studien sehr gut erforschtes und vor allem natürliches Mittel den Körper über seinen eigenen Endocannabinoid-Kreislauf die Bausteine zur Verfügung zu stellen, die er braucht um Prozesse zum Abschluss zu bringen. Denn das ist die natürliche Funktion der Endocannabinoide, biochemische Prozesse als eine Art Schlussstein in der Synthesekette abzuschliessen. Das wird mit der Zugabe externer Cannabinoide unterstützt. Beim CBD gibts allerdings ein Ausrufezeichen es sollte nur in Absprache mit dem behandelnden TA eingesetzt werden, wenn man es mit anderen Mediakmenten kombinieren möchte. Hierbei ist der Abbau des Medikaments zu klären ob es am selben CYP-Schalter in der Leber abgebaut werden muss, welcher auch für das CBD  vom Körper benutzt wird. Ist es derselbe CYP-Schalter sollte man von einer Kombination absehen. Und ein weiterer Punkt wäre die Abklärung des MDR1-Gendefekts, der könnte unter Umständen auch kontraindikativ sein und sollte ebenfalls mit dem Arzt abgeklärt werden. Nach Abklärung kann das CBD selbst in diesen sehr gut verwendet werden. Allerdings muss sehr auf die Qualität des CBD-Öl´s geachtet werden, so sollte es grundsätzlich für Hunde und Menschen ein Vollspektrum-Öl sein, welches am besten via Alkoholkaltauszug extrahiert wurde, da hier die meisten Stoffe mit in das Extrakt mit über gehen beider meistens verwendeten Methode, der CO2-Extraktion, gehen durch die hohen Drücke und Temperaturen die im industriellen Masstab gebraucht werden das Aminosäurenspektrum und das Chlorophyll verloren. Wichtig ist in jedem Fall , dass das Terpenspektrum erhalten bleibt, denn hier schlummern auch noch weitere Wirkungen wie entzündungshemmende Eigenschaften z.B. und eben nur bei einem Vollspektrum-Öl kann der sogenannte Entourage-Effekt zum Tragen kommen. 

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@Shary ich bin THP und gebe lediglich meine Erfahrungen aus meiner täglichen Praxis hier weiter.. bei mir kann man nichts kaufen oder so..Liebe Grüße 

 

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Hallo,

 

ich würde ihn auch erstmal zumTA bringen, um zu schauen ob da nicht was im Argen liegt. Gerade Gaumensegeln kann Probleme machen, evtl auch mal ein Blutbild mit Schilddrüsenwerten. CBD Öl würde ich nicht einfach so geben, ohne ihn vorab deinem TA vorgestellt zu haben.

 

Wenn du magst schreib doch mal deinen Tagesablauf mit ihm. Ansonsten Pubertät kann anstrengend sein, aber geht vorbei. Wichtig ist konsequent bleiben. Wenn du absolut nicht weiter kommst würde ich zu einem guten Trainer gehen. 

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vor 2 Stunden schrieb Stern83:

Meine Erfahrungen gerade mit enorm gestressten Hunden sind, dass die Hunde damit endlich mal zur Ruhe kommen.

 

Es ist aber  zunächst die Frage nach dem Warum. Weshalb ist dieser junge Hund gestresst? 

CBD finde ich gut zur Beruhigung, wenn es um ganz klare Ursachen geht, wie z.B. Knallgeräusche bei Silvester o.ä.

Aber, bei einem einjährigen Hund, der täglich Stresssymptome zeigt, würde ich nicht einfach CBD oder irgendein anderes Mittel zur Beruhigung einsetzen.

 

In diesem Fall würde ich nach der Ursache suchen. Tipps gab es ja hier jetzt schon einige.

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