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Hundeforum Der Hund
Ilona1982

Hund läuft steif im hinteren Bereich mit starken Schmerzen

Empfohlene Beiträge

Deine Beschreibung der Beschwerden deines Hundes erinnern mich sehr an meinen Anton. Auch er hat immer wieder aufgeschrien beim Aufstehen. Aber Anton ist relativ alt und er hat Spondylose welche auf dem Röntgenbild deutlich zu sehen waren. Dadurch werden Nerven eingeklemmt und verursachen die Schmerzen und den steifen Gang. Anton bekommt jetzt als Schmerzmittel Gabapentin und seit er damit gut eingestellt ist, hatte er keine Schmerzattacke mehr. Ob sich die Nerven auch einklemmen könnten ohne diese Veränderung an der Wirbelsäule weiß ich nicht.

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Was mir noch einfällt: Neuralgien bzw neuropathische Schmerzen können auch chronisch werden bzw bestehen bleiben durch eine irreversible Nervenverletzung unabhängig von dem Auslöser (zb plötzliche akute Verletzung eines Nerv oder dauerhafte starke Kompression über einen längeren Zeitraum. Zb Bandscheibenvorfall wird operativ behandelt und trotzdem können  Schmerzen bestehen bleiben). Beim Menschen gibt es die Möglichkeit der Messung der Nervenleitgeschwindigkeit. Keine Ahnung, ob es so etwas auch beim Hund gibt. 
 

Sehnen fallen mir auch noch ein, chronische Entzündungen (kein Entzündungswert im Blut). 

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Am 28.8.2020 um 00:56 schrieb Laikas:

Google doch mal "Cavalier King Charles Spaniel genetische Krankheiten":

 

http://www.dinnys-charliepack-cavaliere.at/gesundheit/

Hier werden z. B. Hüftgelenksdysplasie und Patellaluxation erwähnt. Aber das gibt es bei vielen Hunden und eure Tierärzte hätten das doch sicher herausbekommen.

 

Die folgenden Krankheiten scheinen spezieller zu sein und bei Cavalier King Charles Spaniels sehr oft vorzukommen. Ist das denn schon ausgeschlossen worden?

https://fluffology.de/post/der-cavalier-king-charles-spaniel--geboren-um-zu-leiden

"Bei an Syringomyelie erkrankten Hunden bilden sich mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume im Rückenmark. Das führt zu einer zunehmenden Schädigung der Nerven des Rückenmarks mit zahlreichen schwerwiegenden Folgen. Die erkrankten Cavaliere haben oftmals Missempfindungen im Hals- und Schulterbereich, die in lang andauernden Kratzattacken münden. Weiterhin werden sie oft sehr empfindlich gegenüber Berührungen im Kopf- und Nackenbereich. Mit zunehmender Krankheitsdauer leiden viele der Cavaliere mit Syringomyelie unter massiven, quälenden Nervenschmerzen und neurologischen Ausfällen"

"Auch die Chiari-ähnliche Malformation kann zu einer ganzen Reihe an Symptomen führen, welche die Lebensqualität der Tiere deutlich beeinträchtigen und mit erheblichem Leiden einhergehen. Dazu gehört beispielsweise das schnelle Ermüden der Tiere. Viele von ihnen Reiben ihren Kopf intensiv auf dem Boden. Auch Rückenschmerzen und schmerzbedingte Schwierigkeiten beim Treppengehen oder Springen können auftreten. Charakteristisch sind auch spontan auftretende oder durch Hochheben ausgelöste Schmerzschreie. Intensive Berührungen in Rückennähe oder das Drehen des Kopfes empfinden einige der betroffenen Cavaliere äußerst unangenehm."

 

Auf alle Fälle wünsche ich euch, dass bald eine Ursache gefunden wird und dass es dem armen Kerl bald wieder besser geht!

Hi,

das sollte für ein Tierarzt sicher kein Problehm sein, Unser erster Hund damals hatte das leider auch so ähnlich.

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In der klink sind 22 Ärzte und 8 waren an coco dran, meinste man sollte sich die Bilder holen und wo anders nochmal hin schicken?

Und wenn ja an wen ?

Da es ne Fachklinik ist, gibt es jemanden der noch mehr Erfahrung hat?

Ein spezieller Facharzt für mrt?

Sorry die ganzen Fragen,  aber ich greife gerne nach jeden halm gerade ;0).

 

Und Muskulatur?

Würde man es nicht bei der bildgebung sehen?

Gibt es für Muskulatur einen extra test?

Danke schonmal :0)

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Am 1.9.2020 um 07:42 schrieb Ilona1982:

In der klink sind 22 Ärzte und 8 waren an coco dran, meinste man sollte sich die Bilder holen und wo anders nochmal hin schicken?

Und wenn ja an wen ?

Da es ne Fachklinik ist, gibt es jemanden der noch mehr Erfahrung hat?

Ein spezieller Facharzt für mrt?

Sorry die ganzen Fragen,  aber ich greife gerne nach jeden halm gerade ;0).

 

Und Muskulatur?

Würde man es nicht bei der bildgebung sehen?

Gibt es für Muskulatur einen extra test?

Danke schonmal :0)

Hej, das klingt ja wirklich belastend für alle Beteiligten! Welche Bereiche wurden denn im MRT angeschaut? Gaaar kein Hinweis auf die klassische Chiari-like Malformation und Syrinx? Fast 90% der CKCS haben nämlich in der Bildgebung diese Befunde, allerdings nicht alle wiederum dadurch klinische Symptome. Aber spontanes Schmerzen und gedämpftes Verhalten sind typisch (allerdings eher unspezifisch).

Leider wurde die Rasse lange auf einen Poppy-like Gait (tappsiger Welpengang) selektiert, daher haben so viele von Ihnen auch andere Gangstörungen.

Wenn die Schmerzen wirklich nur hinten sind, könnte man die Bilder nochmal an einen externen Radiologen schicken mit dem Hintergedanken "Tethered Cord Syndrome". Das ist bei Hunden noch nicht so gut bekannt und erforscht leider. Manchmal findet man es erst in der OP heraus.  Hat er Probleme auch beim Urin- oder Kotabsatz?

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4858091/

 

Für die Diagnose von Muskelerkrankungen und Problemen in den peripheren Nerven (also nicht Rückenmark selbst) kann man verschiedene Enzyme messen und mittels Elektrodiagnostik die Funktion testen. Danach braucht man aber meist eine kleine Biopsie für die weitere Diagnose.

 

Ich würde zur "Überbrückung" bis man hoffentlich etwas findet euren Haustierarzt mal auf Mittel gegen neuropathische Schmerzen ansprechen (manchmal muss man verschiedene ausprobieren) oder eine spezielle Schmerzsprechstunde aufsuchen.

 

Alles Gute für euren Hund!

 

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Am 31.8.2020 um 21:25 schrieb Ilona1982:

Bei der osteopathin reagierte er schon auf das Strecken der Beine und als es ihm wohl schon 2x weh tat hat er sie auch nicht mehr ran gelassen und versucht ihn noch mit licht Therapie wieder zu entspannen, war aber nicht mehr möglich.

 

Gelenksflüssigkeit wurde untersucht? Nicht bei allen Hunden mit Polyarthritis sind die Gelenke dick...

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Ihre Beschreibung der Beschwerden Ihres Hundes erinnert mich sehr an meine Gori. Auch er schrie immer wieder, als er aufstand. Aber Gori ist relativ alt und hat eine Spondylose, die auf dem Röntgenbild deutlich zu sehen war. Dieser Beitrag BGVV
 hat mir geholfen, die Situation ein wenig zu erklären.

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