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Hundeforum Der Hund
Kangaji

Fiepen, quengeln

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Also wenn meiner sein Spielzeug will und es nicht bekommen soll, ignoriere ich das auch nicht sondern sage ihm dann ruhig und entspannt "nein, jetzt nicht, gleich auf der Wiese" oder sowas in der Art. Oder Leckerchen, die bekommt er erst, wenn er ruhig ist und nicht wenn er sich aufregt oder unruhig ist. Die eigene Ruhe finde ich dabei wichtig, Ignoranz weniger.

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Für mich deutet das Verhalten auf Unsicherheit hin.

 

Am 30.8.2020 um 11:45 schrieb Kangaji:

Als wir sie bekamen war/ist sie Menschen gegenüber sehr freundlich aber auch sehr unterwürfig. Sie kannte nicht wirklich viel, Jogger, Radfahrer Pferde, Autos, alles war unheimlich anfangs. 

Andere Hunde machen ihr erstmal Angst und sie sucht sofort Schutz bei uns, wenn sie näher kommen und zeigt Abwehrverhalten (zeigt kurz die Zähne). Bislang gab es draußen nur zwei Hunde, die sie näher an sich dran ließ aber begeistert war sie nicht wirklich. 

 

Gestern in der Hundeschule fand sie einen Welpen (11 Wochen), mit dem sie richtig schön gespielt hat! 

Danach gab es dann noch ein wenig Theorie für die Halter und in der Zeit fing sie an zu fiepen.

 

Umweltunsicherheit.

Grundlos unterwürfig Menschen gegenüber.

ein altermäßig schon sehr ausgeprägtes Abwehrverhalten gegenüber Hunden (und anderen Welpen)

Und dann eben die Situation wo sie, so deute ich es auf die Distanz, eben nicht weiß und ob und was von ihr gefordert wird. Sie ist eventuell damit überfordert das man nichts von ihr fordert.

Ich würde mich eventuell mal ins Thema konditionierte Entspannung einlesen. Ich denke es könnte ihr vielleicht helfen wenn sie ein Kommando fürs nichts tun bekommt. Das gibt ihr einen schützenden Rahmen.

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Unerwünschtes Verhalten ignorieren bedeutet nicht, den Hund ansich zu ignorieren. Es geht darum, das unerwünschte Verhalten nicht zu beantworten bzw. Nicht zu „bestrafen“ sondern stattdessen eine Alternative zu bieten, die belohnt/verstärkt wird. Deshalb kann man auch in negatives Verhalten hinein belohnen. 

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Ich muss das "Ignorieren" anscheinend nochmal überarbeiten. 

 

Ja, sie ist unsicher. Es macht den Eindruck, als ob sie nur im Tierheim gewesen und anschließend auf der Pflegestelle mit anderen Hunden wenig Reize von außerhalb bekommen hat.

Also nicht unbedingt negative Erfahrungen, eher so Richtung keine/kaum Erfahrungen gemacht hat. 

Wir sind auch dazu übergegangen, hauptsächlich die gleichen Wege zu gehen, da sie dann deutlich sicherer ist und sich auch mal löst. In den ersten 2 Wochen ging das nur im Garten, mittlerweile macht sie auch draußen auf bekannten Wegen.

 

Thema konditionierte Entspannung: guter Hinweis, danke. Ich habe bereits begonnen, das einzuführen. Momentan scheitere ich noch daran, dass sie nicht wirklich der kuschelige Hundetyp ist 😭.

Sie ist nicht der "normale" Welpe/Junghund, der einen auf Schritt und Tritt verfolgt, auch der Folgetrieb war kaum vorhanden und sie möchte auch nicht auf dem Sofa bleiben, sondern legt sich eher immer etwas abseits. Kontaktliegen wie ich es von unseren früheren Hunden kenne, macht sie gar nicht. 

Es gibt also kaum Momente, in denen sie sich ruhig "fallen lässt". 

Wir drängen uns ihr nicht auf und lassen ihr den Abstand und es wird auch langsam besser. Mittlerweile liegt sie auch mal immerhin ab und zu direkt VOR der Couch. 

Fängt man dann aber an zu streicheln und ruhig mit ihr zu sprechen, geht sie recht schnell wieder weg. 

 

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