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Hundeforum Der Hund
neongolden

Der (gefährliche) Hundeprofi im TV und unfähige Halter

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vor 3 Stunden schrieb Crime:

Zum einen besteht da die Hoffnung auf einen Trainer zu treffen der weniger aversiv arbeitet. Wie oben bereits gesagt schaden die Fehler den Hunden dann zumindest nicht unmittelbar.

 

Zum anderen wäre die Hoffnung, im schlimmsten auszugehenden Fall bei den Hundehaltern, das der kompetente Hundetrainer die Empfehlung gibt sich die Hundehaltung eventuell nochmal zu überlegen.

 

Du hast ja durchaus recht indem was du sagst, da stimme ich auch zu. Aber als Hundehalter muss man eben in der Lage sein zu erkennen arbeitet der Trainer aversiv (was ist aversiv? definiert jeder wohl anders). Erkennt man dies beim Trainer in der Hundeschule, dann erkennt man dies ja auch im TV und macht es eben nicht nach. 

Verstehst du wie ich meine? Kann mich manchmal nicht so gut ausdrücken. 

 

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vor 24 Minuten schrieb Shary:

(was ist aversiv? definiert jeder wohl anders)

 

Eigentlich nicht. Aversiv ist ja schon recht gut zu definieren aber da ja keiner "aversiv" arbeiten möchte werden Grenzen gezogen wo keine sind um aversive Methoden als nicht-aversiv bezeichnen zu können.

 

Schönes Beispiel gerade ja mit der Leine.

 

Ansonsten würde ich dir super gerne zustimmen nur leider sind die Hürden für Hundehalter super niedrig (genau wie fürs Kinder kriegen 😅).

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vor 32 Minuten schrieb Crime:

 

Eigentlich nicht. Aversiv ist ja schon recht gut zu definieren aber da ja keiner "aversiv" arbeiten möchte werden Grenzen gezogen wo keine sind um aversive Methoden als nicht-aversiv bezeichnen zu können.

 

Die Definitionen von aversiv sind schon sehr unterschiedlich und ich kann auch nicht bestätigen, dass die Hundeschulen nicht mit Gewalt arbeiten möchten. Kommt jetzt ein Neuhundehalter oder einer mit einem "Problemhund" in so eine Hundeschule und man sagt ihm das ist die richtige Erziehungsmethode, dann macht der das vermutlich. Die wenigsten Hundehalter lesen in einem Forum usw. Ich kannte das Wort aversiv im Zusammenhang mit Hunden jahrelang gar nicht. Dieses ist in der Hundeschule nie gefallen.

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vor 55 Minuten schrieb Crime:

 

Eigentlich nicht. Aversiv ist ja schon recht gut zu definieren aber da ja keiner "aversiv" arbeiten möchte werden Grenzen gezogen wo keine sind um aversive Methoden als nicht-aversiv bezeichnen zu können.

 

Schönes Beispiel gerade ja mit der Leine

 

Eben!  Jeder hier arbeitet ja natürlich nur rein positiv, aber da ja doch jeder irgendwie zumindest eine Leine benutzt, werden die Grenzen eben verschoben. Da dies aber nicht nur bei der Leine so ist, definiert eben letztendlich auch jeder aversiv für sich selbst. 

Das Thema "was ist aversiv"  hatten wir hier aber wirklich zur Genüge, Diskussionen, die auch zu nichts geführt haben. Von daher werde ich da auch nicht weiter drauf einsteigen. Geht ja hier auch um den bösen Rütter. 

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übrigens finde ich C.Millan in nichts merkwürdiger, aversiver oder so, als M.Rütter und Co.

Und meinen Ramse, den ausgebildeten DSH, der streng nach vorne geht, haben nur aversive Methoden geholfen.

Gitter stellen, Halsband festhalten, Maulkorb tragen, heftiges Dagegenstellen von mir, deutliche Körpersprache (aversiv, da gegen den Willen des Hundes) , ja selbst Dinge werfen, wenn er wieder mal in den Angriff ging.

Und jeden verdammten Tag, selbst im Sterben meines Mannes , dagegen halten. (aversiv eben.-gegen den Willen des Hundes)

Und noch heute, nach einem erfolgreichem mehr als zweijährigem Training muss ich Ramse mit meinem Fuss/Bein gegen seine Angriffsrichtung drehen.

Ich trete nicht, sonder drehe Hund mit Bein aus der Richtung.

Ich mag nicht am Hals ziehen, finde ich doof.

Viele HH sehe wieder mal nur Aversives.

Hunde im Angriffsmodus nehmen keine Leckerlis!

Und vor dem Modus auch nicht mehr.

 

PS: Ich liebe Lucie, die macht ihr Ding, ich laufe so einfach mit und verlasse mich auf ihren Instinkt.

Da schimpfe ich regelmäßig auf die Hundetrainer und HH , die keine Ahnung haben (etwas Ironie, nicht ernst gemeint).

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Es geht doch um "aversiv trainieren". Hund an der Leine ist im Allgemeinen kein Training. Hund an der Leine schließt also nicht aus, daß der Halter "nicht aversiv" trainiert.

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vor 4 Minuten schrieb Zurimor:

Es geht doch um "aversiv trainieren". Hund an der Leine ist im Allgemeinen kein Training. Hund an der Leine schließt also nicht aus, daß der Halter "nicht aversiv" trainiert.

Hund an der Leine ist aversiv.

(gegen den Willen des Hundes)

Aber das war wohl nicht das Thema des Threads.

Nicht gegen den Willen des Tieres zu trainieren ist eine gute Sache.

Ich hatte nie einen Welpen, der seine sensible Welpenzeit gut in der Hundefamilie, gebunden an die Menschen, erleben durfte.

So 12 Wochen lang.

Und vielleicht noch länger, damit er die notwendigen Dinge lesen lernen kann.

 

Aber Lucie z.B. muss zwar gegen ihren Willen an der Leine gehalten werden, findet sie super aversiv bei Wild-,Fremdhund-,Kinder- und weis was ich -Sichtung, wenn sie da nicht hin darf. (siehe Berlin)

Aber sie darf eigentlich sonst alles so, weil sie es kann.

Außer an die Kaninchen meiner Enkelmädchen, weil die sie blöd finden.

Wieder aversiv, gegen ihren Willen, Kaninchenzuhause wird mit Decken abgedeckt.

Da jammert Lucie wie doof

Aber mit Decke den Weg versperrt heißt für Lucie "keine Kaninchen".

Aversiv hin oder her.

Ich könnte Lucie auch immer mit Wasser bespritzen, (siehe Threadthema), aber da schüttelt sich Lucie , dankt für die Abkühlung und macht weiter super krach vor Kaninchen.

 

Trotzdem haben Trainer recht, je öfter ich Lucie an Kaninchen trainiere, um so weniger dreht sie auf.

Sie lernt.

Mit welcher Methode? Die, die Erfolg zeigt.

 

 

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vor 43 Minuten schrieb agatha:

Hund an der Leine ist aversiv.

 

Ist es. Es hat auch nie jemand behauptet, daß ihr Hund nie in Situationen kommt, die bei ihm Aversion hervorrufen, auch nicht die Halter, die "nicht aversiv" trainieren. 

Die Unterscheidung ist "positives Training" und "aversives Training". 

Ich find die absolut sinnvoll, denn da geht auch um die Grundeinstellung und Haltung des Menschen dem Hund gegenüber. Positives Training: "Ich belohne, wenn der Hund...". Aversives Training: "Ich bestrafe, damit der Hund...".

Gegenstände nach Hunden werfen ist nochmal eine andere Sache, das ist ein direkter "Angriff" auf den Hund und sollte grundsätzlich indiskutabel sein. 

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vor einer Stunde schrieb Zurimor:

Hund an der Leine ist im Allgemeinen kein Training.

 

Doch, auch.

Leinenführigkeitstraining.

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@Renegade Deswegen schrieb ich "im Allgemeinen"="normalerweise", "meistens". 

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