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Hundeforum Der Hund
Mozda

Augenerkrankungen

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Hallo zusammen,

ich bin mit zwangsläufiger Neuanmeldung nun Mozda (wie meine Hündin ) anstatt Waldklee wie früher.

Also meine Mozda ist ca 13 jährig, seit 3 Jahren bei mir aus dem Tierschutz in Bratislava. Mittlerweile sind wir ständiger Gast beim Tierarzt, hier liegt leider auch eins meiner Probleme. Die Ärztin, auf die ich mich lange verlassen habe, hat warum auch immer, eine Allergiedepot -Spritze doppelt gegeben. Die Nebenwirkungen waren heftig, klingen inzwischen aber ab.

Schlimmer ist, ich habe mehrmals auf das ewig tränende Auge hingewiesen, da wurde gesagt dass das bei einer Allergie so wäre. Nach ca 1 Woche wurde die Hündin extrem schreckhaft, im Haus und vor allem draussen. Da sie dabei beide Augen zukneift habe ich das wieder der Ärztin gesagt, Antwort: der Hund wird geblendet von der Sonne, ich dürfte nicht vergessen dass er auch blind wird. Nochmal etwas gewartet und ich habe zwei weißliche Punkte auf dem rechten Auge bemerkt. Diesmal wurde kurz hingeschaut und gesagt, das sind so Ödeme auf der Hornhaut. Das wars.

 

Natürlich habe ich danach sofort die Praxis gewechselt. Dieser Arzt schaut sich die Augen an und überweist mich an einen Spezialisten wegen Verdacht auf ein Glaukom und Hornhautdefekten.

Der Termin kam zum Glück zügig, ein Glaukom ist es nicht, beide Augen haben einen eher zu niedrigen Wert. Das rechte Auge ist hoch entzündet und hat zwei Löcher in der Hornhaut die schon kristalline Ablagerungen haben. Beide Augen sind extrem schmerzhaft, leider immer noch.

Die Untersuchung war absolut nötig aber für die kleine Hündin horrormäßig. Nun müssen wir täglich 13 x Tropfen geben, also 5x Antibiotikum und 5x Pflegetropfen ins rechte Auge. Das linke soll 3x Cortison (Inflanefran) bekommen. Das ist nur mit "kämpfen" zu leisten, erstens scheinen die viel mehr zu schmerzen als die anderen fürs rechte Auge, zweitens habe ich durch die Spritzengeschichte eine Abneigung gegen Cortison bei diesem Hund. Es wurde zwar gesagt, das geht doch nicht ins Blut, aber es läuft doch durch den Nasengang und dann?

Am Freitag fahren wir wieder zum Augenarzt, was würdet ihr nun machen? Mein Bauchgefühl sagt mir ich sollte mit den Cortisontropfen aufhören. Ach ja, sie bekommt die Tropfen jetzt seit 5 Tagen.

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Ich würde niemals eigenmächtig so etwas entscheiden und einfach aufhören mit Cortison. Es hilft, die Tränenproduktion anzuregen. Es gibt auch noch andere Medikamente, die dafür geeignet sind. Zum Beispiel Cyclosporin. Du musst das unbedingt von einem Augenspezialisten begleiten lassen und die Behandlungsempfehlung konsequent umsetzen. 

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Danke für Deine Meinung.

Allerdings mußt Du etwas falsch verstanden haben, Das linke Auge war bis zum Augenarztbesuch vollkommen ohne Beschwerden. Die Inflanefran sind lt Arzt nur gegen eine evtl Entzündung die auftreten könnte.

Das rechte, kranke Auge bekommt dagegen Vigamox und das u.A.  befeuchtende Rebo Care. Das läßt sich meine Hündin auch relativ reibungslos eingeben.

Es geht also nur um das linke Auge ,das mittlerweile nur noch zugekniffen wird wenn ich mit den Tropfen anfangen möchte. Die Kleine wehrt sich derart vehement, dass die meisten bzw alle Tropfversuche an den Wänden oder irgendwo auf dem Hund landen. Mozda ist außerdem herzkrank, nach so einem Tropfversuch braucht sie eine Ewigkeit um wieder ruhiger atmen zu können.

Ich könnte mir auch denken, dass ich inzwischen mit der Tropfspitze, trotz aller Mühen, irgendwo Berührung hatte. Ich habe nur zwei Hände und die Knie, aber das reicht einfach nicht für diese Tropfen.

Ich stelle meine Frage mal anders, kennt jemand diese Situation und weiß wie sich das für den Hund einfacher gestalten läßt?

 

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Unserer muss schon lange Augentropfen bekommen und fand das anfangs auch ziemlich uncool. Mit sehr tollen Leckerchen und vor allem etwas Übung, damit es schnell und ohne Gefummel geht, wurde es bald entspannt. Heute macht er das ohne mit der Wimper zu zucken und hält mir das Auge schon hin. Kauf lieber neue Tropfen, damit keine Keime ins Auge kommen.

Gute Besserung 

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Hallo Julika,

ich hatte in mehreren Jahrzehnten einige Hunde, manche auch im Doppelpack. Davon haben auch einige Augentropfen gebraucht, aber das ging alles problemlos. Der Grund wird wohl sein dass wir diese Hunde alle selber groß gezogen haben. Die waren natürlich voller Vertrauen und mit einem Tierschutzhund, der erst mit 9 Jahren von der Tötungsstation kam, absolut nicht zu vergleichen.

Mozda ist nun gute 3 Jahre bei uns und hängt schon sehr an mir, aber das Urvertrauen ist nicht zu erwarten. Dann ist das eiserne Festhalten um an die Augen zu kommen, bestimmt mit äußerst unguten Erinnerungen behaftet. Zum Glück bezieht sich das ja nur auf das linke (gesunde) Auge, aber in der Arztpraxis mussten auch 3 Personen das Hündchen fixieren.

So weit, so schlecht, heute habe ich die Augenärztin nicht erreicht, morgen wird sie auch nicht da sein und übermorgen haben wir einen Termin.

Darum habe ich zunächst mit der überweisenden Klinik gesprochen, die Tropfen sind ja verschreibungspflichtig. Mozdas Arzt hat vorgeschlagen, ohne Tropfen bis zum Augentermin abzuwarten. Er befürchtet dass so ein Stress das Herz mehr schädigen kann, als die Tropfen dem Auge nutzen würden. Ende des Monats haben wir einen Röntgen und Herzschall-Termin. Vielleicht bekommen wir in der Augenklinik andere Tropfen die einer Entzündung vorbeugen können. Die rebo care fürs rechte Auge haben so eine Aufschrift.....

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