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Hundeforum Der Hund
Wilma5122019

Parasitenschutz

Empfohlene Beiträge

Alle Zeckenschutz Mittel, die keine repellierende Wirkung haben, können komplett nutzlos sein, wenn die Zecke, die einen gefährlichen Erreger überträgt, bereits angedockt hat. (z.B. Anaplasmose) .

Insofern ist auch die "Zecken Ablese Praxis" im Zweifelsfall beruhigend für den Halter, aber für das Tier schlichtweg zu spät.

Verglichen mit der "Chemie", die zur Behandlung einer von Zecken übertragenen (schweren) Krankheit zum Einsatz kommt, ist ein wirksames, repellierendes Schutzmittel zweifelsfrei das kleinere "Übel".

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vor 22 Minuten schrieb Renegade:

Alle Zeckenschutz Mittel, die keine repellierende Wirkung haben, können komplett nutzlos sein, wenn die Zecke, die einen gefährlichen Erreger überträgt, bereits angedockt hat. (z.B. Anaplasmose) .

Insofern ist auch die "Zecken Ablese Praxis" im Zweifelsfall beruhigend für den Halter, aber für das Tier schlichtweg zu spät.

Verglichen mit der "Chemie", die zur Behandlung einer von Zecken übertragenen (schweren) Krankheit zum Einsatz kommt, ist ein wirksames, repellierendes Schutzmittel zweifelsfrei das kleinere "Übel".

 

Warum ist das Zecken Absammeln zu spät? Da haben diese noch nicht angedockt und gerade bei Kurzhaarhunden einfach zu machen? Geht auch mit einem Flohkamm. Die Nervengifte können zu sehr schwerwiegenden Nebenwirkungen führen. Dass von Zecken Krankheiten übertragen werden können ist sicherlich so. Ich hatte in sehr vielen Jahren mit echt vielen Hunden noch keinen Fall. Insofern ist es für mich ein kleines Risiko im Vergleich zu ständig widerkehrender Belastung mit Nervengiften. Bei den Halsbändern käme für mich hinzu, dass ich meine Hunde dann nicht mehr anfassen würde, da ich keine Lust habe auch mit diesem Zeug "behandelt" zu werden dass sich dann wie eine Schicht über Haut oder Fell zieht.  

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Also das entwurmen würde ich auf nahe 0 reduzieren.

Es ist wie @Zenta schreibt eine rein prophylaktische Geschichte hat also nichts vorbeugendes. Wenn man sich unsicher ist kann man ja auch eine Kotprobe untersuchen lassen. Kostet etwa gleich viel und führt dem Hund keine unnötige Chemie zu welche die Darmflora massiv schädigen kann.

 

Zecken gibt es dutzende unterschiedlicher Mittel. Funktionieren bei vielen nicht bei allen. Hab alles ausprobiert bei uns hilft leider nur Chemie und auch da nicht alle. Am besten fahren wir mit dem Scalibor-Halsband.

Das häng ich im Frühsommer um da gibts hier die meisten Zecken und Spätsommer dann je nach Belastung.

 

Luke hatte hunderte Zecken über die Jahre. Nachdem ich 2x nach einem Zeckenbiss Borreliose-typische Symptome hatte, hab ich ihn mal spaßeshalber entsprechend testen lassen und er war trotz der unterschiedlichen Zahl negativ. Ich 2 er hunderte. Ich positiv er negativ. 🤪

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@Crime Prophylaktisch heißt aber doch vorsorglich. Bei Erkrankung ist dann kurativ.

Ich mache es übrigens auch so, dass ich regelmäßig Kotproben beim TA abgebe und bei Bedarf entwurmen würde. Ist so bisher nicht einmal nötig gewesen in über 3 Jahren. Und so bin ich wirklich froh darüber, diese Wurmkuren gespart zu haben. Wären alle unnötig gewesen.

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Könntest du Recht haben. 👍

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vor 40 Minuten schrieb Zenta:

Warum ist das Zecken Absammeln zu spät?

 

Weil man nur die absammeln kann, die noch nicht angedockt haben.

Die anderen, die evtl. schon eine Krankheit übertragen haben, muß man anderweitig entfernen.

Daher ist das Absammeln immer nur die halbe Wahrheit.

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was mir Sorgen macht, dass ich Zecken an mir absammle!!!

Soll bedeuten, Lucie sitzt auf dem Sofa und irgend wie wandert Zecke zu mir.

Ich habe auf dem Sofa eine weiße Decke zu liegen, da sehe ich oft die Zecken wandern.

 

Lucie ist also vor Zeckenbisse geschützt, "schmeckt den Tieren nicht".

Aber der Wechsel zu mir, den finde ich nun echt doof.

 

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vor 5 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Gegen Chemie habe ich nichts- gegen Nervengifte schon! Also hier dosiere ich auch vorsichtig bzw. versuche zu vermeiden, indem ich abbürste und -sammle nach dem Spaziergang , was beim Kurzhaarfell ohne  Unterwolle gut geht, bei langem Haar aber  nicht sehr gut. Und es kommt natürlich  darauf an, wie stark belastet  ein Gebiet ist. Wenn kurz scheren und mit Dimeticon einsprühen nicht  hilft , wäre wohl ein Scalibor Halsband ratsam .

 

Deshalb schrieb ich, dass ich bei Bedarf, sprich erhöhtem Befall mit Zecken, einmalig ein Spot On Verabreiche. Würde ich in einer Stadt leben und hätte nur einen Hund, der noch dazu kurzes Fell ohne Unterwolle hat, würde ich auch ausbürsten und absuchen.

Es gibt aber auch Menschen, die TE gehört dazu, die direkt am Wald wohnen. Ich auch. Und gerade im Hochsommer gehe ich hauptsächlich im Wald mit den Hunden, da es dort einfach schattig und kühler ist.

Und hier leben Hunde, die langes Fell und Unterwolle haben und nicht geschoren werden, da sie Trimmfell haben oder einfach Fell, das man nicht schert. Noch dazu Risiko Gebiet.

Scaliobor Halsband (oder Seresto oder was es sonst noch gibt) wäre hier unsinnig, da es nonstop an den Hunden, die auch in Bett und auf Sofas schlafen und mit Kleinkindern Kontakt haben, sein muss (übrigens auch nicht ohne Nebenwirkungen, gerade Scalibor) und da ein Spot On im Jahr einfach die bessere Lösung ist.

 

vor 5 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Das wirkt ebenso wie Dimeticon obstruktiv auf die Atemwege , aber man muss seinen Hund groflächig behandeln, was je nach Fell /Größe nicht gut  funktioniert.

 

Gut, ich hätte vielleicht explizit schreiben sollen "wirkungslos gegen Zecken".

 

vor 2 Stunden schrieb Wilma5122019:

Erstmal vielen Dank für die ganzen Antworten!

Wir wohnen direkt am Wald und damit haben wir leider immer sehr viele Probleme mit Zecken. Nach den Spaziergängen hatten wir teilweise 7-8 Zecken an Wilma gefunden. Durch die Simparica Tabletten konnten die Zecken auch trotzdem anbeißen, wenn ich sie dann gefunden und angesammelt hatte, waren sie natürlich aber tot. 
Aktuell habe ich jetzt alles reduziert, empfohlen bekommen, habe ich schon Bierhefe Tabletten, kann mir nur nicht vorstellen dass das ausreicht um meinen Hund vor Zecken Milben Flöhen etc. Zu schützen 

 

Genau, die Tabletten wirken nicht repellierend und somit beißen die Zecken trotzdem an. Sie sterben dann zwar nach einer bestimmten Zeit, können aber durchaus Krankheiten übertragen.

 

vor 1 Stunde schrieb Zenta:

Findest du um diese Jahreszeit auch noch viele Zecken? Bei uns hier gibt es auch sehr viele, aber nur von April bis Juni. Da würde eine einmalige Behandlung ausreichen. 

 

Bei Milben, Flöhen und auch Würmern geht es mir nicht um einen Schutz im Vorfeld sondern um eine Behandlung wenn diese Überhand nehmen. Ich bin sicher eine kleine Anzahl Würmern ist für einen gesunden Hund macht noch keine Probleme. Die Wurmkur von letzter Woche ist wirkungslos, wenn der Hund heute eine Maus frisst über die er wieder Würmer bekommt. Flöhe haben meine Hunde so gut wie nie und das obwohl ich Igel im Garten habe. Wenn ich aber mehrere Flöhe finden würde, wird behandelt, keine Frage.  

 

So wie mit der eventuell wirkungslosen Wurmkur verhält es sich halt auch mit Kotproben. 5 Minuten nach der abgegebenen Sammelkotprobe kann ein Hund sich Würmer einfangen. Und trotzdem wird nicht in jeder Kotprobe alles gefunden, wenn man Pech hat. Da muss man eben abwägen. auch hier würde ich es außerdem stark davon abhängig machen, wie die Lebenssituation ist und wo die Hunde sich hauptsächlich aufhalten.

 

vor einer Stunde schrieb Renegade:

Alle Zeckenschutz Mittel, die keine repellierende Wirkung haben, können komplett nutzlos sein, wenn die Zecke, die einen gefährlichen Erreger überträgt, bereits angedockt hat. (z.B. Anaplasmose) .

Insofern ist auch die "Zecken Ablese Praxis" im Zweifelsfall beruhigend für den Halter, aber für das Tier schlichtweg zu spät.

Verglichen mit der "Chemie", die zur Behandlung einer von Zecken übertragenen (schweren) Krankheit zum Einsatz kommt, ist ein wirksames, repellierendes Schutzmittel zweifelsfrei das kleinere "Übel".

 

Ganz genau. Natürlich kann auch ein Hund unerwünschte Nebenwirkungen haben, aber das kann er auch nach einer Schmerztablette, nach der Gabe von Schwarzkümmelöl, Bierhefe (vielen Hunden wird von Bierhefe übel) und so weiter.

 

vor 35 Minuten schrieb Zenta:

 

Warum ist das Zecken Absammeln zu spät? Da haben diese noch nicht angedockt und gerade bei Kurzhaarhunden einfach zu machen? Geht auch mit einem Flohkamm. Die Nervengifte können zu sehr schwerwiegenden Nebenwirkungen führen. Dass von Zecken Krankheiten übertragen werden können ist sicherlich so. Ich hatte in sehr vielen Jahren mit echt vielen Hunden noch keinen Fall. Insofern ist es für mich ein kleines Risiko im Vergleich zu ständig widerkehrender Belastung mit Nervengiften. Bei den Halsbändern käme für mich hinzu, dass ich meine Hunde dann nicht mehr anfassen würde, da ich keine Lust habe auch mit diesem Zeug "behandelt" zu werden dass sich dann wie eine Schicht über Haut oder Fell zieht.  

 

Das Argument mit den Halsbändern unterschreibe ich.

 

vor 23 Minuten schrieb Crime:

Also das entwurmen würde ich auf nahe 0 reduzieren.

Es ist wie @Zenta schreibt eine rein prophylaktische Geschichte hat also nichts vorbeugendes. Wenn man sich unsicher ist kann man ja auch eine Kotprobe untersuchen lassen. Kostet etwa gleich viel und führt dem Hund keine unnötige Chemie zu welche die Darmflora massiv schädigen kann.

 

Genau, schädigen KANN. Ich hatte noch nie bei einem Hund nach einer entsprechend dosierten Wurmkur irgend eine negative, ungewollte Nebenwirkung. Aber ich hatte schon Hunde, die ewig lange Bauchgrummeln hatten, nach dem Kotabsetzen "Schlitten gefahren" sind und so weiter, trotz negativer Sammelkotproben. Nach einer Wurmkur waren die Symptome verschwunden.

Ich vertraue meinen Tierärzten, die sich ständig weiterbilden, dass sie ihre Arbeit verstehen und immer in Sinne ihrer Patienten handeln.

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Absammeln ist für mich bevor sie angedockt haben. Bei einem Kurzhaarhund doch kein Problem diese zu finden. Und selbst wenn sich eine festsaugt, ist die Chance dass genau diese etwas überträgt sehr gering. Für mich viel zu gering als Nebenwirkungen der genannten Mittel in Kauf zu nehmen. Hier war es auch wie Crime schreibt, ich hatte vor einigen Jahren Borreliose, ist aber vollständig geheilt, meine ganzen Hunde zusammen in einem Jahr bestimmt 100 Zecken, aber nie einer krank.  

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vor 14 Minuten schrieb neongolden:

Genau, die Tabletten wirken nicht repellierend und somit beißen die Zecken trotzdem an. Sie sterben dann zwar nach einer bestimmten Zeit, können aber durchaus Krankheiten übertragen.

Das hat mein TA anders gesagt. Ihm zufolge braucht es eine gewisse Vorlaufzeit, bis sie Krankheitserreger in den Hund absondern, und an dem Mittel sterben sie schneller, als das passiert.

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