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Hundeforum Der Hund
Wilma5122019

Parasitenschutz

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Das

vor 6 Stunden schrieb KleinEmma:

Es gibt Regionen, in denen die Tollwutimpfung nicht verpflichtend ist. 

In unserer Region ist es Pflicht, jedes Jahr zu impfen

ergibt doch aber gar keinen Sinn. Der Hersteller garantiert den sicheren Impfschutz über den von ihm festgelegten Intervall und der ist durch Studien abgesichert. Der wird nicht besser durch jährliche Wiederholung, das ist nur eine unnötige Belastung mit Adjuvantien. Man kann eine nationale Tollwutproblematik nicht bekämpfen , wenn die Impfung nur regionsweise verpflichtend ist. An der Grenze muss immer kontrolliert werden, das sind national gültige  Einreisebestimmungen. Kann es vielleicht sein, dass einige Regionen die Herstellerintervalle akzeptieren und die anderen nicht, weil sie u.a. größeren politischen Druck ausüben wollen? Das ist in D mit dieser verstaubten Regelung auch so. Sicherer Schutz lässt sich nur über den Antikörpertiternachweis feststellen -nur  dieser wird nicht  akzeptiert , während ein Impfversager mit eingetragenem Impfdatum vor dem Zugriff gesetzlich geschützt ist.

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vor 2 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Das

ergibt doch aber gar keinen Sinn. Der Hersteller garantiert den sicheren Impfschutz über den von ihm festgelegten Intervall und der ist durch Studien abgesichert. Der wird nicht besser durch jährliche Wiederholung, das ist nur eine unnötige Belastung mit Adjuvantien. Man kann eine nationale Tollwutproblematik nicht bekämpfen , wenn die Impfung nur regionsweise verpflichtend ist. An der Grenze muss immer kontrolliert werden, das sind national gültige  Einreisebestimmungen. Kann es vielleicht sein, dass einige Regionen die Herstellerintervalle akzeptieren und die anderen nicht, weil sie u.a. größeren politischen Druck ausüben wollen? Das ist in D mit dieser verstaubten Regelung auch so. Sicherer Schutz lässt sich nur über den Antikörpertiternachweis feststellen -nur  dieser wird nicht  akzeptiert , während ein Impfversager mit eingetragenem Impfdatum vor dem Zugriff gesetzlich geschützt ist.

 

Tja, es ist halt nicht immer alles sinnvoll, was Politiker bestimmen ;) 

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vor 14 Stunden schrieb Bimbam:

TÄ verdienen sehr gutes Geld mit Impfungen und Co. und kaum einer weist den HH darauf hin, dass es absolut unsinnig ist jedes Jahr zu impfen.

 

 

vor 13 Stunden schrieb Renegade:

 

Doch. Die ständige Impfkommission, die die Impfintervalle schon eine gute Weile auf 3 Jahre korrigiert hat.

 

 

@Bimbam schrieb über TÄ, denn um deren Verhalten ging es. Die ständige Impfkommission kommuniziert ja nicht so direkt mit den HH. 😉

Und die TÄ setzen diese 3-Jahres-Empfehlung nicht durch die Bank um.

 

Ich habe wegen der leidigen Impffrage schon mehr als einmal den TA gewechselt. Einmal habe ich den langjährigen TA meines Vertrauens deswegen verlassen. Ich wollte meine wie schon weiter vorn geschrieben grundimmunisierten Tiere nur gegen Tollwut nachimpfen lassen. Sagt der TA: da müssen Sie sich einen Arzt suchen, der das macht. Was ich dann auch tat.

Jahre später, bei einer anderen Praxis, wurde zwar die Vorgabe "nur Tollwut" eingehalten, aber obwohl ich vorher ausdrücklich nach einem 3 Jahre gültigen Impfstoff gefragt hatte (und der auch verwendet wurde), wurden nur 2 Jahre im Impfpass eingetragen. 

Auf meine Reklamation hin sagte mir die Ärztin dreist ins Gesicht "Der Hersteller schreibt zwar 3 Jahre, aber wenn doch was passiert, haften wir."

Als Sahnehäubchen kam dann von dieser Praxis, wo ich natürlich keine Kundin mehr war, nach einem Jahr eine Impferinnerung.

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vor 19 Minuten schrieb fritzthecat:

Auf meine Reklamation hin sagte mir die Ärztin dreist ins Gesicht "Der Hersteller schreibt zwar 3 Jahre, aber wenn doch was passiert, haften wir."

 

Mmmh, wenn das so ist und die Ärztin haftet, ist es aber auch verständlich oder? Als Sicherheit - für die Ärztin - wäre dann wohl eine Titerbestimmung sinnvoll. Aber dann müsstest du tiefer in die Geldtasche greifen. 

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vor 9 Minuten schrieb KleinEmma:

 

Mmmh, wenn das so ist und die Ärztin haftet, ist es aber auch verständlich oder? Als Sicherheit - für die Ärztin - wäre dann wohl eine Titerbestimmung sinnvoll. Aber dann müsstest du tiefer in die Geldtasche greifen. 

 

Glaubst du alles, was dir ein TA erzählt???

Hinterfrag doch einfach mal so eine Äußerung, wie unten zitiert.

 

vor 31 Minuten schrieb fritzthecat:

Auf meine Reklamation hin sagte mir die Ärztin dreist ins Gesicht "Der Hersteller schreibt zwar 3 Jahre, aber wenn doch was passiert, haften wir."

 

Das kann doch gar nicht stimmen, hab jetzt allerdings auch keine Zeit zum Recherchieren.

 

 

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vor 13 Stunden schrieb KleinEmma:

 

Das Gewetter hier gegen Tierärzte finde ich fast unerträglich. Ich gehe nun auch nicht hin und nehme jeder Aussage (m)eines Tierarztes einfach hin. Trotzdem gehe ich davon aus, dass diese Menschen mehr Ahnung haben, als wir Hundehalter. Schließlich haben sie es gelernt und haben täglich mit zig Hunden (oder anderen Tieren) zu tun.

 

Und den Spruch finde ich richtig fies. Ja, auch ich erwarte, dass sich Ärzte weiterbilden. Schließlich tragen sie jede Menge Verantwortung.

Ich persönlich kenne keinen TA, der sich nicht weiterbildet. Und wenn man sich mal den Alltag von Tierärzten anschaut, möchte ich nicht mit ihnen tauschen.

 

Meine TÄ sind alle immer bereit, wenn es um einen Notfall geht. Sie fahren auch nachts zu Notfällen und ihre Arbeitszeiten gehen oft über die angegebenen Öffnungszeiten hinaus. Wenn ich alleine nur an meine Haupt-Tierärztin denke: Wenn meine Hunde irgendwas haben, kann ich sie anrufen und sie versucht noch irgendwie bei mir vorbeizukommen. Nehme ich einen Straßenhund auf, steht sie am nächsten Tag bei mir. Sie ist also immer da, wenn man sie braucht.

Dazu hat sie sehr humane Preise - und wenn sie dann Geld mit Impfungen verdient, ist mir das echt egal. Dafür kann ich sie immer kontaktieren oder auch einfach Fragen per Telefon oder Chat stellen. Auch die beantwortet sie - so zwischen ihren Terminen oder nach Feierabend.

 

Zum Thema:

Auch ich habe eine Zeit lang meine Hunde mit pflanzlichen Mitteln versucht, gegen Zecken und Co zu schützen. Und ich habe gedacht, dass diese Mittel Wirkung zeigten. Aber wahrscheinlich ist es wohl, dass in dieser Zeit nicht viele Zecken, Flöhe und Co unterwegs waren.

Nachdem Emma dann trotz dieser Mittel von Flöhen befallen wurde und nix Pflanzliches half, bin ich wieder  zur Chemie übergegangen. Sie reagiert allergisch auf Flöhe. Also muss was her, was hilft, bevor sie sich wieder kahle Stellen beißt.

 

Tollwutimpfungen sind bei uns jährlich Pflicht - Spanien liegt halt nah an Afrika. Zudem benötige ich die jährlichen Tollwutimpfungen zum Reisen.

Andere Impfungen mache ich nicht jedes Jahr. 

 

Die Wurmkuren geben ich nicht regelmäßig und vorbeugend. Meiner Meinung nach macht das auch die Darmflora kaputt, wenn es so häufig gegeben wird? 

Meine Hunde hatten nie Würmer, warum auch immer.

Kommt aber ein neuer Hund ins Haus, vor allem, wenn er von der Straße aufgelesen wird, bekommen alle Hunde Wurmtabletten. 

 

Ich sehe hier kein allgemeines Gewettere gegen Tierärzte, sondern nur die Aufforderung alles zu hinterfragen was diese einem verschreiben bzw. verkaufen. Dass ich mit dem Alltag eines TA nicht tauschen möchte sehe ich auch so und dass die Klinik meinen Hunden in Notfallsituationen schon oft gut geholfen hat ist auch so, trotzdem könnte ich eine ewig lange Liste aufmachen in denen die Diagnose falsch war, zu schnell operiert worden wäre oder die Medikation zu hoch war, was z.B. im Falle von Cushing schnell mal lebensbedrohlich ist. Darum vertraue ich weder TÄ noch Ärzten.

 

Bevor ich so viele Hunde hatte habe ich viel Jahre Tierschutz mit Katzen gemacht und diese die ersten Jahre geimpft usw. wie es von vielen TÄ empfohlen wird. Bin dann aufgrund ständig kranken Katzen zu einer TÄ gekommen die das ganze kritisch sieht und so weit als möglich auf diese Parasitenbehandlungen verzichtet. Natürlich gibt sie auch Wurmmittel oder etwas gegen Flöhe, aber halt nicht regelmäßig. Von Impfungen rät sie ab. Die Katzen die danach bei mir eingezogen sind waren, bzw. sind, sind deutlich gesünder als ich es vorher kennen gelernt hatte. Meine Hunde wurden nur grundimmunisiert und dann nicht mehr geimpft. Sehr selten haben sie Parasitenschutz bekommen und die 5 Hunde die schon viele Jahre inzwischen bei mir leben sind nie krank. Insofern würde ich diese Vorgehensweise nie ändern. Meine Hunde regelmäßig gegen Tollwut zu impfen weil es in Frankreich mal einen Fall gegeben hat steht für mich in keinem Verhältnis. Da ist die Wahrscheinlichkeit dass sie vergiftet werden deutlich größer und trotzdem lasse ich sie ohne Maulkorb frei laufen.  

 

Würde ich südlicher wohnen oder Urlaub machen würde ich die Hunde versuchen gegen Leishmaniose zu schützen. Habe das bei zwei Italienurlauben mit einem Halsband gemacht. Die Hunde in der Zeit aber so gut wie nicht angefasst, was zuhause keine Lösung wäre. Ich kenne keinen Hund der sich in Deutschland mit Leishmaniose infiziert hat, kann es geben aber sicherlich sehr selten. 

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vor 14 Stunden schrieb Bimbam:

Richtig! Wenn dich noch keiner von diesen TÄ darauf hingewiesen hat, dass das jährliche Impfen unnötig ist, dann sind sie genau das!

 

Falsch. Ich wurde von diversen TÄen auf die 3jährigen Impfwiederholungsanstände hingewiesen.

Woher beziehst du denn diese Behauptung?

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vor 2 Stunden schrieb fritzthecat:

Die ständige Impfkommission kommuniziert ja nicht so direkt mit den HH. 😉

Und die TÄ setzen diese 3-Jahres-Empfehlung nicht durch die Bank um.

 

Ich nehme doch mal an, dass der viel beschworene kritische Halter, der den Impfungen und damit den diesbezüglichen Aussagen von TÄen kritisch gegenübersteht, bei der Recherche dazu über die Ständige Impfkommisssion und deren Empfehlung stolpern MUSS.

Auf dieser Basis kann er ja dann seinen TA befragen und ggf. wechseln, so wie du das getan hast.

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Ich bestreite gar nicht, dass auch ich eine gewisse Übergangszeit wahrgenommen habe, bis die 3jährigen Impfabstände zuverlässig mitgeteilt wurden, aber es liegt ja schon am Halter selbst, wie kritisch er Auskünfte hinterfragt.

Die Hundeforen z.B. greifen dieses Thema regelmässig auf und es wird - soweit die Beiträge über das übliche TA Bashing hinausgehen - sehr wohl auf die STIKO verwiesen.

 

Zu guter Letzt sollten wir auch nicht den Aspekt vernachlässigen, dass wir genau dann, wenn unsere Tiere erkranken, sehr wohl pronto beim TA oder dem Notdienst der TK aufschlagen und schnelle Hilfe erwarten. Und gerade in den TKen können wir auf TÄe treffen, deren Haltung wir eigentlich verteufeln.

Aber helfen sollen sie dann schon....

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Noch ein Wort zur Praxis in Spanien in puncto Tollwutimpfung:

Wenn spanische Behörden im Verdachtsfall mitbekommen, dass keine jährliche Wiederholung im Impfpass eingetragen ist, obwohl dies so Pflicht ist,

wäre es mehr als naiv zu erwarten, dass sie sich erst über den Impfstoff und dessen vom Hersteller angegebene Wirksamkeit kundig machen bevor

der betreffende Hund eingezogen wird.

 

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vor 2 Stunden schrieb KleinEmma:

Mmmh, wenn das so ist und die Ärztin haftet, ist es aber auch verständlich oder?

Ersetze ist durch wäre, dann hast du Recht. Aber es ist nicht so. Wenn der Hersteller 3 Jahre garantiert, haftet dafür selbstverständlich er. Und du kannst Gift darauf nehmen, dass er da kein Risiko eingeht, sondern der Impfschutz in Wirklichkeit deutlich länger besteht.

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vor 1 Stunde schrieb Renegade:

 

Falsch. Ich wurde von diversen TÄen auf die 3jährigen Impfwiederholungsanstände hingewiesen.

Woher beziehst du denn diese Behauptung?

Hab ich doch zitiert, worauf sich das bezieht, nämlich auf den letzten Satz.

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