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Hundeforum Der Hund
Wilma5122019

Parasitenschutz

Empfohlene Beiträge

Also in unserer Hausarztpraxis ist es so, dass wir uns an die Impfempehlungen der STIKO halten müssen... wieso sollte es beim Tierarzt anders sein? Das kann ich mir kaum vorstellen...

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Nochmal zur Entwurmung und dem Einwand, dass Wurmkuren angeblich "die Darmflora kaputt machen".

Eine sehr interessante Richtigstellung:

Zitat

Manche TierbesitzerInnen wollen es nicht hören, sie wollen es nicht wissen, weil es einfach nicht ins Weltbild passt! Sie kapieren nicht, dass sich unsere Aufklärungsbemühungen in erster Linie um die menschliche Gesundheit drehen. In ihrer irrationalen Überzeugung, durch Entwurmungen "die Darmflora ihres Hundes kaputt zu machen", riskieren sie in geradezu fantastischer Ignoranz lieber die eigene und die Gesundheit ihrer Kinder. Wahrscheinlich ist es völlig sinnlos, aber es sei trotzdem an dieser Stelle kurz angemerkt, dass die Darmflora zu 99 Prozent aus Bakterien besteht und dass Bakterien durch Antibiotika kaputt gemacht werden, nicht durch Anthelminthika.

 

entnommen aus: https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=18680

 

Überhaupt sind Rückerts Blog Artikel zum Thema Wurmkur lesenswert - allerdings nur für Leute, die bereit sind, mal einen Blick über den Tellerrand des Forentypischen Schwarm"wissens" zu werfen.

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Für die Bearbeitung der gemeldeten Impfschäden benötigte die Bundesbehörde fast zwei Jahre!
Hier die Meldedaten der Jahr 2001 bis 2017.

 

Ich finde das sind schon sehr viele Impfschäden, vor allem wenn man bedenkt, dass dort nur diese aufgeführt werden die direkt nach der Impfung auftreten und daher überhaupt als damit im Zusammenhang stehend anerkannt werden. Brauch ich nicht.

 

https://www.impfkritik.de/upload/Impfschaden-Tiere_2001-2017.pdf

 

 

 

 

 

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@Renegade warum meinst du dann dass mein Hund, der aus einem deutschen TH kam, in dem jeden Monat entwurmt wird, in den ersten Wochen bei mir extreme Durchfälle hatte, obwohl sich nachher herausgestellt hat, dass er überhaupt nicht empfindlich auf verschiedenstes Futter reagiert.  

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vor 3 Stunden schrieb Renegade:

 

Zu guter Letzt sollten wir auch nicht den Aspekt vernachlässigen, dass wir genau dann, wenn unsere Tiere erkranken, sehr wohl pronto beim TA oder dem Notdienst der TK aufschlagen und schnelle Hilfe erwarten. Und gerade in den TKen können wir auf TÄe treffen, deren Haltung wir eigentlich verteufeln.

Aber helfen sollen sie dann schon....

 

Ich verstehe absolut nicht was das eine mit dem anderen zu tun hat. Wenn mein Tier einen Unfall hatte und ich dieses in der Klinik versorgen lasse, nehme ich deren Leistung in Anspruch und zahle dafür. Aus diesem Grund muss ich mich aber nicht deren Meinung zur Parasitenbekämpfung anschließen oder? Wobei ich dieses Thema in der Klinik noch nie diskutiert habe, darum kenne ich deren Meinung dazu gar nicht. Ist bei mir selbst genau so. Klar gehe ich zum Arzt wenn ich ein Problem habe bei dem mir dieser evtl. helfen kann. Darum möchte ich noch lange keine Impfung und nehme mir auch raus ein Medikament abzulehnen wenn ich mir davon nichts verspreche. 

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vor 2 Stunden schrieb Renegade:

Nochmal zur Entwurmung und dem Einwand, dass Wurmkuren angeblich "die Darmflora kaputt machen".

Eine sehr interessante Richtigstellung:

 

entnommen aus: https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=18680

 

Überhaupt sind Rückerts Blog Artikel zum Thema Wurmkur lesenswert - allerdings nur für Leute, die bereit sind, mal einen Blick über den Tellerrand des Forentypischen Schwarm"wissens" zu werfen.

Womit wir  dann beim ungeprüften Nachgeplapper wären ;) . https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/nadc.19860340508 Milbemycin wirkt wie die meisten Makrolide ebenfalls antibiotisch.

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@Zenta Zunächst mal vielen Dank, dass du diese Unterlagen verlinkt hast.

 

Ich gebe dir Recht, jede Impfnebenwirkung ist eine zuviel und jeder der betroffenen Halter hätte mit Sicherheit darauf verzichten können.

Ich bin tiermedizinischer Laie, also kann ich die Liste nur aus dieser Sicht versuchen zu beurteilen.

Du kannst dir denken, dass ich keine 444 Seiten durchgearbeitet habe, sondern die Listen überflogen und gezielt nach "Hund" gesucht habe.

Was diese Spezies angeht, so waren relativ unspektakuläre Nebenwirkungen aufgeführt (z.B. geschwollenes Augenlid) bis hin zu Tod oder Euthanasie.

 

Wie gesagt, das sind z.T. schlimme und sehr bedauernswerte Zwischenfälle, die man durch den Verzicht auf die Impfung hätte vermeiden können.

Doch was wäre passiert im Falle eines Verzichts auf die Impfung mit den anderen Hunden, die die Präparate vertragen und einen Impfschutz aufgebaut haben?

Wären die evtl. an einer der Krankheiten wie Staupe, Parvovirose etc. erkrankt und deshalb zu Tode gekommen? Weil sie keinen Impfschutz hatten?

 

Aus dem Vorkommen von Impfzwischenfällen darauf zu schliessen, dass ein Impfverzicht den gesunden Hund garantiert, wäre das nicht ziemlich naiv?

Jegliche Überlegung in diese Richtung bleibt schlicht Spekulation. Weil kein Mensch das "was wäre gewesen wenn?" beurteilen kann.

Dazu kommt, dass zu evtl. Vorerkrankungen der Impfgeschädigten keine Info gegeben wird. Da kann es sehr wohl Zusammenhänge geben nach meinem

Kenntnisstand. (z.B. bei einer bisher nicht entdeckten Epilepsie)

Wie sieht es mit dem Zahlenmatierial in puncto Impfzwischenfälle vs unauffällig gebliebener Impfpatienten aus? Auch ganz und gar nicht unwichtig.

 

Diese Liste allein und für sich wäre für mich nicht ausreichend um einen Impfverzicht in Betracht zu ziehen. Dafür bietet sie zu wenig belastbare Information.

Obwohl die 444 Seiten für einen Zeitraum von 17 Jahren den Leser erst einmal erschlagen.

(Andere Spezies wie z.B. Schwein, Pferd etc. - inwieweit sind hier Impfzwischenfälle maßgeblich für den Hundehalter?)

 

vor 1 Stunde schrieb Zenta:

@Renegade warum meinst du dann dass mein Hund, der aus einem deutschen TH kam, in dem jeden Monat entwurmt wird, in den ersten Wochen bei mir extreme Durchfälle hatte, obwohl sich nachher herausgestellt hat, dass er überhaupt nicht empfindlich auf verschiedenstes Futter reagiert.  

 

Das weiss ich nicht.

Und du vermutlich auch nicht. Da kann es angefangen von Stress, Bakterien etc. alle möglichen Ursachen geben.

Hast du alles untersuchen lassen? (was natürlich auch wieder Stress auslösen kann zusammen mit dem krassen Wechsel der Umgebung)

Ich habe es weiter oben schon geschrieben. Wenn man nicht akribisch alle Möglichkeiten durchtestet, bleibt der Mensch in seiner Ursachensuche

sehr leicht an dem kleben, was ihm als das Wahrscheinlichste (und Unsympathischste ?) erscheint.

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vor 28 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Womit wir  dann beim ungeprüften Nachgeplapper wären

 

Ich habe nichts "nachgeplappert", ich habe zitiert.

Ich würde dir ernsthaft vorschlagen, dem TA Rückert von deinen Erkenntnissen zu berichten.

Wann bitte hältst du deine nächste tierärztliche Sprechstunde?

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@Ann Wenn ich den Beitrag von @gatil richtig lese ist die Situation Deutschland/Frankreich nicht 1:1 übertragbar da es auch bei eventuellem Kontakt noch einen Verdacht geben muss.

Ohne weitere Symptome wird nicht automatisch jeder Biss von einem nicht geimpften Hund zu einem Tollwutverdacht.

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vor 2 Stunden schrieb Crime:

Ohne weitere Symptome wird nicht automatisch jeder Biss von einem nicht geimpften Hund zu einem Tollwutverdacht.

Richtig. Das ist das eine. Das andere ist, dass ich noch nie erlebt habe, dass nach einem Biss überhaupt gefragt wurde, ob der Hund gegen Tollwut geimpft ist. Deswegen habe ich in der Hinsicht null Bedenken, dass mir aus diesem Grund ein Hund getötet werden könnte. 

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