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Hundeforum Der Hund
Nicky_W751988

Labrador-Mix, 1 Jahr mit Bauchspeicheldrüseninsuffizienz

Empfohlene Beiträge

Ist es denn defintiv schon eine Insuffizienz?

 

Ich würde einen Hund mit Bauchspeicheldrüsen-Problemen nicht barfen, allenfalls bekochen.. Gebt ihr ihm denn Enzyme über das Futter? Wie sieht der Kotabsatz aus?

Hat er ansonsten Symptome?

 

Es gibt sehr gut zugeschnitte Spezialfutter für diese Erkrankung, Trocken- und Nassfutter, Hills und Royal Canin sind hier zu empfehlen.

Die meisten Hunde kommen damit hervorragend klar und nehmen dann auch endlich zu. U.U. müssen dann nicht mal mehr Enzyme gegeben werden,

das sollte aber im Einzelfall entschieden werden!

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Die Tierärztin hat über den Kot die Insuffizienz diagnostiziert. Sie meinte der Wert wäre so schlecht, dass sie auch nicht glaubt, dass er irgendwann wieder ohne Enzyme klarkommt.

Er hat zuerst Diätfuttervon Hills bekommen, dass er absolut nicht vertragen hat. Dann von vet concept, was er halbwegs vertragen hat. ( Er wog zumindest damit 2kg mehr als jetzt, nahm aber auch nicht weiter zu) Sein Kot war damit nicht so optimal. Er musste sehr viel Futter davon bekommen und hat auch riesige Haufen 5-6 Mal am Tag gemacht. Enzyme bekam er 4 Mal am Tag 4ml 

 

Dann haben wir angefangen zu barfen, was er 2 Wochen lang super vertragen hat, aber nicht zugenommen hat. Die Haufen waren von der Farbe, Konsistenz und Menge OK. Aber er nahm nicht zu. Wir sollten jede Woche eine neue Zutat hinzufügen, bis wir auf ein komplettes barf Menü kommen. Als wir dann nach 2 Wochen Lachsöl gegeben haben, fing der Durchfall wieder ganz schlimm an. Der Kot wurde auch wieder gelb. Wir sind dann zu einer Ernährungsberatung, die meinte die damals errechnete Futtermenge war viel zu gering. (Es war mit 2% vom Zielgewicht gerechnet) wir sollten dann erstmal folgendes geben und nicht mehr neue Sachen geben bis er zunimmt:

Tagesmenge: 1,5 kg

300gr Gemüse

25gr Innereien

6gr Calcium Carbonat

1175 gr Fleisch (wir haben Pferdefleisch gewolft)

3 Ml Pankreatin bei jeder Fütterung (3mal täglich)

 

Er wiegt momentan 24 kg, Zielgewicht wäre 33 kg. Er bekommt 6% seines Zielgewichts.

 

Was wir rausgefunden haben ist dass er Lachs überhaupt nicht verträgt und ich glaube auch Reis nicht. Er verträgt auch nur gewolftes Fleisch , bei größeren Stücken gibt's Durchfall.

Der Kot ist momentan endlich wieder dunkelbraun seit 1,5 Wochen. Die Menge ist ok. 2-3 kleine Haufen am Tag , aber Mal fest, Mal dünn. 

Es soll angeblich nur Golden-retriever mit drin sein. Die Ärztin vermutet noch Viszlar mit dabei weil er eine ziemlich schmale Figur hat. Er ist sehr aktiv und arbeitswillig, ohne Leckerlis kann ich ihn aber leider kaum trainieren, mit Spielzeug als Belohnung klappt es nicht wirklich gut. Er ist ansonsten sehr unkompliziert und offen. Zuhause ist er sehr ruhig , nur beim spazieren ist er sehr hibbelig und aufgedreht. Besser wird es wenn ich mehr Kopfarbeit mit ihm machen kann und er frei laufen kann ohne Leine. Ohne Leckerlis dabei Haut er mir aber leider immer ab, deswegen gehen wir momentan nur mit Leine.

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Ihn zu bekochen , dafür fehlt mir die Zeit. Ich möchte am liebsten wieder auf Trockenfutter umsteigen, damit ich auch wieder Leckerlis zum trainieren hätte, aber wie gesagt uns wurde gesagt , dass es  zu gefährlich wäre bei seinem Gewicht diese Umstellung durchzuziehen und wir warten sollen. Uns ist das aber einfach zu teuer mit dem barfen..

Wie seht ihr das denn ? Würdet ihr es riskieren ihn umzustellen auf Trockenfutter?

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Ich habe meinen Hund eine ganze Zeitlang gebarft. Dass das teurer wäre als Trockenfutter kann ich aus meiner Erfahrung nicht bestätigen. Ich habe bei Barfers Wellfood (sry, falls der Name ungenau ist, ist schon etwas her) eingekauft. Fleisch fertig gewolft, Gemüse hab ich im Mixer selbst püriert. Allerdings ist das durchaus aufwändig, deswegen hatte ich das irgendwann aufgehört, war einfach zu viel neben Vollzeit-Berufstätigkeit. Nach mehreren Versuchen, z.B. Hills, was meine damalige TÄ eindringlich empfohlen hatte, bin ich schließlich bei Wolfsblut gelandet. Das verträgt er bis heute sehr gut. Immer mal wieder Durchfall oder auch breiiger Kot waren sofort vorbei und kamen auch nicht wieder, obwohl ich von einem Tag auf den anderen umgestellt hatte.

 

Ich weiß natürlich nicht, wie es bei eurem Hund ankommt, bei meinem muss ich sehr auf die Menge achten, da er sonst zunimmt. Das Futter wird offenbar sehr gut verwertet.

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Nachtrag: beim Barfen war er eher zu dünn ...

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vor 5 Stunden schrieb Nicky_W751988:

Die Tierärztin hat über den Kot die Insuffizienz diagnostiziert. Sie meinte der Wert wäre so schlecht, dass sie auch nicht glaubt, dass er irgendwann wieder ohne Enzyme klarkommt.

Er hat zuerst Diätfuttervon Hills bekommen, dass er absolut nicht vertragen hat. Dann von vet concept, was er halbwegs vertragen hat. ( Er wog zumindest damit 2kg mehr als jetzt, nahm aber auch nicht weiter zu) Sein Kot war damit nicht so optimal. Er musste sehr viel Futter davon bekommen und hat auch riesige Haufen 5-6 Mal am Tag gemacht. Enzyme bekam er 4 Mal am Tag 4ml 

 

Dann haben wir angefangen zu barfen, was er 2 Wochen lang super vertragen hat, aber nicht zugenommen hat. Die Haufen waren von der Farbe, Konsistenz und Menge OK. Aber er nahm nicht zu. Wir sollten jede Woche eine neue Zutat hinzufügen, bis wir auf ein komplettes barf Menü kommen. Als wir dann nach 2 Wochen Lachsöl gegeben haben, fing der Durchfall wieder ganz schlimm an. Der Kot wurde auch wieder gelb. Wir sind dann zu einer Ernährungsberatung, die meinte die damals errechnete Futtermenge war viel zu gering. (Es war mit 2% vom Zielgewicht gerechnet) wir sollten dann erstmal folgendes geben und nicht mehr neue Sachen geben bis er zunimmt:

Tagesmenge: 1,5 kg

300gr Gemüse

25gr Innereien

6gr Calcium Carbonat

1175 gr Fleisch (wir haben Pferdefleisch gewolft)

3 Ml Pankreatin bei jeder Fütterung (3mal täglich)

 

Er wiegt momentan 24 kg, Zielgewicht wäre 33 kg. Er bekommt 6% seines Zielgewichts.

 

Was wir rausgefunden haben ist dass er Lachs überhaupt nicht verträgt und ich glaube auch Reis nicht. Er verträgt auch nur gewolftes Fleisch , bei größeren Stücken gibt's Durchfall.

Der Kot ist momentan endlich wieder dunkelbraun seit 1,5 Wochen. Die Menge ist ok. 2-3 kleine Haufen am Tag , aber Mal fest, Mal dünn. 

Es soll angeblich nur Golden-retriever mit drin sein. Die Ärztin vermutet noch Viszlar mit dabei weil er eine ziemlich schmale Figur hat. Er ist sehr aktiv und arbeitswillig, ohne Leckerlis kann ich ihn aber leider kaum trainieren, mit Spielzeug als Belohnung klappt es nicht wirklich gut. Er ist ansonsten sehr unkompliziert und offen. Zuhause ist er sehr ruhig , nur beim spazieren ist er sehr hibbelig und aufgedreht. Besser wird es wenn ich mehr Kopfarbeit mit ihm machen kann und er frei laufen kann ohne Leine. Ohne Leckerlis dabei Haut er mir aber leider immer ab, deswegen gehen wir momentan nur mit Leine.

Das klingt eindeutig noch nach Allergie- vor allem, wenn es erst kurz gut war und dann wieder schlechter wurde. Wenn ihr das Fleisch bereits fertig zermatscht kauft, dann ist das keimbelasteter als am Stück - das fördert Fehlbesiedlung - würde ich dringend vermeiden. Ein irritierter Darm entwickelt schnell weitere Unverträglichkeiten. Dass bei Rohfütterung ohne Kohlenhydratzugabe die Haufen kleiner und fester im Vergleich werden ist normal, aber wenn er nicht zunimmt bei den Mengen, dann liegt das sicher nicht nur an gestörter Fettverdauung. Möhrensuppe ist super bei Durchfall -waere hier meine Standard -Gemüsebeilage für ein paar Wochen (im Rahmen einer Ausschlussdiät .Habt ihr hypoallergenes und fettreduziertes Nassfutter schon versucht?

Generell würde ich auch von der Rohfütterung absehen, wenn er so ein geringes Gewicht nicht damit verbessert. Obwohl er so jung ist würde ich auch auf die Schilddrüse gucken. Hibbeliges Verhalten und Gewichtsabnahme könnten dazu passen.

Wenn es nicht besser wird, liegt es oft noch an etwas Anderen (Allergie vielleicht auch hormonelle Störungen) und sobald man die erwischt, wird es besser , auch die Tierarzt -Kosten !

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Ich denke eigentlich auch, dass er noch irgendwas haben muss weil er sonst eigentlich etwas zunehmen sollte. Ich wundere mich immer wo das ganze Futter nur hin geht bei so wenig Output... vielleicht liegt es auch am barfen. Wäre ja super wenn es mit anderem Futter besser werden würde. 

Naja ich denke wir werden es riskieren auf Trockenfutter oder Nassfutter umzusteigen. So wie jetzt kann es jedenfalls nicht weiter gehen...Ich schaue mir die Tage Mal an, was es alles so gibt und die Zusammensetzung davon und spreche es dann mit der Tierärztin und der Ernährungsberaterin ab und hoffe einfach dass er die Umstellung gut verträgt. Wenn es dann nicht besser geht lassen wir ihn nochmal weiter durchchecken ob noch was anderes ist.

Danke auf jeden Fall für die Ratschläge!

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