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Hundeforum Der Hund
sportsocke

Hund kann nicht mehr laufen, ist die zeit nun gekommen?

Empfohlene Beiträge

Hallo liebe hundefreunde,

Bitte entschuldigt die tip fehler, schreibe vom smartphone aus.

 

Ich bin am boden zerstört, ich sitze hier und starre aus dem fenster, neben mir liegt meine aller beste freundin , 9 jahre alt dobidame, und mir wird immer mehr bewusst das es die letzten stunden sind:( 

Shila ist für ihre 9 jahre ein sehr aktiver hund und sehr sehr sehr agil, hat eine kreuzband op 2019 super und ohne komplikationen überstanden und ich kann stolz sagen dass mein dobermann einer der wenigsten ist die dcm FREI ist und nun steht meine welt seit einer woche auf dem kopf.

Shila hatte ltz jahr probleme mit der hws, sporadisch schrie sie einfach auf, auf dem ct wurde festgestellt das in der hws eine entzündung beseht, diese hat auf den nerv gedrückt und diese schmerzen verursacht. 

Entschuldigt ich bin so aus dem häuschen ich schreibe nur grob, jedenfalls war es KEIN bandscheibenvorfall.

Durch konservative behandlung mit rimadyl, bekamen wir die beschwerden sehr gut in den griff und seit einem jahr war mein mädchen beschwerdefrei, trotz ihrem wilden temperament. Letzte woche freitag, als sie auf mich zukam, quitschte sie wie aus dem nichts auf, wie gesagt nach langer schmerzfreier episode, ich bin ruhig geblieben hab ihr direkt eine rimadyl gegeben und sie in ruhe gelassen, am abend dann meinte shila ihre 5minuten zu bekommen und fing an rumzutoben, am nächsten tag nahm das drama seinen lauf und der hund konnte sich kaum mehr bewegen, schließlich konnte sie sich nicht mehr auf ihren beinen halten, rutschte vorne und hinten weg, kopf hing tief und es ist mir ein rätsel wie ich es geschafft habe den hund ins auto zu bekommen und zum tierarzt zu fahren, aber es gelang mir. Der TA vermutete aufgrund der vorgeschichte und dem bild was sich bot, das shila einen vorfall in der hws hat, da ich meiner 9 jährigen keine op antuen möchte, versuchten wir es mit cortison und siehe da, die kleine maus lief am nächsten tag schon ohne zu fallen, konnte alleine stehen, die kontrolle am nächsten tag verschaffte mir neuen mut weil der arzt die besserung bestätigte. Vorgestern warn wir bei der 2. Kontrolle, shila lief in der praxis auf dem pvc boden (dieser rutschfeste gummiboden) fast aber nur fast schon normal. Für mich war das ein wunder, ich konnte dieses glück nicht fassen. Aber es blieb nicht auf unserer seite. Seit gestern kippt shila wieder um, heute war katastrophe, ich war mit ihr beim notdienst, und obwohl ich mir schon im klaren drüber war das es nun soweit ist, haben wir es noch ein einziges mal mit cortison probiert. Aber ich weiß das es glaube ich nichts bringt. Der arzt meinte die wirkung vom cortison (es war ne depotspritze)  könnte abgeklungen seim dadurch die verschlechterung... 

In meiner verfassung habe ich eig meine frage vergessen ... vllt hat jmd ähnliche erfahrung gemacht? Ist so eine op wirklich sooo schlimm, was würdet ihr tun? Ich bin am ende, wenn ich dran denke mein geliebtes mädchen gehen zu lassen:(

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vor 57 Minuten schrieb sportsocke:

Der TA vermutete aufgrund der vorgeschichte und dem bild was sich bot, das shila einen vorfall in der hws hat,

 

Das würde ich unbedingt per Zweitmeinung oder weiteren Untersuchungen bei den Tierärzten, die du schon hattest, genauer abklären lassen, bevor du aus Panik einschläferst. Und dann auch ggf. sämtliche Behandlungsmöglichkeiten, wenn es das ist. Vielleicht gibt es auch noch Alternativen zur OP.

 

Zitat

da ich meiner 9 jährigen keine op antuen möchte, versuchten wir es mit cortison und siehe da, die kleine maus lief am nächsten tag schon ohne zu fallen,

 

Genau. Was ich so lese, dann soll hochdosiertes Cortison - zeitnah angewendet - ja auch hilfreich sein bei einem Bandscheibenvorfall.

 

Zitat

noch ein einziges mal mit cortison probiert. Aber ich weiß das es glaube ich nichts bringt. Der arzt meinte die wirkung vom cortison (es war ne depotspritze)  könnte abgeklungen seim dadurch die verschlechterung... 

 

Warum bist du so pessimistisch? Mach dich bitte nicht vorschnell irre. Das Cortison hatte doch gewirkt und nun habt ihr weiteres gegeben. Zusammen mit Ruhe würde ich die Wirkung erst mal abwarten.

 

Was ich die Ärzte fragen würde, ist, wie lange nach dem Vorfall eine OP noch erfolgreich möglich ist, wenn es dann mit dem Cortison doch nicht besser wird. Vertut man da mit dem tagelangen Cortisontest die Chance auf eine möglichst erfolgreiche OP? (Die schlechte Durchblutung des Rückenmarks scheint einiges irreversibel zu zerstören, wenn man nichts tut, was bei euch aber ja nicht der Fall ist.) Wenn du aber sagst, eine OP kommt eh nicht mehr in Frage, dann erübrigt sich diese Überlegung, jetzt sofort schnell zu operieren, und ich würde dann einfach die Wirkung des Cortisons abwarten und hoffen. Im Netz ist noch von Antioxidantien, die man zusätzlich gibt, die Rede, aber das hast du vermutlich selber schon gelesen.

 

Was die OP angeht: was habt ihr zu verlieren? Da würde ich wie gesagt eine Zweitmeinung holen und die Risiken und Leiden der Nachversorgung besprechen. Du kennst sie ja am Besten, was sie noch wegstecken kann.

 

Ich hoffe sehr, dass das Cortison wirkt und fühle mit dir.

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Wieso keine Operation bei einem neunjährigen Dobermann mit gesundem Herz? Natürlich sind die Daumen gedrückt! Ohne Begleiterkrankung würde ich jede Behandlungsoption in Betracht ziehen für deine Maus! 

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Deine Schilderung ist irgendwie nicht stimmig zu der angebliche Diagnose. Ich kann da nur empfehlen zu einem weiteren Ta zu gehen. Idealerweise jemand, der auf Knochen spezialisiert ist. Alternativ einen Chiropraktiker, nicht!!! Physio. 

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