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Hundeforum Der Hund
Shiranui

Weicher Kot, Bauchgeräusche, Sodbrennen

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Hallo liebe Alle!

So langsam weiß ich echt nichtmehr weiter .__. (Und ja, direkt vorab, am Montag wird gleich der TA angerufen).

 

Kurz nachdem Anouk vor 3 Monaten zu mir kam, hatte sie ja ziemliche Durchfallprobleme. Zunächst hab ich vermutet, dass sie das neue Futter nicht vertragen hat (Real Nature Wilderness, Huhn mit Lachs), und dass sie Huhn evtl nicht verträgt. Der Durchfall war im Wechsel mit normalem Kot. Es wurde medizinisch alles abgeklärt, was abgeklärt werden konnte (mehrere Kotproben und großes Blutbild mit allem, was testbar ist). Heraus kam, dass sie Babesien hat (KEINE Giardien). Da es sonst nichts gab, wurde vermutet, dass auch der Durchfall daher kommen könnte.
Babesien wurden behandelt und Anouk hat sicher anderthalb Monate am Stück Schonkostfutter bekommen (fertiges mit Pute), dazu Morosuppe immer wieder und ein Mittel vom Tierarzt, dass den Darmaufbau unterstützt.

 

Schließlich wurde der Kot auch wieder zuverlässig fest nach der Babesienbehandlung und eigentlich in perfekter Farbe/Konsistenz. Sie hat dann auch langam zusätzlich Hasenohren und Hasenfleischleckerlis bekommen, selbstgebackene Hundekekse, geriebenen Apfel, Heidelbeerchen und sowas als Leckerlis. Daraufhin habe ich dann langsam von der Schonkost auf Lukullus umgestellt, getreidefrei (das Menu Gustico mit Pute, Süßkartoffel, Zucchini und Karotte). Habe mich dafür entschieden, weil sie ja Pute durch die Schonkost offensichtlich vertragen hat. Das bekommt sie jetzt seit ungefähr zwei Wochen und seit etwa anderthalb Wochen ist der Kot wieder weicher geworden. Es ist kein Durchfall, er hat schon Form, ist aber deutlich zu weich, da ich ihn nicht sauber aufsammeln kann, also etwas matschig einfach. Außerdem ist die Kotmenge auch mehr geworden und der Kot von sehr hellem Braun (kann aber evtl auch an der Möhrensuppe und der Pute liegen...?). Und sie trinkt etwas mehr, was wohl auch mehr Flüssigkeitsverlust bedeuten könnte.

 

Außer dem Nassfutter (in das ich manchmal zusätzlich Kürbis-, Süßkartoffel- oder Möhrenwürfelchen dazu geb, falls ich das eh grad gekocht hab) bekommt sie morgens geriebenen Apfel mit laktosefreiem Quark und etwas Karottensuppe, und tagsüber dann Kaninchenfleischwürfelchen/-streifen, Kanichenohren zum Knabbern oder Rinderkopfhaut, mal ein wenig Hundeleberwurst im Zahnputzspielzeug, Heidelbeerchen, wenn ich welche da hab, und QChefs zwischendurch für die Zähnchen und zum knabbern.

Achja, ins Nassfutter bekommt sie auch immer einen Schuss Distelöl für Haut und Fell.

 

Es kommt mir vor, dass sie weiter abgenommen hat und dünner wird - obwohl ich ihr eigentlich schon recht viele Leckerlis zum Nassfutter dazu geb. Sie war moppelig als sie bei mir ankam und hat mit reduzierterer Futtermenge und der Bewegung (und leider sicher auch durch den anfänglichen Durchfall) recht schnell von 8,9 auf 8,4 Kilo abgenommen, was eigentlich ein schönes Gewicht für sie war. Die 8,4 hat sie dann eigentlich eine Weile gut gehalten (waren ja leider sehr oft beim TA und hatten das daher wöchentlich im Blick), aber jetzt erscheint sie mir, als ob sie dünner wird 😕 (meine Waage taugt leider nichts, allein deshalb gehts nä. Woche zum TA, um sie ordentlich zu wiegen :X).

Sie hat zum abnehmen 200 Gramm Futter bekommen gehabt, das hab ich jetzt schon wieder etwas erhöht, zuerst auf 230 und jetzt sogar auf 250 Gramm nach und nach. Könnte es sein, dass sie noch "Nach"-abnimmt/abgenommen hat, weil weniger Futter, dazu noch Schonkost + mehr Bewegung als voher auf der PS? Hab schonmal gelesen, dass man beim wieder zufüttern vorsichtig sein muss, weil erst nix passiert und dann "Puff", geht das Gewicht plötzlich hoch.

 

Körperlich wirkt sie sehr fit, seit die Babesien behandelt wurden, blüht sie richtig auf, hat kleine Zoomies drinnen und draußen und Spielanfälle, und, wenn es nicht so warm ist, läuft sie auch echt ordentliche Strecken mittlerweile! Sie rennt sogar immer mal wieder kleine Strecken! ("kleine" Strecken, weil ICH nicht weit rennen/Joggen kann ohne gleich Luft zu kotzen xD). Wir gehen mittlerweile mit Schleppleine, sie genießt es total, mehr Radius zu haben und auch mal schneller als Muddi gehen zu können :D

 

Aber auch hab ich das Gefühl, dass sie, hauptsächlich nachts, manchmal evtl. Bauchweh hat. Bauchgeräusche kommen auch hin und wieder immer mal vor. Manchmal fängt sie auch an, ohne Grund und nach Ruhephasen oder einem Schläfchen, zu hecheln, das verunsichert mich auch immer 😕

 

Im Fellwechsel scheint sie außerdem seit gut zwei Wochen zu sein, da sie haart ohne Ende und dadurch auch etwas juckig ist (kann daher halt auch nicht sagen, ob sie Juckreiz wegen Futtermittelunverträglichkeit hat, oder eben wegen Fellwechsel! Zum Verrückt werden... Denke aber, dass es bei einer Allergie definitiv mehr Kratzen wäre...?).

 

Ich hab jetzt ne Riesenmenge Lukullus bestellt gehabt, weil ich so happy war, dass die Umstellung so super geklappt hat und jetzt das *eyeroll* Sollte ich schon wieder auf ein anderes Futter gehen? Wenn ja, sollte ich da auch langsam umstellen, oder direkt, weil es ja um eine potenzielle Unverträglichkeit geht? Argh, ich weiß einfach nimmer, was ich Futtertechnisch machen soll... Ich will doch einfach nur ein festes, schönes, perfektes Kacki haben >.< (...was sich Hundehalter nicht alles so sehnlich wünschen können :D )

 

Sorry für die lange Story, ist aber irgendwie alles gefühlt relevant gewesen >.< Freue mich auf Antworten!

 

 

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Meine Einfälle dazu: Hat sie eventuell Würmer wegen Bauchgrummeln und Gewichtsabnahme? Das kann man mit Kotproben testen lassen. Hat sie viel Stress? Wird sie läufig? Liegt es wirklich am Futter? Genau dieses Lukullus habe ich einem sehr darmempfindlichen alten Hund gegeben und er hatte es sehr gut vertragen. Aber Hunde sind ja verschieden.

 

Du gibst sehr viele verschiedene Sachen als Futter oder Leckerlis. Damit habe ich schlechte Erfahrungen gemacht bei Darmproblemen. Schnelle Futterwechsel oder eine neue Nahrung können auch zu Darmproblemen führen (neues Futter würde ich einschleichen, also nach und nach etwas mehr davon geben). Man weiß ja sonst nie genau, woran es beim Futter nun gerade liegen könnte.

 

Ich würde deshalb als erstes "überflüssige" Zusatznahrung wie Qchefs, Obst, Leberwurst und Kaninchenohren eine längere Weile weglassen und das Lukullus weiter versuchen, vielleicht auch mit etwas Nahrung gestreckt, die sie gut verträgt. Ich selber vertraue allem, was abgepackt und irgendwie konserviert sein muss, nicht so sehr. Mein darmempfindlicher Hund hatte seine Probleme z.B. von Kaustreifen aus dem Supermarkt, Lachs-Tuben und sehr teurem Aufbauelixir, das er bekam, weil er so dünn war. Kaum hatte ich das verbannt, war die Verdauung in Ordnung. Manchmal ist weniger mehr, auch wenn man sie gerne verwöhnt und was draufpäppeln will an Gewicht.

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Ich könnte mir vorstellen, dass sie das Lukullus einfach nicht gut verträgt. Wenn der Output mehr geworden ist, kann es bedeuten, dass sie von dem Futter wenig(er) verwerten kann.

 

Wie oft am Tag gibt es Futter bei euch? Es liest sich wie einmal täglich morgens. Wenn sie nachts Bauchgeräusche und Bauchweh hat übersäuert sie evtl. Da würde ich morgens und abends was geben. Dann kommt sie besser über die Nacht.

 

Bei einer Futter(mittel)allergie hättest du ziemlich schnell einen massiv zerkratzten Hund. Inkl blutigen Stellen.

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Huhu!

@LaikasAh, das hab ich vergessen, dazu zu schreiben, siehste... Wurmkur hatten wir beim allerersten Check up mitbekommen, sollte ich aber erst geben, wenn der Durchfall weg ist. Das war dann nämlich auch mein erster Gedanke, daher hat sie die Wurmkur vor gut 2 Wochen bekommen, als dann alles "fest" und gut war. Sie hatte auch keinerlei Probleme damit. Es kam aber auch nix sichtbar wurmiges raus.

Stress haben wir eigentlich keinen, unser Tagesablauf ist immer derselbe. Wir hatten 3 Wochen im August Sommerurlaub und arbeiten seit 2 Wochen wieder (von 8-14:15 Uhr sind wir im Büro), aber Büro kennt sie und ist da eigentlich auch entspannt (außer dass sie zurzeit etwas mehr Aufmerksamkeit einfordert, als vorm Urlaub, aber ich denke, das ist eher, weil sie jetzt einfach viel fitter ist, die Babesien-Behandlung wurde in der ersten Urlaubswoche abgeschlossen, davor hat sie viel mehr geschlafen im Büro).

Die Leckerlis habe ich alle eigentlich langsam eingeschlichen, um zu sehen, ob sie es verträgt, aber vielleicht hast du recht und es ist zu viel verschiedenes... Nur im Büro brauchen wir schon etwas zum beschäftigen und knabbern. Dann lieber auf eine "Sorte" reduzieren und davon darfs dann bissl mehr sein...?

 

An der Rinderkopfhaut ist sie immer schön lang beschäftigt, hab aber auch schon hier gelesen, dass manche Kauartikel zu weicherem Kot führen?

 

@Naschkatze Ja, das dachte ich auch, dass sie von dem Futter vielleicht nicht so viel verwerten kann. Andererseits ist mehr Output eigentlich fast zu erwarten gewesen, vorher bekam sie ja nur Schonkost, das ja leicht verdaulich ist und sehr gut verwertet wird... Daher bin ich mir auch hier schon wieder unsicher, ob das jetzt normal ist, dass mehr kommt, seit sie keine Schonkost mehr bekommt, oder eben das Futter für sie nix is.

 

Achja, sorry, ganz vergessen dazuzuschreiben: Futter gibt es einmal am Tag, gegen 17 Uhr. Damit sind wir am besten gefahren bisher. Zu Schonkost-Zeiten hab ich mal versucht, es auf zweimal, morgens und abends aufzuteilen, um es noch "schonender" zu machen, das hat ihr aber nicht gut bekommen.

 

Abends bekommt sie immer noch beim zu-Bett-gehen ein Betthupferl. Hab auch gelesen, dass das bei Sodbrennen dann hilft, wenn der Magen beschäftigt ist.

 

Ich hab ihr die Tage, wenn ich das Gefühl hatte, dass sie nachts unruhiger ist, auch mal Heilerde ins Futter gegeben und gefühlt hat das akut geholfen, soll ja aber keine Dauerlösung sein, da das ja auch wiederum gute Inhaltsstoffe bindet im Magen. Ich bestell jetzt mal Sanofor, darüber hab ich gutes gelesen. Aber ich will das eigentliche Problem ja auch nicht nur "maskieren"...

 

Puh... Muss ich dem Futter vielleicht einfach ein bisschen mehr Zeit geben? Kann es sein, dass der Magen einfach braucht, um sich drauf einzustellen, das Futter "richtig" zu verwerten?

 

 

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vor 22 Minuten schrieb Shiranui:

Puh... Muss ich dem Futter vielleicht einfach ein bisschen mehr Zeit geben? Kann es sein, dass der Magen einfach braucht, um sich drauf einzustellen, das Futter "richtig" zu verwerten?

 

Das ist halt die Frage.

Sie ist ja leider noch nicht lange bei dir, so dass du das noch nicht gut einschätzen kannst.

Bei meiner Hündin wüsste ich, dass zwei Wochen keine Zeit sind. Ich würde dem ganzen bei meiner also noch 1-2 Wochen geben, wenn sonst keine Auffälligkeiten sind. Wenn der Kot nur ein bisschen fluffig ist kann auch Knochenmehl helfen.

 

Flüssiges Moor kann auch helfen bei unruhigem Bauch/Übersäuerung.

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@NaschkatzeJaaa, ich bin noch eine sehr überbesorgte Hundemama *rotwerd* Wie du sagst, zum einen ist sie ja erst 3 Monate hier und zum anderen ist sie ja auch mein erster Hund, da hab ich noch einiges zu lernen! Aber darum bin ich ja hier :D

 

Also, solange jetzt keine anderen Symptome dazu kommen und sich nichts verschlimmert, bin ich auch geneigt, dem noch etwas Zeit zu geben jetzt und lieber mit den Leckerlis vielleicht zurückfahr, um zu sehen, ob es am Hauptfutter liegt oder an den Kauartikeln.

 

Sanofor ist bestellt und den Tipp mit dem Knochenmehl schau ich mir auch mal an, danke dir!!

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Meiner neigt ja auch zu Durchfall bei so ziemlich allem. 

Geht bei uns tatsächlich am besten morgens-mittags-abends zu füttern in kleinen Portionen und Leckerchen zwischendurch, da muss ich aber auch vorsichtig sein bei neuem und darf nicht zu viel verschiedenes mischen.

Zudem verträgt Peanut Trockenfutter viel viel besser als Nassfutter, von dem gibt es hier immer seeehr weichen Kot oder Durchfall, auch wenn man es länger füttert. Also gibt es hauptsächlich Trockenfutter und jetzt für die Nahrungsergänzung mische ich einen Löffel Joghurt oder etwas Nassfutter drunter.

Vielleicht kommt deine auch einfach nicht so gut mit Nassfutter zurecht?

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@AnjaBla Ohje, ich hoffe es liegt nicht generell am Nassfutter! Denn sie ist eine schlechte Trinkerin und so kriegt sie schonmal einiges an Flüssigkeit ab.

 

Das Schonkost Futter war aber auch Nassfutter, das hat sie ja dann vertragen... Oder lag das halt daran, dass es Schonkost war XP Schwer zu sagen

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Also Schonkost kann meiner auch gut vertragen, die ist selbst gekocht. Trockenfutter in Wasser eingeweicht ginge ja auch, geht zumindest bei uns. Oder man müsste dann, um das trinken zu sichern, eben das Wasser aufpimpen...

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Nassfutter ist ja auch nicht gleich Nassfutter.

Es gibt viele NaFus die meine Hündin nicht verträgt. Gerade die Menüs.

Trotzdem wird hier NaFu gefüttert, seit wir die richtigen gefunden haben.

 

Da gibt es ja auch immense Qualitätsunterschiede und vor allem Zusammensetzungsunterschiede. Kann also auch sein, dass beim Lukullus jetzt irgendwas drin ist was ihr nicht bekommt, das Futter ansonsten aber prima wäre. Da muss man sich durchtesten.

 

Selbst kochen wäre auch noch eine Option, wenn wirklich gar nichts geht. Ist nur zeitintensiver und erfordert auch Planung wenn man vorkocht und einfriert bspw. Hinzu muss man sich im Vorfeld viel informieren und so.

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