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Hundeforum Der Hund
Loonee

Katzen vor der Tür

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Guten Morgen,

 

nach einiger Zeit brauche ich mal wieder einen Rat. (Ok, einige Zeit ist gut, ich war drei Jahre nicht hier. ;) )

 

Mein Junghund Odysseus ist ca. 5 Monate alt und lebt seit viereinhalb Wochen bei mir. Er hat sich gut eingelebt, wir kommen mit der Erziehung an sich auch gut voran. Aber es gibt da eine Sache, bei der ich etwas unsicher bin.

 

Die Tür nach vorne zur Straße - die eigentlich eine Terassentür ist aber als Haustür genutzt wird - ist komplett aus Glas mit einem Vorhang davor. Zwei Häuser weiter haben wir Menschen, die eine große Menge an Katzen haben und diese mehr oder weniger unbekümmert jederzeit raus lassen. Wir reden hier von einer schwankenden Menge von 15 Tieren aufwärts.

 

Aktuell scheinen die mal wieder Jungkatzen zu haben und diese tauchten heute erstmals vor meiner Tür auf. Das bedeutet einfach nur, das so eine Katze da steht und mit großen Augen reinschaut. Mein Hund, Senfhund mit einer ordentlichen Portion Schäferhund, findet das weniger lustig, er bellte eben zweimal kurz und verzog sich zu mir. Ich bin zur Tür, hab die Katze gesehen und sie verscheucht. Danach hab ich Ody gezeigt, dass die Katze weg ist. (Der hatte sich mit Bürste hinter mich verkrümelt)

 

Ich wüßte gerne, ob das so richtig ist bzw. wie ich mit der Situation richtig umgehe. Dicht machen ist aktuell nicht möglich, aber ich möchte dort eine richtige Tür eingebaut haben. Bis dahin ist das jetzt so und ich muß mit Ody lernen damit umzugehen wenn eine Katze dort auftaucht ohne das er mehr macht als zu melden.

 

Langer Rede kurzer Sinn: Wie würdet ihr in der Situation mit dem Junghund umgehen, um ihm klar zu machen, dass ihm so eine popelige Katze am Allerwertesten vorbei gehen kann?

 

Liebe Grüße

Loonee

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vor 13 Minuten schrieb Loonee:

Wie würdet ihr in der Situation mit dem Junghund umgehen, um ihm klar zu machen, dass ihm so eine popelige Katze am Allerwertesten vorbei gehen kann?

Jedenfalls nicht, indem ich die Katze verscheuche. Daraus lernt er ja, dass man sie verscheuchen muss, also gerade nicht, dass sie ihm am Poppes vorbei gehen kann.

Ich denke, ich würde es eher mit Gewöhnung versuchen, wenn es häufiger vorkommt. Also gemütlich zusammen Katze gucken, aus "sicherer Entfernung" zunächst.

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vor 3 Minuten schrieb fritzthecat:

Jedenfalls nicht, indem ich die Katze verscheuche. Daraus lernt er ja, dass man sie verscheuchen muss, also gerade nicht, dass sie ihm am Poppes vorbei gehen kann.

Ich denke, ich würde es eher mit Gewöhnung versuchen, wenn es häufiger vorkommt. Also gemütlich zusammen Katze gucken, aus "sicherer Entfernung" zunächst.

 

Wir müssen die Katzen leider verscheuchen. Das geht nicht anders.

 

Die Situation zwei Häuser weiter ist ziemlich grenzwertig. Wenn ich die nicht verscheuche, dann kann ich kein Fenster mehr öffnen weil sie wahlweise reinkommen oder noch mehr markieren als sie eh schon tun. Die direkten Nachbarn dieser Leute haben noch mehr Probleme. Wie gesagt, wir reden von 15+ Tieren. In "guten" Zeiten sind das mehr als 20, die sind nicht kastriert - obwohl die Halter was anderes behaupten, dann fragt sich aber warum dort so oft trächtige Katzen aus den Fenstern kommen - und vermehren sich dementsprechend.

 

Wenn ich Jungkatzen vor meiner Tür habe, dann kann ich aktuell nur hoffen, dass sie nach einmal verscheuchen nicht wieder kommen.

 

Egal, das ist ein anderes Thema. Mit ignorieren jedenfalls wird das schlimmer, daher geht das nicht anders. Leider.

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wenn die Katzen nicht kastriert sind und es echt so viele sind, dann würde ich den Tierschutz und das Ordnungsamt ansprechen.

Wir dürfen uns für "streunende" Katzen vom Tierschutz Lebendfallen ausborgen und die gefangenen Katzen kostenlos (Spende ans Tierheim ist für mich Ehrensache) kastrieren lassen.

Die Tiere werden dann je nach Zustand wenn sie also gesund sind , wieder dort entlassen, wo sie aufgefunden wurden.

 

Wir hatten einen Nachbar, der war sichtlich erfreut, dass seine Katzen plötzlich nicht mehr stanken, sich nicht mehr vermehrten und echt lieb wurden.

Alle anderen Nachbarn lächelten so vor sich hin.

 

Und Fremdkatzen werden von meinen Hunden eben aus dem Garten verjagt, Igel zu mir geschleppt, Ratten und Mäuse , na ja, verjagt hoffe ich.

Meine eigenen Katzen wurden als Falilienmitglied etwas weniger im Garten belästigt, (im Haus absolut in Ruhe gelassen!!!!),aber sie hatten ihre geschützten Wege.

Ich kenne keine Katze , die von meinen Hunden ehrlich verletzt werden sollte.

Da rennt was weg, supper.

Ich würde den Hund, wenn ich es sehe, an die Katze rann führen.

Jagen ist bei mir sowieso nicht erlaubt.

Also Training.

Katze sehe, mir bellend melden und Leckerli.

Aber wenn meine Hunde unbeaufsichtigt im Garten sind, rennen sie auch nach Katzen.

 

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Haben wir alles durch. Das Problem besteht seit 2015, die Nachbarn sind unfreundlich und beleidigend wenn man sie auch nur normal drauf anspricht.

 

Ordnungsamt verweist an Kreisveterinärsamt.

Kreisveterinärsamt hat den Besuch angekündigt und wir konnten schön beobachten wie Katzen einen Tag vorher weg- und einen Tag später wieder zurückgebracht wurden. Nur wußten wir da noch nicht, WARUM die Katzen abtransportiert werden. 

Tierschutz hat trotz Kastrationspflicht auf die Anzeige der direkten Nachbarn nicht reagiert

Bürgermeister verwies an Ordnungsamt. Ordnungsamt siehe oben

 

Tierschutz in Form unseres örtlichen Tierheims hat nur insofern geholfen als das sie uns vorübergehend eine Lebendfalle gaben. Aber auch nur weil eine der Katzen ohne unser Wissen auf unserem Dachboden geworfen hat, die Babies dann - die Mutter kam wohl nicht mehr - durch einen Durchgang in unsere Scheune eine Etage tiefer geknallt sind, voller Katzenschnupfen waren und wir versuchen sollten das Muttertier einzufangen. Wir haben stattdessen zwei ausgewachsene, unkastrierte und ungechipte Kater aus unserem Dachboden geholt (Altes Bauernhaus) und danach den Durchgang in die Scheune mit Hasendraht vernagelt.

War schon eine tolle Sache, so am Samstag Abend mit einem Korb voller geschwächter und sichtlich kranker Kätzchen zu versuchen wen zu finden der hilft.

 

Es bringt nichts, da jetzt zu versuchen anzusetzen. Ich kann kurzfristig über die normalen Wege nichts ändern und ob mir langfristig noch was einfällt, das weiß ich auch nicht.

Die direkten Nachbarn wollen nochmal an Tierschutz und Veterinärsamt gehen, jetzt wo wieder neue Kitten rumlaufen. Das zweite Mal dieses Jahr. (Und nein, das sind keine Züchter.)

Die direkten Nachbarn haben eine so massive Geruchsbelästigung, dass sie sogar bei Gericht gelandet sind und Recht behalten haben weil die Katzenbesitzer erst ausfällig und beleidigend wurden und dann zum Folgetermin nicht mal mehr erschienen sind. Zu dem Zeitpunkt haben die direkten Nachbarn alles im Guten und über einen Schiedsmann versucht.

 

Wir können aktuell den Zustand nichts ändern. Ich sowieso nicht. Ich bin nur der nächste Nachbar aber nicht der direkte. WIR haben nur zugekackte Beete und einen Bruchteil der Markierungen von den direkten Nachbarn und dennoch kann ich bei warmem Wetter die Wohnzimmerfenster nur bedingt öffnen. :(

 

Zustand ist aktuell: Ich scheuche die Katzen von meinem Grundstück wenn ich sie sehe. Ich vernagle meine Beete und alle Zugänge in meine Scheune mit Draht und ich kann nachts im EG keine Fenster öffnen. So ist nämlich eine der Katzen schon mal eingestiegen und hat mich dann mitten in der Nacht in die Handgelenksspalte gebissen weil ich sie rauswerfen mußte. Unser vorheriger Hund, Balou, hätte sie sonst nämlich gejagt. Tolle SAche, nachts um drei. Endete in einer "Blutvergiftung", also diesem Streifen der einem dann so schön die Haut entlangwandert. Trotz sofortigem Arztbesuch.

 

Ich mag Katzen, deshalb möchte ich nicht, das Ody so auf sie reagiert wie es Balou getan hat. So wie es heute war - 2 Wuffs und dann regel ich das - fand ich das absolut ok. Deshalb ist es mir wichtig, dass ich weiß wie ich diesen Status erhalte.

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vor 19 Minuten schrieb agatha:

Wir dürfen uns für "streunende" Katzen vom Tierschutz Lebendfallen ausborgen und die gefangenen Katzen kostenlos (Spende ans Tierheim ist für mich Ehrensache) kastrieren lassen.

Rechtlich in Ordnung ist das fraglos bei herrenlosen Katzen, aber nicht bei Freigängern. Es sei denn, man wohnt in einer der seltenen Gemeinden, wo es Pflicht ist, Freigänger zu kastrieren. Da mag das anders aussehen, da wage ich keine Aussage. Ist das nicht der Fall, hat man sich nicht an fremdem Eigentum zu vergreifen, egal wie sinnvoll einem das erscheinen mag.

 

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In meinem Landkreis wird der Freilauf von unkastrierten Katzen mit Geldstrafen geahndet. Bringt aber auch nichts, man muß es ja nachweisen. (Was prinzipiell gut ist, denn so ist das denunzieren nicht so leicht).

Kann man halt als normaler Nachbar nicht. Die direkten Nachbarn haben es dennoch gemeldet. Wir wissen nicht ob das ignoriert wurde oder ob sie um einen Nachweis drumherum kamen oder erstmal eine Ermahnung bekommen haben oder sonst was.

 

 

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Es muss doch irgendjemand geben, der mal einen unangekündigten besuch macht ? Wo sind den die ganzen tierschutzorgas die aufschreien,  wenn man einen Hund nur schief anschaut?   Das kann doch nicht wahr sein.  Kannst du nicht zu irgendeiner zeitung gehen ? Die Zustände im Haus müssen ja katastrophal sein.

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vor 6 Minuten schrieb Simona1711:

Es muss doch irgendjemand geben, der mal einen unangekündigten besuch macht ? Wo sind den die ganzen tierschutzorgas die aufschreien,  wenn man einen Hund nur schief anschaut?   Das kann doch nicht wahr sein.  Kannst du nicht zu irgendeiner zeitung gehen ? Die Zustände im Haus müssen ja katastrophal sein.

 

Ich weiß von Leuten, die da beruflich gerne an der Tür klingeln, das keiner dort hin möchte.

 

Wie gesagt, wir - besonders die direkten Nachbarn (auch noch Doppelhaushälfte) - fühlen uns da doch sehr im Stich gelassen. Und ich hatte selbst Katzen, ich mag die Tiere. Mir tuts weh zu sehen wie die Tiere da gehalten werden und vor allem tut mir auch die Frau leid, die laut ihrem eigenen Sohn die (Zitat) "Sammlerin" sei. Meine Jungs würden sicher ein ernstes Wort mit mir reden und überlegen warum ich das tue und wie man mir helfen kann.

 

Wir können nicht mehr machen als um Hilfe bitten und die bekommt man nicht. Aktuell geht es wohl mit den direkten Nachbarn wieder vor Gericht. Wenn ich "Glück" habe, werd ich wieder als Zeuge higehen müssen. Das ist belastend! Ich find das furchtbar traurig, wir haben hier einen guten Zusammenhalt, haben dort beim Einzug geholfen und alles.

 

Als die direkten Nachbarn das erste Mal was sagten, da kamen die Leute mit vier Verpiss-Dich-Pflanzen ums Eck und das wars. Ab da wurden sie beleidigend. Ich habe mitbekommen wie meine Nachbarn bedroht und beschimpft wurden, nur weil sie darum baten sich beim Schiedsmann mal ruhig zusammen zu setzen.

 

Ihr seht, ich kann nicht viel tun. Meine Beete sind mit Taubenabwehr und dicken Rosenzweigen versehen, damit mein Sohn seine geliebten Chilli und Paprika anbauen konnte. Lokalzeitung wäre vielleicht noch eine Idee, ja. Ich warte mal die Verhandlung meiner Nachbarn mit ihren Nachbarn ab, behalte das aber im Hinterkopf. Es ist halt ein öffentliches Anprangern. Das ist ein wenig mulmig für mich. 😔

 

Aber genau deshalb möchte ich jetzt mit Odysseus auch direkt alles so richtig machen wie möglich, damit mein Hund das nicht als Anlass nimmt in Rage zu verfallen.

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Das ist kein öffentliches anprangern, wenn jemand so mit tieren und Menschen umgeht, hat er es nicht anders verdient. 

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