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Hundeforum Der Hund
neongolden

Positive Verstärkung, was ist das eigentlich?

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Nein, so meinte ich das überhaupt nicht. Und ich freue mich, wenn hier viele Leute zum Thema antworten. Habe bloß nicht verstanden, warum das in eine Shiba Diskussion abdriftet. Jagen war ja nicht das Thema eigentlich. 

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Ich schrieb übrigens nicht 

vor 13 Minuten schrieb neongolden:

Eigentlich ging es darum, dass @Zurimor von den Shibas schrieb, die bei Wildsichtung ohne Leine aus eigenen Stücken zum Halter gehen und angeleint werden möchten, da es ihnen sonst zu schwer fällt, nicht zu jagen. 

 

Es ging da um einen Windhund, weiß aber nicht mehr wer da schrieb und auch nach lesen von 3 ellenlangen Threads zum Thema Jagen nicht wiedergefunden. Aber irgendwer hatte das irgendwo mal erwähnt.

 

vor 5 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Ob ein Hund sich mit  Mäusen zufrieden gibt, hängt sehr von Größe ab und der Tatsache wie oft er andere Jagdgelegenheiten hat.

An der Leine guckt meine auch Rehe. Ohne macht sie das nicht. Und ich glaube , wenn er die Wahl hat zwischen Reh und Maus nimmt jede *r nicht wildlebende  Hund mit entsprechender Schulterhöhe das Reh obwohl die Erfolgsaussichten kleiner sind-absolut sicher

 

Das ist jetzt aber eine total generalisierende Aussage von dir? Und das von dir? Du betonst sonst doch immer, wie individuell alles ist. Ich bezweifel auch daß das stimmt, Mäuse sind einfach verfügbarer und Rehe sind schon "schwierigere" Beute, da würd wohl eher das Kaninchen oder die Ratte vorgezogen werden.

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vor 43 Minuten schrieb neongolden:

Jagdersatztraining bei jagdlich motivierten Hunden finde ich unabdingbar, wenn man den Hunden auch Freilauf ermöglichen will. Bedürfnisorientierte Belohnungen sowieso, ein Grund, weshalb ich diesen Thread erstellt habe. Weil immer wieder angebracht wird, positive Verstärkung seien einfach Ablenkungsmanöver mit Futter.

 

Kannst du bitte den Begriff "bedürfnisorientierte Belohnungen" präzisieren?

Bzw. Beispiele geben fürs Jagdersatztraining?

Ich kenne dazu nicht mehr als mal Spuren abschnüffeln zu lassen, mal ein Stück einen Wildwechsel Pfad zu gehen, das "Nachschauenlassen"...

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vor 30 Minuten schrieb Zurimor:

Das ist jetzt aber eine total generalisierende Aussage von dir? Und das von dir? Du betonst sonst doch immer, wie individuell alles ist. Ich bezweifel auch daß das stimmt, Mäuse sind einfach verfügbarer und Rehe sind schon "schwierigere" Beute, da würd wohl eher das Kaninchen oder die Ratte vorgezogen werden.

 

Ich denke auch, dass es individuell ist. Ich habe nun zwei Hunde, die zwar Jagdinstinkt haben, aber keine Meister-Jäger sind. George findet große Tiere spannend und würde sicherlich das Reh vorziehen, obwohl er das  nie einholen könnte.

Emma findet Rehe auch spannend. Sie geht auf Sicht und so ein Tier sieht sie halt länger, als kleine Tiere. Ist sie aber mit der Suche nach Mäusen beschäftigt, bekäme sie gar nicht mit, wenn da ein Reh oder Kaninchen auftaucht. Füchse sieht Emma z.B. gar nicht als Objekt an, das man mal verfolgen könnte. Wenn sie einen Fuchs sieht, schaut sie den so an, als würde es ein Hund sein. Ist für sie also uninteressant.

 

Kimba war aber eine Meister-Jägerin, bei der auch das Töten mit im Paket war. Das ist bei Emma und George nicht so. Sie hat alles gejagt, was sich bewegte, von der Echse angefangen bis zum Wildschwein. 

 

Das Umlenken eines Hundes wie Kimba finde ich schwierig. Bei ihr war der Freilauf möglich, weil wir den Abruf gut (und lange) trainiert haben. Irgendwann war es kein Problem mehr, sie freilaufen zu lassen, weil ich sie gut abrufen konnte. Dennoch musste ich sie im Blick behalten, damit ich den richtigen Zeitpunkt nicht verpasste. Sie durfte weiterhin Spuren verfolgen und musste auch nicht neben mir latschen, denn das wäre für sie schrecklich gewesen. 

 

Emma hat nu eh nicht das Töten im Sinn und wenn ihr ein Kaninchen über die Pfoten rennt, läuft sie nach, ist aber in wenigen Sekunden wieder bei mir. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Bauten zu kontrollieren. Das macht sie auch hier in den Dünen, wo es unzählige Bauten gibt. Sie schaut hinein und gut ist. Sitzt mal ein Kaninchen davor, springt sie mit 1-2 Sprüngen darauf zu und locht es ein :D . D.h. Kaninchen wurde auf Emma aufmerksam und verschwindet im Bau. Emma geht nochmal hin und schaut ins Loch und fertig ist für sie die Sache.

Das wäre mit Kimba nicht gegangen, denn sie wäre in die Bauten hineingekrochen.

 

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vor 47 Minuten schrieb Zurimor:

Mäuse sind einfach verfügbarer und Rehe sind schon "schwierigere" Beute, da würd wohl eher das Kaninchen oder die Ratte vorgezogen werden.

 

Nicht, dass ich meine Erfahrungen jetzt verallgemeinern möchte - doch bisher habe ich schon den Eindruck gewonnen, dass unsere Hunde jagdlich an

Wildtieren interssiert waren, die in etwa ihrer eigenen Körpergröße entsprachen.

Kleinere (Mäuse) werden genommen, wenn sie einem problemlos unterkommen, am Wegesrand z.B. Aber das ist nicht die Kür.

 

Hier wurde für mich das Thema "Jagd" und "Beute" zu unspezifisch verwendet.

Bekanntlich hat die Jagd ja 5 (?) Sequenzen, aber nicht alle Sequenzen werden werden ausgeführt.

 

Mit RR Selma hatte ich den Schreck meines Lebens, als auf einer "sicheren" Freilauffläche urplötzlich aus einem kleinen Gebüsch ein ausgewachsenes Reh

heraussprang. Selma hinterher, nicht abrufbar. Das Gelände war gut überblickbar und so konnte ich zu meinem Entsetzen beobachten, wie Selma aufholte.

Dann war sie auf gleicher Höhe mit dem Reh und ich machte mich auf schlimme Bilder gefasst.

Aber nein - Selma überholte das Reh und stiess dabei ein spezielles Bellen aus, das für mich so klang wie "hab dich!" und kam, als wäre dies die größte

Selbstverständlichkeit, zu mir zurück.

Da fiel mir ein, dass sie genau das auch schon mit einer befreundeten Greyhound Hündin beim gemeinsamen Spaziergang praktiziert hatte.

 

Das arme Reh war wohl schon eine "Beute", aber keine, die sie gerissen oder gefressen hätte.

Beruhigend? Eigentlich nicht, wenn man bedenkt, dass so gehetztes Wild auch an Herzversagen sterben kann...

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vor 1 Stunde schrieb Zurimor:

Ich bezweifel auch daß das stimmt, Mäuse sind einfach verfügbarer und Rehe sind schon "schwierigere" Beute, da würd wohl eher das Kaninchen oder die Ratte vorgezogen werden.

Da wette ich sogar , dass dein Hund sich für die größeren Herausforderungen entschließt ...Mäuse sind zu verfügbar. Um den Kick der seltenen Gelegenheit geht es da und natürlich die Dopamin&Endorphinausschüttung. Ein kleiner wählt eher die Maus.

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vor 5 Stunden schrieb Nasefux:

Jagdersatztraining, bedürfnisorientierte Belohnungen, das Anzeigen, schauen und verharren bestärken und zu einer super Alternative aufbauen - das ist Gold wert. Der Hund kommt vielleicht nicht von sich aus darauf, sich anleinen zu lassen, aber man kann die Umorientierung zum Halter doch gut trainieren und wenn das anleinen zusätzlich positiv belegt wird (z.B. danach weiter schauen dürfen oder die Rückspur absuchen dürfen), warum nicht?

 

@Zurimor Wenn ein Hund sich "freiwillig" anleinen lässt, würde ich doch eher auf so ein antrainiertes Verhalten wie im Zitat tippen statt den Vorgang zu vermenschlichen und da Motive reinzudeuten, die sich nicht beweisen lassen. Du tust den Positivlern keinen Gefallen damit. Ich folge lieber dem hier :):

Ockhams Rasiermesser - Warum die einfachste Lösung meistens stimmt! | Lehrerschmidt

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Nicht der Beitrag den ich meine, aber ähnlich: https://www.polar-chat.de/hunde/topic/105058-gilt-man-als-schlechter-hundehalter-wenn-einem-der-jagdtrieb-egal-ist/?do=findComment&comment=2806608

 

Wobei ich mich frage, warum manche Hunde sich nicht freiwillig anleinen lassen sollten. Hunde sind doch intelligent genug, um zu wissen, was man von ihnen will. Hunde wenden sich oft genug an den Menschen, damit ihnen geholfen wird, und sei es ein simples "mein Wasser ist alle, kannst das mal voll machen?". Warum sollte ein Hund, der gern machen möchte, was sein Halter von ihm möchte, aber merkt, daß ihm dazu grad die Selbstbeherrschung fehlt, sich nicht an seinen Halter wenden, damit der ihm hilft?

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Das waren Border Collie , bei denen mit Zeigen und Benennen eine Anzeige aufgebaut wurde. Ich sehe da keinen Zusammenhang.

Viel wahrscheinlicher scheint mir Verunsicherung, weil der Halter nicht erfreut ist oder weil er zu lahm ist, der Hund macht das Angebot ihn mitzuziehen, aber das stößt auch nicht auf Freude...noch mehr verunsichernd

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vor 9 Stunden schrieb Zurimor:

Nicht der Beitrag den ich meine, aber ähnlich: https://www.polar-chat.de/hunde/topic/105058-gilt-man-als-schlechter-hundehalter-wenn-einem-der-jagdtrieb-egal-ist/?do=findComment&comment=2806608

 

Wobei ich mich frage, warum manche Hunde sich nicht freiwillig anleinen lassen sollten. Hunde sind doch intelligent genug, um zu wissen, was man von ihnen will. Hunde wenden sich oft genug an den Menschen, damit ihnen geholfen wird, und sei es ein simples "mein Wasser ist alle, kannst das mal voll machen?". Warum sollte ein Hund, der gern machen möchte, was sein Halter von ihm möchte, aber merkt, daß ihm dazu grad die Selbstbeherrschung fehlt, sich nicht an seinen Halter wenden, damit der ihm hilft?

Oh je, diesen Satz "Warum sollte ein Hund, der gerne machen möchte, was sein Halter von ihm möchte, aber merkt, daß ihm dazu grad die Selbstbeherschung fehlt, sich an seinen Halter zu wenden, damit der ihm hilft." dazu sind  wir Mesnchen im übertragenden Sinn doch nicht fähig.

 

Meine Enkeltochter weis, was ich von ihr will, sie weis , dass ich ihr helfen werde und doch macht sie nicht, was ich will.

Ihr fehlt einfach die Selbstbeherrschung, wie dem Hund .

 

So ein Blödsinn, .. dem Hund fehlt gerade die Selbstbeherrschung , um Hilfe zu Bitten.

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