Jump to content
Hundeforum Der Hund
neongolden

Positive Verstärkung, was ist das eigentlich?

Empfohlene Beiträge

vor 50 Minuten schrieb Crime:

jagdtriebige Hunde die freiwillig zu ihrem Frauchen gehen um sich anleinen zu lassen

 

Wo gibt es die denn?

Ich hätte auch gerne so einen - aus unerfindlichen Gründen schlägt meine Enya immer die entgegengesetzte Richtung ein...:think:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor einer Stunde schrieb Crime:

Nun ja ich halte jagdtriebige Hunde die freiwillig zu ihrem Frauchen gehen um sich anleinen zu lassen ebenfalls für Unsinn aber ja liegt sicher an meinem begrenzen Wissen über verschiedene Hundetypen. 😉

 

Da ich alleine schon die Existenz solcher Hunde bezweifel mag es sein das ich deren psychische Verfassung falsch einschätze.

 

Kleiner Tip, schau dir einfach mal z.B. den Shiba an. Selbstständig, selbstbewußt und häufig an der Leine anzutreffen. Diese Hunde wurden in ihrer Heimat verwendet, um selbstständig zu jagen. 

 

@Renegade  Gibt es, beowölfchens Tito fällt mir da zum Beispiel ein, der war in jungen Jahren wohl eine ziemliche Jagdsau, heut beobachtet er Rehe.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 3 Minuten schrieb Zurimor:

 

@Renegade  Gibt es, beowölfchens Tito fällt mir da zum Beispiel ein, der war in jungen Jahren wohl eine ziemliche Jagdsau, heut beobachtet er Rehe.

 

Weiss ich ja. Das kann man durchaus erreichen. So, wie @neongolden das schon im Blickkontakt Faden angerissen hat..

Wir praktizieren diese Übungen auch, sind aber noch nicht so abgeklärt, dass alles im grünen Bereich wäre.

Beständiges Üben zusammen mit steigendem Alter des Hundes macht da ne Menge aus.

Training halt....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor einer Stunde schrieb Crime:

@neongolden So unterschiedlich kann man es sehen.

Ich sehe es nicht so das man sich dadurch das bestrafen schön redet (Strafen deuten immer auf eigene Fehler hin) sondern das man sich im gegenteiligen Fall das anleinen schön reden will.

 

Anleinen ist situativ unumgänglich im Leben eines Hundes und trotzdem (und teilweise auch gerade deshalb) sollte man es außerhalb der Situationen in denen man dazu gewzungen ist möglichst reduzieren weil es eben eine Einschränkung ist.

 

Anleinen schönreden? Ich lebe gegenüber einer Kindertagesstätte. Jetzt mal ganz abgesehen von den Hunden und der Leinenpflicht, alleine aus Rücksicht auf die Kinder und ihre Eltern würde ich niemals, wirklich niemals mit einem nicht angeleinten Hund aus dem Haus auf die Straße treten und an der Kita vorbei gehen. Teilweise haben die Kinder und auch deren Eltern schon Panik vor einem angeleinten Hund. Außerdem hätte ich weder Zeit noch Nerven, da jedes mal zu diskutieren. Im Ort ist die Leinenpflicht gesetzlich vorgeschrieben, also halte ich mich auch daran. Das ist keine Auslegungssache.

Weiter vorne im Thread hab ich bereits geschrieben, dass Freilauf für mich essentiell ist und bei jedem Spaziergang die Hunde so viel wie möglich ohne Leine laufen. Ein sicherer Rückruf ist für mich immer oberste Priorität, eben damit ich den Hunden so viel Freilauf wie möglich lassen kann. Die einzige Runde, bei der ich nicht ableine, ist die letzte Runde kurz vorm Schlafengehen. Da geht es nämlich nur durch den Ort und auch meist nur 10 Minuten.

Es ist also keinesfalls so, dass ich einer der Hundehalter bin, die aus Bequemlichkeit (Hund hört nicht, also bleibt er angeleint, weil Rückruf lernen ist zu viel Arbeit) ihre Hunde ein Leben lang an der Leine spazieren führen.

 

vor einer Stunde schrieb Crime:

 

Es gibt einen ganz einfachen Test übrigens den man machen kann um zu zeigen wie stressig das ist.

Geh mit deinem Hund los, angeleint, aber der Hund darf bestimmen wo ihr hin lauft, wie lange ihr lauft, das Tempo (soweit man als Mensch eben mithalten kann wobei ich verspreche sobald der Hund die Situation verstanden hat wird er nicht mehr rennen wollen).

Wir haben das früher regelmäßig gemacht Luke und ich.

 

 

Das ist bei mir nichts besonderes oder ein Test, sondern Alltag. Ich schätze, 95% der Zeit entscheide nicht ich, wo wir spazieren gehen, sondern die Hunde. Egal ob mit oder ohne Leine.

 

 

vor einer Stunde schrieb Crime:

Nun ja ich halte jagdtriebige Hunde die freiwillig zu ihrem Frauchen gehen um sich anleinen zu lassen ebenfalls für Unsinn aber ja liegt sicher an meinem begrenzen Wissen über verschiedene Hundetypen. 😉

 

Da ich alleine schon die Existenz solcher Hunde bezweifel mag es sein das ich deren psychische Verfassung falsch einschätze.

 

Also das hab ich auch noch nicht gesehen, muss ich gestehen. Und ich habe mit sehr vielen Hunden und Haltern zu tun.

 

vor 16 Minuten schrieb Renegade:

 

Wo gibt es die denn?

Ich hätte auch gerne so einen - aus unerfindlichen Gründen schlägt meine Enya immer die entgegengesetzte Richtung ein...:think:

 

Mein lachender Smiley soll nicht auslachen. Ich glaube, jeder Halter jagender Hunde hätte gerne so einen Hund.

Ein jagdlich motivierten Hund, der bei Sichtung oder Spur von Wild freiwillig zum Halter kommt, ist ja traumhaft und ehrlich gesagt glaube ich, dass die jagdliche Motivation dann gar nicht so hoch sein kann.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 12 Minuten schrieb neongolden:

Mein lachender Smiley soll nicht auslachen. Ich glaube, jeder Halter jagender Hunde hätte gerne so einen Hund.

Ein jagdlich motivierten Hund, der bei Sichtung oder Spur von Wild freiwillig zum Halter kommt, ist ja traumhaft und ehrlich gesagt glaube ich, dass die jagdliche Motivation dann gar nicht so hoch sein kann.

 

Wie wahr!

Und - jeder andere Smiley hätte mich enttäuscht! 😉

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich denke mal, man muss erstmal unterscheiden:

- ein gezeigtes Verhalten belohnen ( im Anschluss. Beispiel: Hund macht Sitz und bekommt dann ein Leckerlie )

- ein Verhalten während der Handlung positiv verstärken ( Beispiel: ich rufe den Hund und während seines heran laufens zeige ich Ball und werfe )

- ein Verhalten durch Belohnung anregen ( Beispiel: ich mache Ball interessant und mache mich zum Affen, damit der Hund zurück kommt )

 ein Verhalten mittels Belohnung anregen ( Beispiel: ich locke einen Hund mit Futter )

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Eine Blindenführhundeschule, für die Zuverlässigkeit sicherlich wichtiger, als das Wohl der Hunde ist, erreichte mit positiver Verstärkung schon 2014 eine etwa 50% höhere Erfolgsrate: “We hoped we’d get the same performance, but a happier dog. What we didn’t expect was how much better the performance would be.”  https://thebark.com/content/guide-dogs-blind 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor einer Stunde schrieb HansMueller:

Eine Blindenführhundeschule, für die Zuverlässigkeit sicherlich wichtiger, als das Wohl der Hunde ist, erreichte mit positiver Verstärkung schon 2014 eine etwa 50% höhere Erfolgsrate: “We hoped we’d get the same performance, but a happier dog. What we didn’t expect was how much better the performance would be.”  https://thebark.com/content/guide-dogs-blind 

 

Super! Das wird gleich in mein Argumentationsarsenal aufgenommen!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 21 Stunden schrieb neongolden:

Ich glaube, jeder Halter jagender Hunde hätte gerne so einen Hund.

Ein jagdlich motivierten Hund, der bei Sichtung oder Spur von Wild freiwillig zum Halter kommt, ist ja traumhaft und ehrlich gesagt glaube ich, dass die jagdliche Motivation dann gar nicht so hoch sein kann.

 

Das würd ich so nicht bestätigen, ich mag meinen jagenden Hund, das paßt so schon. Ich find's im Gegenteil daneben Hunde ohne Jagdmotivation zu züchten. Ein Beutegreifer, der kein Interesse am Jagen hat? Hallo? Sollte auf den ersten Blick klar sein, was da falsch ist. Wer mit jagen nicht klar kommt, sollte sich dann eher keinen Hund anschaffen anstatt am Tier rumzupfuschen. "Hunde sind ja eh nicht mehr natürlich" ist für mich da kein Argument, wenn einer Art eine Kerneigenschaft (siehe Art der Nahrungsbeschaffung) weg gezüchtet werden soll. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 21 Stunden schrieb neongolden:

Ein jagdlich motivierten Hund, der bei Sichtung oder Spur von Wild freiwillig zum Halter kommt, ist ja traumhaft und ehrlich gesagt glaube ich, dass die jagdliche Motivation dann gar nicht so hoch sein kann.

 

Es gab hier mal einen ich glaube Galgo, der sich an die Halterin wendete, um angeleint zu werden, wenn es ihm zu schwer fiel zu bleiben. Da würd ich keine fehlende Jagdmotivation unterstellen, da war genug von vorhanden. ;)

Widerspricht übrigens auch der These "böse Leine". 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ganz einfach ein Benutzerkonto

Du musst ein Benutzerkonto haben, um Beiträge verfassen zu können

Registrieren

Deine Hunde Community

Benutzerkonto erstellen

Du hast ein Benutzerkonto?

Melde Dich an

Anmelden

×
×
  • Neu erstellen...