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Hundeforum Der Hund
neongolden

Positive Verstärkung, was ist das eigentlich?

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Das ist doch ein extremer einzelfall um nicht zu sagen unglaubwürdig. 

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Wenn du das unglaubwürdig finden willst, bitte. Vom Tito gibt's Videos, die ihn beim Rehe beobachten zeigen, unangeleint. Vielleicht ist das ja glaubwürdiger. 

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Ja und? Was soll uns dieser einzelfall sagen?

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Man könnte auch vermuten, dass dieser Hund "gebrochen" wurde, so dass er sich nicht mehr getraut hat, seinem natürlichen Instinkt zu folgen.

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vor 6 Minuten schrieb Zurimor:

Widerspricht übrigens auch der These "böse Leine". 

Überhaupt nicht. Aber bei dem Thema haben hier alle bis zu einem gewissen Grad recht finde ich. Die Leine wird für sehr viele Ausreden verwendet. Dabei ist sie der Grund für viele Probleme, aber auch für viele Probleme die Lösung.

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vor 7 Minuten schrieb Fricco:

Man könnte auch vermuten, dass dieser Hund "gebrochen" wurde, so dass er sich nicht mehr getraut hat, seinem natürlichen Instinkt zu folgen.

Bestimmt nicht, da wurde viel mit positiver Verstärkung gearbeitet. 

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Beowölfchen hat lange intensiv an seiner Impulskontrolle trainiert -außerdem half es ihm sehr mal schnuppern zu dürfen, der hatte nicht primär Fressabsicht dabei. Knn mich auch nicht daran erinnern , dass er dann angeleint laufen wollte ... er hat gelernt nur zuschauen, das wurde als Alternativverhalten lange verstärkt 

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vor 34 Minuten schrieb Zurimor:

Bestimmt nicht, da wurde viel mit positiver Verstärkung gearbeitet. 

 

Die allermeisten Galgos dürften von der iberischen Halbinsel per TS hier landen.

Wenn das in diesem Fall so war, dann stammt er mit sehr großer Wahrscheinlichkeit aus Jägerhand, einer Gruppe, die auch hier in D nicht unbedingt durch ihren positiven Erziehungsstil auffallen. Sie rangieren gerne Tiere aus, die ihnen für die Jgd nicht geeignet erscheinen.

Galgos sind sehr sensible Tiere, bei denen man, sollten sie Übles erfahren haben, die Festplatte nicht mehr löschen kann.

Daher halte ich so etwas Ähnliches wie die o.g. Vermutung nicht für abwegig.

 

Weisst du mehr über den Werdegang des betreffenden Galgos?

 

Ich bin über deine Äusserung gestolpert:

Zitat

ich mag meinen jagenden Hund, das paßt so schon.

 

Was jagt Suhna denn so? Und mit welchem Ergebnis?

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vor 23 Stunden schrieb Renegade:

 

Wo gibt es die denn?

Ich hätte auch gerne so einen - aus unerfindlichen Gründen schlägt meine Enya immer die entgegengesetzte Richtung ein...:think:

 

Ja komisch oder? Musst @Zurimor fragen. 🤭

 

 

vor 23 Stunden schrieb Zurimor:

 

Kleiner Tip, schau dir einfach mal z.B. den Shiba an. Selbstständig, selbstbewußt und häufig an der Leine anzutreffen. Diese Hunde wurden in ihrer Heimat verwendet, um selbstständig zu jagen. 

 

@Renegade  Gibt es, beowölfchens Tito fällt mir da zum Beispiel ein, der war in jungen Jahren wohl eine ziemliche Jagdsau, heut beobachtet er Rehe.

 

Hä?

Und du kennst einen Shiba der, wenn sein Jagdtrieb loslegt, dann gezielt zum Frauchen geht um angeleint zu werden oder was soll mir dieses Beispiel sagen?

Auch dieser Tito von beowölfchen beobachtet Rehe, scheint aber laut deinem Satz nicht gezielt zu beowölfchen zu gehen um sich anleinen zu lassen weil er sonst seinen Trieb nicht kontrollieren könnte. Er beobachtet die "lediglich" die Rehe statt sie zu jagen. Von anleinen ist da nicht die Rede. (Warum das "lediglich" in "" ist dürfte jedem klar sein hoff ich. 😉)

 

 

vor 22 Stunden schrieb neongolden:

 

Anleinen schönreden? Ich lebe gegenüber einer Kindertagesstätte. Jetzt mal ganz abgesehen von den Hunden und der Leinenpflicht, alleine aus Rücksicht auf die Kinder und ihre Eltern würde ich niemals, wirklich niemals mit einem nicht angeleinten Hund aus dem Haus auf die Straße treten und an der Kita vorbei gehen. Teilweise haben die Kinder und auch deren Eltern schon Panik vor einem angeleinten Hund. Außerdem hätte ich weder Zeit noch Nerven, da jedes mal zu diskutieren. Im Ort ist die Leinenpflicht gesetzlich vorgeschrieben, also halte ich mich auch daran. Das ist keine Auslegungssache.

Weiter vorne im Thread hab ich bereits geschrieben, dass Freilauf für mich essentiell ist und bei jedem Spaziergang die Hunde so viel wie möglich ohne Leine laufen. Ein sicherer Rückruf ist für mich immer oberste Priorität, eben damit ich den Hunden so viel Freilauf wie möglich lassen kann. Die einzige Runde, bei der ich nicht ableine, ist die letzte Runde kurz vorm Schlafengehen. Da geht es nämlich nur durch den Ort und auch meist nur 10 Minuten.

Es ist also keinesfalls so, dass ich einer der Hundehalter bin, die aus Bequemlichkeit (Hund hört nicht, also bleibt er angeleint, weil Rückruf lernen ist zu viel Arbeit) ihre Hunde ein Leben lang an der Leine spazieren führen.

 

 

Ich schrieb ja das es situativ eben nicht ohne Leine geht. Nicht für den verantwortungsvollen Hundehalter. Das ändert aber nichts an der funktionsweise der Leine. Ganz im Gegenteil unterstreicht dein Beispiel mein Argument.

 

vor 22 Stunden schrieb neongolden:

Das ist bei mir nichts besonderes oder ein Test, sondern Alltag. Ich schätze, 95% der Zeit entscheide nicht ich, wo wir spazieren gehen, sondern die Hunde. Egal ob mit oder ohne Leine.

 

Ok, find ich wirklich cool wenn das so ist. 👍

Hast du das schon immer so gehalten? Also ich war auf diesen Runden immer sehr überrascht für welche Touren Luke sich entscheidet. Wir können in 3 Richtungen zeitnah irgendwo in die Pampa (In die eine Richtung in Wald, in die zweite Richtung am Bach lang und in die dritte Richtung zur "Hundewiese". Aber Luke wählte fast immer die Variante in die Innenstadt.

Und dort wollte er immer in irgendwelche Geschäfte rein. Das war dann stets das einzige wo er kurz warten musste weil ich erst klären musste ob er überhaupt rein darf. Er durfte überraschenderweise fast überall rein. Er bevorzugte aber stets die kleinen Geschäfte. Keine Ahnung ob er da dem Geruch anderer Hunde folgte oder dergleichen aber das Gefühl hatte ich gar nicht weil andere Hunde hat er auf diesen Runden meist komplett links liegen gelassen. Und das er, der größte Hundeliebhaber aller Zeiten.

 

 

vor einer Stunde schrieb Zurimor:

 

Das würd ich so nicht bestätigen, ich mag meinen jagenden Hund, das paßt so schon. Ich find's im Gegenteil daneben Hunde ohne Jagdmotivation zu züchten. Ein Beutegreifer, der kein Interesse am Jagen hat? Hallo? Sollte auf den ersten Blick klar sein, was da falsch ist. Wer mit jagen nicht klar kommt, sollte sich dann eher keinen Hund anschaffen anstatt am Tier rumzupfuschen. "Hunde sind ja eh nicht mehr natürlich" ist für mich da kein Argument, wenn einer Art eine Kerneigenschaft (siehe Art der Nahrungsbeschaffung) weg gezüchtet werden soll. 

 

Damit wirfst du sämtlche Zuchtbemühungen der letzten 15.000 Jahre mit einem Absatz übern Haufen. 🤔😂

Man stelle sich beispielweise einen HSH vor der seinem Jagdtrieb nachkommt (egal ob in der Herde oder außerhalb und zeitgleich genießt ein Wolfsrudel das Buffett). 👍😅

Oder einen Hofwachhund welcher sich gerade seine Nahrung beschafft während die Diebe Haus und Hof ausräumen.

usw.

 

 

vor 47 Minuten schrieb Zurimor:

 

Es gab hier mal einen ich glaube Galgo, der sich an die Halterin wendete, um angeleint zu werden, wenn es ihm zu schwer fiel zu bleiben. Da würd ich keine fehlende Jagdmotivation unterstellen, da war genug von vorhanden. ;)

Widerspricht übrigens auch der These "böse Leine". 

 

Mich würde brennend interessieren wie der Hund es deutlich gemacht hat das er jetzt bitte angeleint werden will da er sonst seinen Trieb nicht kontrollieren kann?

Ich würde behaupten der Hund wurde lediglich darauf konditioniert statt zu jagen eben zu seinem Frauchen zu gehen und dieses hat sicherheitshalber dann zur Leine gegriffen. Trotzdem natürlich ein absolut beeindruckendes Endergebnis. Aber Welten von dem entfernt was du da reininterpretierst.

 

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vor 2 Minuten schrieb Crime:

Ich würde behaupten der Hund wurde lediglich darauf konditioniert statt zu jagen eben zu seinem Frauchen zu gehen

 

Naja, das ist aber auch schon eine Menge!

Soweit bin ich in meinen Bemühungen jedenfalls noch nicht gekommen...

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