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Hundeforum Der Hund
neongolden

Positive Verstärkung, was ist das eigentlich?

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vor 27 Minuten schrieb Zurimor:

zwischen "jagenden" Hunden und ernsthaft jagenden Hunden besteht ein Riesenunterschied. Oft ist das sogenannte "Jagen" ja eine durch Zucht verstärkte Sequenz aus der Verhaltenskette, also kein Jagen im eigentlichen Sinne.

 

Hmmmhh.....:???   :think:.....ich würde lügen, wenn ich behauptete, dass ich das Zitierte verstehe.

Wenn Enya hinter einem Reh hinterher hetzt, dann jagt sie, oder?

Wenn ein ausgebildeter Jagdhund das tut, was ihm beigebracht wurde (oft genug tun sie ja auch was anderes ;)), dann ist er zumindest teilweise an der Jagd beteiligt

Wenn unsere Hunde in mehr oder weniger wilden Mäusesprüngen über die Wiesen flitzen, dann jagen sie doch auch. Egal, ob die Mäuse nun gefressen werden.

 

Ich gebe ja gerne zu, dass ich mich mit "dem" Jagen und den Jagdsequenzen noch nicht intensiver auseinandergesetzt habe, aber mit der zitierten Unterscheidung

zwischen "jagen" und "ernsthaft jagen" kann ich nicht viel anfangen. Was ist denn "Jagen im eigentlichen Sinne"?

 

Auch frage ich mich, ob diese Unterscheidung wichtig ist, wenn man die Jagdgelüste seines Hundes unblutig befriedigen oder in andere Bahnen lenken möchte.

So als 08/15 Hundehalter meine ich.

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vor 4 Stunden schrieb Zurimor:

Jedenfalls haben mehrere Halter jagender Hunde berichtet, daß der Hund weniger Interesse hat, anderes zu jagen, wenn er Mäuse jagen darf.

Bei Ferun ist nicht das Interesse weniger , glaube ich, sondern sie ist vom Mäuseln so abgelenkt, das sie keine Zeit zum scannen hat und dadurch einfach kein anderes Wild entdeckt.  

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Das ist wenn auch eher was für Sichtjäger.

Wozu werden Shibas in ihrem Heimatland eingesetzt? Rattenjagd, Kaninchenjagd? Bei (Wasser)vögeln, Rehen und Wildschweinen dürften sie wahrscheinlich an ihre Grenzen stoßen.

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Damit könntest du meine nicht hinterm Ofen vorlocken 

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vor 22 Stunden schrieb Renegade:

Auch frage ich mich, ob diese Unterscheidung wichtig ist, wenn man die Jagdgelüste seines Hundes unblutig befriedigen oder in andere Bahnen lenken möchte.

So als 08/15 Hundehalter meine ich.

 

Ernsthaftes Jagen ist energieeffizientes Jagen. Dazu gehört auch das Abwägen von Chancen, ob es sich überhaupt lohnt. Einen ernsthaft jagenden Hund wirst du mit Kommandos nicht dazu bekommen loszurennen, wenn der für sich entschieden hat, daß die Aussicht auf Erfolg zu gering ist.

Ich finde die Unterscheidung schon wichtig, beeinflußt ja auch den Umgang. Es ist ein Unterschied ob ein Hund eine Gelegenheit nutzt oder aktiv Gelegenheiten sucht, hat seine Vor- und Nachteile.

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vor 31 Minuten schrieb Zurimor:

 

Ernsthaftes Jagen ist energieeffizientes Jagen. Dazu gehört auch das Abwägen von Chancen, ob es sich überhaupt lohnt. Einen ernsthaft jagenden Hund wirst du mit Kommandos nicht dazu bekommen loszurennen, wenn der für sich entschieden hat, daß die Aussicht auf Erfolg zu gering ist.

Ich finde die Unterscheidung schon wichtig, beeinflußt ja auch den Umgang. Es ist ein Unterschied ob ein Hund eine Gelegenheit nutzt oder aktiv Gelegenheiten sucht, hat seine Vor- und Nachteile.

 

Ja, okay, das leuchtet mir ein.

Allerdings nicht unbedingt bei Hunden. Bei wildlebenden Hunden, die sich von ihren Jagdobjekten ernähren müssen, schon.

Aber ich bin überzeugt davon, dass sich die Mehrzahl unserer domestizierten "Jäger" ohne derartige Abwägungen auf die Jagd begeben.

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Am 25.9.2020 um 19:44 schrieb gebemeinensenfdazu:

Wozu werden Shibas in ihrem Heimatland eingesetzt? Rattenjagd, Kaninchenjagd? Bei (Wasser)vögeln, Rehen und Wildschweinen dürften sie wahrscheinlich an ihre Grenzen stoßen.

 

Shibas werden in ihrer Heimat auch zur Jagd auf Wildschweine eingesetzt. Ist hier zumindest die Rede von:

http://shiba-ratsch.de/wp/der-shiba/der-shiba-als-jadghund/

 

@Renegade Madame wägt durchaus ab.

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Nun: das kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen - sie sind ja keine Meutehunde, die fehlende Größe mit Anzahl kompensieren sondern mehr Solitärjäger- jedenfalls die mir bekannten.

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Mir fällt nur kein Grund ein, weshalb der Herr Ichihara lügen sollte...

Auf YouTube gibt's dazu Videos. 

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Also - gelesen habe ich da nur , dass die Vorläufer für Niederwild wie eben Fasane eingesetzt wurden (und genau so etwas kann ich mir vorstellen )  und die Shikokos und Akitas eben für größere Arten. Apportiert haben die dann eher weniger - mehr aufgespürt. Das findet meine bei Fasanen übrigens auch super

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