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Hundeforum Der Hund
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Größe und Gewicht bei der Rassewahl

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Hallo,

 

Bei meiner morgendlichen Runde heute früh mit Luke sah ich eine Halterin in Entfernung und zwar hoffe ich aktuell noch ich täusche mich aber ich glaube sie hatte einen anderen Hund dabei. Ihre eigentlichen Hündin ist nämlich eine der besten Freundinnen von Luke überhaupt. Wäre wirklich schade.

 

Auf die Distanz sah es aus als hätte sie sich einen Hund wieder mit ähnlichen Körperbau geholt.

 

Falls Sie es war, war ihre vorherige Hündin eine sehr liebe, aufgeweckte, körperlich sehr kräftige Hündin (ging Richtung Dogo Canario). Diese Hündin bringt sie, genauso wie ihren Mann, kräftemäßig regelmäßig ans Limit obwohl sowohl sie als auch der Mann selber körperlich sehr kräftig gebaut sind. Sie hatten noch einen Rüden der altersmäßig eingeschläfert wurde und haben sich dann einen neuen Rüden geholt. Dieser ist sogar noch deutlich größer, kräftiger als die Hündin. So wie ich das einschätze, wenn der Hund mal irgendwo hin will auf Teufel komm raus, kommt er da hin.

Mit den Hunden wird, schätze mal auch aus diesem Grund, schon immer nur getrennt gelaufen.

 

Jetzt also potenziell eine neue Hündin wie gesagt körperlich scheinbar ähnlich. Für mich wäre das dann nicht wirklich verständlich. 🙄

 

Weitere Beispiele könnte ich einige bringen. Hier läuft auch ein Mann mit einem Akita rum. Dieser Akita ist schon mehrfach über Luke hergefallen. Bisher glücklicherweise immer glimpflich ausgegangen. Problem bei diesem Hund ist das wenn er in eine Richtung läuft der Mann einfach nur hinterher fliegt. Er hat einfach keine körperliche Gegenwehr.

 

2 Damen jeweils mit HSH die ich mal traf und deren beiden Rüden beschlossen Luke könnte eine Zwischenmahlzeit darstellen und die sich tatsächlich nicht mehr zu helfen wussten als ihre Hunde abzuleinen! 😱

 

Von solchen Situationen könnte ich allein in den letzten Wochen/Monaten dutzende aufzählen. Denke jeder erlebt so etwas regelmäßig.

 

 

Eben les ich in einem Beitrag hier im Forum

 

Zitat

Die Hundetrainerin empfahl mir, die Leine am Halsband anklicken und dann die Leine um den Hund schlingen, sodass er die Leine vor dem Brustkorb  hat.

...

Ich hätte einem so starken Hund sonst ständig am Halsband ziehen müssen.Ich hätte einem so starken Hund sonst ständig am Halsband ziehen müssen.

 

Geht ebenfalls teilweise in diese Richtung. (Hab es bewusst ohne Autor zitiert weil es breit gefächertes Problem ist und nicht auf eine Person begrenzt ist).

 

 

Ich hatte vor Luke ja einen Riesenschnauzer 40kg schwer, mit optimierungsbedürftiger Sozialkompetenz als Gassihund. Ich persönlich konnte diesen Hund körperlich problemlos halten selbst wenn er mit maximalem Anlauf in die Schleppleine gerannt ist. Auch wenn ich es eigentlich zu spät realisiert habe weil ich eventuell kurz unaufmerksam war. Mal ganz ab davon das ich dafür sorgen wollte das mein Hund selber niemals so in die Leine geht (was mir super gelungen ist) wollte ich auch einfach nie einen Hund haben der mich körperlich derart fordert sollte es eben doch einmal vorkommen.

 

Ich hatte ähnliche Gespräche im Laufe der Jahre schon mit einigen Hundehalter/innen und gerade bei den weiblichen war ich doch häufig überrascht wie kontrovers sie meiner Meinung gegenüber standen. Es offensichtlich auf sich als Frau bezogen haben. Darauf wollte ich aber gar nicht raus zumal ich gute Beispiele habe für Frauen die mit solchen Hunden keinerlei Probleme haben (beispielweise konnten meine Schwestern Jack ebenso gut halten wie ich) und die Beispiele betreffen genauso häufig Männer wie Frauen. Zumal ich schon Männer Ü90kg gesehen hab die von ihren "Fußhupen" sprich U5kg aus dem Gleichgewicht gebracht wurden. Aber klarerweise macht die Eigenmasse rein physikalisch schon einen Unterschied.

 

Wie seht ihr das? Sollte die Rassewahl nicht auch diese Überlegung beinhalten? Wie sehr bin ich einer Rasse bzw. einem ausgewachsenen Hund, im Fall der Fälle, körperlich gewachsen?

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Das sehe ich ähnlich wie Du. Aber das Gewicht des Hundes und das Gewicht des Halters sind nicht unbedingt die ausschlaggebenden Kriterien.

 

Mein Hund, ein Airedale Terrier, jetzt bei ca. 32 kg, stellt für mich kein Problem dar, auch wenn er mal mit aller Macht in eine Richtung will, in die ich nicht will, oder er auch mal losspurtet. Das ist eine Frage der Aufmerksamkeit und der Technik. (wie man sich selbst positioniert z.B.)

 

Als er noch ein Pubertier war, hat er mich schon mal umgerissen, insgesamt in seinem ganzen Leben allerdings nur 3x. Wir haben beide gelernt, er: etwas mehr auf mich zu achten, ich: auch mehr auf ihn zu achten, und Körperhaltung, Wenn das passierte, dass er mich umriss, vergaß er augenblicklich sein ursprüngliches Ziel, und blieb bei mir stehen. Fast so, als ob es ihm leidtäte ...

 

Ob ich mir allerdings z.B. einen Riesenschnauzer zumuten würde? Ich denke eher nicht, die sind vom Temperament ähnlich wie mein Hund, aber größer und schwerer.

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Einen Hund zu halten ist in erster Linie eine Technik und keine Frage der Kraft.

 

Wenn ich hier mit allen Hunden Gassi gehe, hab ich über 70kg an 6 Leinen.

Bei "Katze voraus" werfen sich 50 davon in die Leine 😅

 

Was mich allerdings nicht weiter beeindruckt.

 

Als ich nur Sammy hatte, hab ich mich mehrfach bei der Bodenkunde wieder gefunden 🤓

Der wusste nämlich, wie ein Leinenruck geht 😁

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Große Hunde hält man nicht mit Körperkraft sondern Vertrauen, Kommunikation  und etwas Technik. Meine Hündin hat keine Probleme den doppelt so schweren Partner umzureißen. Ich halte das für ein sehr individuelles Auswahlkriterium.

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Für mich ist das Gewicht aber schon auch relevant , wenn es um das Tragen eines Hundes geht.

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vor 2 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Für mich ist das Gewicht aber schon auch relevant , wenn es um das Tragen eines Hundes geht.

Ja, das finde ich tatsächlich auch viel entscheidender.

 

Ich hab bisher alle meine Hunde mal tragen müssen.

 

Snoopy ist mit fast 30kg der schwerste.

Natürlich trage ich den nicht gemütlich unter dem linken Arm km-weit durch die Gegend.

Aber 30kg trage ich tatsächlich eine gewisse Strecke ohne Probleme.

 

Das liegt aber auch daran, dass ich bei der Arbeit unglaublich viel durch die Gegend schleppe.

Sei es Ware oder auch Geschirr in Kisten.

Wenn ich irgendwo ein Buffet aufbaue, kann es passieren, dass ich eine 30kg Kiste eine riesiglange Auffahrt und im Haus dann bis in den 2. Stock schleppe.

 

Manchmal kommt mir dann der "Herr des Hauses" zu Hilfe und ich muss dann immer schmunzeln, wenn die mit einem unterdrückten "uuuuuff" in die Knie sacken 😅

 

 

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Ich lehne mich da mal weit aus dem Fenster Und sage, es spielt keine Rolle, meine Enkelin, 6 Jahre führt meine Dame mit 30 kg auch an der Leine.

 

O,K, klar, nicht alleine, meine Dame brauch auch nicht unbedingt die Leine, sie geht auch so, aber es ist erstaunlich zu sehen, wie vorsichtig meine Hündin dann geht. Es gibt niemals Spannung an der Leine und ich finde es wunderschön zu sehen, wie meine Enkelin mit Hunden aufwächst und lernt, was man macht und was nicht.

 

Ich glaube nicht, dass es eine so grosse Rolle spielt, wenn man es von Beginn richtig aufbaut und übt.

 

Evtl. Sage ich dazu in 1-2 Jahren was anderes, den gerade ist ein Cane Corso Welpe bei meinem Sohn eingezogen, seine Freundin wiegt, keine Ahnung, denke keine 50 kg, also so mehr oder weniger wird es halt das gleiche Gewicht an beiden Seiten der Leine sein. Ich werde bestimmt mal berichten darüber 

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vor 39 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Große Hunde hält man nicht mit Körperkraft sondern Vertrauen, Kommunikation  und etwas Technik. Meine Hündin hat keine Probleme den doppelt so schweren Partner umzureißen. Ich halte das für ein sehr individuelles Auswahlkriterium.

 

Das ist schon wahr. Aber bis es soweit ist, kann schon vieles passieren.

Beispiel:

Neulich haben wir ein (man kann mit Fug und Recht sagen) altes Paar kennengelernt.

Die Frau hat eine sehr dünne und gebeugte Statur (Osteoporose), der Mann sah etwas stabiler aus, aber auch nicht viel.

Was "führten" die beiden? Einen großen und sehr kräftigen jungen Labi Rüden. Und der war so, wie halt junge Rüden in der Pubertät sein können.

Bezeichnenderweise hatte die Frau einen geschienten Unterarm "Tja.... der Hund....Armgebrochen, operiert, genagelt...."

 

Dazu kam, dass die beiden in keinster Weise mit Hunden vertraut schienen. Der (renommierte) Züchter war Schuld, er hatte angeblich Wunderbares über die Rasse

erzählt...

Irgendwie scheint bei manchen Menschen der gesunde Menschenverstand auszusetzen wenn es um Hunde geht.

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Hm... Also ich halte es schon für wichtig einen Hund im Zweifel auch halten zu können, da kann er noch so gut erzogen sein oder meine Technik toll.

Wir standen einmal an einer Häuserecke und hinter uns schoss ein Rettungswagen um die Ecke und hat neben uns sein Tatütata angeschaltet... Peanut hat sich natürlich erschreckt und sprang in die Leine, was aber bei 11Kilo kein Problem ist... Bei 40Kilo hätte ich wohl auf der Straße gelegen. Und in solchen Situationen hilft kein Training und keine Technik. Vorgestern erst lief ein Eichhörnchen 20cm vor uns aus einem Gebüsch... Auch hier, 11Kilo sind kein Problem...

Oder eben wenn ich den Hund tragen muss... Sollte ich auch können.

Für mich spielt sowas also schon eine Rolle.

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vor 50 Minuten schrieb AnjaBla:

Peanut hat sich natürlich erschreckt und sprang in die Leine, was aber bei 11Kilo kein Problem ist... Bei 40Kilo hätte ich wohl auf der Straße gelegen. Und in solchen Situationen hilft kein Training und keine Technik.

Oh doch. Ein "Stop!"

Wegen so etwas erschrickt mein Hund allerdings nicht. Den Satz nach vorne (KAAATZE! bzw VERDÄCHTIGER)muss man irgendwie kompensieren, wenn es eine unerwartete Situation ist, dann folgt das Verbalsignal und damit das dann auch unmittelbar befolgt wird , braucht das nun einmal Vertrauen (dass es dir gerade wirklich wichtig ist) und rechtzeitige Kommunikation. Und man läuft natürlich vorausschauend mit so einem Hund , so viel wird man doch gar nicht überrascht.

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