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Hundeforum Der Hund
Crime

Größe und Gewicht bei der Rassewahl

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vor 7 Minuten schrieb Renegade:

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man bei der Rassenwahl nicht von verlässlichen Größen in puncto Gewicht/Kraft ausgehen darf.

Unsere RR Hündin war ein sehr großrahmiger Typ. Um die 40 kg. Aber von Anfang an absolut leichtführig, also ging sie sehr viel ohne Leine

und ich wir hatten keine bösen Überraschungen in solchen Situationen.

 

Enya, "leichter" Dalmatiner, hat quirlige 25 kg und kann eine schier unglaubliche Kraft entfalten, die mich echt schon an Grenzen gebracht hat.

Sie hat eine hohe Hetzmotivation, da muss man schon sehr vorausschauend agieren, wenn man im Zweifelsfall nicht von den Beinen gerissen werden möchte.

 

Dennoch bin ich meinem Schicksal dankbar, sehr sogar - Wenn RR Selma sich mit ihrem Gewicht so verhalten hätte wie die viel leichtere Enya,

hätte ich Ackerfurchen ziehen können mit meinen Füssen.

Mit RR Selma hatten wir echt Glück!

 

 

Genau das mein ich ja aber.

Du sagst ja mit Selma hattet ihr einfach Glück. Aber in der Vorausplanung einer Hundehaltung sollte man den Faktor "Glück" finde ich nicht überstrapazieren wenn du verstehst was ich meine.

Selbst wenn man an der Leinenführigkeit arbeitet. Aber so ein Pubertier mit 40kg und entsprechendem Charakter muss ja auch erstmal trainiert werden. Und ich finde das es, wenn es körperlich unausgeglichen in Richtung der Halter ist, gestaltet sich dieses Training auch entsprechend schwieriger und langwieriger. Das ist aber ein rein subjektives empfinden aufgrund meiner persönlichen Beobachtungen.

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vor 2 Stunden schrieb Crime:

Du sagst ja mit Selma hattet ihr einfach Glück. Aber in der Vorausplanung einer Hundehaltung sollte man den Faktor "Glück" finde ich nicht überstrapazieren wenn du verstehst was ich meine.

 

Tja... das wissen wir jetzt auch. JETZT.

Zum Leben gehört es einfach, Erfahrungen zu sammeln, und wenn man Glück hat, lernt man etwas dabei.

Die Erfahrung zeigt, dass viele künftige Hundehalter mit viel Illusionen an die Sache herangehen (mein Bekannter hat einen ....., und der ist ja soooo lieb...)

oder dass das Visuelle Vorrang davor hat, sich mal eingehend mit der Rasse zu beschäftigen.

 

Ich persönlich habe bisher nicht den Eindruck, dass Menschen, die eine Hund in ihr Leben holen wollen, Kopf gesteuert sind.

Nein, der Bauch entscheidet. Des halb gibt es ja so viele Wanderpokale - und die werden immer größer. Und damit schwieriger im täglcien Miteinander.

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Ich möchte keinen Hund, dem ich im Krankheitsfall nicht helfen kann, weil er zu schwer für mich ist. Nun wohne ich nicht im 3. OG aber habe halt schon erlebt, wie akut krank gar nichts mehr ging und ich Hunde zum Lösen mehrmals täglich rein und raus tragen musste, da hilfts auch nicht, dass es bis in den Garten nur 3 Stufen sind. Da spielt es auch einfach keine Rolle, ob der Hund ein leichtführiges Lämmchen ist... Die Realität ist einfach: Ich bin nicht stark und im Notfall will ich meinen Hund tragen können - idealerweise ohne einen Bandscheibenvorfall zu riskieren.

 

Abgesehen davon finde ich, dass große Hunde das Leben unnötig erschweren, aber das ist ein eigenes Thema... Und sicher auch von den Lebensumständen abhängig, aber ich muss mir für meine 2 kein großes Auto kaufen und ein dritter dieser Größe ginge auch noch rein, die Futterkosten sind ne ganz andere Hausnummer, als wenn sie 60kg wögen, die Leute kommen besser damit klar... Würde ich DEN Hund kennenlernen - vielleicht schmeiße ich das dann alles über den Haufen, aber dann bliebe weiterhin die Angst, was ich im Krankheitsfall mache. 

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Ja so ist es leider. Aber bei mir im Eingangsthread genannten Fall, falls sie es war, wurde nach 3 Hunden ein vierter geholt und nichts dazu gelernt. Im Gegenteil der dritte eben geholte ist sogar der körperlich mit Abstand kräftigste.

 

Deshalb fände ich es auch super wenn solche und vergleichbare Themen irgendwie als wichtig markiert werden würde in einem Forum so das zukünftige Halter, falls sie hier durchstolpern, direkt diese guten hier von uns genannten Hinweise erhalten.

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Theoretisch ja ganz nett, wenn man sagt es geht um Technik, Erziehung und Selbstbewusstsein. Praktisch läuft das aber häufig anders. Mir sind schon einige (zierliche) Frauen mit großen Hunden begegnet, die die nur mit Müh und Not halten konnten. Da bekomme ich ehrlich gesagt leichte Schweißausbrüche mit meinem kleinen Hund. Es wirkt nicht sehr vertrauenserweckend. 

Natürlich gibt es auch mindestens so viele positive Beispiele, wo alles super läuft. Aber wenn so ein 50kg Hund auf mich zu brettert, ist das was anderes als ein 10kg Hund. 

 

Für mich persönlich ist Größe und Gewicht meines Hundes schon ein ausschlaggebender Faktor. Ich bin selbst klein und zierlich und bei aller Mühe und theoretischer erzieherischer Gewandtheit, würde ich mir keinen großen Hund zutrauen, erst recht nicht einen, der mehr wiegt als ich. Mein persönliches Limit ist die 20kg Marke beim Hund. Mehr möchte ich nicht, und in Notfällen will ich den Hund auch mal tragen können. 

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vor 2 Stunden schrieb Nasefux:

Mir sind schon einige (zierliche) Frauen mit großen Hunden begegnet, die die nur mit Müh und Not halten konnten. Da bekomme ich ehrlich gesagt leichte Schweißausbrüche mit meinem kleinen Hund

Finde ich zum Einen etwas frauenfeindlich, zum Anderen auch unverständlich - warum kriegst du da Angst, wenn ein großer Hund zieht ? Ist doch normal , dass er aufgrund der Beinlänge schneller läuft. Bei Angriffsabsicht könnte ich das noch etwas verstehen

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vor 28 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Finde ich zum Einen etwas frauenfeindlich,

 

nu übertreib mal nicht...

Es gibt natürlich auch Männer, die ihre Hunde nicht gehalten kriegen. Und - schlimmer - die es erst gar nicht versuchen, weil sie Angst vor einer Blamage haben.

Dieses Verhalten kenne ich von Frauen weniger.

Biste jetzt zufrieden...? 😉

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Mir persönlich ist es deutlich egal , ob Mann, Frau, Diverse ihren  Hund nicht halten können, solange er keine Angriffsabsicht hat.

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vor 3 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Finde ich zum Einen etwas frauenfeindlich, zum Anderen auch unverständlich - warum kriegst du da Angst, wenn ein großer Hund zieht ? Ist doch normal , dass er aufgrund der Beinlänge schneller läuft. Bei Angriffsabsicht könnte ich das noch etwas verstehen

 

Jo, ich als Frau sage das, weil es mir bisher tatsächlich nur mit Frauen so ging. Soll ja nicht heißen, dass das ausschließlich ein Frauenproblem ist, hab ich nie behauptet. Wenn du das jetzt diskriminierend findest, kann ich dir nicht helfen. Sorry. 

Es geht auch nicht darum, dass ein Hund einfach nur zieht, weil er lange Haxen hat, sondern mit der Absicht zu meinem Hund zu kommen und wenn der/die Halter/in ihn nur mit Müh und Not halten kann...wer wird da bitte nicht nervös. Mir ist in dem Moment auch einerlei, ob der Hund in friedlicher oder feindlicher Absicht kommt. Es wirkt halt in keinster Weise vertrauenserweckend. Mag ja sein dass es nur mir so geht, ich spreche ja nicht für alle. 🤷‍♀️

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vor 38 Minuten schrieb Nasefux:

wer wird da bitte nicht nervös.

Ich überlege , ob ich irgendjemand mit Hunden kenne mit Problem dabei...also ohne schon, aber mit echt keine*n. Und die Motivation ist für mich ausnahmslos essentiell. Neugierige, aufgeregte Hunde: gar kein Problem.

Hier wird übrigens der doppelt so schwere und 300mm größere Partner geschleift- um die Statistik ein bisschen zu relativieren. Durch die Stadt geht er gar nicht mit ihr. Er ist der sportliche.

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