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Hundeforum Der Hund
hillybilly

Probleme mit Nahrungskarenz nach akuter Pankreatitis

Empfohlene Beiträge

vor 44 Minuten schrieb Zenta:

Ich würde wohl versuchen ob es besser wird, wenn man ihr in der Nacht eine kleine Portion, wie z.B. ein Toastbrot, gibt. Ist natürlich lästig, aber evtl. braucht die BSD nur noch etwas Zeit bis sie wieder normal arbeitet.

 

Gibt es keine Tabletten vom TA für dieses Problem?  

 

Das einzige was der TA erwähnte waren die gängigen Mittel zum Schutz des Magens. Omeprazol hat Nala während der akuten Phase während ca. 14 Tagen erhalten. Dieses Medikament möchte ich aber nicht regelmässig/längerfristig verabreichen; hat ja auch einige unerwünschte Nebeneffekte. Alles in allem schien mir der TA leider ziemlich ratlos was Nalas Symptomatik anbelangt.

 

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Stück Toast mitten in der Nacht helfen würde. Ich wär sogar bereit, dies für einige Zeit zu praktizieren; aber als dauerhafte Lösung? Nein danke... Vielleicht hat sich die BSD wirklich noch nicht ganz erholt und das Thema erledigt sich mit der Zeit von alleine. Da wir aber schon mehr als 2 Monate daran herumdoktern, bin ich ehrlich gesagt etwas skeptisch.

 

Mir tuts halt wahnsinnig leid, dass ich meiner Hündin nicht besser helfen kann. Den Futterplan hab ich - mit Hilfe einer Ernährungsberaterin - bestmöglichst angepasst. Ich weiss aktuell schlicht nicht mehr, an welchen Parametern noch gedreht werden könnte... Daher mein Beitrag in diesem Forum.

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vor 39 Minuten schrieb hillybilly:

 

Das einzige was der TA erwähnte waren die gängigen Mittel zum Schutz des Magens. Omeprazol hat Nala während der akuten Phase während ca. 14 Tagen erhalten. Dieses Medikament möchte ich aber nicht regelmässig/längerfristig verabreichen; hat ja auch einige unerwünschte Nebeneffekte. Alles in allem schien mir der TA leider ziemlich ratlos was Nalas Symptomatik anbelangt.

 

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Stück Toast mitten in der Nacht helfen würde. Ich wär sogar bereit, dies für einige Zeit zu praktizieren; aber als dauerhafte Lösung? Nein danke... Vielleicht hat sich die BSD wirklich noch nicht ganz erholt und das Thema erledigt sich mit der Zeit von alleine. Da wir aber schon mehr als 2 Monate daran herumdoktern, bin ich ehrlich gesagt etwas skeptisch.

 

Mir tuts halt wahnsinnig leid, dass ich meiner Hündin nicht besser helfen kann. Den Futterplan hab ich - mit Hilfe einer Ernährungsberaterin - bestmöglichst angepasst. Ich weiss aktuell schlicht nicht mehr, an welchen Parametern noch gedreht werden könnte... Daher mein Beitrag in diesem Forum.

 

Wenn du meinst das Toast in der Nacht würde helfen, würde ich das auf jeden Fall für einige Zeit versuchen. Kann ja sein, dass es gar nicht dauerhaft sein muss. Genauso würde ich ihr auch lieber Omeprazol geben, egal was für Nebenwirkungen, bevor es meinem Hund über Stunden immer wieder so schlecht geht.

 

Hast du es schon mal mit einem naturheilkundlichen TA oder THP versucht? 

 

Ich weiß übrigens aus eigener Erfahrung, dass Störungen des Verdauungsapparates lange brauchen bis sie wieder geheilt sind. Mein Dünndarm ist nach einem Jahr noch nicht vollständig ok. Vermutlich ist das mit der BSD auch so?

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Ich hab auch gerade eine Hündin mit Pankreatitis daheim.

Das erste, worauf meine Tierärztin mich hinwies, als ich nach einer Woche wieder da stand: Geduld! Es dauert teilweise Monate, bis sich alles wieder eingependelt hat.

Wir füttern nun auch nach einem Plan von einer Ernährungsberaterin und Easy ist wieder lustig, hungrig und gut drauf.

 

Trotzdem kann es sein, dass sie morgens etwas schmatzt. Und dann auch erstmal keinen rechten Appetit hat.

Alles im normalen Bereich, laut unserer Tierärztin.

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Mir ist noch etwas eingefallen. Mein Jannis hatte vor einigen Jahren morgens bzw. auch nachts ähnliche Probleme, nur nicht so lange anhaltend. Ihm war aber auf jeden Fall nicht gut und der Bauch hat gegrummelt. Der Verdacht auf BSD-Probleme haben sich damals nicht bestätigt. Ich habe dann aber eher zufällig festgestellt, dass er einen hohen Fleischanteil im Futter nicht verträgt. Da ging es nicht nur um die letzte Mahlzeit sondern generell. Evtl. würde es deiner Hündin helfen den KH-Anteil zu erhöhen. 

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vor 14 Stunden schrieb Zenta:

dass er einen hohen Fleischanteil im Futter nicht verträgt.

Das ist zumindest bei vielen windhunde Rassen verbreitet, dass sie mit hohem Kohlenhydratanteil und weniger Fleisch besser zurecht kommen, wenn  sie zu denen gehören, die jahrhundertelang vorwiegend mit Brot gefüttert wurden.

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Aber das wurde ja nun schon versucht oder nicht?

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Banksy hatte ja auch immer Schwierigkeiten im Magen/Darmbereich. Nachdem laut Tierärztin erstmal alles in Ordnung war, hat bei uns nur geholfen ausschließlich ein hochverdauliches Trockenfutter zu füttern, absolut nicht anderes. Barf hat bei ihm absolut nicht funktioniert (auch nicht diesen ganzen Kräuterzusätze, Öle etc.) Er bekommt jetzt das Fischtrockenfutter von vetconcept. Bei Aufregung (sind gerade im Urlaub) kommt es meist Am Anfang auch wieder zu einer Bauchgrummelattacke, die wir aber gut wieder mit etwas trocken Brot in den Griff kriegen. Das baktisel Pulver hilft auch. 
Er ist grundsätzlich ein eher mäkeliger Fresser bei Trockenfutter, was bei mir dazu geführt hat, immer mal wieder was neues zu probieren (er ist halt ein sehr dünner windhundjungrüde) Im Endeffekt hat das immer zu einer Verschlimmerung geführt. Er bekommt jetzt ein guten Teil des Futters draußen, frisst nur selten Aus dem Napf. Jegliche Aufregung kann ich nicht von ihm fernhalten, aber so klappt es ganz gut. Der „Durchbruch“ bei ihm war tatsächlich nur eine Sache über 4 -5 Wochen zu geben. 

 

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vor 2 Stunden schrieb Wilde Meute:

Aber das wurde ja nun schon versucht oder nicht?

 

Ich hatte es so verstanden, dass bei der letzte Mahlzeit kurz vor Mitternacht verschiedene Varianten, von Keks bis Fleisch versucht wurde. Kann aber nicht rauslesen, ob insgesamt die Mahlzeiten schon mal auf wenig Fleisch umgestellt wurden.

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Huhu! 

 

Eine vielleicht doofe Frage, aber wäre es möglich, dass es umgekehrt ist, und sie das späte Fressen vielleicht nichtmehr verträgt? Wurde schon versucht, früher Abendessen zu geben? 

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Am 5.10.2020 um 18:10 schrieb Zenta:

Hast du es schon mal mit einem naturheilkundlichen TA oder THP versucht? 

 

Ich weiß übrigens aus eigener Erfahrung, dass Störungen des Verdauungsapparates lange brauchen bis sie wieder geheilt sind. Mein Dünndarm ist nach einem Jahr noch nicht vollständig ok. Vermutlich ist das mit der BSD auch so?

 

Mit naturheilkundlichen THP hab ich bis anhin keine Erfahrungen gemacht; wär aber durchaus denkbar für mich. Ich hoff halt immer noch, dass wir das ganze in den Griff bekommen ohne weitere TA/THP Konsultationen. Ev. bin ich auch wirklich zu ungeduldig was den Heilungsprozess anbelangt...

 

Am 6.10.2020 um 09:57 schrieb Tina+Sammy:

Ich hab auch gerade eine Hündin mit Pankreatitis daheim.

 

Gute Besserung deiner Hündin! Sag, mich würde interessieren wie hoch der Fettanteil liegt welchen du verfütterst? Hierzu höre ich nämlich auch immer wieder sehr widersprüchliche Meinungen; dies verunsichert mich.

 

Am 6.10.2020 um 13:20 schrieb Zenta:

Mir ist noch etwas eingefallen. Mein Jannis hatte vor einigen Jahren morgens bzw. auch nachts ähnliche Probleme, nur nicht so lange anhaltend. Ihm war aber auf jeden Fall nicht gut und der Bauch hat gegrummelt. Der Verdacht auf BSD-Probleme haben sich damals nicht bestätigt. Ich habe dann aber eher zufällig festgestellt, dass er einen hohen Fleischanteil im Futter nicht verträgt. Da ging es nicht nur um die letzte Mahlzeit sondern generell. Evtl. würde es deiner Hündin helfen den KH-Anteil zu erhöhen. 

 

Am 7.10.2020 um 04:16 schrieb gebemeinensenfdazu:

Das ist zumindest bei vielen windhunde Rassen verbreitet, dass sie mit hohem Kohlenhydratanteil und weniger Fleisch besser zurecht kommen, wenn  sie zu denen gehören, die jahrhundertelang vorwiegend mit Brot gefüttert wurden.

 

Kohlenhydrate machen bei uns ca. 30% aus. Nala ist immer super damit zurecht gekommen; Output 1A, voller Energie, glänzendes Fell, null Verdauungsprobleme. Es ist für mich durchaus denkbar, die KH zu erhöhen. Ich hab ja bereits auch testweise fleischlose Mahlzeiten angeboten. Bei Haferschleim & Gemüse am Abend/Nacht hat sich die Symptomatik aber z.B. verschlechtert; das macht mich halt skeptisch.

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