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Hundeforum Der Hund
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HD Risiko bei Elterntieren

Empfohlene Beiträge

vor 3 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Das passt zeitlich irgendwie nicht, obwohl gesundheitliche Gründe am plausibelsten erscheinen. HD röntgen wird gewöhnlich mit einem Jahr gemacht, da wäre ein angeborener beckenschiefstand bereits aufgefallen und niemand hätte sich mehr bemüht, dem Hund im Schutzdienst korrekte Griffe beizubringen - was eh nicht besonders gut geht, das muss ein Hund normalerweise mitbringen. Aber bei den Vorbesitzern war er ja auch nicht so lange, weil es dort die territorialen Probleme gab und du hast den Hund doch erst dreijährig gekriegt,das hätte schneller gehen müssen.

 

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Ich habe bei meiner DSH die Erfahrung gemacht, dass das Beurteilungsergebnis SEHR davon abhängt, WEM man die Röntgenbilder vorlegt.

Insofern gebe ich persönlich nicht allzuviel auf solche Beurteilungen, es sei denn, dass sie von mehreren Instanzen stammen, die ein wirklich besorgniserregendes

Ergebnis attestieren.

 

Ich kann dir nur raten, in diesem Fall auf den Bauch zu hören. Den perfekten Hund gibt es nicht, abensowenig, wie es überhaupt ein perfektes Lebewesen geben kann.

Eine B Hüfte sehe ich in dem geschilderten Zusammenhang nicht als Hindernis.

Schaut euch den Kleinen an wie beabsichtigt und achtet auch darauf, welchen Eindruck die Züchter auf euch machen, u.a. wenn ihr sie auf eure Besorgnis ansprecht.

 

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vor 15 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Das passt zeitlich irgendwie nicht, obwohl gesundheitliche Gründe am plausibelsten erscheinen. HD röntgen wird gewöhnlich mit einem Jahr gemacht, da wäre ein angeborener beckenschiefstand bereits aufgefallen und niemand hätte sich mehr bemüht, dem Hund im Schutzdienst korrekte Griffe beizubringen - was eh nicht besonders gut geht, das muss ein Hund normalerweise mitbringen. Aber bei den Vorbesitzern war er ja auch nicht so lange, weil es dort die territorialen Probleme gab und du hast den Hund doch erst dreijährig gekriegt,das hätte schneller gehen müssen.

welchen Hund betrifft Deine zeitliche bemerkung nun nicht, Yreom oder Ramse?

@Lique bezieht sich wohl auf meinen ehemaligen Yerom und auf meinen jetzigen Rammse.

 

Auf was ist jetzt Deine Frage gerichtet?

 

Bitte bedenke, dass einem Welpen ab der achten Lebenswoche per Futtertrieb das Handwerk beigebracht wird.

 

Und vor einem Lebensjahr des Hundes , lach , wird so vieles beigebracht, siehe Tischarbeit.nur so kein Beispiel für sonst was.

 

 

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Hallo,

 

ich kann nur mal von der eigenen Erfahrung berichten. Die Mutter meines früheren Hundes hatte eine A-Hüfte, der Vater meines Hundes zuchttauglich und Worldchampion -jedoch

hatte er eine Vorfahren mit C-Hüfte.

Im Wurf meines Hundes (5 Welpen) hatten beide Hündinnen eine A-Hüfte, mein Rüde eine schwere HD, sein Bruder mittlere HD, vom anderen Welpen ist mir nichts bekannt. Trotz

dieser schweren HD ist mein Hund 15 Jahre alt geworden, sein Bruder ebenfalls 15 Jahre. Die Schwester mit A-Hüfte wurde mit 11,5 Jahren wegen Krebsgeschwüren eingeschläfert.

 

Du bekommst weder beim Züchter noch bei der Auswahl eines Tierschutzhundes eine Garantie auf Gesundheit. Im übrigen auch nicht bei der Partnerwahl.

 

Meine Erfahrung ist, man kann noch so meinen, alles zu beachten bei der Auswahl eines neuen Familienmitglieds - es kann trotzdem dazu kommen, dass es nicht so läuft, wie man

es sich vorgestellt hat.

 

Letztendlich ist es dann eine Frage wie man damit umgeht und ob man mit den Konsequenzen umgehen kann. Nach der Diagnose bei unserem Hund war einfach klar, dass wir mit

ihm eben keinen Hundesport machen können. Dafür haben wir schöne Spaziergänge gemacht, ihm zur Auslastung Tricks beigebracht und trotz der Aussage eines Tierarztes, dass unser

Hund wohl mit 6 Jahren nicht mehr laufen können würde, hatte er 15 Jahre ein schönes Leben bei uns.

 

Ich tendiere zum Tierschutzhund - einen Hund vom Züchter werde ich nicht mehr kaufen.

 

Liebe Grüße

 

Cony

 

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vor 4 Stunden schrieb Cony:

Ich tendiere zum Tierschutzhund - einen Hund vom Züchter werde ich nicht mehr kaufen.

 

 

Deinen Beitrag oben unterschreibe ich.

Lass' mich noch ergänzen, dass es immer einem Griff in die Lostrommel gleichkommt, wenn man ein Haustier zu sich nimmt.

Auch - und wahrscheinlich besonders - bei Tieren aus dem TS.

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Ganz so egal finde ich das nicht- weil natürlich möglich ist, die Defektgene sukzessive auszudünnen, und nur wenn der Käufer Wert auf Gesundheit legt, werden genug Züchter unterstützt, die versuchen gesunde Hunde zu züchten. Die Selektion auf HD ist eine schlechte, wie das Beispiel oben zeigt, es darf nicht das einzige Kriterium sein, in einer Rasse mit anderen Gesundheitsproblemen, sollten diese vorrangig betrachtet werden. Und wenn diese stark verbreitet sind, sollte lieber ein ansonsten gesunder Hund mit gesunden Verwandten und einer HDC zugelassen werden (mit HDA Partner) als ein hüftgesunder Hund mit lauter Krebsverwandten, wenn man mich fragt. Mir wäre ein Hund, der lediglich keinen Sport machen darf wesentlich lieber als einer mit einer schweren Erkrankung. Und genotypisch gesunde Hunde gibt es einfach viel zuwenige. Insofern muss man eben gucken, dass man schrittweise die krankheiten herauszüchtet. Das bedeutet eben auch Kompromisse

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