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Hundeforum Der Hund
neongolden

Pankreas, Bauchgeräusche, Analbeutel, Schleim spucken, Grasfressen

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Ich bräuchte mal ein Brainstorming. Es geht um einen Hund, ca 5-6 Jahre alt. Bekommt hauptsächlich wenig verarbeitetes Futter, frisch gekocht, bedarfsgerecht mit allen nötigen Zusätzen. Auch Leckerli meist selbst gemacht, selten mal gekauftes. Hin und wieder, Urlaub zB, mal Dosen. 

Beim letzten großen Blutbild, das jährlich zur Kontrolle gemacht wird, war der Lipase Wert erhöht. Alle paar Wochen, spätestens alle 8 Wochen, müssen die Analbeutel geleert werden. Meist daran zu bemerken, dass der Hund sich am After knabbert und leckt und beim Kotabsatz entweder der letzte Rest nicht raus kommt und Hund dann Schlitten fährt und alles im Fell verschmiert kleben bleibt oder der Kot einfach weich ist. Kein Durchfall, kein Brei, einfach sehr weich.

Dazu kommt, dass immer wieder der Bauch laute Geräusche gemacht und der Hund dann am liebsten stündlich zum Grasen raus will. Der Hund schmatzt auch öfter. Nicht das typische Sodbrennen Geschmatze, bei dem Dinge wie der Boden abgeleckt werden. Einfach ein bisschen schmatzen. Außerdem immer wieder, dass nach Wasseraufnahme fast geräuschlos und ohne Würgen Schleim gespuckt wird. Vor allem nach Bewegung und bei hastigem Trinken.

Also gestern erneut Analbeutel leeren und Blut abnehmen lassen. Allgemeine Untersuchung ohne Befund, der Hund ist aber auch fit und zeigt ansonsten keine Beschwerden. Bauch etwas angespannt, könnte aber auch an der Aufregung beim TA liegen.

Ich melde mich in der Praxis heute Nachmittag wegen der Blutwerte. Es sollte genauer nach der BSD geschaut werden. Sollten die Werte unauffällig sein, möchte die Ärztin als nächstes die Speiseröhre anschauen, Ultraschall.

Wurmkur gibt es alle 3-4 Monate, Kotuntersuchungen trotzdem auch häufig, immer ohne Befall.

Ich gebe schon eher mageres Fleisch momentan, die Ration besteht ohnehin aus gleichen Teilen Fleisch und Kohlenhydraten. Werde wohl auch eine Ausschlussdiät machen, sollten wir heute nicht weiter kommen.

 

Hat jemand eine Idee, was das Problem sein könnte, vielleicht beim eigenen Hund ähnliche Problematik gehabt? Was hat geholfen, was war der Grund?

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Wenn Enya zu weichen Kot hat - sie neigt dazu - gebe ich ihr 1x tgl. Flohsamenschalen in ihre Mahlzeit. Bei ihr macht das den Kot "normal" fest.

Falls du das erwägst, lies dich erst einmal ein und taste dich ggf. vorsichtig heran was die Dosierung angeht, denn Flohsamenschalen können auch

den gegenteiligen Effekt, also Durchfall auslösen.

 

Ansonsten kann ich wenig zur Besserung  der Problematik beitragen.

Dass der Hund bei ständig zu weichem Kot Probleme mit den Analbeuteln hat, wundert nicht.

Hast du mal versucht, weniger Fleisch zu geben und dafür die KH Ration zu erhöhen? Enya bekommt täglich reichlich 40 Min. gekochten Rundkornreis zum Fressen.

Damit fahren wir gut.

Fütterst du auch Obst, Gemüse?

 

Hat die TÄ eine (evtl. chronische) Gastroenteritis ausgeschlossen?

Das spontane Schleimspucken könnte ja für eine Magenerkrankung sprechen.

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habt ihr mal was vomKnochenkot gehört=

 

meine Hunde bekommen regelmäßig frische Knochen (meist Rind) zum Kauen. daraus kommt natürlich bei entsprechender Menge Kot. fester, mal recht weißer Kot, drückend bei der Abgabe direkt vom Darm des Hundes, also Analdrüsenabdrückend auf normalen Weg.

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Ich würde jetzt erstmal die Pankreas Werte abwarten. 

 

Wenn du die hast, dann gib nochmal Bescheid. 

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vor 4 Stunden schrieb Renegade:

Wenn Enya zu weichen Kot hat - sie neigt dazu - gebe ich ihr 1x tgl. Flohsamenschalen in ihre Mahlzeit. Bei ihr macht das den Kot "normal" fest.

Falls du das erwägst, lies dich erst einmal ein und taste dich ggf. vorsichtig heran was die Dosierung angeht, denn Flohsamenschalen können auch

den gegenteiligen Effekt, also Durchfall auslösen.

 

Ansonsten kann ich wenig zur Besserung  der Problematik beitragen.

Dass der Hund bei ständig zu weichem Kot Probleme mit den Analbeuteln hat, wundert nicht.

Hast du mal versucht, weniger Fleisch zu geben und dafür die KH Ration zu erhöhen? Enya bekommt täglich reichlich 40 Min. gekochten Rundkornreis zum Fressen.

Damit fahren wir gut.

Fütterst du auch Obst, Gemüse?

 

Hat die TÄ eine (evtl. chronische) Gastroenteritis ausgeschlossen?

Das spontane Schleimspucken könnte ja für eine Magenerkrankung sprechen.

Weißt du, warum Enya zu weichem Kot neigt? 

Flohsamenschalen und Leinsamen habe ich schon versucht, haben leider nicht geholfen.

Gemüse ja, Obst eher selten.

 

vor 1 Stunde schrieb Wilde Meute:

Ich würde jetzt erstmal die Pankreas Werte abwarten. 

 

Wenn du die hast, dann gib nochmal Bescheid. 

 

Pankreas unauffällig, sehr gute niedrige Werte. 

Jetzt soll der Brustkorb geröntgt und der Bauch geschallt werden.

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vor 25 Minuten schrieb neongolden:

Weißt du, warum Enya zu weichem Kot neigt? 

 

Tja....Einen eindeutigen Befund habe ich nicht. Als Welpe hatte sie mal Giardien, die wir aber losgeworden sind.

Es gab in ihrer Jugendzeit immer mal wieder Probleme mit Magen/Darm und weichem Kot, bzw. Durchfall. Einmal wurde eine Darmentzündung diagnostiziert,

da waren aber tatsächlich viel Schleim, etwas Blut und auch Darmschleimhaut im Kot. Die TÄ tippte auf IBD, was mir jedoch von der Diagnosefindung her

etwas suspekt war.

Mit AB hat sich das dann wieder gegeben. Aber nicht komplett. Immer, wenn sie wieder anfing, habe ich gleich die berühmte Möhrensuppe gegeben,

ca. 30 Min. vor jeder Mahlzeit und dann Schonkost. Das habe ich auch mal 10-14 Tage durchgezogen.So regulierte sich mit der Zeit eine normale Kotkonsistenz ein. Flohsamenschalen gebe ich regelmässig.

Toi, toi, toi...!

Enya ist aber auch überhaupt nicht wählerisch, wenn sie mit ihrem Staubsauger Rüssel draussen unterwegs ist, ich schätze mal, dass sie sich auch so etwas einfangen kann.

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Hier auch. Keine Giardien bisher, aber schon als sehr junger Hund Darmentzündung. Enya wird roh gefüttert, oder?

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Nicht mehr. Nachdem ihr Magen ganz offensichtlich übersäuerte und sie morgens schon ins Freie drängte um manisch Gras zu fressen, gare ich das Fleisch in Absprache mit der Ernährungsberaterin, die den Futterplan erstellt hat und je nach Anforderung immer wieder anpasst.

Seither ist vieles besser geworden. Auch seitdem ich einen Teil des Fleisches wegen der Purine durch Proteine aus Milchprodukten ersetze. (Quark, Hüttenkäse)

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Gegart, okay. Finde ich persönlich aus verschiedenen Gründen auch besser als roh. Auf jeden Fall stellst du ihr Futter selbst und frisch zusammen, ich ja auch- da ist es einfacher, die Zusammensetzung nach Bedarf zu ändern, deshalb frage ich. Ich weiß nicht, wie viele Sorten Fleisch du fütterst und ob die Sorten in eurem Fall wichtig für die Bedarfsdeckung sind. Bei mir nämlich nicht und deshalb versuche ich jetzt, mal mindestens 3 Monate nur eine Fleischart (also besser gesagt Tierart, gerade Geflügel) zu füttern um zu schauen, ob es da beim Kotabsatz irgendwelche Veränderungen gibt. Vielleicht wäre das für euch auch einen Versuch wert?

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Also, falls das nicht so rübergekommen ist, ich bin momentan mit Enyas Verdauung ganz zufrieden.

Ich füttere seit einigen Monaten an Fleisch ausschliesslich Lunderland Reinfleischdosen, viel mageres Rind und Huhn, aber auch mal Schafspansen (Enya flippt schon aus, wenn ich nur die stinkende Dose öffne). Es kommt aber auch schon mal vor, dass ich gemischtes Hackfleisch, also von Rind und Schwein, dann natürlich gut gegart, gebe.

Enya bekommt auch rohes, aber gut zerkleinertes Obst zu ihrem Reis-Hüttenkäse Frühstück, das Gemüse als Bestandteil der Abend- und Hauptmahlzeit wird gegart und fein püriert.

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