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Hundeforum Der Hund
Lisa19

Mein Hund bellt beim Spaziergänge alle Menschen und Hunde an

Empfohlene Beiträge

Hi ich bin Lisa 

 

Mein 1 jähriger Chihuahua Rüde bellt bei Spaziergängen ständig andere Hunde und Mensche an die er sieht. Ich weiß nicht was ich tun soll um ihn zu beruhigen oder abzulenken,

leider bellt er auch unsere Familienmitglieder an wenn wir zu Besuch sind. Wir waren auch mal auf einer Hundewiese damit er mit anderen Hunden in Beruhigung kommt aber er hat nur gebellt und es gab keine Chance sich mit anderen Hunden zu beschnuppern, er knurrte nur die ganze Zeit wenn ihm ein Hund zu nahe kam.

Ich könnte wirklich Hilfe gebrauchen, bitte keine Bemerkungen wie ,,der Hund hat keine Erziehung genossen“ oder sonst was ich war noch jung als ich ihn bekommen habe deshalb versuche ich ihn jetzt richtig zu erziehen.

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Nun ja, du warst max. 1 Jahr jünger...

Wie alt bist du denn jetzt ?

Woher hast du ihn denn ?

Hast du schon irgendwelche Bücher über Hundeerziehung gelesen ? Das sollte man tun, b e v o r  man sich einen Hund anschafft.

Nach Möglichkeit sollte man auch praktische Erfahrung mit Hundeerziehung gemacht haben, bevor ein junger Hund einzieht oder sich von Anfang an von einem Trainer begleiten lassen, der einem alles beibringt, was man nicht weiß und kann.

Denn einem Hund schlechte Angewohnheiten abzugewöhnen ist schwieriger und dauert länger als es ihm von Anfang an richtig beizubringen.

Um euch zu helfen, müsste man wissen warum der kleine bellt und ob du an irgendeinem Punkt Fehler machst.

Dazu müsste man euch sehen.

Es gibt nun mal nicht für jedes Problem die eine Lösung und alles wird gut.

Das hängt von der Persönlichkeit des Hundes und von dir und euren Lebensumständen ab.

 

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Dein Hund bellt, weil er unsicher ist und vermutlich in all den Situationen, in denen er bellt, Angst hat.

Da nützt es nichts, ihn einfach diesen Situationen auszusetzen.

Man muss ihm begreiflich machen, dass er keine Angst zu haben braucht. Und ihn schützen. Zeige ihm, dass DU ihn schützen kannst, z.B. vor anderen Hunden.

Zeigen und Benennen ist z.B. so eine Art, ihm zu verdeutlichen, dass etwas harmlos ist, da muss aber auch der Hund Vertrauen in dich haben - da zweifle ich momentan ein wenig dran. Da gibt es auch Literatur oder nutze zu dem Thema hier die Suchfunktion, da gibt es einiges.

 

Achte genau auf ihn.

Schütze ihn (da musst du ausprobieren, was er als Schutz ansieht, bei meinem kleinen Hund hilft es, ihn auf den Arm zu nehmen, ihn aber, wenn er sich beruhigt hat und es klar ist, auch für ihn, dass keine Gefahr ist, ihn wieder runter zu lassen).

Bestätige ihn, wenn er etwas richtig macht. Suche nach Dingen oder Spielen, mit denen du ihn belohnen kannst. Leckerlies.....

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Danke für die Antworten 

Ich zeige ihm das die Situation nicht schlimm ist und das ich selber aufpasse dann bellt er auch nur so kurz als Wahrung das da jemand kommt, aber wenn die Person oder der Hund uns Zunahme kommt bellt er solange bis die Person an uns vorbei gelaufen ist. Wir haben eine sehr starke Bindung seid er ein Welpe ist sind wir so gut wie nie getrennt vllt nur 1 Stunde am Tag wenn ich einkaufen fahre und das vllt nur 1-2 mal die Woche.

Wir haben viele Bücher über Hundeerziehung gelesen und auch Tipps davon übernommen er ist ein super Hund er hört immer und weiß genau was er darf und was nicht, das einzige Problem ist das bellen. 

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Wir haben im Dorf eine alte Dame, deren Chihuahua auch immer bellt. Jeder kannte ihn als Kläffer. Als sie nicht mehr so gut laufen konnte, gingen Nachbarn und Bekannte mit ihm raus. Da bellte er nicht und auch mit ihr zusammen besserte sich das Bellen. Ich glaube deshalb, er beschützt dich möglicherweise, weil du Unsicherheit und Schwäche ausstrahlst (?). Vielleicht ist er selber auch verunsichert (?) und weiß nicht so recht, wie er mit manchen Dingen in seiner Umgebung dann "ganz auf sich gestellt" umgehen soll. War bei dem Chi der alten Dame so, meiner Meinung nach, denn sie war gehbehindert und eine sehr ruhige, liebe und freundliche Frau. Die liebte er sehr, wie es bei Chihuahuas ja sein soll. Sie binden sich extrem an ihre Bezugspersonen, heißt es. Andererseits sollen sie laut Rassebeschreibung sehr selbstbewusste Kerlchen sein. Da kann man sich denken, dass sie auf Attacke gehen, wenn etwas ihrer Ansicht nach nicht stimmt und jemand zu nah kommt.

 

Ich würde diese Punkte mal prüfen, ob die hinhauen. Dann könnte es vielleicht auch helfen, wenn er mal mit anderen ohne dich herumläuft und da ganz neue Erfahrungen macht. Ich würde auch seine Umweltsicherheit trainieren und ihm das Gefühl geben, dass du alles um euch herum im Griff hast und er sich keine Sorgen machen braucht. Z. B. Schutz anbieten und ihn aus der Situation heraus und zu dir nehmen, wenn ihm etwas zuviel wird. Auf Abstand gehen, wenn andere zu nah kommen oder ihn hochnehmen, egal was die anderen dazu sagen. Auch den Umgang mit anderen Hunden trainieren, die ihm bedrohlich vorkommen oder einfach Konkurrenten sind. Ich habe auch bemerkt, dass Eifersucht im Spiel sein kann, wenn das Gebell einsetzt. Wenn die alte Dame nämlich andere Hunde ansprach oder streichelte, bellte ihr Chi auch ohne Ende. Sie hat das Gebell gar nicht beachtet und er hat protestiert und protestiert ...

 

Ein guter Hundetrainer kann euch ja mal begleiten und dir seine Sicht auf euch von außen wiedergeben. Ich fand das sehr hilfreich. Man kann bei manchen auch Einzelstunden nehmen und mal einen Spaziergang zusammen machen.

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Hat er Hundekontakte oder Kumpels zum Spielen, bei denen er nicht bellt ?

Ice hier war auch ein ziemlicher Leinenpöbler und konnte überhaupt nicht mit nicht-Windhunden umgehen.

Bei uns haben leinenlose Spaziergänge mit anderen Hunden deutliche Entspannung gebracht.

Ich würde mir andere Hunde suchen; zum Spielen idealerweise welche in passender Grösse.

Bellt er an der Leine andere Hunde an, würde ich ihn ableinen und kommentarlos weggehen. Das setzt aber ruhige Selbstsicherheit deinerseits vorraus.

Chis können durchaus mal größenwahnsinnig sein und er bildet sich ein die anderen durch sein Gekläffe zu vertreiben.

Es ist deine Aufgabe rauszubekommen, ob er aus Angst/Unsicherheit, Verteidigungswillen oder Machogehabe bellt.

 

Chis müssen jedenfalls nicht so sein. Ich kannte 2 echt coole Socken. Einer war der Partner eines Malamutes mit erfahrenem Herrchen und war vermutlich dadurch grossen Hunden gegenüber völlig unbefangen. Die andere war eine selbstbewusste Hündin mit supergechillter Besitzerin.

Mir geht da immer das Herz auf. Zeigt es doch, dass sie bei normaler Behandlung ganz wunderbare Hunde sein können.

Leider werden sie allzu oft nicht als vollwertige Hunde behandelt, sondern als Kindersatz oder Modeaccessoire.

 

Was hast du beim Besuch deiner Familienmitglieder für einen Eindruck ?

Will er Aufmerksamkeit oder eher seine Ruhe und nicht rumgezogen/betatscht/hochgehoben werden ?

Aufmerksamkeit bekommt er erst, wenn er die Klappe hält.

Will er nicht bedrängt werden, verschaff ihm Ruhe: Ein gemütliches Kissen hinter dir. Wenn er da drin liegt ist er für alle Zweibeiner tabu.

Da musst du dann die Familie erziehen 😉 Und lass dich nicht verunsichern, nur weil die älter sind. Du bist im Recht und für deinen Hund verantwortlich.

 

 

 

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Echt tolle Tipps von euch laikas und saicdi vielen Dank 

also er bellt bei großen Hunden und Menschen vor Angst und versteckst sich beim bellen hinter mir und bei kleinen oder seiner Größe bellt er wahrscheinlich aus Unsicherheit und Konkurrenz er kann sehr eifersüchtig sein das haben wir schon bemerkt. Bei Besuch ist er am Anfang sehr aufgedreht und bellt vor Freude danach wechselt es bei ihm weil sich unser Besuch auch freut und ihn schreicheln will und alle durcheinander reden dann bekommt er Angst und bellt vor Angst ich habe ihn dann meist auf dem Arm genommen und ihn gezeigt das alles in ordnung ist dann bellte er nur wenn jemand sich direkt neben mir setzte oder stand oder er ein lautes Geräusch gehört hat. 
Das mit dem Hundetrainer wollte ich auch schon machen komme aus Dortmund leider gibt es hier so gut wie keine und wenn doch dann hat das nicht vom menschlichen gestimmt (weiß ich weil ich schon bei vielen angerufen habe meine Probleme mit meinem chi erklärt hatte und meist eine Antwort bekam wie oh der arme Hund da haben Sie aber viele Fehler gemacht und sowas) da habe ich mich natürlich nicht wohl gefühlt vllt kennt ja jemand eine gute Hundeschule oder Hundetrainer in meiner Nähe 

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vor 11 Stunden schrieb Lisa19:

Das mit dem Hundetrainer wollte ich auch schon machen komme aus Dortmund leider gibt es hier so gut wie keine und wenn doch dann hat das nicht vom menschlichen gestimmt (weiß ich weil ich schon bei vielen angerufen habe meine Probleme mit meinem chi erklärt hatte und meist eine Antwort bekam wie oh der arme Hund da haben Sie aber viele Fehler gemacht und sowas) da habe ich mich natürlich nicht wohl gefühlt vllt kennt ja jemand eine gute Hundeschule oder Hundetrainer in meiner Nähe 

 

Evtl. kann dir @Asisina weiterhelfen?

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Hast Du Dich vorher auch richtig schlau gemacht über diese Rasse ? Chihuahuas haben ja sowieso den Ruf weg Kläffer zu sein, das sie ihre Größe mit der Lautstärke Kompensieren müssen. ;)

>Chihuahuas sind sehr menschenbezogen. Sie gelten als verschmust und sind nur unerzogen echte „Kläffer“. Gut erzogene, ausgelastete Chihuahuas sind folgsam und ruhig. Sie sind in jeder Hinsicht sehr angenehm zu haltende Hunde, die ihren großen Artgenossen in nichts nachstehen. <
https://magazin.mydog365.de/hunderasse/kleine-begleithunde/chihuahua/

>Der Chihuahua hat ein offenes, neugieriges und mutiges Wesen. Trotz seiner kleinen Größen, weiß er sich zu behaupten und zeigt sich mit Artgenossen selbstbewusst.<
>Der Chihuahua ist ein toller Gesellschaftshund. Er ist immer neugierig und erfreut sich daran neue Menschen und Tiere kennen zulernen. Auf Grund seiner Größe kann man ihn gut in einer Wohnung halten, jedoch benötigt er, auch wenn er sehr klein ist, genügend Auslauf. In den vergangenen Jahren ist der Hund oft als Schoßhund bezeichnet, obwohl er ein aktiver Hund ist, der die passende Auslastung benötigt. Trotz seiner geringen Größe sollte der Chihuahua genügend Auslauf bekommen.
Wenn du dir einen Chihuahua kaufen möchtest, solltest du dir darüber im Klaren sein, dass auch diese kleine Rasse eine liebevolle, aber konsequente Erziehung fordert. Auch wenn die Chihuahuas, insbesondere die Welpen, als besonders niedlich empfunden werden, sind sie charakterfest und benötigen einen klaren Rudelführer. In ihrem mutigen Wesen unterscheiden sich Hündinnen und Rüden nicht.<
Quelle: https://www.edogs.de/magazin/hunderassen/chihuahua/

Oder mal hier nachfragen, die selber solche Hunde haben ?
https://www.chiforum.de/viewtopic.php?t=6619

>Chihuahuas sind sehr wachsam und schlagen beim kleinsten Geräusch an. Auch hier kommt wieder die konsequente Erziehung ins Spiel, damit nicht ein kleiner Kläffer heranwächst. Chihuahua Welpen haben einen stark ausgeprägten Will-to-please, das heißt, sie wollen unbedingt gefallen und den Besitzern alles recht machen. Gleichzeitig können sie aber auch stur sein und spielen gerne den Beleidigten.<
Quelle: https://www.welpen-liebe.de/rassen/chihuahua-welpen/
 


Jetzt mal was von meiner Seite:
Wir haben einen erwachsenen Prager Rattler-Chihuahua-Mix übernommen, der unkastriert ist...der glaubt auch immer, er wäre ein Rottweiler oder Dobermann ;)
Im Haus kann das Gekläffe manchmal nerven, weil wirklich jedes Geräusch kommentiert werden muss. Draußen ist es mir fast egal, da wird auch Gekläfft, aber sobald die Leute entweder vorbei sind oder man sich mit den Leuten unterhält, sind diese uninteressant.
Mit "Nein" "Aus" oder sonst was sind wir nie weit gekommen (auch bei den anderen Hunden nicht) LOBEN das hat was gebracht.
"Ja, hast Du fein aufgepasst", etc...dann waren sie meist sehr schnell ruhig und das "Bescheid geben" wurde natürlich belohnt, je schneller man dann "auf`s Bescheid geben" reagiert hatte um so schneller hören sie auch auf (war zumindest bei unseren so) Sie haben 1-2x Gebellt und dann kamen sie an, nach dem Motto" Hast Du gehört ? Ich habe aufgepasst" und dann wollten sie ihre Belohnung :D Also wir konnten damit so leben...

Bei den anderen Hunden, wenn die Leute angebellt hatten, hatte es meist was gebracht wenn wir denen gesagt hatten "Ach gucke mal wer da kommt" oder "Die kennst Du doch" alles mit freudiger Stimme (auch wenn es nicht stimmt was man sagt ;) ) da waren unsere direkt freundlicher und haben erstmal geschaut, haben sich die Leute dann als Meckerköppe/Alöcher entpuppt, dann haben die Hunde das sehr schnell gerochen...und dann konnte es sein das es wieder los ging.
Dann durften sie auch, das haben sich die Leute dann echt verdient ;)

Aber einfach mal versuchen, das mit positiver Bestärkung und nicht mit Verboten wegzubekommen ?

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@Lisa19 schreibe dir mal eine PM, komme auch aus Dormtund, evtl. kann ich dir ja helfen, oder besser gesagt meine Hündin

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