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Hundeforum Der Hund
Steffisurft

Hündin oder Rüde als Ersthund

Empfohlene Beiträge

Woher dieser Schwachfug seit neuestem kommt von Welpen abzuraten?

 

Man sagt doch zu planenden Eltern auch nicht

 

"Kriegt kein eigenes holt euch lieber eins aus dem Waisenhaus. Da müsst ihr keine Windeln mehr wechseln. Kotzen können die ins Klo. Umziehen schaffen sie auch schon alleine."

 

Die Welpen- und später die Jugendzeit ist die mit Abstand beste, schönste und spannendste Zeit mit einem Hund.

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Hund ist kein Kind.

Ich denke, bei einem Kind, welches man bekommt, ist die Veränderung im eigenen Leben grösser, ein Hund soll sich doch eher in ein bestehendes Leben integrieren.

Ein Welpe braucht über MONATE eine durchgeplante Betreuung. Können oder wollen das die Halter nicht leisten, kann es zu diversen Problemen mit dem heranwachsenden Hund kommen - sie können nicht alleine bleiben, schreddern die Einrichtung, sind nicht stubenrein.

Da kann man mit erwachsenen Hunden anders ansetzen, die Pflegestelle bzw. der Vorbesitzer kann ziemlich genau sagen, wo es Probleme mit dem Hund gibt.

Das kann das Leben durchaus leichter machen.

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Die Welpen- und Jugendzeit ist aber auch die anstrengendste.

Dem muss man gewachsen sein und Anfänger sollten sehr schnell lernen können, sonst hat der Hund schneller Unarten als sie sich vorstellen können/wollen.

Natürlich gibt es auch zweibeinige Naturtalente und/oder Hunde bei denen nie Probleme auftauchen. Blöderweise weiss man das i.d.R. nicht im Voraus.

Erwachsene Hunde sind einfach leichter einzuschätzen

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Verstehe ich auch nicht, warum der erste Hund denn erwachsen sein sollte. Ich habe meinen Hund als Baby zu mir geholt, und er war (ist) mein 1. Hund. Hätte ich ihn als Pubertier bekommen, hätte ich mich vor diesem Wildling gefürchtet. So aber ist er bei mir allmählich größer geworden.

 

Als Hundeneuling musste ich erst lernen, wie Spielaufforderungen, überschäumende Freude, pubertierender Übermut aussehen. Das ging leichter, bei der Beobachtung des Babys beim Heranwachsen.

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Luke hätte ich, und jeder andere halbwegs vernünftige sich, im jugendlichen Alter von 1-2 Jahren auch keiner geholt.😅

Selbst Hundetrainer waren mit ihm und seinem Verhalten durch die Bank weg überfordert. Immerhin 3 verschiedene Hundeschulen mit diversen Trainern.

Denen fiel, in unterschiedlicher Abstufung, keine bessere Antwort ein als ihn zu "brechen" auch wenn sie es natürlich nicht so ausgedrückt haben (naja der eine schon).

 

Luke war übrigens auch mein erster Hund. Als Naturtalent würde ich mich aber nicht bezeichnen. Lediglich glaub ich hab ich gute Instinkte.

 

@saicdi Es behauptet ja keiner das diese Zeit nicht anstrengend ist. Aber man wird ja mal ein paar Monate die Zähne zusammenbeißen können. Und nur mal so. Luke war 3 Jahre lang übertrieben anstrengend (und jede Sekunde war die beste meines Lebens) und ist seit fast 10 Jahren schwerer Epileptiker. Rate mal wie anstrengend mir im Vergleich nun die ersten, ach so anstrengenden Monate, vorkommen.

Und sry die Ausrede "Ich bin unfähig ein Hundebaby zu erziehen" kann ich einfach nicht gelten lassen in der heutigen Zeit, bei Leuten die ein potenziell tödliches Tier (Chi-Halter sind damit ausdrücklich nicht gemeint 😉) halten möchten. Dann holt man sich eben einen Hund mit Knopf im Ohr.

Entweder man ist fähig die Verantwortung zu übernehmen oder nicht.

Damit will ich diesen Personen natürlich nicht generell die Befähigung zur Hundehaltung absprechen die sich entsprechende Hunde aus dem Tierschutz holen. Aber wenn man sich anschaut welche Hunde wieder und wieder Rückläufer sind dort zeigt es schon mit welcher Intension sich da die Hunde ausgesucht werden.

 

 

vor 14 Stunden schrieb gatil:

Hund ist kein Kind.

Ich denke, bei einem Kind, welches man bekommt, ist die Veränderung im eigenen Leben grösser, ein Hund soll sich doch eher in ein bestehendes Leben integrieren.

Ein Welpe braucht über MONATE eine durchgeplante Betreuung. Können oder wollen das die Halter nicht leisten, kann es zu diversen Problemen mit dem heranwachsenden Hund kommen - sie können nicht alleine bleiben, schreddern die Einrichtung, sind nicht stubenrein.

Da kann man mit erwachsenen Hunden anders ansetzen, die Pflegestelle bzw. der Vorbesitzer kann ziemlich genau sagen, wo es Probleme mit dem Hund gibt.

Das kann das Leben durchaus leichter machen.

 

Verzeih. Deine Argumentation ist weil ein Kind das Leben stärker verändert ist es weniger belastend?

Ein Kind braucht ebenfalls über MONATE eine durchgeplante Betreuung. Naja gut eigentlich über JAHRE.

Und was ist wenn der Hund krank wird sagen wir Epilepsie und seit 10 JAHREN eine durchgeplante 24h am Tag Betreuung benötigt?

Was machen Halter mit so einem Hund wenn sie es nicht einmal über MONATE in der Welpenzeit hinbekommen haben?

 

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vor 16 Minuten schrieb Crime:

Was machen Halter mit so einem Hund wenn sie es nicht einmal über MONATE in der Welpenzeit hinbekommen haben?

 

Das ist ein gutes Argument, wie ich finde oder zumindest eins, das zum Nachdenken anregen könnte.

 

Meiner Meinung nach hat beides ein Pro und ein Contra. Die Welpenzeit finde ich immer toll. Die folgenden Jugendzeit je nach Hund ... naaajaaa :D Nehme ich einen Welpen auf, habe ich halt keinen Hund mit Vorgeschichte. Also ok, beim Hund von der Straße kann die Vorgeschichte auch nicht gerade prickelnd sein. Aber sie lässt sich schneller überschreiben, als beim erwachsenen Hund. 

Beim erwachsenen Hund dagegen ist ziemlich schnell ersichtlich, wie er so ist. Zudem spart man sich die dolle Pubertier-Zeit. 

 

Was nun als Ersthund besser geeignet ist - hängt vom Mensch und Hund ab. Genauso gibts keine pauschale Antwort auf die Frage, ob Rüde oder Hündin besser geeignet ist. 

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Nicht, dass hier etwas missverständlich rüberkommt:

Ich rate nie grundsätzlich zum einen oder anderen. Das kommt immer auf den Einzelfall an....

Ich stelle nur immer wieder fest, wie auffallend beratungsresistent oft ausgerechnet Anfänger sind, egal ob Welpe oder erwachsener Hund.

Wenn jeder sich im Klaren darüber ist, worauf er sich einlässt und bereit für diese Aufgabe, ist doch alles bestens.

Viel zu oft kommt aber das heulende Elend, dass man sich das alles nicht sooo aufwändig und anstrengend vorgestellt hat.

 

Und wenn ein Hund zurück kommt, war die Vermittlung nicht gut genug, egal ob Zucht oder Tierschutz.

Man sieht den Leuten eben nur bis vor die Stirn.

Von Schicksalsschlägen jetzt mal abgesehen

 

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Ich persönlich finde, dass man selbst mit einem Welpen besser hinzulernt als mit einem erwachsenen Hund.

Mal davon ausgehend, dass man sich als unbeleckter Hundeneuling nicht gleich einen besonders schwierigen erwachsenen Hund zu sich holt.

 

Hundeneulingen (mit Welpe oder erwachsenem Hund) ist anzuraten, sich im Vorfeld eine gute und gewaltfrei arbeitende HuSchu zu suchen.

Und den Kontakt mit Leuten, deren Hunde so ticken, dass das Hundeverständnis untereinander möglichst gut klappt.

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Ich habe mir solche Fragen vor einer ganzen Weile auch gestellt... Und aus heutiger Sicht muss ich sagen, ich möchte eigentlich keinen Welpen. Ich hätte zu viel Angst was falsch zu machen. Ein erwachsener Hund hat eventuell Probleme, daran kann man dann aber arbeiten. 

Welpen finde ich auch super spannend und es ist bestimmt eine tolle Zeit und ein ganz anderes "Zusammensein", aber ich habe echt Respekt. Bzw. zu viel Angst ein Leben zu zerstören, um es mal ganz dramatisch und übertrieben auszudrücken.

Hundeschule sollte natürlich Pflicht sein, aber es gibt genug Leute die sich sagen sie brauchen keine und im Nachhinein feststellen sie hätten es doch gebraucht. Wie wir zum Beispiel. 

Und in Jahren wie diesen ist es ja oft auch schwierig mit Hundeschule. Bei uns dürfen die aktuell nicht offen haben und durften auch im Frühjahr nicht.

 

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Nachtrag: Ob Rüde oder Hündin ist eigentlich egal... Ich sehe bei beidem keine Vor- oder Nachteile. Aber ich selbst fühle mich, warum auch immer, eher zu Rüden hingezogen.

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