Jump to content
Hundeforum Der Hund
Steffisurft

Hündin oder Rüde als Ersthund

Empfohlene Beiträge

vor 2 Stunden schrieb AnjaBla:

Hundeschule sollte natürlich Pflicht sein, aber es gibt genug Leute die sich sagen sie brauchen keine und im Nachhinein feststellen sie hätten es doch gebraucht. Wie wir zum Beispiel. 

Und in Jahren wie diesen ist es ja oft auch schwierig mit Hundeschule. Bei uns dürfen die aktuell nicht offen haben und durften auch im Frühjahr nicht.

 

Warum? Wir kommen prima ohne den Kram klar. Wie haben die Leute nur vor 40 Jahre Hunde halten können, als es kaum Hundeschulen gab? 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 39 Minuten schrieb Zurimor:

 

Warum? Wir kommen prima ohne den Kram klar.

 

Du bist ja auch ein Naturtalent!

 

Zitat

Wie haben die Leute nur vor 40 Jahre Hunde halten können, als es kaum Hundeschulen gab? 

 

 

An der Kette?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 1 Minute schrieb Renegade:

Du bist ja auch ein Naturtalent!

 

Endlich begreift es mal jemand!

 

Ernsthaft, warum sollte Hundeschule Pflicht sein? Und Kettenhaltung war auch schon in den 80ern verpönt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@Zurimor Naja... Peanut ist kein einfacher Hund und manches davon sind wir bestimmt (mit) schuld.

Und dieses vor 40 Jahren... damals lagen Hunde an Ketten und trugen Stachelhalsbänder... da brauchte man weniger Hundeschulen und -trainer als heute denke ich. Und Hunde durften eben mehr Hund sein als heute, bzw. hatten weniger "Alltagstauglichkeit" zu beweisen.

Heute gibt es bestimmt trotzdem Menschen bei denen es einfach klappt. Sie Regel ist das aber wohl kaum.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 38 Minuten schrieb Zurimor:

Wie haben die Leute nur vor 40 Jahre Hunde halten können, als es kaum Hundeschulen gab? 

 

Die Welpen kamen und hatten ihre Nächte im Büro zu verbringen. Vom ersten Tag an - da müssen sie durch.

Wenn man den Hund rief und er kam nicht, bekam er was hinterhergeworfen.

Kam er die ganze Nacht nicht, weil der Rüde einem wunderbaren Duft gefolgt war, bekam er erst mal einen übergebraten wenn er wieder auftauchte.

Kontakt zu anderen Hunden war nicht erlaubt, die Leine beim Spaziergang war 40 cm lang.

Aber auf dem (LKW -) Hof durfte der Hund sich frei bewegen - da machte er dann, was er wollte und ging, wohin er wollte.

Keine Kettenhaltung, so'n Quatsch. 

 

Einer dieser Rüden wurde nur 2 Jahre alt - überfahren.

Und nein, es war dem Besitzer (mein Vater) nicht egal, er hat enorm darunter gelitten.

Aber er wusste es nicht besser.

50 Jahre her. Es gab keine Hundeschule und ich glaube, er hätte auch keine besucht.

 

Ich hab versucht, es besser zu machen, aber meine Anfangszeit (vor 25 Jahren) war noch geprägt von Dominanztheorie.

Ich habe zwar viel Freiheit gelassen, jedoch den Alphawurf kannte ich auch ohne Hundeschule. Ich habe ewig gebraucht, bei den Problemen, die ich mit meinen beiden Hündinnen hatte, den richtigen  Hundetrainer zu finden. Die Chance, jemand falschen zu finden, war erheblich grösser, als jemand zu finden, der hilfreich war ( der 4.!!!). Hätte ich getan, was die anderen meinten, na gute Nacht.

 

Ich bin nicht für Hundeschule. Gelernt habe ich hier. In diesem Forum.

 Von Hundehaltern, die längst nicht mehr da sind.

Und - natürlich am allermeisten - von meinen Hunden selbst. Weil sie so sind, wie sie sind und ich ihnen gerecht werden will. Da halte ich inne, wenn ich merke, es ist nicht richtig.

Auchvdas Aufmerken habe ich hier verfeinern können.

Deshalb bin ich noch hier.

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor einer Stunde schrieb Zurimor:

 

Warum? Wir kommen prima ohne den Kram klar. Wie haben die Leute nur vor 40 Jahre Hunde halten können, als es kaum Hundeschulen gab? 

Du hast wohl Deinen ersten Hund , wenn ich es richtig in Erinnerung habe.

Hast den ganzen Tag Zeit für sie, oder täusche ich mich da?

 Mit Beruf, Familie und so stehen wohl für HH noch ganz andere Probleme zur Bewältigung.

Und jeder Hund ist nun mal in seiner Persönlichkeit, ERfahrungen usw. anders.

 

Und vor 40 Jahren gab es Kettenhaltung, kaum Hunde in der Stadt , keine solche Vielfältigkeit in den unterschiedlichen Rassen......

Keinen Leinenzwang, wenn Hunde sich rauften, war das normal, keine  Hundeplätze.....

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hm, ich wohne hier fussläufig 10min. vom Hundeplatz entfernt. Den gab es auch schon vor 40Jahren.

Mit meinen Gassihunden bin ich jahrelang dort vorbeigelaufen und als vor 34 Jahren endlich der Traum vom eigenen Hund wahr wurde, war klar, dass ich mir mit meiner sehr sensiblen, 1jähr. Colliehündin aus schlechter Haltung selber helfen musste. Sie lag bei jedem ernsten Wort zitternd auf dem Rücken. Bei dem Kasernenhofton, der auf dem Platz herrschte, wäre keinerlei Lernen möglich gewesen.

Ich habe viel gelesen und mich ansonsten an Leute gehalten, deren Umgang mit ihren Hunden, mir gefallen hat und die mehr Ahnung hatten als ich.

Hat prima funktioniert.

Heute mache ich noch immer einen Bogen um den Platz:

Mir wird dort zu undifferenziert mit Leckerlie gearbeitet und zu viel gequietscht...nicht mein Weg.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe auch noch keine Hundeschule besucht. Damals, vor über 40 Jahren, bekam ich meinen ersten Hund, als ich 9 Jahre alt war. Ich bin jetzt 53. Voraussetzung dafür war, von meinen Eltern aus: Ich musste den Hund erziehen und mit ihm täglich spazieren gehen. Ich wusste natürlich nicht, wie man Hunde erzieht und traf als Erstes auf einen Mann, der damals schon in Rente war und sein Leben lang Polizeihunde ausgebildet hatte. Seine Erziehungsmethoden waren mit vielen Schlägen verbunden. 

Im Laufe der Zeit traf ich dann auf viele andere Hundehalter und mein Freundinnenkreis bestand irgendwann nur noch aus Hundehaltern. Zudem hatte ich eine tolle Stief-Oma, die auch Hundehalterin war und mir viel beibrachte. 

 

Also ich denke, als neuer Hundehalter ist es schon wichtig Leute zu haben, die einem ein wenig helfen. Bei uns gabs damals nur einen Hundeplatz, der wohl so war, wie ihn @saicdi erwähnt. Die Hunde dort waren alles andere als freundlich zu Artgenossen, unglaublich gedrillt und die Befehle wurden geschrien. Den Platz gibt es heute noch und so wie ich es in diesem Jahr sah, hat sich da nicht viel verändert. Dort bin ich aber nie Mitglied gewesen, aber der Platz lag auf meinen täglichen Runden.

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mit meinem DSH Yerom aus dem Tierschutz habe ich mal versucht, einen Hundeausbildungsplatz zu besuchen.

Eine befreundete HH mit ihrem Schäfi hat uns mit genommen.

Yerom kannte ja aus seinem früherem Leben diese Ausbildungsplätze.

Er bekam sofort heftigen Durchfall, jedes mal, wenn wir zum Trainer gingen.

Wir wurden verbannt vom Platz, grins.

 

Aber bei Ramse war ich froh, nach einigen Fehlversuchen, einen sehr hilfreichen Trainer gefunden zu haben.

Nur Ramse war wirklich ein Extremfall von DSH .

ich habe wirklich viel gelernt , ohne den Trainer hätte ich es nicht geschafft mit Ramse.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das Argument Zeit.... Wenn das eines ist, sollte man sich gar nicht erst einen Hund anschaffen. Ein Hund schläft und döst den größten Teil des Tages und ist nur rund 6 Stunden am Tag wach. Bleibt also gar nicht viel Zeit um mit einem Hund was zu machen. Und wer keine 3-4 Stunden am Tag Zeit hat, s. o. 

Kein Hund der Welt braucht 24/7 Vollzeitbeschäftigung. 

Bei uns im Ort gab es vor 40 Jahren übrigens viele ganz normale Familienhunde und mit denen, die ich kannte wurde auch vernünftig umgegangen. Wie schon erwähnt, daß war in den 80ern,nicht irgendwann in grauer Vorzeit. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ganz einfach ein Benutzerkonto

Du musst ein Benutzerkonto haben, um Beiträge verfassen zu können

Registrieren

Deine Hunde Community

Benutzerkonto erstellen

Du hast ein Benutzerkonto?

Melde Dich an

Anmelden

×
×
  • Neu erstellen...