Jump to content
Hundeforum Der Hund
Steffisurft

Hündin oder Rüde als Ersthund

Empfohlene Beiträge

@Zurimor schade , dass Du keine Bilder mehr von Deiner wunderschönen Hündin hier einstellst.

In den Jahren mit Dir zusammen fand ich Euch beide immer mehr als sehr gutes Team.

 

Und ich glaube, dass ist auch so ein "Geheimnis" der Erziehung. Je länger HH und Hund miteinander zusammen leben, um so inniger und entspannter wird es.

Meist, ein weiter entfernter Nachbar hat seinen Husky nur noch im Zwinger und auf den Hof. Wobei Zwingerhaltung für mich kein Zusammenleben ist.

 

Ich habe zwei Jahre gebraucht mit Ramse, jetzt läuft sogar mein jüngstes Enkelmädchen mit dem Leinenende in der Hand mit ihm. (ich immer in der Nähe)

 

                             

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor einer Stunde schrieb Zurimor:

nicht irgendwann in grauer Vorzeit. 

 

:o also sooo alt bin ich nun auch wieder nicht :lol:

Ich bin Baujahr 67, bekam 76 meinen ersten Hund. Die erste Zeit kannte ich kaum einen Hundehalter, außer solche wie der Polizeihundausbilder. Danach aber wurde es besser und ich hatte fast täglich tolle Treffen mit Hundehaltern.

 

Klar, ein Hund benötigt keine 24-Stunden-Beschäftigung, aber ein Hund ist am liebsten mit seinen Menschen zusammen. Von daher stimme ich dir zu, dass Zeit vorhanden sein sollte, wenn jemand mit einem Hund leben möchte.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 32 Minuten schrieb agatha:

@Zurimor schade , dass Du keine Bilder mehr von Deiner wunderschönen Hündin hier einstellst.

In den Jahren mit Dir zusammen fand ich Euch beide immer mehr als sehr gutes Team.

 

Und ich glaube, dass ist auch so ein "Geheimnis" der Erziehung. Je länger HH und Hund miteinander zusammen leben, um so inniger und entspannter wird es.

Meist, ein weiter entfernter Nachbar hat seinen Husky nur noch im Zwinger und auf den Hof. Wobei Zwingerhaltung für mich kein Zusammenleben ist.

 

Ich habe zwei Jahre gebraucht mit Ramse, jetzt läuft sogar mein jüngstes Enkelmädchen mit dem Leinenende in der Hand mit ihm. (ich immer in der Nähe)

 

                             

und jetzt widerspreche ich mir selber.

 

Mein Rammstein kam nach dem Leben bei seinem Züchter , sein erstes Lebensjahr, in den Tierschutz, von dort zu einem netten Ehepaar.

Ein Jahr im Hause lebend, keine deutlichen Schranken dem Hund gesetzt, nahm Ramse so deutlich die kleine "Weltherrschaft" an sich, dass selbst der Postbote sich weigerte, den Briefkasten zu berühren.

Ramse landete im Zwinger, sein Futter wurde ihm rein geschoben, Zwinger sauber gemacht, wenn er im abgegrenzten Garten lief.

Das kann es werden, wenn kein erfahrener Hundemensch hilft, wenn es aus dem Ruder läuft.

Ich finde, es wird echt Zeit, das Hundetrainer als staatlich annerkannter Beruf mit einheitlicher Berufsausbildung , in der auch die Biologie, Medizin, geschichtliche Entwicklung, Verhaltensforschung usw. enthalten ist, ausgeschrieben wird.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 3 Stunden schrieb Zurimor:

Bei uns im Ort gab es vor 40 Jahren übrigens viele ganz normale Familienhunde und mit denen, die ich kannte wurde auch vernünftig umgegangen. Wie schon erwähnt, daß war in den 80ern,nicht irgendwann in grauer Vorzeit. 

 

Ja, so kenne ich das schon auch.

Aber Kettenhunde gab es vorher schon, damals und auch noch heute. Und ich sehe da auch noch kein Ende. Wenn dem Gesetz Genüge getan wird, ist es halt eine Laufkette.

 

Ich bin mir übrigens gar nicht mal so sicher, dass "der Hund" es heute leichter hat. Es wird zwar ein Riesenhype um das Thema Hund gemacht, eine profitorientierte Industrie hat sich breitgemacht und verkauft beileibe nicht immer nur Hundetaugliches.

Es gibt unendlich viele Beschäftigungs- und Sportarten für Hund und Herr. Auch nicht immer so ausgeübt, dass man dem Tier damit nur Gutes tut.

Manche HH sind derart auf die Frage fixiert "wie behandle ich meinen Hund artgerecht/richtig, dass das bedauernswerte "Opfer" gar nicht mehr zur Ruhe geschweige denn zu sich selbst findet.

 

Eine nicht geringere Gefahr für das Wohlergehen eines Hundes sehe ich persönlich in der Überschätzung der eigenen Fähigkeiten von Hundehaltern.

Nein, dich meine ich nicht @Zurimor Gute Hundeschulen und kompetente Trainer haben sehr wohl ihre Berechtigung.

Sog. Schwarmwissen in den einschlägigen Foren können diese nur selten ersetzen, wenn auch hie und da ergänzen.

 

Den höchst zweifelhaften Nutzen der diversen (Designer) rassen lasse ich mal aussen vor.

Ob es zum Beispiel Hunden mit Brachyzephalus besser ergeht als den Kettenhunden von anno dazumal darf doch mit jedem Recht bezweifelt werden.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Nicht jede Hundeschule und nicht jeder Hundeverein ist schlecht.

 

Gerade einem Ersthundehalter würde ich empfehlen, eine HuSchu oder einen Hundeverein zu besuchen. Inzwischen wird meist mit Spiel und anderer positiver Verstärkung gelernt. Das was man beim direkten Beobachten lernen kann, ist nicht aus allein Büchern oder Foren zu lernen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 9 Stunden schrieb Fricco:

Gerade einem Ersthundehalter würde ich empfehlen, eine HuSchu oder einen Hundeverein zu besuchen. Inzwischen wird meist mit Spiel und anderer positiver Verstärkung gelernt. Das was man beim direkten Beobachten lernen kann, ist nicht aus allein Büchern oder Foren zu lernen.

 

Doch, das geht. Ich hab Bücher gelesen, so 3-4 gescheite reichen da schon,  keine, die einem direkt sagen wollen was man wie machen soll, sondern ganz allgemeine. Wenn man da ein bißchen was über Ethologie der Hunde weiß und Dominanzunfug direkt über Bord schmeißt, kann man schon recht gut seinen eigenen Umgang mit Hunden entwickeln. Außerdem in Foren geschaut und den Großteil direkt wieder aussortiert und natürlich bekommt man im Alltag auch den Umgang anderer Hundehalter mit. Ich würde längst nicht jedem Ersthundehalter eine Hundeschule oder Hundeverein empfehlen, wer sich informiert über den aktuellen Stand der Forschung und eine halbwegs gute Intuition hat, sollte keine Probleme haben mit seinem Hund auszukommen. Viel wichtiger als Hundetrainer finde ich, was jemand in einem anderen Forum schrieb. ""Befehle" kann er nicht leiden und ignoriert solche Ansinnen konsequent. Aber er ist kooperativ und bemüht, wenn er sich ernst genommen und mit einbezogen fühlt." Letzteres trifft wohl auf jeden Hund zu.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 34 Minuten schrieb Zurimor:

 

Doch, das geht. Ich hab Bücher gelesen, so 3-4 gescheite reichen da schon,  keine, die einem direkt sagen wollen was man wie machen soll, sondern ganz allgemeine. Wenn man da ein bißchen was über Ethologie der Hunde weiß und Dominanzunfug direkt über Bord schmeißt, kann man schon recht gut seinen eigenen Umgang mit Hunden entwickeln. Außerdem in Foren geschaut und den Großteil direkt wieder aussortiert und natürlich bekommt man im Alltag auch den Umgang anderer Hundehalter mit. Ich würde längst nicht jedem Ersthundehalter eine Hundeschule oder Hundeverein empfehlen, wer sich informiert über den aktuellen Stand der Forschung und eine halbwegs gute Intuition hat, sollte keine Probleme haben mit seinem Hund auszukommen. Viel wichtiger als Hundetrainer finde ich, was jemand in einem anderen Forum schrieb. ""Befehle" kann er nicht leiden und ignoriert solche Ansinnen konsequent. Aber er ist kooperativ und bemüht, wenn er sich ernst genommen und mit einbezogen fühlt." Letzteres trifft wohl auf jeden Hund zu.

wer entscheidet wohl, was "gescheite" Bücher sind!?

Ethologie und Dominanzunfug wieder sprechen sich in sich schon, siehe Verhalten von Hunden beim Füttern. 

 https://youtu.be/ukaCUOxN-9k

 

"......sollte keine Probleme haben mit seinem Hund auszukommen......" , da sind mir von Dir und Deiner Hündin doch einige probleme in Erinnerung, z.B. das Vorbeilaufen an einer Bushaltestelle voller wartender Menschen usw.

Aber lange ist es her .

Befehle sind wirklich überbewertet, finden meine Hunde auch, vor allem Ramse, er lässt fremde Menschen lieber "stramm stehen".Da fühlt sich der DSH aus der Schutzhundeausbildung deutlich ernst genommen und mit einbezogen.

(ich mag Schutzhundeausbildung so gar nicht!!!)

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 6 Minuten schrieb agatha:

wer entscheidet wohl, was "gescheite" Bücher sind!?

Solche, die auf dem aktuellen Stand der Forschung sind. 

 

vor 8 Minuten schrieb agatha:

Ethologie und Dominanzunfug wieder sprechen sich in sich schon, siehe Verhalten von Hunden beim Füttern. 

 https://youtu.be/ukaCUOxN-9k

Dominanzunfug ≠ Dominanz. Mittlerweile ist sich die Forschung weitgehend einig, daß Dominanz keine Eigenschaft eines Hundes, sondern einer Situation ist. Da ist kein Widerspruch. 

 

vor 14 Minuten schrieb agatha:

"......sollte keine Probleme haben mit seinem Hund auszukommen......" , da sind mir von Dir und Deiner Hündin doch einige probleme in Erinnerung, z.B. das Vorbeilaufen an einer Bushaltestelle voller wartender Menschen usw.

Aber lange ist es her .

Eben "mit seinem Hund auszukommen". Auch damals sind mein Hund und ich prima miteinander ausgekommen. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ach Mann... @Zurimor... es ist ja ganz wunderbar, dass du meinst, dass du intuitiv mit den "richtigen" Büchern im Hintergrund alles perfekt erledigt bekommst.

Während die anderen Verblendeten, die sich von kompetenten Trainern in natura anleiten lassen, einfach ein Defizit in Intuition haben....:rolleyes:

Merkst du eigentlich nicht, wie anmassend es ist, von der Erfahrung mit nur EINEM Hund alle anderen belehren zu wollen, die vllt. weiterreichende Erfahrungen haben?

Mit Problemstellungen, die du gar nicht kennst (es sei denn aus Büchern)?

Ausserdem riecht es in letzter Zeit wieder verdammt stark nach ...... Selbstbeweihräucherung....

Diese Duftschwaden finde ich wirklich total überflüssig.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Vielleicht ist es auch ein Unterschied, ob man ein eher ängstliches Hundekind behutsam ins Erwachsenenalter führt, oder ob es sich um einen vor Selbstbewusstsein strotzenden wilden Kern handelt, dem man durchaus Schranken setzen muss.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ganz einfach ein Benutzerkonto

Du musst ein Benutzerkonto haben, um Beiträge verfassen zu können

Registrieren

Deine Hunde Community

Benutzerkonto erstellen

Du hast ein Benutzerkonto?

Melde Dich an

Anmelden

×
×
  • Neu erstellen...