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Hundeforum Der Hund
Simba-10-5-2020

Rückruf - Hund soll bleiben

Empfohlene Beiträge

vor 11 Stunden schrieb agatha:

übrigens hat mir ein Schäfer mal erklärt, wozu sein Stab eine kleine Schaufel an dem einen Ende aht.

Wenn er seine Hunde trainiert und sie nicht hören, also so mal wieder rumbummeln, wirft er mit dem Schäufelchen Dreck.

Kleine Kieselsteinchen, nicht treffen, nur die Geräuche helfen .

 

 

Klingt nett, aber ist das tatsächlich so? Oder wird es wie in Spanien gemacht: Einmal (oder mehrmals) den Hund mit einem Stein treffen und danach reicht es auch, so zu tun, als würde man einen Stein aufheben oder es reichen die Geräusch von Kieselsteinen aus.

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vor 41 Minuten schrieb KleinEmma:

 

Klingt nett, aber ist das tatsächlich so? Oder wird es wie in Spanien gemacht: Einmal (oder mehrmals) den Hund mit einem Stein treffen und danach reicht es auch, so zu tun, als würde man einen Stein aufheben oder es reichen die Geräusch von Kieselsteinen aus.

wie es andere machen, kann ich nicht beurteilen.

Ich kann so wieso nicht treffen, aber wenn, dann nehme ich Kieselsteine, die irgendwo hinfallen.

Hunde hören das Geräusch und unterbrechen, was auch immer.

Dann sind sie für mich ansprechbarer , das ist alles.

 

Aber ein gutes Training ersetzt das überhaupt nicht, ganz im Gegenteil.

 

Und einen Hund mit Stein, Teletak oder anderem echt Schmerzen zu zu fügen, da kommt erst mal das Vertrauen  ins Schwanken und die Fehlverknüpfung können Böses anrichten.

Und ich glaube, meine DSH aus dem Tierschutz haben mir gezeigt, was all das für das Tier bedeuten kann.

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Der Schäferstab ist in der Heraldik eine Gemeine Figur. Diese Wappenfigur ist ein etwa mannshoher Stab aus Holz mit einem Funktionsteil, den die Schäfer zum Ergreifen eines Schafes oder zum Treiben durch Sandaufwerfen für verirrte Tiere einsetzen. ... Die Wappenfigur im Wappenschild ist nicht häufig.

 

Nur so aus I-net.

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vor 3 Minuten schrieb agatha:

dann nehme ich Kieselsteine, die irgendwo hinfallen.

Hunde hören das Geräusch und unterbrechen, was auch immer.

 

Genau das meinte ich. Emma würde darauf gar nicht reagieren. Wir haben hier steinigen Boden und es rollen immer mal wieder Steine vom Hang. 

George jedoch springt dann erschrocken weg. Er springt auch immer noch dann weg, wenn ich mich bücke, um mir z.B. meinen zu locker gebundenen Schuh zu binden oder wenn ich einen Stein (oder eine Muschel am Strand) aufhebe. 

Er hat die Erfahrung gemacht - wie viele Hunde Spaniens: Achtung, Stein kommt angeflogen!

Bei unseren vorigen beiden Hunden (ebenfalls spanische, ausgesetzte Hunde) war es genauso - ihr Leben lang.

Emma war wohl zu jung, um diese Erfahrung zu machen. 

 

Aus diesem Grund glaube ich, reagieren Hunde nur dann darauf, wenn sie getroffen wurden - und nicht einfach vom Geräusch.

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@KleinEmma jeder Hund hat so seine Lebenserfahrungen.

Meine zwei jetzigen Hunde z.B. finden Wasserspritzen, auch aus einer Kinderpistole (siehe Badespass Enkelkinder + Freunde) echt super.

Und das Zischen einer Sprayflasche heißt , super allles an die Tür, wir gehen ,nach Haare richten, raus.

 

Und ja, das Geräusch der Erde /Steinchen habe ich zu erst eingesetzt bei meinen Katzen im Nachbargarten.

Nachbar sind super L

iebe, aber die Katzenhaufen in ihren Beete, war einfach ihhhh.

Meine Katzen sprangen immer vor dem Geräusch weg und vergaßen ihr "Geschäft".

 

Nur geht das nicht ewig, nur ein paar mal, dann muss dieses Geräusch mit etwas verknüpft sein.

Z.B. "Hier", viel Freude und Leckerlis.

(wie das Pfeifen, der Piep des Halsbandes.......)

eben Training.

Klappt auch bei Katzen.

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PS.: meine Lucie als ehemalige Straßenhündin rennt nach acht Jahren immer noch vor dem menschl. Fuß weg, Ramse ist sehr Körperbetont, Fuß , Knie, rennt er gerne voller kacho gegen.

Yerom lies sich nicht anfassen, die menschl.Hand war sein Leben lang komisch,   von Fremden, es sei denn sie sind körperlich eingeschränkt, wie Alte , Körperbehinderte usw.

 

Ramse und Lucie mögen keine Türen.......

 

Eben ihre Erfahrungen, die für ihr Hundeleben fest verankert sind im Verhalten.

 

ich glaube, wir könnten da ewig aufzählen.

 

Und ich bin mir sicher , es gibt nur zwei Arten des sicheren Rückrufes.

 

 1.)Durch Angst und Schmerzen, durch Training wird lieber das schnelle Rücklaufen zum HH gewählt, da dort der Schmerz nicht ist.

 

2.)Oder durch viel Vertrauen, Spaß und Freude, da wird gerne schnell Zurückgelaufen, gibt ja Gutes und viel Vertrauen auf das garantiert Gutes .

(Ramse mag seine Streicheleinheiten)

Dieses Training dauert nur viel Länger und ist komplizierter.

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Hatte genau das gleiche „Problem“ gehabt. Ich hab eine Zeitlang einfach Leckerlis bei mir suchen lassen. Zwei Vorteile: Hund bleibt in meiner Nähe nach Rückruf und es lohnt sich für ihn, bei mir zu bleiben. Hund fährt durch das Suchen auch kurz runter und wird aufnahmefähiger, mir Aufmerksamkeit zu schenken. Bin so recht gut durch diese Phase gekommen... 

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Wenn ich vom Hund zwei Sachen verlange, dann muss ich auch zweimal was sagen.

"Hier" sofort fett belohnen und dann eben "bleib", das auch belohnen. Fertig. Schlaue Hunde laufen dann nochmal weg um wieder für das kommen belohnt zu werden. Das werden sie dann auch. Da "Hier" das Wichtigste ist, gibt es im Alltag eher das Komm, das nicht so verlässlich ausgeführt werden muss.

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vor 5 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Wenn ich vom Hund zwei Sachen verlange, dann muss ich auch zweimal was sagen.

"Hier" sofort fett belohnen und dann eben "bleib", das auch belohnen. Fertig. Schlaue Hunde laufen dann nochmal weg um wieder für das kommen belohnt zu werden. Das werden sie dann auch. Da "Hier" das Wichtigste ist, gibt es im Alltag eher das Komm, das nicht so verlässlich ausgeführt werden muss.

ich glaube, nach einem "Hier" ist es besser, den Hund was tun zu lassen.

Ein "Bleib" , da kann Hund nur weiter da stehn und warten.

Und wenn da gerade ein Reh rumhoppelt, dass auch noch sichtbar stehen bleibt.....

 

Aber wenn Hund durch ein "Sitz" , sogar "Platz" auch körperlich beschäftigt wird, vielleicht besser?

Ich lasse meine Leckerlis gerne auf den Boden fallen, so zwischen die Vorderpfoten.

Dann können Hunde im Sitz , noch besser Platz die Leckerlis suchen, sind also beschäftigt mit mir und den Leckerlis, blenden Außenreize aus.

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vor 16 Stunden schrieb Bable:

Hatte genau das gleiche „Problem“ gehabt. Ich hab eine Zeitlang einfach Leckerlis bei mir suchen lassen. Zwei Vorteile: Hund bleibt in meiner Nähe nach Rückruf und es lohnt sich für ihn, bei mir zu bleiben. Hund fährt durch das Suchen auch kurz runter und wird aufnahmefähiger, mir Aufmerksamkeit zu schenken. Bin so recht gut durch diese Phase gekommen... 

 

Das werde ich mal ausprobieren. Er schnüffelt sowieso gerne und spielt gerne Suchspiele.

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