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Hundeforum Der Hund
Lorbienchen

alter Hund wehwehchen

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Vielleicht habt ihr ein paar Tips für mich, besser für meine Hunde Omi. Ich hatte sie aus einer Tierschutzorganisation und angeblich 6 Jahre jung. Tierarzt glaubt sie war bestimmt zwei Jahre älter, also jetzt 14 oder 16. Alles ging gut bis zu diesem Sommer. Bandscheibenvorfall hinten, inkontinent. Dank Medis schnell behoben. Dann kam weil sie im Hinterbereich nicht so gut konnte, nächster Bandscheibenvorfall vorne. Medikamente Medoxyl oder wie es hieß, wirkte gut, bis der Magen streikte. Jetzt Schonkost und das Sodbrennen mit Omprazol und vom Tierarzt Medi gegen Übelkeiten im Griff mussten aber die Schmerzmedikamente absetzen. alles gut bis letzte Woche Donnerstag. Wasser in der Lunge und in den Beinen. Sie schläft viel und fressen seit der Magengeschichte ist auch nicht mehr so doll. Jetzt fortecor (Herzmedi kombi mit Wasserpräparat) zweimal am Tag Fitofylin (für Demenz und Durchblutung im Kopf) sollte diese Woche mit prednicomb anfangen. Tue mir da schwer, weil der Magen macht nicht wirklich mit. gestern eine halbe, war  vielleicht ein Fehler verordnet sind 2 am Tag. Heute nach dem aufstehen, klasse Hund hat Schmerzen und liegt und kommt nicht hoch. Irgendwann klappte es. Also eine Tablette nach der anderen. Während des Essens sollte sie Prednicomb nehmen, wie das gehen soll, wenn Hund so gar nicht essen will. Furchtbar bin grad mit den Nerven runter. Hoffe ich jammere nicht zu viel, bin ja noch froh dass alles so halbwegs geht mehr schlecht als recht. Klar ich habe gefragt beim TA ob wir sie erlösen sollen, er meinte nur, eigentlich nicht, das sind altersgebrechen. Ich will einerseits meine Omi nicht einschläfern und ich merke sie wedelt wenn jemand kommt, freut sich auf leckerlis und nimmt sie dann doch nicht. Muss erst nächste Woche wieder zum Tierarzt. Vermute vielleicht hat sie was mit den Zähnen, denn ihr geliebtes Trockenfutter frisst sie nicht mehr. erst fand sie Nassfutter gut, doch seit gestern wird es verschmäht. Also falls der Thread hier nicht erwünscht ist, lösche ich ihn gerne wieder. Dachte nur vielleicht hat jemand Erfahrung und kennt sich mit sowas aus

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Wieso sollte dein Thread hier nicht erwünscht sein?

Klar, dass du dir Sorgen machst bei all den gesundheitlichen Problemen deiner Hündin...

Sehr viele unter uns kennen diese Situation, wenn ein alter Hund immer mehr abbaut, immer mehr Medikamente braucht.

Letztendlich musst du selbst entscheiden, natürlich in Absprache mit dem TA, wie du den Zustand deiner Hündin beurteilst,

wie du ihr Verhalten im Vergleich zu "normalen" Zeiten siehst.

Leider kann ich dir nicht wirklich weiterhelfen, aber ich wünsche dir das richtige Händchen und deiner Hündin gute Besserung.

Manchmal ist es gar nicht so aussichtslos, wie man eine Situation punktuell wahrnimmt.

Oft bin ich mit meiner alten Schäferhündin heulend zum TA gefahren, war überzeugt, dass das das Ende war - und dann ging es doch wieder besser.

 

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Gegen die Schmerzen kann ich nur Carprotab empfehlen.

Die Schmerzmittel sind auch gegen Entzündungen.

Mein Hund bekommt sie jetzt schon mehr als ein Jahr täglich , hat nie Magenprobleme.

Er bekommt noch Vitamin B12, damit sich die Nervenleitung bei Spondylose weiter nicht abbaut.

Für seinen Magen bekommt er Scheiben von Weißbrot, Banane.

 

Aber mein Hund ist gerade mal 5 Jahre alt.

Zu Deinen kompakten Problemen , es war für mich immer schwer, den Zeitpunkt zu bestimmen, meinen Hund gehen zu lassen.

Aber irgend wann habe ich immer gemerkt, dass mein Hund zu wenig Freude am Leben hatte.

* er fraß nicht mehr gerne

+ hatte wenig Freude am Raus gehen

+lag nur noch reichlich desinteressiert rum

+ jede Bewegung tat weh

usw.

es tut verdammt weh, den Zeitpunkt zu bestimmen.

Ich drücke Euch meine Daumen.

 

 

 

 

 

 

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Vielen Dank renegade, es hilft mir gerade nicht so schwarz zu sehen . Ich hab ja schon immer Hunde  und mir ging es auch oft so, man denkt das war's fährt mit den Tränen in den Augen  zum Tierarzt  und er bekommt es hin. Dann fährt man unerwartet hin und bekommt gesagt es hat keinen Wert mehr.

 

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Agathe da hast du recht, man tut sich schwer den Zeitpunkt  richtig zu wählen, deshalb fragte ich letzte Woche ja beim Doc und er empfand ganz anders als ich. Ich weinte erstmal weil ich dachte, jetzt wolltest  du ihn los werden und es war noch nicht soweit. Werde nach den medis mal fragen danke für deine Antwort 

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@Lorbienchen bitte höre Du auf Dein Gefühl.

Der TA sieht den Hund nur wenge Minuten.

Letztendlich siehst Du, ob Deine Hündin noch gerne lebt oder sich mehr quält.

 

Ich habe mir immer eine Zeit gesetzt, z.B.: bis nach dem Urlaub,da machen wir noch mal alles Schön.

Und dann darf er gehen.

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Hallo - bin neu hier auf dem Forum. Mir geht es ähnlich wie Dir, Lorbienchen: Leben mit einem alten, geliebten Hund, der "irgendwie" nicht mehr mag. Benji ist unser fast 15 Jahre alter Rauhaardackel (kastriert). Wir haben ihn vor 5,5 Jahren adoptiert, gemeinsam mit seinem "Milchbruder", Zwerglanghaardackel Cristo - jetzt knapp 14 -, mit dem Benji immer zusammen gelebt hat ("Herrchen" und "Frauchen", ein altes Ehepaar, waren kurz hintereinander verstorben). Als wir Benji adoptiert haben, war er eine extreme "couch potatoe", sehr dick und unbeweglich. Im Laufe der Jahre hat er aber Einiges abgenommen, wieder (moderat) Spass an Bewegung und Spielen (vor allem Versteck-Spielen) gefunden und wurde Weltmeister im "Helikopter-Schwanzwedeln" 🙂  Seit gut einem halben Jahr baut Benji aber ziemlich ab. Er erbricht immer wieder sein Futter, hinterlässt plötzlich sein Geschäft auf dem Teppich (früher nie passiert - Demenz?), obwohl wir ihn oft in den Garten lassen. Spazierengehen mag er fast gar nicht mehr (Arthrose); Spielen erst recht nicht. Manchmal schnobert er noch im Garten herum, wenn er interessante Spuren findet, wälzt er sich auf dem Teppich herum wie früher und klopft heftig mit dem Schwanz, wenn ich morgens ins Hundezimmer komme. Doch all das wird immer seltener. Meist liegt er auf seinem orthopädischen Hundebett, schläft oder wirkt müde, unglücklich und leckt seine Pfoten (das hat er schon früher gemacht). Er zieht sich auch sehr oft zurück, sucht kaum noch unsere Nähe wie noch vor ein paar Monaten. Cristo rennt um ihn herum, wirkt beunruhigt und möchte ihn "pflegen", aber das passt Benji meist auch nicht mehr.  In den letzten Monaten hatte unser Rauhaardackel dreimal einen Fieberschub. Natürlich waren wir schon x-mal bei der Tierärztin, haben wiederholt die Blut-, Harn- und  Stuhlwerte untersuchen lassen, ebenso Gewebeproben, Wurmtests gemacht, nach Zecken gefahndet, Pankreas gecheckt...- etc. Kein auffälliger Wert. Die Fieberschübe verschwanden jeweils nach einem Tag wieder von selbst (Wadenwickel). Jetzt haben sich in kurzer Zeit an verschiedenen Stellen des Körpers Warzen und dunkle Flecken gebildet - Hauttumor? Welche Behandlung sind (noch) notwendig, welche sinnvoll? Chemo mag ich ihm nicht zumuten, Operationen schon gar nicht. Ich habe immer mehr das Gefühl, dass er nicht mehr mag, kaum noch Lebensfreude hat, sondern nur noch Schmerzen. Wie wirkt das alles auf Euch ? Beginnt langsam die Pallativ-Phase? Welche Schmerzmittel sind nach Eurer Meinung sinnvoll und verträglich ? Und: Sollte ich langsam anfangen, Benji loszulassen, um es ihm leichter zu machen ? Mich zurücknehmen, ihm meine Sorge weniger zeigen? Ich weiss nur eins: Möchte nicht, dass er leidet..... - Traurige Grüsse und Danke für Euer Interesse. robintje   

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Hallo Robintje

ich verstehe sehr gut wie du dich fühlst..

Vor einem Jahr musste ich meinen 14 Jahre alten Husky gehen lassen.

Ein Jahr zuvor hatte er plötzlich gesundheitliche Probleme. Einen Tumor wurde nach einer Ultraschall Untersuchung ausgeschlossen und der Verdacht einer Leukämie stand im Raum.

Ich habe auf weitere Abklärungen verzichtet, da ich meinen Hund nicht weiter belasten wollte. Eine Chemo wäre sowieso nicht in Frage gekommen.

Ein halbes Jahr lang ging es ihm auch relativ gut. Aber dann wuchs ein Tumor unter der Achsel... Auch hier entschied ich abzuwarten und keine Eingriffe mehr zu machen.

Er lebte nochmals 6 Monate ohne zu leiden. Dann ging es schnell ... und ich habe ihn in Würde gehen lassen.

Zur Zeit begleite ich meinen nächsten Senior auf seinem letzten Weg... 

Dies auch der Grund warum ich in diesem Forum bin. Es hilft sich etwas auszutauschen 

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Vielen Dank, Sanrin

 

es ist nicht einfach zu lesen, dass meine Befürchtungen wohl begründet sind.... - aber es tut auch gut, das zu lesen. Und vor allem auch, um sich auszutauschen. Der letzte Weg ist ein schwerer Weg, scheint mir (Benji und Cristo sind meine ersten Hunde).

 

Du scheinst ganz ähnlich zu denken wie ich: NICHT LEIDEN und WÜRDE, das sind wohl die Schlüsselworte... - kann ich fragen, ob Dein Husky eingeschläfert wurde; vermute, ja, wie Du es schreibst. 

 

Liebe Grüsse, robintje

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Ja.. ich wusste es ein paar Tage zuvor.

Ich nahm mir dann intensiv Zeit um mich von Siro zu verabschieden.

Dieser Prozess des Loslassen zu beschreiben ist unmöglich.. jeder muss seinen eigenen Weg finden um dies zu verkraften!

Ich habe mir immer wieder gesagt, dass Siro ein königliches Leben hatte ❤️
Herzlichst .. Sandra aus dem Piemont

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