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Hundeforum Der Hund
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Entstehung des Hundes

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Die Frage Hund oder Wolf ist bei dem Alter immer schon irreführend, wenn wir den Hund als menschlichen Begleiter betrachten. Die Frage wäre richtig, Wolf oder anderer Canide.

 

Dogor ist nach DNA weder Wolf noch Hund. Archäologisch könnte er auch nie ein Hund werden, weil viele von ihnen die Auffassung vertreten, ohne menschlichen Bezug kein Hund. In diesem Fall würden sie sagen, packt den einfach zu Canis variabilis, da ist ja eh schon alles drin, was nicht so genau bestimmt werden kann. Der Name variabilis sagt schon alles. Dogor könnte also ein Hundevorfahre sein, ein Wolf ist er nicht. Inwieweit Canis variabilis auch zu den direkten Vorfahren der modernen Wölfe gehört, wird debattiert.

Die wesentlich jüngeren Funde von Zhokhov und Aachim beide auch Nordost-Sibirien, wurden nach DNA Analysen auch als Canis sp. (unbekannte Canidenart) bezeichnet.

Ancient DNA Analysis of the Oldest Canid Species from the Siberian Arctic and Genetic Contribution to the Domestic Dog

 

Erst durch die Entdeckung einer bisher unbekannte Bevölkerung "Ancient North Siberians" (ANS), wäre überhaupt theoretisch ein Kontakt zwischen Dogor und Menschen möglich gewesen. Diese ANS sind eng mit Europäern verwandt und wurden durch die "Ancient Paleosiberians" (AP) vor ca. 15.000 Jahren ersetzt. Diese AP sind auch die Vorfahren der Ureinwohner Amerikas.

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ein Hund ist nun mal definitiv ein Wesen, dass sich durch das Zusammenleben mit dem Menschen entwicklet hat.

Seine Ernährung hat sich angepasst, siehe Getreideverträglichkeit, sein Verhalten hat sich absolut verändert, siehe Vergleich Wölfe/Hund.

Ist ja nicht sooo unbekannt, bei all unseren Haustieren haben wir diese Entwicklung.

Siehe Schwein, Rind, Ziege, Katze.....

Das die Veränderungen , auch in der DNA fest zu stellen, sehr, sehr viel Zeit brauchten, kann wohl jeder auch in den neuen Zuchten  Wolf/ Hund feststellen,  meiner Meinung vollständig unsinnig .(tschechische Wolfshunde und Co.)

Aber auch diese Zuchten  werden wir Meschen gründlich versauen.

Siehe Laika in Not usw.

 

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Im Wesentlichen ist das eine Definitionsfrage. Man kann Wolf, Schakal, Kojote und Fuchs unter dem Begriff "Wildhund" fassen. Oder im engeren Sinne diesen Begriff nur für afrikanischen und asiatischen Wildhund verwenden. Insgesamt ist die Systematik da ein ziemliches Durcheinander. Hund vom menschlichen Bezug abhängig zu machen, finde ich zu kurz gegriffen, den hat nur Canis lupus familiaris. Allen anderen Canini wie Canis aureus, Canis lupus,  Canis latrans, Canis dirus usw. fehlt dieser.

Unterscheiden sollte man auf jeden Fall zwischen Canidae (Hunde) und Canini (echte Hunde). Ich denke, da dürfte sich in den nächsten Jahren noch einiges tun wie etwa Klärung der Zugehörigkeit des Rotwolfs.

 

 

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Der Rotwolf ist mehr Kojote als Wolf.

Menschen haben versucht Lebewesen in Schubladen zu sortieren.

Linné war nicht der erste Wissenschaftler, sondern der erfolgreichste mit seinem System. Buffon schuf sein System vorher und war überzeugt davon, dass das Leben aber zu vielfältig ist, um überhaupt in eine starres System zu passen. Er wusste noch nichts von Genetik, aber ihm war schon 1750 klar, Leben lässt sich nicht einfach sortieren.  

 

"Was wollen wir also Art nennen? Ich weiß es nicht. Unzählige Wissenschaftler beschäftigen sich mit dieser Frage seit sehr langer Zeit. Arten besitzen schwammige Grenzen, einzelne Populationen einer Art können mit anderen Arten verbunden sein. Chaotisch ziehen multidimensionale Abstammungslinien durch Zeit und Raum."

 

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wäre es auch mal  gut zu diskutieren, wo wohl all diese .durch Menschen geformten Wesen nun ihren artegerechten Platz finden?

 

Von Züchtern verbogen , für die normale Welt der Menschen nicht ausgelegt.

Aber klar, lieber weiter weiter "wissenschaftlich" dahin schweifen.

 

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@Kuhls-Oppermann 

vor 14 Stunden schrieb Kuhls-Oppermann:

Der Rotwolf ist mehr Kojote als Wolf.

Menschen haben versucht Lebewesen in Schubladen zu sortieren.

Linné war nicht der erste Wissenschaftler, sondern der erfolgreichste mit seinem System. Buffon schuf sein System vorher und war überzeugt davon, dass das Leben aber zu vielfältig ist, um überhaupt in eine starres System zu passen. Er wusste noch nichts von Genetik, aber ihm war schon 1750 klar, Leben lässt sich nicht einfach sortieren.  

 

"Was wollen wir also Art nennen? Ich weiß es nicht. Unzählige Wissenschaftler beschäftigen sich mit dieser Frage seit sehr langer Zeit. Arten besitzen schwammige Grenzen, einzelne Populationen einer Art können mit anderen Arten verbunden sein. Chaotisch ziehen multidimensionale Abstammungslinien durch Zeit und Raum."

 

und nun?

 

Sollten wir uns nicht lieber fragen, was züchten wir da eigentlich???

Passt es in die Welt, in die wir es verkaufen??

Past es überhaupt in unsere Welt??

 

 

 

 

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Am 26.12.2020 um 21:38 schrieb agatha:

Sollten wir uns nicht lieber fragen, was züchten wir da eigentlich???

Passt es in die Welt, in die wir es verkaufen??

Past es überhaupt in unsere Welt??

 

Jeder Hund sollte eine passende kleine Welt und den passenden Besitzer finden, dann werden beide glücklich. Es gibt eine so große Vielfalt von Hunden und so viele Menschen in völlig verschiedenen Lebensräumen, sowie Ansprüchen an ihren Hund, dass jeder Hund seinen Partner finden sollte. Die Schwierigkeit besteht darin, dass sie sich beide finden müssen. 

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Am 28.12.2020 um 06:20 schrieb Kuhls-Oppermann:

 

Jeder Hund sollte eine passende kleine Welt und den passenden Besitzer finden, dann werden beide glücklich. Es gibt eine so große Vielfalt von Hunden und so viele Menschen in völlig verschiedenen Lebensräumen, sowie Ansprüchen an ihren Hund, dass jeder Hund seinen Partner finden sollte. Die Schwierigkeit besteht darin, dass sie sich beide finden müssen. 

wie kommt man als seriöser  Züchter mit dieser Aussage zurecht???

Ich habe eben diese Hunde, die nicht "seinen Partner" in ihrer ach so kleine Welt gefunden haben.

 

Wie entstand der Hund, das ist das Thema des Threads.

Da gibt es viele Antworten.

 

Aber keine beantwortet die Frage, war die Entwicklung gut, sind wir uns unserer Verantwortung , die aus der Frage des Threads entsteht gerecht geworden???

 

Oder sind wir immer noch bereit, weiter diese "wo stammen unsere Hunde ab", weiter krank und ungenutzt zu züchten?

Auch diese neuen "Rassen", tschechischer Wolfshund, Laikas, ob nun russisch - europäisch oder westsibirisch oder ostsibirisch oder jakutisch oder tschuktschen Laika.

 

Schon diese neue Züchtung des Fuchses zeigt doch wieder , was der Mensch aus dem wo es her kommt, das zu machen.

 

Klar, eine Platz in der ach so kleine eigenen Welt.

Wäre super, wenn Züchter nicht zur Annerkennung beim FCI streben, und dann zur Annerkennung wo auch immer (VDH?) zu Ausstellungen, internationaler Anerkennung .

(Geld, Geld, Gel...)

 

Nur Züchten für die "kleine Welt", ja, wie passen da wohl bei uns, in unseren Städten die Wolfshunde und so rein?

 

Ich bewundere schon diese Rennhunde, Schlittenhunde, Wachhunde, Hütehunde für ihre unendliche quälende Anpassung.

 

Wei entstand unserer Hund, vielleicht sollten wir uns mehr fragen, wieso entstand unserer Hund.

 

 

 

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