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Hundeforum Der Hund
spitz2106

Mammatumore bei 12 Jahre alter Hündin

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Meine fitte, fröhliche 12 Jahre alte Hündin, ein Kleinspitz, hat bereits seit 6 Jahren kleine Knubbel am Gesäuge. Über die Jahre sind einige dazugekommen, jedoch sind nie Probleme aufgetreten und gewachsen sind sie auch relativ langsam. Natürlich waren wir immer im Austausch mit unserem Tierarzt, welcher uns von einer Op eher abgeraten hatte, da er meinte, dass eh wieder neue Knubbel auftauchen würden und er sie lieber nicht so einem riskanten Eingriff aussetzen würde. Da sie die Tumore ja schon seit so vielen Jahren habe, sei die Wahrscheinlichkeit eher gering, dass diese bösartig seien oder plötzlich metastasieren. Ebenso meinte unser Tierarzt, dass die Tumore am Gesäuge eigentlich alle der gleichen Art entsprechen sollten. Nun hat sich ein Knubbel sehr rasant vergrößert und ist leicht gerötet. Hat irgendjemand ähnliche Erfahrungen mit Mammatumoren?

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Alles, was entzündlich wirkt, sollte schnellstmöglich entfernt werden.

 

Dein Tierarzt sollte vielleicht mal Weiterbildungen besuchen 🧐

Seine Thesen sind massiv veraltet.

 

Ich hab eine Hündin hier, die hatte 4 gutartige Knubbel und einen bösartigen.

Merkwürdige Annahme, dass alle Knubbel der gleichen Art entsprechen 🤔

 

Alles Gute für euch 🍀

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Als wir den zweiten Mammatumor bei einer älteren Hündin einige Jahre später entfernen ließen, war der Arzt überrascht, dass die Hündin immer noch lebt. Es wurde dann auf dieser Seite die gesamte Gesäugeleiste entfernt. Sie lebte noch viele weitere Jahre. Ein Lunge röntgen hatten wir beim ersten Mal schon abgelehnt. Das Ergebnis hätte eh keinen Einfluß auf unsere Entscheidung gehabt. Man macht alles was möglich ist, um ein Leben zu erhalten, denn jedes ist einmalig. 

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bei meiner Mary ,DSH, haben wir auch so im Alter von 12 Jahren Verdickungen an der einen Seite der Milchleiste entdeckt.

TA entfernte diese Seite der Milchleiste.

Er vergass die Ultra-und Röntgenvoruntersuchung der Milz,Leber usw , eventuelle Streuung, wenn bösartig.

Das Labor ergab danach Bösartig.

Die Hündin hatte sich gerade erholt, dazu brauchte sie schon ein paar Wochen.

 

Dann kamen auf der anderen Seite der Milchleise auch Knubel.

Wieder OP, wieder kein Röntgen, Ulraschall. (wir waren damals sooooo dooof, schäm)

 

 Die OP verlief gut, Hund erholte sich wieder, noch mehr Wochen brauchte sie dazu.

 

Dann fing die Milz an zu bluten,  der Krebs hatte gestreut .

Statt sie ruhig einschlafen zu lassen, wieder OP. (wir haben sie sehr geliebt, vor allem unsere Tochter!!)

 

Mary starb alleine , trotz unserem Protest, in der Klinik.

Ich habe den TA verklagt, da er uns versprochen hatte, die Hündinn nach der OP. zu uns zu geben. (bei all unseren Hunden  waren wir in der Enschlafen- und in der Aufwachphase immer dabei! Sonst lassen wir keinerlei Narkose zu.)

 

Und das alles im Alter zwischen 12 und 13 Jahren, arme Maus, arme Tochter, nie wieder.

 

Warum ich das hier schreibe, bitte sucht euch eine Tierklinik oder ein Tierarztteam, was  über eine gute Laborausstattung verfügt.

Lasst gleich beim ersten mal vorher alles untersuchen, auch wenn es teuer wird.

Und lasst beide  Milchleisten entfernen, nicht so Stückweise.

 

So würde ich es heute machen, nach meinen Erfahrungen.

 

Alles Liebe für Euch.

 

 

 

 

 

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Vielen Dank für eure Nachrichten! 

Die Rötung am Gesäuge meines Hundes ist zurückgegangen und abgeschwollen, was ja schon mal gut ist. Ein langsames Wachstum der Knubbel ist trotzdem zu erkennen und die Knubbel am unteren Gesäuge lassen sich teilweise gar nicht mehr richtig differenzieren. Unserer Maus würden mehrere schwere operative Eingriffe bevorstehen. Weshalb ich eher offen wäre, möglicherweise etwas Medikamentöses anzustreben, um ihr diese Schmerzen zu ersparen. Hat womöglich jemand Erfahrungen gemacht mit Mistel, Tarantula cubensis, Aprikosenkerne oder sonstiges? 

Nach reichlicher Überlegung ist mir ein wichtiger Gedanke gekommen. Man sollte sich immer die Frage vor Augen halten, ob man das alles zum Wohle des Hundes macht, oder als Besitzer seinen Schatz so lange wie möglich am Leben halten möchte. Die Entscheidung für den "richtigen" Weg ist so unfassbar schwer. 

bella gesäuge.jpg

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Groß finde ich die Knubbel nicht.

Ich würde sie in dem Alter lassen.

Solange sie keine Schmerzen hat, wäre eine OP eine erheblich größere Belastung für den Hund.

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Der größte Knubbel hat vielleicht einen Durchmesser von 2cm. Die, die auf dem Bild erkennbar sind, sind sozusagen mehrere verwachsene Knubbel, die sich schon seit 6-7 Jahren entwickelt haben, deshalb schwer zu beschreiben. Schmerzen scheint sie bisher eigentlich keine zu haben. Man kann die Knubbel problemlos abtasten. Ihr Appetit ist wunderbar und sie trinkt auch gut. In den letzten Tagen ist sie nur etwas ruhiger und schläfriger als sonst und lässt ihr Schwänzchen häufig hängen. 

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Für mich unverständlich, wieso man den Hund jahrelang so vor sich hinknubbeln lässt, ohne mal eine zweite Meinung einzuholen.

 

Und wenn der Hund dann 12 ist, kann man ja gaaanz ruhigen Gewissens sagen: nee... Also... In DEM Alter tu ich ihr das nicht mehr an.

 

🤢

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Also 12 Jahre sind je nach Hund kein Alter.  Da kann man auch nochmal so eine OP angehen, am besten sucht ihr euch nochmal einen besseren Tierarzt. Ist mir völlig unverständlich wie der bei einer 6 jährigen Hündin damals von einer OP abraten konnte. 

 

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Es stimmt allerdings, dass ich bei meinen Hündinnen Knoten an der Milchleiste immer sofort habe wegmachen lassen. Im Zweifelsfalle hatten sie dann keine Milchleisten mehr. Kissy jetzt hat sehr kleine Knubbel (2 unter 4mm) ganz hinten, sie sind nicht  oder kaum gewachsen und da habe ich bereits letztes Jahr beschlossen, sie drin zu lassen, da sie auch eine andere größere OP hatte. Ich dachte damals, das wird zuviel. Aber sie wird im Mai auch 15 Jahre alt.

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