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Hundeforum Der Hund
Chrissy1979

Wir finden keine Diagnose :( Kann jemand helfen ?

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Hallöchen,

 

es geht um meine 1 Jährige Hündin Heidi. 
 

sie ist erst seit 6 Monaten bei uns und hat schon ne wahre Krankenhaus Odyssee hinter sich. Und jede Vermutung einer Krankheit wird zerschlagen. Als letztes wurde Addison und Lebershunt per diversen Tests ausgeschlossen. 
 

wir warten noch auf die Ergebnisse von der Leber Biopsie. Die kommen in ein paar Tagen. Aber ich denke auch nicht was dort noch rauskommen soll, schließlich wurde sie auch mehrfach geröntgt etc pp. 
 

zu den Symptomen

ihren ersten „Anfall“ hatte sie kurz nachdem sie bei uns angekommen ist und dann jede 2 monate wieder. 

In einem Moment ist sie gut drauf und im anderen fährt ihr Körper total runter. Von einer Sekunde auf die andere. Der Blutdruck sinkt, der Blutzucker sinkt, der Puls wird langsam. Sie bricht und kotet. Dann ist sie im totalen Schockzustand. Ein Tag in der Klinik mit Infusionen, Glukose etc und dann ist sie wieder wie immer. Das sind wirklich schwere Situationen, weil sie dann in absoluter Lebensgefahr ist und man schnell handeln muss. Das kommt wie gesagt etwa alle 2 Monate vor. 

Von einem Anfall zum nächsten merkt man ihr überhaupt nichts an. 

 

Ihr Blutzucker ist das größte Problem, der ist ständig zwar normal aber im niedrigen Bereich und in einem Anfall liegt der meisten bei 20. Und normal wert wäre um die 80. deswegen muss ich ihr gerade alle drei Stunden Futter hinstellen um den Blutzucker bei Laune zu halten. 
 

so warten wir immer wieder auf den nächsten Anfall und wir können ihr einfach nicht langfristig helfen. 
Zwischen den Anfällen ist sie das pure Leben und hat soviel Power und liebt alles und jeden. 
 

ich versteh das einfach nicht. 
kann jemand helfen ? 
 

danke 

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vor 46 Minuten schrieb Chrissy1979:

 

ihren ersten „Anfall“ hatte sie kurz nachdem sie bei uns angekommen ist und dann jede 2 monate wieder. 

 

In einem Moment ist sie gut drauf und im anderen fährt ihr Körper total runter. Von einer Sekunde auf die andere. Der Blutdruck sinkt, der Blutzucker sinkt, der Puls wird langsam. Sie bricht und kotet. Dann ist sie im totalen Schockzustand. Ein Tag in der Klinik mit Infusionen, Glukose etc und dann ist sie wieder wie immer. Das sind wirklich schwere Situationen, weil sie dann in absoluter Lebensgefahr ist und man schnell handeln muss. Das kommt wie gesagt etwa alle 2 Monate vor. 

Von einem Anfall zum nächsten merkt man ihr überhaupt nichts an. 

 

Ihr Blutzucker ist das größte Problem, der ist ständig zwar normal aber im niedrigen Bereich und in einem Anfall liegt der meisten bei 20. Und normal wert wäre um die 80. deswegen muss ich ihr gerade alle drei Stunden Futter hinstellen um den Blutzucker bei Laune zu halten. 
 

so warten wir immer wieder auf den nächsten Anfall und wir können ihr einfach nicht langfristig helfen. 
Zwischen den Anfällen ist sie das pure Leben und hat soviel Power und liebt alles und jeden. 
 

ich versteh das einfach nicht. 
kann jemand helfen ? 
 

danke 

Schonmal geschrieben, aber wurde Autoimmunhepatitis (gibt es auch beim Hund meines Wissens) ausgeschlossen? Ganz viele gute Wünsche für die Untersuchung-wir drücken fest Daumen für etwas gut und schnell heilbares.

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War ihre Läufigkeit denn normal? Hat man das Hormonsystem näher angeschaut? Es gibt ja auch Menschen, die Probleme mit Unterzuckerung haben und regelmäßig Kohlenhydrate essen müssen, damit sie nicht unterzuckern.

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hallo @gebemeinensenfdazu

Autoimmunhepatitis wurde bisher noch nicht angesprochen. Aber das müsste ja dann bei der Biopsie Ergebnisse rauskommen, oder ? 
mal nachfragen. Danke. Ich bin für jeden Tipp dankbar.  Rede morgen mit der Ärztin. Heidi ist ja gerade wieder im Krankenhaus. 

@Laikas Hallo, 

 

sie kam zu uns da war sie schon kastriert. 
Schilddrüse, Diabetes, Cushing, Addison alles negativ Befund. 
Du meinst es könnte ein Problem an sich sein und nicht ein Symptom von ner anderen Krankheit ? 
 

Ich denke immer, sie ist extrem aktiv, man könnte schon sagen Hyperaktiv. Und vor einem Anfall ist sie meistens noch schlimmer. Also extremst anstrengend. 
Vielleicht kommt es daher, aber da werden wir ja nie eine Diagnose oder eine richtige Behandlung finden. :( 

vielleicht verliert sich das, wenn sie älter und ruhiger wird. 
 

aber damit kann sich meine Ärztin nicht anfreunden weil es nicht zum Blutbild passt. In Zeiten von den Anfälle sind die leberwerte immer hoch. Zwischen den Anfällen normal. Diesmal war auch das erste mal die gallensäure erhöht, daher wurde auf Lebershunt getestet aber auch negativ
 

Danke für eure Ideen ! 

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vor 8 Stunden schrieb Chrissy1979:

In einem Moment ist sie gut drauf und im anderen fährt ihr Körper total runter. Von einer Sekunde auf die andere. Der Blutdruck sinkt, der Blutzucker sinkt, der Puls wird langsam.

Ist der Kopf mal im CT gewesen?

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Für wahrscheinlicher halte ich, dass das Symptom und nicht Ursache ist, wenn sie hochdreht.

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@Gerhard CT wurde gestern auch vom Kopf gemacht. Nichts auffälliges. 
 

@gebemeinensenfdazu

ja das ist natürlich möglich. 
 

wenn nichts gefunden wird, hat sie vielleicht einfach niedrigen Blutzucker und hat nichts mit den Organen zu tun. 
das Problem ist nur, das man ja nicht prophylaktisch was geben kann, wie Honig oder so. 
meistens merkt man den Unterzucker erst wenn es zu spät ist und dann muss sie wieder ins Krankenhaus. :( 
 

 

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Hast du mal ein Foto und könntest die Rasse(n) benennen?

Ein Video von so einem Anfall währe sicher auch ein Mehrwert.

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@Estray Sie ist wohl eine Mischung aus Jack Russell und Dackel. Genau wissen wir das aber nicht. 
 

es ist ja kein Anfall in dem Sinn. Also nicht epileptisches oder so. Da passiert nicht viel. Sie bewegt sich kaum noch, zittert manchmal, Puls ist extrem niedrig, sie bricht 1-2 mal und setzt mehrere Haufen ab. Aber sonst bewegt sie sich dann nicht. Wie ein Kreislaufzusammenbruch eben bzw. Schockzustand. Es sind die gleichen Symptome einer Vergiftung wie zb Schneckenkorn. Darauf wurde ja beim allerersten Mal getippt. 

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Also wenn sie kurz vor dem Anfall sehr aufgedreht ist, würde das zumindest zu Unterzucker passen. Hier steht, dass sehr schwerer Unterzucker, die Endphase quasi, "Stimmungsschwankungen und Verhaltensauffälligkeiten von Albernheit bis hin zu Aggressivität" verursacht, kombiniert mit Krämpfen, usw.

https://www.accu-chek.de/diabetes-wissen/diagnose-diabetes/hypoglykaemie-unterzuckerungen-erkennen-und-vermeiden

 

Das Problem mit Unterzuckerungen kann man ja als Mensch auch ohne Diabetes oder schwere Krankheiten haben. Da kann einem auch keiner sagen, woran das liegt, weil ein gesunder Körper das normalerweise immer sofort ausgleicht. [Wer weiß, womöglich liegt da wirklich ein Leberproblem zugrunde, wo ja Zucker gespeichert und bei Bedarf ausgegeben wird.] Da jedenfalls hilft es, Zuckerspitzen zu vermeiden (also auf keinen Fall lange nichts essen, dann Zuckerbombe rein) und so wie ihr jetzt, regelmäßig etwas zu essen, das länger wirksame Kohlenhydrate wie Kartoffeln, Brot oder Reis enthält. Das Problem ist da auch, dass man die Vorstufen des Unterzuckers gar nicht merkt und urplötzlich so einen "Anfall" bekommt, also man wird grau im Gesicht, zittert, bekommt Magen- und Darmkrämpfe, Sehstörungen und extreme Schwäche. Das bedeutet: Essen nach Plan und Aktivitätslevel auch ohne Hunger. Meiner Meinung nach wird der Hunger und die Essensverwertung (ich sage dazu "Verbrennung") auch von den Geschlechtshormonen gesteuert und euer Hund ist da mitten drin in der Pubertät kurz nach der ersten Läufigkeit. Vielleicht spielt sich das ein, wenn sie so mit 2-3 Jahren erwachsen ist?

 

Vielleicht könnt ihr auch unterwegs einen Snack füttern, wenn sie sich da als Jungspund heftig auspowert oder ihr füttert vor der Aktivität schon ein bisschen (ich hatte da immer Angst beim Hund vor Magendrehungen und habe eine "Großmahlzeit" nach dem Spaziergang gefüttert)?

 

Ich drücke jedenfalls die Daumen, dass es besser wird!

 

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