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Hundeforum Der Hund
Chrissy1979

Wir finden keine Diagnose :( Kann jemand helfen ?

Empfohlene Beiträge

vor 11 Stunden schrieb Chrissy1979:

sie kam zu uns da war sie schon kastriert.

 

Sorry, das habe ich überlesen.

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Wir haben ja mit unserer Hündin das gegenteilige Problem, sie leidet an Diabetes. Aber auch da müssen wir ja (neben den Insulinspritzen) bei der Ernährung drauf achten, dass der Blutzucker immer möglichst gleichbleibend ist.

In eurem Fall würde  ich tatsächlich mal versuchen, möglichst kohlehydratreich zu füttern, aber nur Kohlehydrate, die langsam verstoffwechselt werden. Haferflocken wären sehr gut, aber auch Kartoffeln. Würde mir mal Ernährungsratschläge für Diabetiker ansehen, welche Kohlehydrate die dürfen und davon reichlich füttern, möglichst mehrere kleinere Mahlzeiten am Tag.

So dürfte sie hoffentlich nicht mehr in den Unterzucker rutschen. Und nach dem Toben immer einen Snack

Aber vielleicht bekommt ihr ja doch noch eine Diagnose durch die Biopsie. Daumen bleiben gedrückt, alles Liebe!

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Ysabella schreibt sehr interessant dazu. 👍

 

Euer Fall erinnert mich an eine knapp 3 kg-"schwere" Hündin in der Verwandtschaft. Die hatte das auch schon einige Male (speziell nach dem Toben auf der Hundewiese) und der TA meinte seinerzeit, dass kleine und leichte Hunde mal rasch unterzuckern könnten. Ansonsten wurde bei ihr nichts Schlimmes gefunden.

 

Seitdem bekommt sie 4 x täglich kleine Portionen und scheint mittlerweile stabil zu sein. Die Kleine ist sogar schon 2 x kurz umgekippt, sodass die Besitzerin große Angst hatte vor einem epileptischen Anfall usw. Die Hündin ist übrigens auch jung, erst 2 Jahre alt.

 

Wie klein ist euer Mädel bzw. wie viel wiegt sie? 

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@Ysabella

 

Danke sehr. Das ist wirklich hilfreich. Werde gleich mal Beiträge dazu suchen. Wir füttern ja schon seit geraumer Zeit mehrmals am Tag. Sie bekommt jede 3 h Futter. Vor ihrem letzten Anfall waren es alle 4-5 h Futter. 
 

@Petra-Kid

das ist ja interessant. Hatte bisher noch von keinem ähnlichen Fall gehört, also ohne Diagnose meine ich. Mal sehen ob wir das so in den Griff bekommen, mehrere Mahlzeiten und viele Kohlehydrate. 
 

heidi ist seit 12.12.2020 ein Jahr alt und ist etwa 40 cm lang und hoch. Sie wiegt 7,8 kg im Moment. 
 

Heidi ist immer noch im Krankenhaus und hatte heute Nacht wohl wieder eine unterzuckerung. Sie geben ihr jetzt wieder glukose und wenn sie es selbst halten kann, darf sie nach Hause. 
läuft eigentlich jedes Mal so ab. Von Anfall Anfang via Anfall Ende ist immer haargenau gleich. 
aber die Ärzte dort testen nochmal ob ihr Körper zu viel Insulin produziert, also auf ein Insulinom. Obwohl sie das bereits gemacht haben. Die Ärzte haben aber keine weitere Idee. 
„Wir sind da absolut ratlos“ 

Die Klinik bespricht das sogar jeden Morgen aufs Neue, was es sein könnte. Aber alles bisher war negativ. 
pffff 

die arme Maus. 

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Ich will dir keine zusätzliche Angst machen, aber deine Beschreibung ist typisch für Durchblutungsstörungen im Gehirn. Bei solchen Fällen in unserer Praxis waren das fast immer Tumore.

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Eine meiner Töchter hat eine seltene Stoffwechselerkrankung: nennt sich Hyperinsulinismus

https://healthcare-in-europe.com/de/news/hyperinsulinismus-forscher-finden-ursache-in-den-genen.html

Keine Ahnung, ob derartiges in der Tierwelt vorkommt...

Jedenfalls war das vor 21 Jahren noch reichlich unerforscht und nur über die Ernährung zu steuern. In der Klinik haben sie ihr aus Verzweiflung alles per Sonde und/oder Tropf eingeflößt, was irgendwie zuckerhaltig war. Glukose war ohne Auswirkung. Maltodextrin hat dann angeschlagen; ist mittlerweile wohl auch bekannt, dass es oft hilft.

Eigentlich war damals die Prognose, dass es sich bis zum Schulkindalter verwächst. Dem war nicht so.

Die Hoffnung war dann, dass, wenn sie mal durch Pubertät und Wachstum durch ist und sich der Hormonhaushalt beruhigt auch die Zuckerwerte besser werden.

Das scheint sich auch erfüllt zu haben.

Allerdings muss sie aufpassen: Letztes Jahr hatte sie massiven Prüfungsstress und prompt lief es wieder aus dem Ruder, ganz egal was sie gegessen hatte.

Glücklicherweise hat sie sich normal entwickelt, aber es gibt wirklich schwere Fälle...

Ach ja, in die Klinik eingewiesen wurde sie mit knapp 2 Jahren mit Verdacht auf Hirntumor oder Gehirnentzündung.

Mehr zufällig hat man bei der Aufnahmeuntersuchung einen Zuckerwert von 21 festgestellt.

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@Gerhard

wie gesagt, CT wurde gemacht und nichts tumoröses entdeckt. 
 

@saicdi

danke für deinen Beitrag. Was es nicht alles gibt. Muss ja auch extrem beängstigend sein aber ums o besser das die Diagnose rausgekommen ist. Und wie wird das in akuten Phasen behandelt ? Muss sie dann stationär ? 
heidi bekommt in solchen Phasen immer Glukose Zufuhr. Das hilft, aber eben nur im kh. Manchmal kriegen wir das mit Zuckerwasser zuhause hin. In schweren Fällen keine Chance. 
 

 

Die Biopsie hat nichts ergeben. Die ist völlig ok. Sie darf nun wieder normales Futter essen und bekommt nur noch Omeprazol. Sie hat im Moment Durchfall und ist sehr sehr müde bis schwach. Ich denke das die Woche plus Durchfall sie nun ziemlich schlaucht. 
 

tja nun sind wir auch nicht schlauer. Die Blutwerte sind auch wieder normal. Also theoretisch haben wir einen gesunden Hund 🤔

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Wurde ein Lebershunt schon ausgeschlossen?

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@Estray

ja das wurde am Montag mittels ct und Kontrastmittel ausgeschlossen. 

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Am 11.1.2021 um 23:51 schrieb Chrissy1979:

Aber das müsste ja dann bei der Biopsie Ergebnisse rauskommen, oder ? 

Nicht unbedingt. Aussagekräftiger sind Laborauswertungen. Wenn sie Antikörper hat, ist es ziemlich klar, aber es gibt auch nicht mit den Tests erkennbare, das macht es schwieriger- vor allem bei den selteneren aggressiven in Schüben erfolgenden Verläufen.

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