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Hundeforum Der Hund
Teddybear

Grossbaustelle 9 Monate alter Elo

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Hallo zusammen,

 

der erste Post und es wird ein langer :) Ich freue mich auf den Austausch in der Community und hoffe Erfahrung weitergeben zu können und vielleicht auch den einen oder anderen guten Input oder Insight zu erhalten. 

 

Unser 9 Monate alter Elo-Rüde Teddy hat gestern einen Hormonchip gesetzt bekommen. 

Wie kam es dazu?

 

Teddy ist schon immer ein seeeehr nervöses Bürschchen seitdem er bei uns ist und kommt ganz schlecht zur Ruhe.

Auch das mit der Stubenreinheit war noch nie perfekt, da er nach jedem Mal schlafen direkt pinkeln musste und wenn man nicht SOFORT mit ihm rausgegangen ist, dann hat er in die Wohnung gepinkelt. 

Das Schlafproblem haben wir mit konsequentem Anleinen an der Hausleine oder Auszeit in der Box eigentlich gut hinbekommen. 

Zudem muss man wissen, dass Teddy Probleme mit den Hinterläufen hat - der Tierarzt vermutet eine neurologische Störung - ein MRT wollte ich aber bisher noch nicht machen. 

 

Sonntag vor einer Woche hatte er am Morgen Durchfall und danach ging die Odysse los. 

Den Durchfall habe ich mit Hausmitteln in den Griff bekommen, aber er wurde tagsüber immer nervöser und hat den ganzen Tag nicht geschlafen. Abends hat er dann ununterbrochen in die Wohnung gepinkelt, selbst nachdem man mit ihm draußen war. 

Am Montagmorgen das gleiche Spiel: Hund tigert rum, pinkelt rein, kommt nicht zur Ruhe.

Also Mittags ab zum Tierarzt, der vermutet eine Blasenentzündung, gibt ihm eine Spritze gegen die Entzündung und mir Antibiotika die ich ihm eine Woche geben sollte. 

Leider wurde es innerhalb der Woche nicht besser. Wir sind mittlerweile an dem Punkt gewesen, dass wir 1x stündlich nach draussen gegangen sind. Draussen läuft er rum, pinkelt im laufen (er zieht dann richtige Tröpfchenspuren hinter sich her), schnüffelt etc. Sobald man wieder in der Wohnung ist, 3 Schritte: pinkeln. 

Er läuft immer zur Türe und möchte raus und wenn man draussen ist, möchte er nicht mehr in die Nähe des Hauses. Zuhause haben wir aber nichts verändert, außer, dass wir kurz davor sind ein Baby zu erwarten. 

Im Auto schläft er tief und fest und ist oftmals so müde, dass er es nicht mal mitbekommt, wenn man den Kofferraum aufmacht. 

 

Da sein pinkeln nicht besser wurde, war ich gestern wieder beim Tierarzt: Der meinte nur: Blasenentzündung war es wohl nicht, dann kommt er wohl nicht mit seinen Hormonen klar und das einzige was hilft, sei ein Hormonchip. 

Ich war etwas überrumpelt, aber der TA war felsenfest davon überzeugt, dass es dadurch besser wird. Da die Verzweiflung, irgendeine Besserung zu erfahren groß war, habe ich da dann zugestimmt. 

 

Jetzt habe ich seit gestern einen gechippten Hund, er hat wieder Durchfall und das reinpinkeln ist auch nicht besser geworden. 

 

- Gibt es jemanden der auch einen Hund hatte, der in seiner Pubertät auf einmal viel in die Wohnung gepinkelt hat? (Ich vermute, dass es kein markieren ist, sondern pinkeln vor Nervosität) Und wurde es wieder besser?

- Gibt es jemanden mit Erfahrungswerten wie pubertierende Rüden sich verhalten haben, wenn man kurz vor der Geburt eines Kindes war?

- Hat bei euch ein Hormonchip den Rüden die Nervosität genommen?

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Ich kenne mich mit dem Chip nicht aus, vermute aber, dass der erstmal wirken muss?

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vor 13 Minuten schrieb KleinEmma:

Ich kenne mich mit dem Chip nicht aus, vermute aber, dass der erstmal wirken muss?

 

Das der Chip erstmal wirken muss ist klar.

Ich frage mich halt: War ein Hormonchip hier wirklich die richtige Lösung oder haben seine Probleme eine ganz andere Ursache?

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vor 1 Minute schrieb Teddybear:

Ich frage mich halt: War ein Hormonchip hier wirklich die richtige Lösung oder haben seine Probleme eine ganz andere Ursache?

 

Tja, das ist die Frage. Ich habe bisher noch nicht von dem Zusammenhang zwischen diesen Problemen und Hormonchip gehört.

 

vor einer Stunde schrieb Teddybear:

Teddy ist schon immer ein seeeehr nervöses Bürschchen seitdem er bei uns ist und kommt ganz schlecht zur Ruhe.

Auch das mit der Stubenreinheit war noch nie perfekt, da er nach jedem Mal schlafen direkt pinkeln musste und wenn man nicht SOFORT mit ihm rausgegangen ist, dann hat er in die Wohnung gepinkelt. 

Das Schlafproblem haben wir mit konsequentem Anleinen an der Hausleine oder Auszeit in der Box eigentlich gut hinbekommen. 

Zudem muss man wissen, dass Teddy Probleme mit den Hinterläufen hat - der Tierarzt vermutet eine neurologische Störung - ein MRT wollte ich aber bisher noch nicht machen. 

 

Es ist halt auch die Frage: Warum ist er so nervös und kommt schlecht zur Ruhe? Falls die Probleme mit den Hinterläufen eine neurologische Störung sind, könnte das ja auch die Ursache der Unruhe sein. Aber dazu müsstest du deinen Hund gründlich untersuchen lassen.

 

Woran ich auch ein wenig hadere ist: Auszeit an Leine oder in der Box. Ob das der richtige Weg ist? Ich könnte mir vorstellen, dass dies einen eh schon unruhigen Hund noch unruhiger macht.

 

 

Ich weiß ja nun gar nichts von euch. Ein geregelter Tagesablauf ist meistens hilfreich und der Hund kann besser zur Ruhe kommen. Dann weiß er, wann für ihn kein Action auf dem Programm steht, sondern Ruhe angesagt ist.

Zudem: Wie ist es mit dem Auslauf? Bekommt er genug oder  zu wenig oder zu viel? Zu viel oder zu wenig kann ebenfalls nervös machen. 

 

Und warum muss er so viel pinkeln? Ist es für ihn draußen so aufregend, dass er sich nicht komplett entleert? Oder trinkt er zu viel?

Unser Rüde (ein Jahr jung) hat große Mengen getrunken und dann auch mehrmals in die Wohnung gepinkelt - so richtige Seen... Wir haben ihn beim Tierarzt auf den Kopf stellen lassen, denn es hätte ja z.B. an den Nieren liegen können. Aber, alle Werte top, körperlich gesund. Unser Hund ist auf der Straße aufgewachsen (Spanien) und hat Tics entwickelt, die er bis heute noch hat. Ein Tic ist das Trinken. Er hat teilweise den Drang, den Napf leer zu trinken, bis ihm das Wasser wieder hochkommt. Also müssen wir die Wasserration einteilen - auch kein leichtes Unterfangen.

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vor 22 Minuten schrieb KleinEmma:

 

Tja, das ist die Frage. Ich habe bisher noch nicht von dem Zusammenhang zwischen diesen Problemen und Hormonchip gehört.

 

 

Es ist halt auch die Frage: Warum ist er so nervös und kommt schlecht zur Ruhe? Falls die Probleme mit den Hinterläufen eine neurologische Störung sind, könnte das ja auch die Ursache der Unruhe sein. Aber dazu müsstest du deinen Hund gründlich untersuchen lassen.

 

Woran ich auch ein wenig hadere ist: Auszeit an Leine oder in der Box. Ob das der richtige Weg ist? Ich könnte mir vorstellen, dass dies einen eh schon unruhigen Hund noch unruhiger macht.

 

 

Ich weiß ja nun gar nichts von euch. Ein geregelter Tagesablauf ist meistens hilfreich und der Hund kann besser zur Ruhe kommen. Dann weiß er, wann für ihn kein Action auf dem Programm steht, sondern Ruhe angesagt ist.

Zudem: Wie ist es mit dem Auslauf? Bekommt er genug oder  zu wenig oder zu viel? Zu viel oder zu wenig kann ebenfalls nervös machen. 

 

Und warum muss er so viel pinkeln? Ist es für ihn draußen so aufregend, dass er sich nicht komplett entleert? Oder trinkt er zu viel?

Unser Rüde (ein Jahr jung) hat große Mengen getrunken und dann auch mehrmals in die Wohnung gepinkelt - so richtige Seen... Wir haben ihn beim Tierarzt auf den Kopf stellen lassen, denn es hätte ja z.B. an den Nieren liegen können. Aber, alle Werte top, körperlich gesund. Unser Hund ist auf der Straße aufgewachsen (Spanien) und hat Tics entwickelt, die er bis heute noch hat. Ein Tic ist das Trinken. Er hat teilweise den Drang, den Napf leer zu trinken, bis ihm das Wasser wieder hochkommt. Also müssen wir die Wasserration einteilen - auch kein leichtes Unterfangen.

 

Ja das fragen wir uns auch... warum ist er so nervös und kommt nicht zur Ruhe... Daher auch die Eingangsfrage ob jemand vielleicht Erfahrungen gemacht hat, wie Hunde sich im Endstadium einer Schwangerschaft verhalten. 

 

Auszeit an Leine oder Box hat bisher immer gut geholfen, da er dann a) nicht mehr rumtigern konnte und b) sofort geschlafen hat und er dadurch mehr Schlaf am Tag hatte (die letzten Wochen ist er vielleicht 18h wach am Tag) und dadurch auch ruhiger war. 

 

Tagesablauf ist geregelt und auch auf den Gassirunden bekommt er genug dosierte Auslastung. Bewegung und ein bisschen Schnüffeltraining. 

 

Trinken tut er leider nicht viel und trinkt zuhause kaum was, außer zu den Mahlzeiten am Morgen und am Abend.

Sobald man draussen ist und ihm Wasser anbietet würde er eine ganze Schüssel leerschlabbern. 

 

Wir haben schon jeglichen Weg über Tierarzt und Hundetrainer ausprobiert, aber keiner weiß so wirklich Rat. Daher war meine Hoffnung, dass es hier vielleicht jemanden gibt, der evtl schon gleiches durchlebt hat mit seinem Hund. :)

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Weißt du, wie seine Geschwister sind?

 

Ich frage, weil es einfach Hunde gibt, die extrem schlecht zur Ruhe kommen. Wir hatten 2019 einen Jungrüden. Wir haben ihn bekommen mit 15 Wochen aus dem spanischen Tierschutz. Der Kleine war von Anfang an extrem nervös. Wir haben ein Jahr lang mit einer sehr guten Trainerin daran gearbeitet, es hat sich genau nichts daran geändert. Wir haben ihm auch einen Chip setzen lassen. Niemals hätte ich gedacht, dass ich sowas mal mache. Aber er hat einfach nur gelitten unter dieser Nervosität, lief stundenlang fiepsend durch die Wohnung.

Genau wie du stand ich übrigens auch kurz vor Entbindung. Allerdings hatte sein Verhalten nichts damit zu tun, er war einfach so. 

Kurz zum Ende der Geschichte: Der Chip hat insofern gewirkt, dass er draußen besser ansprechbar war und nicht mehr bei jeder Hundebegegnung komplett ausgerastet ist. An seiner Unruhe in der Wohnung hat es nichts geändert.

 

Nach den Geschwistern frage ich, weil es bei uns so war, dass auch die Geschwister sehr ähnlich sind und ich am Ende einfach eine sehr explosive Mischung vermute, die nicht sehr kompatibel ist (vermutlich Border Collie & Windhund & Ratonero).

 

Leider mussten wir den Kleinen in bessere Hände geben, da unser Baby leider ein Schreikind war und unser Ersthund unter der Anwesenheit des Jungspundes sehr gelitten hat. Ich habs einfach nicht geschafft, das alles zu managen.

Inzwischen ist er immer noch ein sehr spezieller Geselle. Allerdings kommt die neue Familie damit deutlich besser klar als ich in dem Moment und daher war es eine sehr traurige, aber richtige Entscheidung.

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Wurde der Urin untersucht?

Blase und Prostata geschallt?

 

Ich denke der Chip war keine gute Idee und ich persönlich würde einen anderen Tierarzt aufsuchen. 

Einem 9 Monate alten Rüden einen Hormonchip zu setzen spricht nicht für Fachkompetenz. 

 

Wurde mal ein komplettes Blutbild gemacht? Inkl Schilddrüse?

 

Warum habt ihr noch kein MRT machen lassen?

Das reinpinkeln kann auch mit den anderen Problemen zusammenhängen. Ich würde das neurologische Problem mal gründlich abklären. 

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Was mch erstaunt, ist, dass er in der Box und auch besonders im Auto deutlich mehr zur Ruhe kommt. Offensichtlich hilft ihm die Beschränkung des Raumes und deshalb wäre ich - entgegen meiner sonstigen Meinung - in diesem Fall nicht dagegen.

Dass Hunde auf eine Schwangerschaft reagieren, habe ich schon oft gehört bzw. gelesen, aber eurer ist ja nicht älter als das werdende Kind - insofern.... keine Ahnung.

 

Mir fällt sonst nur noch die Schilddrüse ein, aber auch dazu ist er eigentlich zu jung.

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Mir kommt der ganze Weg so ein bisschen komisch vor... der Anfangsverdacht auf Blasenentzündung ist berechtigt, hier wird aber normalerweise in der Praxis ein Urin untersucht um zu schauen, ob da Bakterien drin sind. Wenn ja, gibt es ein Breitbandantibiotikum und wenn das nichts hilft wird der Urin ins Labor geschickt um zu schauen, welcher Keim denn genau drin ist und welches Antibiotikum hilft (bzw. gegen welches das Bakterium resistent ist). 

Ultraschall des Bauchraumes wäre dann die nächste Idee um nach organischen Ursachen zu forschen. Blutabnahme wäre wichtig (Niere, Leber, Pankreas, Schilddrüse). Oder ist da mal eine gemacht worden? Eventuell Blasenspiegelung...

Wenn man MRT erstmal nicht will würde ich mit den ganzen Untersuchungsergebnissen eine Zweitmeinung einholen, sollte da zum MRT geraten werden, würde ich eines machen.

 

Was mir auch auffällt... der Hund ist neun Monate alt, wenn ihr ihn seit der 8. Woche habt, sind das bis jetzt 7 Monate... da kommt es mir etwas komisch vor, dass man alles an Hundetraining durch haben will... ich finde ja 7 Monate sind nicht viel für ein Training mit einem nervösen/ gestressten Hund. Ich meine, mit meinem trainiere ich da seit über 3 Jahren dran und weg ist das nicht...

Ohne das jetzt böse meinen zu wollen, aber es klingt so, als würde hier nach einem Knopf oder Pillchen gesucht um die Probleme "auszuschalten"... ich denke, das wird nicht funktionieren.

 

Ich würde definitiv mal zu einem anderen Tierarzt gehen, den Hormonchip finde ich unangebracht ohne weitere Ursachenforschung in dem Fall. Dazu einen guten Hundetrainer suchen und diesem auch etwas Zeit gönnen. Vielleicht kann man hinterher unterstützend einen Tierheilpraktiker mit ins Boot holen.

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Wow, vielen Dank für die ganzen Antworten und den Input. Da ich noch nicht rausgefunden habe, wie ich Posts zum zitieren unterbrechen kann, daher immer die einzelnen Antworten zu jedem Post.

vor einer Stunde schrieb AnjaBla:

Mir kommt der ganze Weg so ein bisschen komisch vor... der Anfangsverdacht auf Blasenentzündung ist berechtigt, hier wird aber normalerweise in der Praxis ein Urin untersucht um zu schauen, ob da Bakterien drin sind. Wenn ja, gibt es ein Breitbandantibiotikum und wenn das nichts hilft wird der Urin ins Labor geschickt um zu schauen, welcher Keim denn genau drin ist und welches Antibiotikum hilft (bzw. gegen welches das Bakterium resistent ist). 

Ultraschall des Bauchraumes wäre dann die nächste Idee um nach organischen Ursachen zu forschen. Blutabnahme wäre wichtig (Niere, Leber, Pankreas, Schilddrüse). Oder ist da mal eine gemacht worden? Eventuell Blasenspiegelung...

Wenn man MRT erstmal nicht will würde ich mit den ganzen Untersuchungsergebnissen eine Zweitmeinung einholen, sollte da zum MRT geraten werden, würde ich eines machen.

 

Was mir auch auffällt... der Hund ist neun Monate alt, wenn ihr ihn seit der 8. Woche habt, sind das bis jetzt 7 Monate... da kommt es mir etwas komisch vor, dass man alles an Hundetraining durch haben will... ich finde ja 7 Monate sind nicht viel für ein Training mit einem nervösen/ gestressten Hund. Ich meine, mit meinem trainiere ich da seit über 3 Jahren dran und weg ist das nicht...

Ohne das jetzt böse meinen zu wollen, aber es klingt so, als würde hier nach einem Knopf oder Pillchen gesucht um die Probleme "auszuschalten"... ich denke, das wird nicht funktionieren.

 

Ich würde definitiv mal zu einem anderen Tierarzt gehen, den Hormonchip finde ich unangebracht ohne weitere Ursachenforschung in dem Fall. Dazu einen guten Hundetrainer suchen und diesem auch etwas Zeit gönnen. Vielleicht kann man hinterher unterstützend einen Tierheilpraktiker mit ins Boot holen.

 

Mir kam der Weg ehrlich gesagt auch komisch vor und ich hab mich gewundert, dass ihm einfach eine Spritze gegeben wird und dann Antibiotika nehmen musste nur auf Basis meiner Symptombeschreibung. Das war eher so trial-and-error, wie ich ja beim 2. Termin dann gemerkt hatte. O-Ton: Blasenentzündung war es dann ja wohl nicht, da das Antibiotika keine Wirkung gezeigt hat. Aber ich dachte: "Hey ich bin kein Tierarzt und er wird die Erfahrungswerte haben..:"

Weder Blut noch Urin wurden bisher untersucht. 

 

Es wird kein Knopf oder Pillchen gesucht, sondern ich möchte dem Hund helfen. Er war immer relativ normal aufgeregt für seine Verhältnisse und es war auch alles gut, bis sich irgendwas verändert hat und es für ihn auch nicht mehr gut war. Wir arbeiten auch deshalb mit den für uns richtigen Hundetrainern zusammen. Von denen haben wir auch den Tipp mit der Hausleine oder der Box wenn er sich nicht mehr selbst runterregulieren kann. Was ja auch immer gut geholfen hat bis letzte Woche.

 

Wenn wieder was ist, werde ich vermutlich auch zu einem anderen TA gehen - nur: jetzt ist er Chip schon drin. Rausschneiden werde ich ihn sicherlich nicht und vielleicht hilft es ja doch was. THP kommt morgen abend auch vorbei. 

 

 

 

vor 2 Stunden schrieb Hostage:

Weißt du, wie seine Geschwister sind?

 

Ich frage, weil es einfach Hunde gibt, die extrem schlecht zur Ruhe kommen. Wir hatten 2019 einen Jungrüden. Wir haben ihn bekommen mit 15 Wochen aus dem spanischen Tierschutz. Der Kleine war von Anfang an extrem nervös. Wir haben ein Jahr lang mit einer sehr guten Trainerin daran gearbeitet, es hat sich genau nichts daran geändert. Wir haben ihm auch einen Chip setzen lassen. Niemals hätte ich gedacht, dass ich sowas mal mache. Aber er hat einfach nur gelitten unter dieser Nervosität, lief stundenlang fiepsend durch die Wohnung.

Genau wie du stand ich übrigens auch kurz vor Entbindung. Allerdings hatte sein Verhalten nichts damit zu tun, er war einfach so. 

Kurz zum Ende der Geschichte: Der Chip hat insofern gewirkt, dass er draußen besser ansprechbar war und nicht mehr bei jeder Hundebegegnung komplett ausgerastet ist. An seiner Unruhe in der Wohnung hat es nichts geändert.

 

Nach den Geschwistern frage ich, weil es bei uns so war, dass auch die Geschwister sehr ähnlich sind und ich am Ende einfach eine sehr explosive Mischung vermute, die nicht sehr kompatibel ist (vermutlich Border Collie & Windhund & Ratonero).

 

Leider mussten wir den Kleinen in bessere Hände geben, da unser Baby leider ein Schreikind war und unser Ersthund unter der Anwesenheit des Jungspundes sehr gelitten hat. Ich habs einfach nicht geschafft, das alles zu managen.

Inzwischen ist er immer noch ein sehr spezieller Geselle. Allerdings kommt die neue Familie damit deutlich besser klar als ich in dem Moment und daher war es eine sehr traurige, aber richtige Entscheidung.

 

Seine Schwester ist ganz normal, bei seinem Bruder wurde mit 7(?) Monaten schon eine degenerative Nervenkrankheit diagnostiziert. 

Von daher könnte er auch was haben - aber auch die Phyisotherapeutin mit der wir arbeiten meinte nur: Selbst wenn du die Diagnose hast. Ändern kannst da auch nichts außer Phyiso zu machen. 

Daher dachte ich immer nur: Eigentlich egal ob er eine Nervenkrankheit hat oder nicht. Mit Bewegungstherapie ist es manageable. 

 

vor 1 Stunde schrieb Wilde Meute:

Wurde der Urin untersucht?

Blase und Prostata geschallt?

 

Ich denke der Chip war keine gute Idee und ich persönlich würde einen anderen Tierarzt aufsuchen. 

Einem 9 Monate alten Rüden einen Hormonchip zu setzen spricht nicht für Fachkompetenz. 

 

Wurde mal ein komplettes Blutbild gemacht? Inkl Schilddrüse?

 

Warum habt ihr noch kein MRT machen lassen?

Das reinpinkeln kann auch mit den anderen Problemen zusammenhängen. Ich würde das neurologische Problem mal gründlich abklären. 

 

Antwort kurz und knapp: Diagnose wurde nur auf Basis meiner Erzählungen getroffen. Urin hatte ich prophylaktisch dabei, hat aber den Arzt nicht interessiert. 

Ich war innerlich auch gegen einen Hormonchip, aber laut TA war das die einzige Möglichkeit was ihm noch helfen kann. 

Nach Diabetes oder Schilddrüse habe ich auch nachgefragt: Da kam nur die Antwort zurück - wenn er nicht übermäßig viel trinkt, ist es kein Diabetes und für Schilddrüsenprobleme noch zu jung...

 

 

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