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Hundeforum Der Hund
Akita99

Der Erste Hund alles geht schief

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Hallo, ich weiß nicht wo ich genau anfangen soll. Vielleicht ein paar Infos zu mir. Ich bin 21 Jahre und arbeite im Rettungsdienst. Ich habe mich letzten Jahres dazu entschlossen, in diesem Jahr mit meinem Freund 22 in die erste gemeinsame Wohnung zu ziehen. (Wir sind seit 5 Jahren ein Paar) Natürlich in Kombi mit einem Hund. Wir haben nun eine wunderschöne Wohnung gefunden, die direkt an eine Feld angegrenzt ist. Sie ist 89qm groß und hat einen Balkon. Ich habe mir nun die letzten Wochen über einen Hund aus dem Tierheim angesehen. 4 Jahre alt, Mischling c.a 2016 geboren. Ich war regelmäßig dort, habe mich um ihn gekümmert, kennengelernt und habe ihn fest in mein Herz geschlossen. Ich wollte ihn Anfang Februar/März zu uns holen.  Nun meint mein Partner allerdings, dass wir dem Hund zeitlich doch nicht gerecht werden. Es ist so das ich bis zu 10 Stunden am Tag arbeite. Das allerdings 4 mal die Woche. Selten auch mal 5 allerdings nicht immer am stück sondern im Schichtwechsel.  Wenn ich nicht Zuhause bin, dann ist es meistens mein Partner. Entweder er hat frei oder ich habe frei. Oder er hat Nachtschicht und ist somit am Tag Zuhause und ich in der Nacht oder umgekehrt. Es gibt aber auch Phasen, an denen wir beide z.b. mal 3 Tage hintereinander sehr lange arbeiten müssen. (10 Stunden) Ich würde natürlich immer vor und nach dem Dienst mit dem Hund Gassi gehen. Vereinzelt könnte sich auch meine Mutter oder meine Nichte am Tag um den Hund kümmern (2-4 Stunden was allerdings nicht die Regel ist, weil die beiden auch nicht immer Zeit haben.) Ich habe auch über einen Hundesitter nachgedacht, der ihn an solchen Tagen 4 Stunden nimmt. Jetzt bin ich todtraurig und verunsichert, ob ich dem Hund wirklich nicht gerecht werden kann und ihn schweren Herzens doch im Tierheim lassen muss. Ich hatte alles sehr gut durchgeplant, aber mein Partner hat mich jetzt sehr verunsichert. Ich möchte dem Hund natürlich ein schönes Leben bei mir bieten. Bitte greift mich nicht an. Danke für eure Hilfe. 

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Der Plan mit dem Hundesitter ist doch gut. 10 Stunden würde ich den Hund nicht alleine lassen. Es ist auch überhaupt nicht raus ob er überhaupt allein bleiben kann. Wenn er das im Tierheim kann oder beim Vorbesitzer konnte, funktioniert das häufig nicht in neuen Umgebungen oder bei anderen Personen.

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Also 10 Stunden würde ich ihn auf gar keinen fall alleine lassen. ich kann auch mal den ein oder anderen Dienst weg tauschen. Lieber reduziere ich meine Stunden (was dann Tage wären) wenn ich merke, das sich die Tage an denen wir beide nicht da sind zu oft überschneiden. Im Tierheim ist es so, daß er aufgrund seiner fürchterlichen Vorgeschichte Angst hat verlassen zu werden. Was man allerdings mit Training hinbekommen könnte, damit er zumindest 4 Stunden alleine sein kann. 

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@Mixery ich sollte vielleicht noch ergänzen, das ich mir am Anfang extra Urlaub genommen habe ( 2Wochen, mein Partner  hat 3 Wochen und dann nochmal eine) und durch den dienstplan habe ich noch viele vereinzelte Tage  an denen ich auch frei habe um ihn richtig einzugewöhnen. 

vor 11 Minuten schrieb Mixery:

Der Plan mit dem Hundesitter ist doch gut. 10 Stunden würde ich den Hund nicht alleine lassen. Es ist auch überhaupt nicht raus ob er überhaupt allein bleiben kann. Wenn er das im Tierheim kann oder beim Vorbesitzer konnte, funktioniert das häufig nicht in neuen Umgebungen oder bei anderen Personen.

 

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vor 30 Minuten schrieb Akita99:

Was man allerdings mit Training hinbekommen könnte, damit er zumindest 4 Stunden alleine sein kann. 

Woher hast du diese Info ?

Und hat dir derjenige auch mitgeteilt wie lange das dauert ?

Hast du Erfahrung mit Hundetraining ?

 

Hier neben mir liegt Ice, 5-jährig übernommen mit massiven Verlassensängsten. Ich habe 2 Jahre gebraucht bis sie 4-5 Stunden alleine bleiben konnte. "Alleine" mit Zweithund.

Das muss bei dir nicht so kommen. Sie ist äusserst sensibel und hatte mehrfache Besitzerwechsel.

Es kann schneller gehen....es kann aber auch nie funktionieren.

Das kann keiner im Vorraus sagen.

Entscheidend ist., den Hund nicht zu überfordern und den nächsten Schritt erst zu gehen, wenn er dazu in der Lage ist.

Machst du dabei Fehler, wird sich das Problem verschlimmern.

 

Es muss also ein Plan her, wie du ohne jeglichen Zeitdruck mit dem Hund arbeiten kannst.

und du solltest beim Training wissen, was du wann tust...

...und wie der hund betreut wird, wenn alles nicht hilft.

Mit jeder Abgabe wird das Tier problematischer werden und der Personenkreis, der es übernehmen und korrigieren könnte, immer kleiner.

 

Es sollte dir um das Wohl des Tieres und weniger um deine Wünsche und schönen Vorstellungen gehen.

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Lass dich nicht verunsichern. Du hast dich doch abgesichert und würdest zur Not auch auf gewerbliche Betreuung ausweichen.

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vor 7 Stunden schrieb saicdi:

Woher hast du diese Info ?

Und hat dir derjenige auch mitgeteilt wie lange das dauert ?

Hast du Erfahrung mit Hundetraining ?

 

Hier neben mir liegt Ice, 5-jährig übernommen mit massiven Verlassensängsten. Ich habe 2 Jahre gebraucht bis sie 4-5 Stunden alleine bleiben konnte. "Alleine" mit Zweithund.

Das muss bei dir nicht so kommen. Sie ist äusserst sensibel und hatte mehrfache Besitzerwechsel.

Es kann schneller gehen....es kann aber auch nie funktionieren.

Das kann keiner im Vorraus sagen.

Entscheidend ist., den Hund nicht zu überfordern und den nächsten Schritt erst zu gehen, wenn er dazu in der Lage ist.

Machst du dabei Fehler, wird sich das Problem verschlimmern.

 

Es muss also ein Plan her, wie du ohne jeglichen Zeitdruck mit dem Hund arbeiten kannst.

und du solltest beim Training wissen, was du wann tust...

...und wie der hund betreut wird, wenn alles nicht hilft.

Mit jeder Abgabe wird das Tier problematischer werden und der Personenkreis, der es übernehmen und korrigieren könnte, immer kleiner.

 

Es sollte dir um das Wohl des Tieres und weniger um deine Wünsche und schönen Vorstellungen gehen.

Der Hund wird seit Anfang Dezember regelmäßig von Hundetrainern trainiert. Bei diesen Hundetrainern würde ich bei Aufnahme des Hundes weiterhin bleiben und mit ihm da hin gehen. Bzw. Diese kommen im Notfall auch zu einem. Natürlich wird das alles an die Geschwindigkeit des Hundes angepasst. 

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Huhu! 

Ich persönlich würde einen Hund nicht länger als 4 Std alleine lassen wollen. 

 

Vielleicht kannst du, bevor du den Hund zu dir holst, schon einen Sitter suchen, und mit dem gemeinsam mit dem Hund schon im Tierheim Gassi gehen? Damit er den Sitter auch schon kennt und sich evtl. problemloser Sitten lässt?

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vor 2 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Lass dich nicht verunsichern. Du hast dich doch abgesichert und würdest zur Not auch auf gewerbliche Betreuung ausweichen.

Es geht nicht um Verunsicherung, sondern um sich vorher Gedanken machen.

Viel zu oft wird zu blauäugig an die Sache rangegangen...

Wenn es dann leichter funktioniert als gedacht, man Plan B und C in die Tonne treten kann, ist das kein Problem.

Leider sehe ich nahezu täglich den umgekehrten Fall

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Vom Nickname her schließe ich, daß da Akita mit drin ist? Je nachdem, wie sehr die Rasseneigenschaften durchschlagen, könnte es sein, daß er nichts für Fremdbetreuung ist, Akitas sind häufig sehr personenbezogen. Ein recht brauchbares Rasseporträt: https://www.hundeschule-artoflife.de/akita-inu/

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