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Hundeforum Der Hund
Kalle123

Impulskontrolle

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Hallo,

ich habe vor 3 Monaten ein 1,5 Jährigen Yorkshire Terrier übernommen. Sein Frauchen ist schwer an Krebs erkrankt, und konnte ihn nicht mehr halten. Eigentlich wollte ich nach Eingewöhnung mit ihm eine Hundeschule besuchen. Nun ja, dann waren alle geschlossen 🙁

und nun zu meinem / seinem Problem. Sobald er einen anderen Hund entdeckt, bellt er wie von Sinnen, weil er unbedingt zu ihm hin will um zu spielen. 

Ich habe von Anfang angefangen mit ihm zu trainieren. Er lässt sich ganz gut mit Ansprache oder Leckerchen ablenken. Aber nur in den ersten 2-4 Sekunden, und wenn ich die verpasse, geht die Post ab. Wir machen das nun seit fast 3 Monaten, aber langsam frage ich mich ob es die richtige Taktik ist. Ich kann doch nicht sein Lebelang ihn Ablenken, damit er nicht bellt🤔

In seinem vorigen Zuhause hatte er wenig Gassirunden, ist hauptsächlich auf dem Grundstück gewesen. Das merkt man deutlich das er von allem Beeindruckt ist was er sieht, die Frau mit der großen Einkaufstasche, Kinderwagen, Menschen mit Regenschirm, große Autos, wenn jemand etwas anders läuft. Das wirkt auf mich so, als hätte er so etwas noch nie gesehen, und hat er wahrscheinlich ja auch nicht. Aber da bellt er nicht, staunt immer nur. Man sieht ihm an das er am liebsten nichts verpassen möchte. Sogar beim pinkeln, schaut er sich um, und wenn er was sieht, was er spannend findet, hat er zwar längst fertig gepinkelt schaut aber mit erhobenen Bein weiter.😅

Zu seinem Charakter, er ist eher unterwürfig, vorsichtig aber nicht ängstlich, immer neugierig und freundlich zu allem und jeden.  

Ich hoffe das ich hier vielleicht ein paar Tipps von euch bekomme.

Liebe Grüße

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Hallo,

 

hat er denn Kontakt zu anderen Hunden?

 

Das Bellen ist also nicht aggressiv, sondern aus dem Frust heraus, nicht zum anderen Hund hinzukönnen?

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Hallo, 

erstmal danke für deine Antwort 🤗

Ja, er hat Hundekontakt. Nach meinem Ablenken damit er nicht bellt, darf er dann soweit der andere Hundehalter das zulässt immer ran. Im Park flitz er an der Schleppleine mit anderen Hunden so oft es geht. Aber er ist Null aggressiv!!! Nur gefrustet das er nicht gleich zum anderen Hund kann.

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Training funktioniert nur dann, wenn der Hund aufnahmefähig ist. Wenn er mit vielen Reizen umgeben ist, die er nicht kennt, dann löst das Stress aus und unter Stress kann man weder lernen noch sich beherrschen. Der Adrenalinspiegel baut sich beim Hund übrigens deutlich langsamer ab, weshalb es sein kann das er nie in einen Normbereich kommt.

 

Daher wäre meine erste Maßnahme in einen wenig frequentierten Bereich zu fahren. Dort würde ich bei Hundebegegnunhen einen großen Bogen laufen, so dass er sich gar nicht aufregen muss und ruhiges Verhalten mit Futter bestätigten.

 

Jedes "Ablenken" trägt Früchte. Dein Hund bekommt mit was passiert. Jedoch ist es wie bei allem im Training. Je weniger häufig es zu "Fehlverhalten" kommt, umso größer der Trainingserfolg. Wenn 50% nicht klappen, wird auch kein Erfolg eintreten.

 

Ob der Hund zu dem anderen Hund hin will, oder eher Distanz schaffen möchte, müsste vielleicht ein Trainer abklären. Wobei das Training das ich vorgeschlagen habe gleich wäre. 

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 @Missyble ich denke, dein Beitrag ist super.

 

ich will nur betonen, Hund braucht eine Aufgabe, wenn er umgelenkt werden soll in seiner Handlung.

Bellt er andere Hunde an, jammert usw, muss er umkonditioniert werden.

Mit einer neuen Aufgabe .

Bevor mein Hund in den Angriff geht, (wichtig ist, bevor!!), habe ich je nach Situation mehrere Tätigkeiten mit ihm trainiert.

Habe ich genug Abstand, lege ich die Zwei gerne ins Platz, lasse sie Leckerlis suchen, die ich zwischen ihre Pfoten werfe,

Den Bogen laufen, mit Futtertreiben . (heißt Futter in der Faust, darf riechen, muss Faust folgen)

Nun ist ein Yorki sehr klein, da ist das "Futtertreiben" wohl sehr anstengend. (Hilfe, Rücken)

Aber vielleicht hilft ein Ball am Strick, tägliches Spiel macht Ball sicher interessant.

Ramse mag seinen Ball, ist aber nicht drauf fixiert (Balljunki).

Aber er kaut gerne drauf rum, wenn er im Platz liegt, oder sonst abgelenkt werden muss.

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