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Hundeforum Der Hund
Sunnny

12 jähriger Rüde

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Hallo ihr lieben..

Und zwar hab ich ein Anliegen was ich gern mit euch teilen würde und eventuell hat jemand auch so etwas gehabt mit seinem Hund. Es geht um den Hund meiner Eltern. 

Er ist ein 12 Jahre alter yorkshire Terrier (kein mini normale Größe) er geht NUR mit meiner Mutter raus. Momentan ist meine Mama ausser gefecht gesetzt weshalb mein Vater mit ihm spazieren geht. Er will nicht raus und wenn er raus geht ist es quasi gezwungen denn er muss sich ja entleeren. Er schnappt auch wenn er absolut nicht raus will. Und wenn er draußen ist zieht er wie ein "irrer" hechelt weil er so heftig zieht. Macht alles im Stress schnell und will direkt nach Hause. Ich muss dazu sagen er ist mama fixiert also meine mama ist sein ein und alles. Mit anderen Hunden auf einen hundeplatz war nie möglich er war nur bei mama an den Beinen. Er ist ein ängstlicher Hund. Hatte eine granne im ohr tief drin vor einigen Jahren was in der Klinik entfernt werden musste er lässt aber auch niemanden an sich ran auch mama nicht und das macht es schwer sich um das Ohr zu kümmern. Er hört nicht richtig geht nur nah an der Hauswand lang. Er hat Vor allem Angst was knallt egal ob es ein Fenster ist oder die Tür oder man sich streitet lauter. Schlimm ist es immer an Silvester. Wir wissen mittlerweile nicht mejr was man machen soll. Bitte keine blöden Kommentare wir haben schon einiges ausprobiert und es hat bisher nichts gebracht.

 

LG 

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Wenn sein Frauchen gerade nicht mit ihm Gassi gehen kann und er nur mit ihr gehen will, weil er das so gewohnt ist, dann ist das natürlich nicht schön, aber auf die Schnelle nicht zu ändern. Aber raus muss er ja nun mal ...

 

Vermutlich bekommt er sein Futter auch "nur" von deiner Mutter, oder? Das wäre evtl. ein Ansatz, um ihm zu zeigen, dass auch andere in der Familie, dein Vater oder du, sich jetzt um ihn kümmern, ihm also auch Futter und Leckerlis geben. Wenn er hungrig ist geht er bestimmt einige Schritte mit euch mit (immer mit Futter belohnen, wenn er sich traut), und das könnte man ja bis zu einem kleinen Spaziergang erweitern. Er muss lernen, dass nicht nur seine Bezugsperson gut für ihn ist, sondern auch andere in deiner Familie.

 

Zu dem Ziehen: Trägt er ein Geschirr? Wäre besser für seinen Hals, wenn er so im Stress ist.

 

Woher kommt eigentlich seine Angst? Habt ihr ihn bekommen, als er ein Welpe war? Hat er vorher schlimme Erfahrungen gemacht, wurde er mal gebissen? 

Zu Silvester haben übrigens viele Hunde Angst, da ist euer Kleiner keine Ausnahme.

 

Kann ja sein, dass er vorher irgendwo war, wo er nicht gut sozialisiert wurde. Solche Hunde haben oft Ängste, die man schwer umstellen kann.

Wenn er selbst deine Mutter nicht an sein Ohr lässt, dann hat er entweder zu wenig Vertrauen in euch, oder hat eben in frühester Jugend schlechte Erfahrungen gemacht. Hunde, die solche Defizite aus ihrer Welpen- und Junghundphase in sich tragen sind leider nur schwer umzustellen, aber ihr solltet die Hoffnung nicht aufgeben, schon im Interesse eures Kleinen.

 

Hat er evtl. einen kleinen Freund/Freundin, mit dem/der er gemeinsam mit deiner Mutter Gassi gegangen ist? Das könnte auch helfen, ihn dazu zu bewegen, dass er mit dir bzw. deinem Vater Gassi geht, denn der Freund könnte dann als Vorbild dienen, wenn ihr zusammen geht..

 

Viel Glück wünsche ich euch.

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@Petra-Kid super geschrieben.

 

ich würde auch erst mal den Hund ausschließlich vom Vater füttern lassen.

 

Es gibt da so ein "Futterbeuteltraining", siehe Youtube.

 

Vielleicht lässt sich Hund damit etwas umkonditionieren.

 

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Die meisten Hunde, die so sehr auf eine Person fixiert sind, gehen dann ohne Probleme mit, wenn man sie erstmal aus der gewohnten Umgebung weg bringt. Wenn ihr die Möglichkeit habt, versucht doch mal, den Hund ins Auto zu setzen und irgendwo hinzufahren, wo der Hund sich nicht auskennt. Vielleicht hilft das, denn den Hund mit Training umzugewöhnen, dauert ja seine Zeit und hier sollte das Gassigehen schon schnell funktionieren. Trainieren sollte man nebenher natürlich trotzdem.

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