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Hundeforum Der Hund
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Wie oft soll man mit Welpen spazieren gehen?

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Hallo, ich habe einen vier Monate alten Welpen, und wollte fragen, wie oft ihr mit euren Welpen am Tag so richtig spazieren gegangen seid. Wir gehen so ca. 2 mal wirklich spazieren, und sonst nur so raus zum pinkeln.

 

Die Trainerin unserer Welpenschule hat uns gesagt, dass das eigentlich wenig ist. So viel Zeit haben wir aber nicht so wirklich, da wir ja nicht ständig längere Strecken gehen können. Leider wird unser Garten neu gemacht. Deshalb können wir sie nicht so richtig frei laufen lassen. 😞

 

Ich hoffe auf mehrere Rückmeldungen von euch und bedanke mich schon jetzt...

 

Liebe Grüße, Clara 😉

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Was für eine Rasse ist er denn?

Wie gross?

 

Was versteht ihr unter "richtig spazieren"?

Wie lange, wie weit, warum läuft er nicht frei?

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Uff... Also einen Welpen anschaffen, und dann nicht die Zeit für die mehrmaligen Spaziergänge haben, die ein Welpe braucht, ist natürlich echt suboptimal... Soweit ich weiß, sollte man mit einem sehr jungen Hund keine langen Spaziergänge machen, dafür mehrere kleinere am Tag. Ich hatte aber noch nie einen Welpen, da können dir sicher andere User genauere Zahlen nennen.

 

Ich würde mir aber dringend überlegen, wie das werden soll, wenn der Hund älter ist, und lange Spaziergänge BRAUCHT. Wenn ich mich recht erinnere, wird euer Hund groß. Als Teenie/Erwachsener wird der vermutlich viel Auslauf und Action brauchen. Nur mal zum Vergleich:

Ich habe eine geschätzt 11 Jahre alte Hündin mit 9 Kilo, ca. 35 cm hoch. Unter der Woche gehen wir am Tag 4x. Mogens vor dem Büro ca. 45 Min., Mittagspause im Büro 20-30 Min., Nachmittag 1 Std. oder mehr und Abends nochmal mind. 30-45 Min.

Am Tag sind das schon meist um die 8 km. 4x. Und das mit kleinem, älterem Hund. Also... Bereitet euch besser vor darauf, dass ihr eben doch Zeit fürs Gassi investieren müsst :)

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Ah, ich erinnere mich, der Swissy Dog.

 

Trotzdem - wieviel und was macht ihr denn genau?

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Mit vier Monaten sind wir mit unserem Zweiten quasi noch gar nicht "spazieren" gegangen, sondern pro Tag zwei oder drei Mal für etwa zehn Minuten je nach Strecke gerade Mal fünfzig bis hundert Meter weit gekommen. Dazu kamen noch 2x2 Minuten Spielzeit mit unserem Ersten im Garten. 

 

Ich hätte mehr als genug Zeit und Lust für sehr viel mehr habt, aber ich wollte ihn nicht überfordern. Denn Überforderung ist einer der häufigsten Gründe für Probleme, die dann meist "gelöst" werden, indem die Hunde völlig unnötig "ausgelastet" (erschöpft) werden, damit sie endlich "gut" schlafen. Für Hundetrainer sind solche Gedanken aber Gift für das Geschäft mit der Auslastung – wer würde schon jede Woche bei Wind und Wetter zum Maintrailing und Longieren gehen, wenn man keine Probleme mit seinem Hund hätte.

Hunde mit guten Genen (also zum Beispiel auch aus guten Leistungszuchten) brauchen im übrigen nicht mehr, sondern können nur mehr. Also nicht darauf hören wie lange andere mit ihren Hunden spazieren gehen können. Der eigene Hund kann es vielleicht nicht. 

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Frage ist ja auch, was man unter "richtig spazieren gehen" versteht... 

Bei uns sind 30min eine kleine Runde. Die machen wir 1x am Tag. "Richtige" Spaziergänge sind eine Stunde und mehr und davon machen wir auch nur 2 am Tag.

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Also ich würde sagen: Es kommt darauf an, nämlich auf den Hund. Mit Emma konnte ich schon viel und weit spazieren gehen, als 4 Monate jung war. Sie ist eine aktive Hündin und eine Rennsemmel. Ich kann jetzt aber keine Kilometer nennen und ich habe es auch täglich von Emma abhängig gemacht.

George war mit 4 Monaten viel zu dick und schwerfällig. Er kannte bis dahin keine Spaziergänge. Also musste ich es langsam aufbauen.

2 Spaziergänge täglich gab es aber dann auch schon: Eine größere Runde morgens, eine kleine am Nachmittag oder Abend. Die Morgenrunde war zunächst maximal eine halbe Stunde und nicht weit. Das war dann eher eine Schnüffel-Bummel-Runde: Gegend erkunden lassen, neue Gerüche in Ruhe schnüffeln lassen etc.

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Das Schlafbedürfnis eines Welpen, bzw sehr jungen Hundes liegt bei so in etwa 20+ Stunden am Tag. Es bleiben also ca vier Stunden übrig. Da ist man mit zweimal Spaziergang und mehrmals Pipi gut dabei.

Jetzt geht ihr ja auch noch in die Welpenschule, das ist ebenfalls "Wach-Zeit". Hin und Rückfahrt kommt auch noch drauf, wo der Hund zwar bestenfalls schläft, aber vermutlich eher nur ruht, oder gar wach ist.

Zu Hause wird der Hund ja auch mal rumlaufen und spielen -> Wach-Zeit

 

 

Ging es der Trainerin wirklich um die Menge der Spaziergänge oder evtl um die Möglichkeit, dass der Junghund sich lösen kann?

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vor 7 Stunden schrieb HansMueller:

Mit vier Monaten sind wir mit unserem Zweiten quasi noch gar nicht "spazieren" gegangen, sondern pro Tag zwei oder drei Mal für etwa zehn Minuten je nach Strecke gerade Mal fünfzig bis hundert Meter weit gekommen. Dazu kamen noch 2x2 Minuten Spielzeit mit unserem Ersten im Garten. 

 

Ich hätte mehr als genug Zeit und Lust für sehr viel mehr habt, aber ich wollte ihn nicht überfordern. Denn Überforderung ist einer der häufigsten Gründe für Probleme, die dann meist "gelöst" werden, indem die Hunde völlig unnötig "ausgelastet" (erschöpft) werden, damit sie endlich "gut" schlafen. Für Hundetrainer sind solche Gedanken aber Gift für das Geschäft mit der Auslastung – wer würde schon jede Woche bei Wind und Wetter zum Maintrailing und Longieren gehen, wenn man keine Probleme mit seinem Hund hätte.

Hunde mit guten Genen (also zum Beispiel auch aus guten Leistungszuchten) brauchen im übrigen nicht mehr, sondern können nur mehr. Also nicht darauf hören wie lange andere mit ihren Hunden spazieren gehen können. Der eigene Hund kann es vielleicht nicht. 

 

Wundere mich über diese Sichtweise und dass sie auch noch geliked wird. 

Mit einem 4 Monate alten Hund so wenig zu laufen, halte ich für viel zu wenig und dann auch noch die Aussage, dass Spaziergänge Hunde überfordern würden. Bei der Sicht auf Auslastung in Form von Longieren und Mantrailing, fiel ich dann endgültig vom Glauben ab. Aber das passt dazu, dass da auch steht, Leistungszuchten bräuchten nicht mehr zu tun, die laufen so mit wie jeder andere Hund. 

Ganz ehrlich, dann würde ich besser auf einen Hund verzichten, wenn ich nicht bereit bin ihn zu bewegen und zu beschäftigen. 

 

Hunde mit 4 Monaten sind keine Säuglinge, sondern können und wollen die Welt erkunden. 1 bis 2 Stunden Spaziergang sind vollkommen in Ordnung und zu wenig Bewegung ungesund. 

 

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vor 6 Stunden schrieb Naschkatze:

Das Schlafbedürfnis eines Welpen, bzw sehr jungen Hundes liegt bei so in etwa 20+ Stunden am Tag. Es bleiben also ca vier Stunden übrig. Da ist man mit zweimal Spaziergang und mehrmals Pipi gut dabei.

Jetzt geht ihr ja auch noch in die Welpenschule, das ist ebenfalls "Wach-Zeit". Hin und Rückfahrt kommt auch noch drauf, wo der Hund zwar bestenfalls schläft, aber vermutlich eher nur ruht, oder gar wach ist.

Zu Hause wird der Hund ja auch mal rumlaufen und spielen -> Wach-Zeit

 

 

Ging es der Trainerin wirklich um die Menge der Spaziergänge oder evtl um die Möglichkeit, dass der Junghund sich lösen kann?

 

Welpenstunde ist meist einmal pro Woche und ersetzt vermutlich an diesem Tag eine Runde. 

 

Mich beruhigt, dass die Trainerin zu mehr Bewegung rät, oft werden junge Hunde unterfordert und das wirkt sich auf ihre Statur und Psyche aus. Sie sind zuhause viel zu aktiv und unterbemuskelt. 

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