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Hundeforum Der Hund
clara_3456

Wie oft soll man mit Welpen spazieren gehen?

Empfohlene Beiträge

vor 6 Stunden schrieb Estray:

Mich beruhigt, dass die Trainerin zu mehr Bewegung rät,

 

Finde ich jetzt schwierig, da wir doch gar nichts wissen im Grunde.

Wie ist Spaziergang und Pipirunde definiert, was macht der Hund unterwegs, was macht die TE sonst noch mit dem Hund, hat der Hund Hundekontakte, Stadt oder Land 🤷‍♀️

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@Estray Mich wundert deine Sichtweise nicht. Das dachte ich früher auch, weil das die meisten erzählen und mir ein duzend Trainer empfohlen hatten meinen überforderten Hund noch mehr zu beschäftigen. Idealerweise mit ihren Beschäftigungsangeboten, die ich gerne annahm. Und es schien ihm ja auch so viel Freude zu bereiten was die Trainer immer wieder bestätigten. Heute weiß ich, daß es keine Freude, sondern Stress war. Als ich das erste Mal – so mit 3 Jahren – wirkliche Freude bei ihm sah, nachdem es mal ne Zeit lang keine "Auslastung" mehr gab, hatte ich es sofort erkannt und Tränen in den Augen. Seitdem gibt es keine "Auslastung" mehr, sondern nur noch Gründe für Freude. Auf Facebook sehe ich in Labbigruppen immer wieder Videos wo Hunderte Kommentatoren von Lebensfreude sprechen, während ich nur Hunde sehe, die so gestresst sind, wie meiner früher.

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vor 28 Minuten schrieb HansMueller:

@Estray Mich wundert deine Sichtweise nicht. Das dachte ich früher auch, weil das die meisten erzählen und mir ein duzend Trainer empfohlen hatten meinen überforderten Hund noch mehr zu beschäftigen. Idealerweise mit ihren Beschäftigungsangeboten, die ich gerne annahm. Und es schien ihm ja auch so viel Freude zu bereiten was die Trainer immer wieder bestätigten. Heute weiß ich, daß es keine Freude, sondern Stress war. Als ich das erste Mal – so mit 3 Jahren – wirkliche Freude bei ihm sah, nachdem es mal ne Zeit lang keine "Auslastung" mehr gab, hatte ich es sofort erkannt und Tränen in den Augen. Seitdem gibt es keine "Auslastung" mehr, sondern nur noch Gründe für Freude. Auf Facebook sehe ich in Labbigruppen immer wieder Videos wo Hunderte Kommentatoren von Lebensfreude sprechen, während ich nur Hunde sehe, die so gestresst sind, wie meiner früher.

 

Womit hast du denn deinen Hund so sehr gestresst, dass du 3 Jahre (???) eine Pause einlegen musstest? Das finde ich arg ungewöhnlich. Von normalen Spaziergängen ist ein gesunder junger Hund selten überfordert.

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Okay, also @gatil, @Shiranui,...

Wir sind bis jetzt immer zwei mal am Tag jeweils 15-30 Minuten gegangen (bzw. so machen wir's noch immer). Auch Trainings-Einheiten mit je 10 Minuten sind am Tag meist 2 Mal. Wir versuchen aber auch, dass sie die 17 Stunden Schlaf am Tag so hinbekommt, da sie so aufgeweckt ist.

 

Wir sind sehr oft draußen. Und auch mit ihrem Geschwisterchen spielt sie zwei bis drei Mal pro Woche. 

,,Richtig spazieren gehen“ bedeuten die zwei größeren Spaziergänge am Tag. Sonst machen wir auch noch kleinere.

 

Wir machen jedes Jahr einen Familienurlaub in der Steiermark wo wir wandern gehen, und da ist sie dann auch diesen Herbst das erste Mal dabei. Sie darf schon draußen sehr oft frei (ohne Leine) laufen. Unser Garten ist aber leider noch nicht ganz (also keine Wiese, keine Fliesen, das Pool wird neu gemacht, kein Zaun, Wendeltreppe noch nicht da, Balkon noch nicht fertig), deshalb ist es derzeit nicht ganz so einfach. Zum Glück wird alles bis zum Sommer fertig, sodass es nur noch ,,Bergauf“ geht.

 

Aber wie oft soll man denn wirklich gehen? Machen wir etwas falsch?

 

Liebe Grüße

 

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Ich finde, für einen jungen Hund in der Größe von 4 Monaten wäre es schon ok. Wenn es denn nicht nur 15, sondern wirklich eher 30 Minuten sind.

Mit anderen Hunden spielen könnte, wenn es sich anbietet, etwas mehr sein.

 

Für mich hört es sich nicht schlecht an.

 

Sie muss ja Ruhe lernen, da hätte ich mehr Sorge um "zuviel" als um "zuwenig". Aber körperlich wirklich müde sollte jeder Hund am Tag einmal sein, auch ein Welpe/ Junghund.

Und dafür sollte zwingend Zeit sein.

 

Aber was ich wichtig finde: kein Garten ersetzt Spaziergänge. Auch nicht in diesem Alter. Auch nicht einem Hund dieser Rassenmischung. Obwohl die ja schon mehr mit "ihrem" Grundstück verbunden sind als andere Rassen. Ich kenne einige Exemplare aus Südtirol, wo sie schon als Welpe völlig frei auf den Höfen leben. Aber auf dem Berg, nix darum herum.

 

 

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Okay, da bin ich beruhigt. Mein Bruder hat auch einen belgischen Schäferhund (Polizeihund). Mit dem spielt sie auch einmal in der Woche 🤗

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Eure großen Spaziergänge sind 15-30 Minuten?! Das ist viel, viel zu wenig.

Das sind bei uns reine Pipirunden.

 

Was heißt denn in diesem Zusammenhang "mehr Zeit haben wir aber nicht"?

Soll das so bleiben, auch wenn der Hund erwachsen ist?

Ihr müsst deutlich mehr Zeit für den Hund freischaufeln, sonst solltet ihr die Hundehaltung generell nochmal überdenken.

 

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vor einer Stunde schrieb KleinEmma:

Womit hast du denn deinen Hund so sehr gestresst, dass du 3 Jahre (???) eine Pause einlegen musstest? Das finde ich arg ungewöhnlich. Von normalen Spaziergängen ist ein gesunder junger Hund selten überfordert.

 

Zu dem Zeitpunkt war er etwa 3 Jahre alt und seit etwa 4 Wochen in der "Pause". 

Je jünger der Hund, desto schwerer ist Überforderung zu erkennen. Unter anderem, weil viele Symptome als "völlig normal" in dem Alter abgetan werden. Rächt sich aber je älter die Hunde werden was dann mit der Pubertät und ähnlichen Erklärungen wieder als "völlig normal" abgetan oder mit Unterforderung erklärt wird.

Trotz chronischen Stress wegen Überforderung war er im Vergleich zu Gleichaltrigen ein sehr unproblematischer, sehr leichtführiger, sehr gehorsamer, "völlig normaler" Labbi, der viel Freude an vielen Beschäftigungen und langen Spaziergängen zu haben schien. Also ich "musste" oder wollte keine Pause einlegen, sie hatte sich nur glücklicherweise ergeben! 

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Bei großwerdenden Hunden sollte man darauf achten, dass sie im Welpenalter und auch noch später während ihres Wachstums nicht von grobmotorischen Hunden niedergerempelt und ständig überrannt werden.

Diesen Rat gab mir unsere TÄin als ich unsere RR Hündin bekam.

Ist ja auch logisch, wenn man ein wenig nachdenkt.

 

Zu der "richtigen" Länge von Spaziergängen die EINE korrekte Empfehlung geben zu wollen, ist ein ziemlich wenig erfolgversprechendes Unterfangen.

Es liegt letztendlich an jedem Halter selbst, den Königsweg zwischen zuwenig (Unterforderung des Hundes) und zuviel (Überforderung) zu finden.

Unbeachtet bleibt manchmal, dass ein Hund nicht nur physische Herausforderungen braucht -  d.h. die Länge der Spaziergänge ist nicht das einzig ausschlaggebende Kriterium -  sondern dass er auch zuhause geistige Anregung braucht, durch Spiele z.B. Aber auch da geht Qualität vor Quantität.

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@Naschkatze ich glaube kaum, dass das viel zu wenig ist, da ja auch viele andere Hundehalter z.B. arbeiten gehen müssen. Man kann nicht 24/7 immer nur mit dem Hund verbringen.

Oft steht, dass ein Welpe pro Lebenswoche 1 Minute länger spazieren gehen darf. Das wäre dann 12 Wochen - 12 Minuten 14 Wochen - 14 Minuten,... Später dann kann man viel länger gehen.

 

Darf ich fragen, wie oft DU mit deinem Hund spazieren gehst, und wie lange?

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