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Hundeforum Der Hund
clara_3456

Wie oft soll man mit Welpen spazieren gehen?

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vor 1 Minute schrieb clara_3456:

Oft steht, dass ein Welpe pro Lebenswoche 1 Minute länger spazieren gehen darf. Das wäre dann 12 Wochen - 12 Minuten 14 Wochen - 14 Minuten,... Später dann kann man viel länger gehen.

 

Du hast keinen Welpen mehr, dein vier Monate alter Hund ist ein Junghund. 

Davon ab ist diese Rechnung eh Unsinn.

 

vor 2 Minuten schrieb clara_3456:

ich glaube kaum, dass das viel zu wenig ist, da ja auch viele andere Hundehalter z.B. arbeiten gehen müssen.

 

Ich arbeite auch Vollzeit und mein Hund ist länger als zwei Mal 30 Minuten draußen. Deutlich länger. 

Wo ist dein Hund wenn du arbeitest?

 

vor 4 Minuten schrieb clara_3456:

Darf ich fragen, wie oft DU mit deinem Hund spazieren gehst, und wie lange?

 

IdR vier Mal täglich.

Morgens und abends Pipirunden von 15-45 Minuten. Das Wetter spielt da eine große Rolle. Aktuell mehr als -10 Grad morgens findet meine Hündin sehr überflüssig.

 

Vor- und Nachmittags je eine große Runde. Insgesamt nie unter drei Stunden, teilt sich aber unterschiedlich auf. 

 

Das sollte allerdings nicht der Maßstab für einen viermonatigen Hund sein. Meine Hündin ist 5 Jahre alt.

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Niemand, der 8 Stunden plus Pausen arbeiten geht, sollte einen Hund halten. Bzw. dann für die lange Zeit der Abwesenheit einen Hundesitter / Gassigeher engagieren.

Meistens, so wie bei mir Zuhause, teilen sich mehrere Menschen/ eine Ehepaar/ eine Familie den Hund. Da hat immer mal jemand Zeit, mit dem Hund zu gehen und er ist nicht solange alleine.

 

Die Annahme, Hunde müssten mal locker mit zwei Gängen am Tag plus Pinkeln oder alleine im Garten sein können, weil ihre Menschen arbeiten gehen müssen, ist schlichtweg nicht richtig und schon gar nicht gut für den Hund. Unabhängig auch von den Herauforderungen, die sein Hirn braucht. Und da ist auch 10 Minuten am Tag nicht genug, besonders nicht, wenn es sich auf Übungen beschränkt.

Spätestens, wenn er die Wohnung umdekoriert oder im Garten unangenehme Stereotypien entwickelt oder bei jedem Scheiß bellt, weil sonst nix passiert, merken dann die Hundehalter, dass da was nicht in Ordnung ist.

 

Hat man einen Hund, muss man mit ihm gehen. Mindestens einmal so, dass er müde wird (und das wird bei eurem später nicht unter 1,5 Stunden sein, eher mehr. Dann noch eine halbwegs große Runde, dann die Pinkelrunden. Und dann noch vielleicht ein bisschen Garten, wenn er den annimmt, wovon ich aber ausgehe bei dem Mix.

 

Was habt ihr euch denn vorher vorgestellt, was so ein großer Hund für Zeit braucht???

 

Für den Moment, für einen 4 Monate alten Hund, finde ich es nicht unbedingt zu wenig, wenn es 2 x 30 Minuten mindestens sind plus das andere, was du schilderst.

Die Minutenregel ist längst überholt, das Bedürfnis auch von Welpen nach Abenteuer und Bewegung ist erheblich größer. Und es wird täglich mehr.

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Diese Minutenregel ist m.M.n. Quatsch. Welpen und Junghunde können, je nach Rasse und Wesen sehr unterschiedliche Bedürfnisse haben.

 

Jedem erwachsenen, gesunden Hund sollte täglich ein mindestens eine Stunde langer Spaziergang gewährt werden + 2-3 kurze Pipirunden.

Kann man diese Zeit nicht aufbringen, sollte man es mit der Hundehaltung lieber sein lassen.

Schafft man diesen täglichen Zeitaufwand gerade so, sollte man die Finger von passionierten Läufern wie z.B. Vorstehhunden lassen.

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vor 2 Minuten schrieb saicdi:

Diese Minutenregel ist m.M.n. Quatsch.

 

Naja, ganz so verkehrt ist sie auch wieder nicht. Zumindest bei großrahmigen Rassen bewahrt sie den Halter vor Übertreibungen.

Und den Hund davor, dass sein sich noch in Entwickung befindlicher Beegungsapparat über die Maßen strapaziert und ggf. geschädigt wird.

Ich habe sie bei meiner RR Hündin (mit Luft nach oben) befolgt.

Häufig ist gerade bei frisch gebackenen Hundehaltern die Begeisterung groß, was leicht in eine Überforderung des Hundes ausarten kann.

Später, wenn der Hund dann anspruchsvoller wird in seinem Bewegungs- und Erlebnisdrang, lässt ungünstigerweise der anfängliche Eifer der Halter leider oft nach.

Umgekehrt wäre besser...

 

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Deshalb schrieb ich ja

vor 28 Minuten schrieb saicdi:

Welpen und Junghunde können, je nach Rasse und Wesen sehr unterschiedliche Bedürfnisse haben.


Die Übergrossen & Schweren müssen langsam tun. Kleine Quirls oder z.B. der Pointerwelpe einer Freundin würden mit der Minutenregel schlicht am Rad drehen.

Die übermässig Reizempfindlichen sollten nicht zu viel Action haben, sondern lieber Ruhe lernen. Man kann das einfach nicht über einen Kamm scheren.

 

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@Naschkatze ich bin 14 Jahre alt, also ja Schülerin. Meine Mama ist immer Zuhause, da sie in der Firma meines Papas arbeitet. Es ist also derzeit IMMER jemand für sie da!

Wir gehen noch so oft mit ihr am Tag raus, da sie leider auch noch immer nicht stubenrein ist 😅

 

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vor einer Stunde schrieb saicdi:

Die übermässig Reizempfindlichen sollten nicht zu viel Action haben, sondern lieber Ruhe lernen.

 

 

Das habe ich auch lernen müssen.

Mit Dalmi Enya.

Hätte ich nochmal so einen Hund als Welpen, wären die Spaziergänge kürzer und auf einen viel kleineren Radius beschränkt.

Ich habe sie manchmal bestimmt überreizt mit meiner Idee: das muss so ein Hund doch kennenlernen.

Tja, in der Ruhe liegt die Kraft. Aktionismus, auch im kleinen Rahmen, muss ganz vorsichtig dosiert werden.

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Am 12.2.2021 um 18:28 schrieb saicdi:

Deshalb schrieb ich ja


Die Übergrossen & Schweren müssen langsam tun. Kleine Quirls oder z.B. der Pointerwelpe einer Freundin würden mit der Minutenregel schlicht am Rad drehen.

Die übermässig Reizempfindlichen sollten nicht zu viel Action haben, sondern lieber Ruhe lernen. Man kann das einfach nicht über einen Kamm scheren.

 

Dem kann ich nur zustimmen. Mein Windhund hat ganz andere Bedürfnisse als unsere Mischlinge oder der Pointer den ich früher hatte, auch später im Erwachsenenalter. 

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Hat jemand mal eine Studie zu der Minutenregel und zu dem verbreiteten Rat Welpen bewegungsmäßig kurz zu halten? :) 

 

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Na ja, Faustregeln sind ja immer halt nur grobe Regeln, wie etliche andere auch schon geschrieben haben. Bewegung ist für die Entwicklung eines gesunden Bewegungsapparats absolut nötig.

Renegade hat schon 2018 dazu eine Meldung der Schweizerischen Tierärztlichen Vereinigung gepostet.

 

Am 19.11.2018 um 15:47 schrieb Renegade:

Habe ich eben in einem anderen Forum entdeckt und möchte es gerne hier verlinken:

 

http://www.stvv.ch/merkblaetter/BewegungWelpe_d.pdf

Dort findet sich bei den Informationsblättern ein pdf zum Thema: Wieviel Bewegung braucht der wachsende Hund? (pdf) Am Ende finden sich auch einige Links, sind sogar aktualisiert.

 

Daraus:

"Ein Welpe sollte sich ungehindert bewegen können, bis er müde ist. Es ist zu vermeiden, ihn dann länger zu beschäftigen oder gar vom Schlafen abzuhalten. Bei den Ausflügen nach draussen sollten am Anfang keine großen Distanzen zurückgelegt, sondern Tempo und Distanz dem Welpen angepasst werden. Je älter der Welpe, umso ausdauernder wird er sein. Diese Ausflüge dürfen aber von Anfang an 30-40 Minuten und auch mal eine Stunde dauern. Sportliche Aktivitäten des Halters zusammen mit dem Welpen wie Objekte werfen, Joggen, Radfahren etc. sind noch nicht zu empfehlen."

 

So hab ich das mit meinem letzten Welpen auch gehandhabt. Bei schönem Wetter dann einfach mal irgendwo auf eine Bank setzten und eine Weile nur in die Gegend schauen.

 

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